Sunday, February 10, 2013

Beides.

Wir haben in Pädagogik&Psychologie jetzt ein neues Thema angefangen, Emotion Motivation. Am Donnerstag haben wir ein Blatt bekommen, in welches wir Gefühle einordnet sollten, wofür wir vier verschiedene Möglichkeiten hatten. Intensiv angenehm/unangenehm und schwach (oder so) angenehm/unangenehm. Eigentlich ja ganz einfach, aber Emotionen müssen nicht immer unangenehm sein, nur weil man feuchte Hände bekommt und vielleicht auch ein bisschen schwitzt. Unter gewissen Umständen kann so etwas eben auch angenehm sein, auch wenn es sich erstmal komisch anhört.
Aufregung. Nervosität. Hat man eine Präsentation, vor der man Angst hat, sind einem diese Gefühle eher unangenehm. Man hat Magenkrämpfe, feuchte Hände und schwitzt. Man fühlt sich in dem Moment einfach nicht wohl in seinem Körper und will raus. 
Und wenn ich sage, dass es nicht immer so sein muss? Ich kann kaum Emotionen (Gefühle) einfach auf Knopfdruck hervorrufen, aber bei Aufregung und Nervosität ist das für mich ganz einfach und ich muss dann an nichts negatives, sonder positives denken. Jetzt gerade mache ich das auch, ich schwitze nicht und ich habe auch keine feuchten Hände und Magenkrämpfe schon gar nicht. Aber ich habe dieses komische Gefühl im Brustbereich und atme dann immer kurz tief ein und aus. Wenn ich mich so fühle, dann weiß ich, dass etwas gut wird. Ich habe dann einfach das Gefühl, dass ich es packe und es gut wird. Wenn nicht, dann bin ich enttäuscht, aber ich will bei so einem Gefühl auch nicht mit negativen Gedanken reingehen, dann wird es nämlich sowieso nichts. Optimistisch denken.

Ein unangenehm erscheinendes Gefühl kann total angenehm sein.

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