Saturday, August 11, 2012

Lebensfreude auch ohne Gott möglich?

Vor ein paar Tagen habe ich mit einer Freundin auf dem Heimweg (naja, ich bin eigentlich in die genau entgegengesetzte Richtung gelaufen) über Gott geredet. Ja, ich, der Atheist.
Sie meinte dann irgendwann gegen Ende des Gesprächs, dass ihr Gott eine unglaubliche Lebensfreude geben würde und sie sich bei Nicht-Gläubigen frägt, woher die ihre Lebensfreude nehmen. Weil es bei uns einen solchen Gott ja gar nicht gibt und sie findet das voll komisch.

Ich beziehe meine Lebensfreude aus allem Möglichen. Aus den Leuten, die mich umgeben, aus den Dingen die ich gerne mache und aus so vielem mehr. Meine Freunde geben mir so viel Lebensfreude, sie machen alles so viel besser und man kann so viel Spaß miteinander haben. Man lebt irgendwie für etwas und kann für andere da sein und die anderen sind auch für einen da, wenn man sie braucht. Man fühlt sich unter ihnen so wohl und auch ein wenig, als wäre man zu zweit schon total sicher, wenn man spät Abends noch durch die Gegend läuft. Angst ist da keine da und wenn, dann muss man sogar ein wenig lachen und sie ist wieder weg.
Aber auch die kleinen Dinge geben mir Lebensfreude. Sachen, die ich gerne mache und die mir total viel Spaß machen. Raus gehen, was auch immer. Irgendwas machen und nicht nur 24/7 in der Wohnung sitzen und sich langweilen oder zocken. Klar, macht manchmal auch Spaß, aber nicht wochenlang.


Gott gibt vielen ein Gefühl der Geborgenheit. Das geben mir die, die mir wichtig sind und solche geben einem auch Lebensfreude.

No comments:

Post a Comment