Monday, December 30, 2013

Music Monday #88

Hab es letzte Woche verpeilt, dass Montag ist und es auch heute fast vergessen. Ferien machen sowas mit einem, schrecklich manchmal. Kein Zeitgefühl mehr für die meiste Zeit, wird wohl irgendwann zurück sein.

Wednesday, December 25, 2013

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Ich öffne meine Augen und alles ist verschwommen. Puh was war das, ich hab doch wahrhaft geträumt das ich sterbe. Verrückt diese Träume, doch zum Glück sind sie nicht wahr, nur eine Projektion in unserem Kopf. Ich habe geträumt, dass ich von einem Holzstück nach einer Explosion durchbohrt wurde. Aber das ist doch tota absurd, wieso sollte ich mich auf dem Boden der Erde befinden? Ich war schon seit Jahren nicht mehr da unten, dort wo alles dreckig ist und voll mit Menschen, man bekommt nie seine Ruhe und jeder will immer etwas von einem. Aber ich bin anders als alle anderen Menschen, ich bin einzigartig, denn ich kann fliegen. Seitdem ich meine Gabe entdeckt habe, habe ich nicht mehr aufgehört. Ich fliege Tag und Nacht, höre nicht auf. Mir ist auch noch nie etwas passiert, selbst wenn ich durch Regen- oder Schneewolken fliege. Ich spüre die Kälte nicht, es fühlt sich alles gleich an, aber gleich ist hier nichts negatives. Es fühlt sich wundervoll an zu fliegen, selbst bei schlechtem Wetter, wenn man durch den Regen gleitet und sich wohl dabei fühlen kann, so wie heute. Vor mir unendlich viele dunkle Wolken, wenn man in eine reinfliegt, dann wird um einen rum erst alles schwarz und dann ist man in der Wolke und nur die wenigsten wissen, wie es darin aussieht. Die wenigsten Wolken sind komplett ausgefüllt, sie haben so etwas wie einen Hohlraum, eine riesige Halle in der sich alles bildet. Ich hatte aber schon immer Angst vor Donnerwolken, weil ich mir nie sicher war, ob mir dort nicht doch etwas zustoßen könnte. Doch heute wollte ich das Risiko eingehen und in eine hineinfliegen. Was sollte mir denn schon passieren, wenn nicht einmal Schnee und Regen etwas machen konnten?
Vor mir befand sich eine gigantische pechschwarze Gewitterwolke und ich war bereit. Seitdem ich hier oben bin, habe ich mich noch nie so bereit gefühlt. Vielleicht hätte ich mich dagegen entscheiden sollen, doch jetzt war ich schon durch die Wolkenwand gedrungen und befand mich in der Halle. Ich war mir sicher, dass noch nie jemand etwas solch schönes und einzigartiges erblickt hatte. Und selbst wenn, dann hat dieser eine bestimmt nicht lange überlebt. Nach ein paar Sekunden wurde ich nicht von einem Blitz getroffen, sondern von hunderten von Blitzen auf einmal, ich wurde ausgelöscht.

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Ich öffne meine Augen und alles ist verschwommen. Puh was war das, ich hab doch wahrhaft geträumt das ich sterbe. Verrückt diese Träume, doch zum Glück sind sie nicht wahr, nur eine Projektion in unserem Kopf. Ich habe geträumt, dass ich am lebendigen Leibe verbrenne, schrecklicher Traum. Aber hier bin ich sicher, in meiner kleinen Wohnung. Ich habe mir schon immer überlegt, wie es ist, die Welt aus den Augen eines anderen zu sehen. Da draußen, der Mann, der den Krankenwagen fährt. Ich wundere mich, wie er die Welt in diesem Moment wahrnimmt, auf dem Weg zu einem Unfall, vielleicht sogar zu einem Tatort? Ich habe noch nie versucht, mich in andere Leute hinein zu versetzen, vielleicht bin ich gar nicht so schlecht darin. Ich sollte es mal ausprobieren. Jetzt?
Die Sirenen sind ohrenbetäubend, das blaue Licht blitzt immer wieder im Augenwinkel auf und verschwindet dann wieder. In solchen Situationen habe ich immer einen Tunnelblick, ich will nur ankommen und meinen Job machen, Leute retten. Ein großes Feuer in der Bahnofsstraße, zwei Häuser brennen und müssen davon abgehalten werden, noch mehr in Flammen zu stecken. Es gibt Verletzte, Tote. Die Flamen sind so heiß, dass es sich selbst von 50 Metern Entfernung so anfühlt, als wäre man direkt daneben. Es ist nicht auszuhalten. Ein Feuerwehrmann nach dem anderen kommt aus dem Haus gerannt. Die Flamen haben irgendwo im Dach angefangen und fressen sich am Haus herunter. Nebenan genauso. Ich höre ein kleines Mädchen nach Hilfe schreien, sie befindet sich im dritten Stock des Hauses. Schwarzer, dicker Rauch kommt aus den Fenstern wie ein Wasserfall. Ich höre eine Explosion, drehe mich zum zweiten Haus und sehe, wie Teile des Hauses durch die Luft geschleudert werden. Menschen schreien. Polizisten versuchen die Zuschauer noch weiter weg zu bekommen. Ich bin wie paralisiert, kann mich nicht bewegen. Stehe unter Schock. Ein großes Stück Holz kommt auf mich zugeflogen, mein Kollege schreit mich an, sagt mir ich solle mich endlich bewegen. Ich höre in seiner Stimme, wie er den Tränen nahe ist. Endlich schaffe ich es, meine Beine zu bewegen, aber es ist zu spät. Ich spüre, wie mich das spitze Stück durchbohrt. Direkt durch den Magen, durch meinen ganzen Unterkörper. Das Endstück schaut aus meinem Rücken heraus, aber ich fühle nichts mehr. Meine Sicht verschwimmt, ich falle zu Boden, Blut strömt aus mir heraus. Ich sehe nichts mehr, höre nichts mehr. Dunkelheit.

Sunday, December 8, 2013

Adventskalender

Es ist Dezember und in weniger als 100 Tagen ist Weihnachten, wundervoll. Alle hoffen, dass dann schön viel Schnee liegt und die meistens aus meiner Klasse wünschen sich einen wundervollen Abend mit der ganzen Familie um den großen schönen Weihnachtsbaum mit den Geschenken darunter. Am besten noch an einem warmen Kamin mit heißer Schokolade - welche ich sofort nehmen würde, keine Frage!
Um die Wartezeit bis dahin kürzer erscheinen zu lassen haben sehr sehr viele einen Adventskalender, der 24 Türchen hat und hinter jedem Türchen ist Schokolade oder sonstiges. Wie wundervoll, macht das ganze doch umso besser, nicht wahr? - Ja, sicherlich.

Früher habe ich immer einen Adventskalender gehabt, meine Mutter hat die teilweise sogar selbst gefüllt und ich hab mich jeden Tag darauf gefreut die nächste Kleinigkeit zu bekommen, damit die Wartezeit bis zu den Geschenken "versüßt" wird. Damals wusste ich nie, was ich zu Weihnachten bekomme, was das ganze natürlich noch viel spannender gemacht hat. Außerdem habe ich mich tierisch gefreut, wenn viel Verwandschaft und andere kamen. Schnee fand ich auch super und weiße Weihnachten waren die besten Weihnachten.
Irgendwann gab es dann keine selbstgemachten Adventskalender mehr, sondern nurnoch die gekauften, aber ich habe mich trotzdem darauf gefreut. Geschenke gab es auch noch, aber ich konnte eher erraten, was ich bekomme, weil mich meine Eltern immer so nebenbei gefragt haben, was ich mir denn wünschen würde.
Letztes Jahr war das letzte Jahr, in dem ich einen Adventskalender hatte, glaube ich und ich suche mir meine Geschenke schon seit bestimmt zwei Jahren oder drei selbst aus, vielleicht sogar schon seit vier Jahren, ich weiß es gar nicht so genau. Dieses Jahr habe ich vor dem ersten Advent schon zwei kleine Werbe-Adventskalender gegessen, die waren lecker, aber ich vermisse es um ehrlich zu sein auch nicht. Meine Eltern haben neulich gemeint, dass sie nächstes Jahr kein Weihnachten mehr feiern wollen, weil ihnen das geschenke zu blöd ist und ich kann sie verstehen. Wir sind drei Kinder, die zuhause wohnen und alle wollen bei so einer Gelegenheit natürlich auch was haben.
Ich verstehe da einfach den Sinn hinter dem ganzen nicht. Man kann sich doch auch an jedem anderen Tag im Jahr etwas schenken, wieso muss man da unbedingt auf diesen einen Tag warten, an dem es alle machen? Weihnachten ist bei uns nichtmal mehr was super besonderes, wo auch die ganze Familie kommt, der Tag wird einfach ausgenutzt um etwas geschenkt zu bekommen. Früher habe ich mich immer gefreut, weil es eine Überraschung war, aber jetzt wissen wir alle, was wir bekommen und da fehlt dann die Überraschung und das war doch immer der Sinn an Weihnachten, oder? Für mich ergibt es nicht mehr wirklich viel Sinn, weil es einfach nichts besonderes mehr ist und ich wiederhole mich hier glaube ich ein wenig. Ich meine, ich warte jetzt noch ein paar Tage, bis ich mein neues Zelt habe, dass ich sowieso erst nächstes Jahr brauche. Dann sollen mir meine Eltern es doch auch erst dann geben, was will ich jetzt damit? Ich glaube, dass ich das jetzt auch vorschlagen werde. Gute Idee, der Eintrag war ja ganz hilfreich für mich.

Je älter ich werde, desto weniger Sinn sehe ich in Weihnachten und habe nichts dagegen einzuwenden, Weihnachten gar nicht zu feiern.

Monday, December 2, 2013

Music Monday #86

Ich hätte es fast schon wieder vergessen und mache das ganze jetzt auch von meinem Handy aus, hoffentlich klappt das richtig, ich sollte mal nach einer Blogger App schauen.