Gestern Abend hat sich wohl doch auf heute Abend/Nacht verschoben.
Wie ich schon gesagt habe, ging bei mir gesundheitlich und persönlich ziemlich viel in den letzten Wochen. Das ganze hat auch zu einer Schreibblockade geführt, auch wenn es mich nicht immer angegriffen hat. Ich hab auch gesagt, dass ich mir nicht sicher bin, wie viel ich davon teilen will, da aber jetzt alles für mich bekannt ist, kann ich es auch anderen mitteilen ohne ein Problem damit zu haben.
Am 3. Mai war ich auf einem kleinen Event hier in der Nähe, zum Skaten. Auf dem Weg den Berg runter bin ich aus der Kurve gerutscht und gegen einen Holzpfosten geknallt. Um zu checken, ob alles ok ist, wurde ich ins Krankenhaus zum Röntgen gefahren. Ich hab mir nichts gebrochen, mir aber eine krasse Prellung zugezogen. Es wurde aber noch ein Überraschungfund an meiner Hüfte gemacht: Ein Tumor. Nach viel hin und her, zwei Nächsten im Krankenhaus, einer Woche zuhause, einen Tag in der Uniklinik in Ulm und auch einer Biopsie vor bald vier Wochen wurde herausgefunden, dass... Der Tumor gutartig ist und nur rausgeschnitten werden muss. Wird nächsten Monat passieren, ich verpasse dadurch leider meine ganze Eurotour, die Studienfahrt nach Berlin und ein Stadtfest hier in der Nähe, bei dem ich mich mit vielen meiner Freunde zum Feiern getroffen hätte.
Was ich klarstellen muss: Ich habe den Tumor nicht gespürt, weder spüre ich ihn. Das einzige, was mir Schmerzen und Probleme bereitet hat, war der geprellte Oberschenkel, der jetzt dann mal ruhig ist und mich auch wieder skaten lässt.
Was jetzt eben noch dazu kam, war das "was wäre wenn" der Tumor nicht gutartig ist? Der Arzt an der Uniklinik musste uns natürlich darüber aufklären, was passieren kann. Jap, ich hätte Knochenkrebs bekommen können, es hätte sogar passieren können, dass ich ein neues Hüftgelenk brauche. Als ich herausgefunden habe, dass ich einen Tumor habe, war ich eigentlich nicht wirklich niedergeschlagen, ich hab sogar Witze drüber gemacht. Versucht meinen Freunden und meiner Familie zu sagen, dass es kein großes Ding ist und die sich keine Sorgen machen sollen - was natürlich so gut wie nie funktioniert hat. Als ich erfahren habe, was sein kann, wenn es doch nicht so gut ist, hat mein Optimusmus trotzdem nicht aufgehört. Ich hab immer versucht einfach nicht daran zu denken, es aber im Hinterkopf zu behalten, um darauf vorbereitet zu sein, falls es soweit kommt. Manchmal hat aber auch das nicht geklappt und das ein oder andere Mal habe ich auch eine Aufmunterung gebraucht. Aber alles in allem hab ich dem Ding da in mir drin keine Macht gegeben. Selbst wenn es böse ausgegangen wäre, wäre es eben so passiert. Dann hätte ich auch daraus das beste gemacht.
Außerdem, heutezutage kann man sogar von Bodylotion Lungenkrebs bekommen. So why stress about it?
Danke P.
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