Heute sollten wir uns in PPS in eine Reihe einteilen unter zwei Punkten. Ganz oben: Kopfmensch und ganz unten: Bauchmensch. - Kopfmensch = denkt nach und handelt dann ; Bauchmensch = Handelt vom Gefühl her, denkt weniger bis gar nicht nach. - Ich habe mich genau in die Mitte gestellt, weil es bei mir auf die Situation ankommt, aber wie ich gerade wieder merke, bin ich doch eher der Bauchmensch, der Sachen aus dem Gefühl heraus entscheidet. Wie es bei uns jemand eben gesagt hat, wenn das Gefühl schon nicht gut ist, dann ist es vielleicht doch besser, es zu lassen. Aber da bin ich eben geteilter Meinung, dass erste Gefühl ist bei neuen Dingen oft nicht das Beste, am Ende sind sie aber trotzdem ganz gut und man freut sich, es doch getan zu haben.
Wie ich es eben schon gesagt habe, kommt drauf an. Aber bei mir ist es oft so, dass ich einfach mal so etwas entscheide. Ich sage mir, dass ich das jetzt mache und dann will ich das auch. Zum Beispiel sage ich, dass ich an dem und dem Tag dort hingehe und das mache, was ich dann Freunden erzähle. Die hinterfragen das ganze dann oft und meinen eben, ob es eine gute Idee wäre und ob ich nicht vielleicht nochmal drüber nachdenken sollte. Und genau dann werde ich zum Kopfmenschen und überleg mir das ganze nochmal. Ist es wirklich gut, einfach hinzugehen? Sollte ich vielleicht auf irgendetwas warten, was mir bestätigt, dass ich kommen sollte? Oder soll ich doch einfach auf mein Gefühl hören und es dann machen? Anfangs ist bei solchen Entscheidungen mein Bauchgefühl am Anfang immer echt gut, ich fühle mich einfach bereit dazu. Nachdem ich kurz mal der Kopfmensch war, fühlt es sich aber irgendwie komisch an und ich bin einem Konflikt mit mir selbst und muss entscheiden, ob ja oder nein. Werde ich nun wieder zum Kopfmensch, würde ich Vor- und Nachteile abwägen, aber auch Szenarien im Kopf abspielen. Gespräche, Geschehnisse und das passiert bei mir immer, was nicht immer positiv ausfällt. Es könnte also so oder so sein. 50:50, dass meine Entscheidung nicht hinzugehen jetzt schlecht oder gut war und genauso 50:50, dass meine Entscheidung hinzugehen schlecht oder gut war. Weil ich genau diesen Konflikt nicht leiden kann, umspiele ich mein komisches Gefühl im Magen und versuche ihm eine andere Emotion zuzuschreiben. Weil wir Gefühlen immer Emotionen zuschreiben, wir wollen wissen woher das alles kommt.
Ausgangsgefühl: Wohlsein
Zwischengefühl: Irgendwo zwischen Unwohl und Wohl.
Gefühl, für das ich mich entscheide: Keine Ahnung. Ich sag mir meistens, dass ich es einfach machen soll. Es läuft bei solchen Sachen sowieso zu 90% darauf hinaus, dass man sich ärgert, wenn man es nicht gemacht hat und es bereut. Es passiert eher selten, dass man völlig abgewiesen wird und wenn, dann hat man dem ganzen wenigstens einen Versuch gegeben und weiß beim nächsten Mal, wann der Moment gut ist und wann weniger gut.
So sehr ich auch auf mein Bauchgefühl höre, nachdenken schadet nie und nachdenken ist auch immer gut. Man darf sich nur nicht so sehr darin reinsteigern, dann klappt das schon. Und wenn man zu keinem Entschluss kommt, dann eben versuchen. Was kann schon schief gehen, man muss auch mal was riskieren, oder nicht? Aber nicht immer alles machen, auch einfach mal sein lassen. Könnte auch besser sein.
Mit Geld bin ich nie ein Bauchmensch.
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