Monday, April 29, 2013

Kaum weg, schon steinalt.

Ich habe diesen einen "Ex-Lehrer", der meine Schwester (Klasse 5) für ein paar Wochen Mittags im Förderunterricht hatte und heute bekam er dann eine neue Gruppe. Da kam dann so eine Schülerin zu ihm vor und hat gefragt, ob er mich kenne und er hat es bejaht, woraufhin eine andere gefragt hat, wär ich denn bin. Die erste meinte dazu, dass ich schon voll alt wäre und schon fertig mit der Schule.
Also ich muss ja sagen, dass die kleine schon ein wenig Recht hat. Ich mit meinen 16 Jahren, gerade mit der Realschule fertig, macht in zwei Jahren sein Abi. Sollte doch mal schon an meine Altersvorsorge denken und was für meine Rente tun, die werd ich bestimmt bald brauchen. Ausfallende graue Haare, Falten im Gesicht und laufen geht auch nicht mehr so wie früher. Aufpassen Kinder, wenn man mit der Schule fertig ist, wird man ganz schnell alt, da ist das Leben vorbei.

So ungefähr sah meine Antwort aus, ein bisschen kürzer noch. Ich habe noch gesagt, dass es schon fast einen Blogeintrag wert wäre, hab dann aber was anderes gemacht und sitze jetzt an genau diesem Eintrag.
Man kann es so oder so sehen. Entweder das Leben beginnt erst, wenn man mit der Schule fertig ist, weil man mehr Freiheiten hat und das Geld um sich auch mehr zu leisten oder... man sieht es von der anderen Seite. Nämlich so, dass die Schule einem viele Freiheiten gibt, man zwar nicht das Geld für alles hat aber zumindest die Zeit für viel mehr Dinge, als wenn man dann im Berufsleben ist und zwar Geld hat aber keine Zeit es für die Dinge zu nutzen, die man sonst immer haben wollte.
So blöd ist der Gedanke also gar nicht, dass das Leben dann vorbei ist, aber wirklich realistisch ist er auch nur, wenn man das ganze total kritisch sieht und extrem vorsichtig mit seiner Zeit umgeht. Perfektionist vielleicht. Ich gehe mit meiner Zeit meistens sehr ungepflegt um und lasse mir lange Zeit, spare nicht, weil ich genug habe. Noch zumindest. Selbst wenn man arbeiten muss und nicht mehr in der Schule ist, ist das Leben nicht vorbei. Es läuft nur anders ab, man tut etwas für sein Geld und muss sich seine Zeit vielleicht ein bisschen besser einteilen, weil man auch nicht ewig viele Ferien hat. Wenn man sich dazu entscheidet Hartz IV Empfänger zu werden, dann kann man eventuell sagen, dass das Leben für einen vorbei ist.
"Man wird ganz schnell alt" - Alt kann man jetzt auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Einmal das Alter, das im Ausweis steht und einmal das Alter, welches vom Verhalten und Verstand eines einzelnen ausgeht. Man altert an sich nicht schneller, weil das Jahr immer noch die selben Tage für einen arbeitenden hat, wie für einen Schüler, aber die Zeit geht vielleicht schneller oder langsamer für einen selbst um. Das kommt aber von einem selbst und hat nur bedingt etwas damit zu tun, welchen Weg man nach der Realschule einschlägt. Ich finde ja, dass das zweite Halbjahr an einem vorbeifliegt, während das erste ewig dauert. Das Alter des Verstands und des Verhaltens liegt bei einem selbst, das Umfeld trägt aber seinen großen Teil dazu bei und viele lassen sich so sehr von ihrem Umfeld leiten, dass es kein bisschen bei ihnen selbst liegt. Man kann sich jetzt aber darum streiten, ob die Schule oder der Beruf einen älter macht, da man in beiden Einrichtungen völlig unterschiedliches lernt und es sich nur ein wenig überschneidet. Kommt dann auf den Beruf oder die Art der Schule an, natürlich aber auch auf einen selbst und die Menschen, mit denen man interagiert.

Stimmt der Satz jetzt also? "Aufpassen Kinder, wenn man mit der Schule fertig ist, wird man ganz schnell alt, da ist das Leben vorbei."
Eigentlich nicht, ich kenne genug "lebende" Menschen, die im Berufsleben sind. Er sagt einem eigentlich nur, dass man die Schulzeit genießen soll und sich an sich in seinem Leben Zeit für die Dinge lassen soll, die einem Spaß machen und die man nicht sofort wieder vergessen will. 

Music Monday #63

Ich glaub mit dem Lied kam ich noch nicht.
Erinnert mich an die Abschlussfahrt, obwohl es das Lied da noch gar nicht gab.

Friday, April 26, 2013

Definition Familie

Die "Familie" hat sich im Laufe der Zeit ganz oft geändert. Mal wurden ganz viele Kinder gebraucht, damit man eine Altersvorsorge hat und die Kinder mussten dann auch immer arbeiten. Dann war die Sterbesrate von Kindern ganz hoch, dann wurden wieder weniger Kinder geboren, weil keine Altersvorsorge mehr von den Kindern benötigt wurde und es gab auch mal das Familienideal mit zwei Kindern und zwei glücklichen Eltern, am besten Mädchen und Junge. Blablabla.
Familie wird definiert als ein Ehepaar, dass zusammen mit seinen Kindern in einem Haushalt wohnt (so stand es zumindest auf einem Plakat, das ich gelesen habe) und ich bin mit dieser Definition nicht zufrieden, ich stehe total kritisch dazu.

Familie ist für jeden etwas anderes und für niemanden das selbe. Für die einen ist die Familie das wichtigste und für andere wiederum nicht, die ziehen Freunde oder anderes vor. Dann gibt es zerbrochene Familien, getrennte Eltern oder Eltern, die gar nicht verheiratet sind und dann auch wieder die, die noch gar keine Kinder haben. Eine Familie muss nicht unbedingt aus einem Ehepaar und einem Kind oder mehreren Kindern bestehen. Viele Menschen sehen ihre engsten Freunde als ihre Familie an.
Die Definition von Familie ist eigentlich etwas, dass sagen soll, was in der Gesellschaft als Familie angesehen wird und was man haben muss, damit man als Familie zählt. Aber wenn ich später einmal von zuhause ausziehe und eine WG aufmache, dann werde ich dort meine Familie haben. Und die besteht dann nicht aus einem Ehepaar mit Kindern. Die Familie besteht dann aus meinen Freunden, mit denen ich wohne und mir. Familie ist etwas, wo man sich wohl fühlt und Rückhalt finden kann, wenn man welchen braucht. Etwas, wo man miteinander wohnen kann oder zusammen sein kann. Eine Familie muss auch nicht immer in einem Haus wohnen oder in einer Wohnung, eine Familie kann auch bestehen, wenn sie die ganze Zeit reist und unterwegs ist.

Ich find, dass ich Familie nicht wirklich passend definieren lässt, weil es doch für jeden wieder etwas anderes ist.

Monday, April 22, 2013

Gerüche halten fest.

Ich hab doch mal diesen Blogeintrag über Musik mit persönlichem Bezug geschrieben und darin gesagt, wie mich Musik an Momente in meinem Leben erinnern kann und wie ich Erinnerungen speichern kann.
Mir ist heute klar geworden, dass es mit Gerüchen genauso ist und da eigentlich intensiver.

Es ist manchmal so, dass ich durch die Gegend laufe und plötzlich kommt mir der Geruch in die Nase, den ich immer rieche, wenn ich in die Wohnung eines Freundes komme. Dann will ich den Geruch in meiner Nase behalten und suche oft an meinem Shirt nach dem Ursprung des Geruchs. Wenn mein Shirt danach riecht, rieche ich ganz oft daran, weil die Erinnernungen positiv sind und ich gerne bei diesem Freund bin/war. Sieht in der Öffentlichkeit immer ganz komisch aus, wenn ich da stehe und an meinem Shirt rede, während ich dabei die Augen schließe und nicht weiterlaufe. Deswegen lass ich es dann auch meistens.
Heute hab ich am Ärmel von meinem Pulli gerochen, weil ich mit Deo zugesprüht wurde und am Ärmel habe ich dann festegestellt, dass zumindest dort nichts hingekommen ist. Ich habe auch festgestellt, dass mich der Geruch an die Abschlussfahrt erinnernt und dann musste ich an das Hotel, an den Supermarkt, an die ganze Woche, an die Musik die ich da gehört habe, an das Essen das wir gegessen haben - Wir haben kein Wort von der Karte verstanden, weil niemand Spanisch konnte, deswegen wussten wir auch höchstens, dass wir etwas mit Fleisch bekommen - und an Kaba denken. An den, den ich da aus dem Supermarkt mehrmals gekauft habe und der so gut geschmeckt hat und wenn ich dann an Kaba denken muss, muss ich an ganz viel denken, weil Kaba irgendwie voll viel bei mir verbindet. Komisch, fällt mir gerade auf. Ich kenn jemanden, der bezeichnet Kaba nicht als etwas zu trinken, sondern als Essen.
Mal abgesehen von dem Kaba sind Gerüche auch etwas, was mich an vergangene Dinge denken lässt.

 Sagt man nicht manchmal: "Irgendwoher kenn ich den Geruch doch." ?

Music Monday #62

Ich lebe! In Ordnung immer noch nicht, noch in Bearbeitung, mein Kopf wird gewartet.

Alt-J ist ja mal verdammt gut!

Thursday, April 18, 2013

Erstmal zurücklehnen.

Ich bin mir ziemlicher sicher, dass ich mich mit diesem Eintrag wiederhole, weil ich sowas glaube ich schonmal geschrieben habe. Aber weil ich zu faul bin zu suchen und schreiben will, schreibe ich trotzdem.

Wir haben heute in Psychologie ein paar Minuten über Stress geredet und unsere Lehrerin hat uns gefragt, wie es denn jetzt mit dem Stress aussieht, verglichen zu letztem Jahr. Ob sich da viel verändert hätte, weil Gymnasium ja doch nochmal was anderes ist. Wir sollten den Stress auf einer Skala von 0-10 bewerten, 10 hierbei sehr stressig und 0 gar nicht stressig.
Viele haben sich so zwischen 4 und 6 eingeordnet, weil sie es doch als mehr sehen. Mehr lernen, mehr Druck bei den Arbeiten und mehr Druck an sich, weil viel von einem verlangt wird und in zwei Jahren auch schon wieder das Abi ansteht. Einige waren sogar bei 8, was ich nicht nachvollziehen kann.
Eine Freundin und ich haben uns genau auf 0 gesetzt. Sie war letztes Jahr in der Ausbildung und meinte, dass sie dadurch wüsste, was Stress wäre. Ich selbst lerne weniger als letztes Jahr, finde auch, dass weniger Druck da ist und lebe an sich eher stressfrei. Um auf's Gymnasium zu kommen hab ich in vielen Fächern bessere Noten schaffen müssen und hab dafür viel gelernt und hatte vor Arbeiten auch Angst, weil ich keine schlechten Noten schreiben wollte. Angenommen zu werden war mein Ziel in der 10. Klasse, dafür brauchte ich gescheite Noten und für die musste ich lernen und auch mal ein bisschen Freizeit aufgeben. Jetzt hab ich den Druck nicht mehr, irgendwo angenommen werden zu müssen und gebe mir deswegen weniger Mühe. Ich ruhe mich dieses Jahr aus und gehe dann nächstes Jahr wieder ernster dran, das kann ich, wenn ich es auch will und ein Ziel habe. Ich sehe die 11. Klasse eben notenmäßig nicht sehr wichtig, weil die Kurse von diesem Jahr nicht mit in meine Abi-Note zählen. Sorgen kann ich mir dann nächstes Jahr machen, aber auch jetzt sind meine Noten nicht schlecht, bin sogar besser in Mathe geworden und sonst fand ich Mathe immer total schlimm.

Abgesehen davon, wie stressig wir es dieses Jahr finden, hat unsere Lehrerin uns noch gefragt, was wir zur Stressbewältigung machen.
Wenn mich je etwas wirklich stressen sollte (was selten passiert, weil ich stressigen Situationen aus dem Weg gehe), dann komme ich auch relativ leicht wieder aus dem Stress raus. Sobald sich da nämlich etwas ansammelt, reize ich es nur noch ein bisschen aus und halte mich dann von dem fern, was mich stresst so gut es möglich ist. Ich gehe dann oft mit meinem Hund raus oder einfach so an die frischen Luft, höre Musik oder schreibe. Wenn ich mich dann wieder entspannt habe und eine Pause eingelegt habe, mach ich mich wieder an das, was mich so gestresst hat und dann stresst es mich auch nicht mehr. Es kann lernen auf eine Arbeit sein oder es können wichtige Hausaufgaben sein, aber es passiert mir einfach nicht oft, dass ich wirklich im Stress bin. Wenn es eine Stresssituation ist, in der ich mich beeilen muss, weil ich sonst meine Bahn/meinen Bus verpasse, dann lasse ich es auch oft und nehme eben eine Bahn später und gehe dafür alles ruhig an. Dann vergesse ich auch nichts und kann ruhig bleiben, noch ein paar Minuten warten. Ansonsten bringe ich die Aktion immer ziemlich schnell über den Tisch, die mich stresst.


Was zum stressfreien Leben dazu gehört, ist auch sich wenig Sorgen zu machen über Dinge, die nicht so wichtig sind. Schaff ich ganz gut und ich kann so auch total entspannt leben.
Ich hab trotzdem genug Freunde, die sich ständig stressen. Jeder ist da anders, jeder geht anders damit um. Das hier ist meine Weise und ich finde sie gut. Es gibt bestimmt Dinge, die dagegen sprechen (z.B., dass ich oft zu locker und entspannt an etwas rangehe) aber ich komm klar und dann passt auch alles.

Monday, April 15, 2013

Music Monday #61

Ich bin ziemlicher 30 Seconds To Mars Fan und ich hab auch gerade ein Shirt vom Album "This Is War" an.
Ich hab die neulich mal gegoogelt oder wollte ein Lied auf YouTube anhören, bin mir nicht mehr sicher. Dabei bin ich aber auf ein neues Lied gestoßen, dass im bald kommenden neuen Album sein wird! Das Lied ist der Hammer und ich freu mich schon richtig auf das Album. Auf YouTube ist es (wie erwartet) für Deutschland gesperrt und mein Proxy kann es mir auch nicht entsperren, deswegen HIER der Link auf die MTV Seite, wo es das Lied gibt.


P.S: Ich habe mich wieder einigermaßen gesammelt und setze mich bald wieder an neue Einträge. Matthew Santoro, von dem ich schon mal was erzählt habe, hat zugestimmt ein Interview zu machen. Ich hatte erst vor, es schriftlich zu machen, da ich keine Videos drehe. Wie es aber aussieht, würde er gerne eine Live Show machen, mal gucken ob was daraus wird. Es wäre so geil.

Bis bald!

Monday, April 8, 2013

Durcheinander

Ich habe gerade wieder Ideen für Einträge gesammelt, kann aber zur Zeit keine schreiben, weil ich sobald ich anfange zu schreiben immer irgendwo anders hingerate, mit meinen Gedanken. Ich muss mich jetzt erstmal wieder sammeln, das Durcheinander da oben halbwegs in Ordnung bekommen und dann kann ich auch wieder was Gescheites abliefern.
Ich mache aber bald ein Interview mit Matthew Santoro, den ich hier vorgestellt habe, da freu ich mich auch schon richtig drauf! Kein schlechter YouTuber, unbedingt mal angucken.

Ich geh mich jetzt in Ordnung bringen.

Music Monday #60

"You've met me at a very strange time in my life"