Tuesday, July 30, 2013

How To: Blogeintrag

Es mag sich vielleicht leicht anhören, so einen Blogeintrag zu schreiben, aber da gehört viel mehr dazu, als man denkt.

1. Lust/Motivation: Genau, man sollte dafür motiviert sein, jetzt auch einen Eintrag zu schreiben. Sonst kommt nichts richtiges dabei raus, weil man sich zum Schreiben zwingt und das klappt nicht immer gut, meistens ist es sogar richtig schlecht. Ich lösche oft wieder einen ganzen Eintrag, wenn ich mich zum Schreiben gezwungen habe, weil er sich nicht gut anfühlt.
2. Idee: Es ist schwer einen Blogeintrag zu schreiben, wenn man nicht wirklich weiß, worüber. Auch wenn man einfach irgendwas schreibt, hat man zumindest im Hintergrund die Idee einen Blogeintrag zu machen, also ist es auch eine Idee.
3. Einleitung: Hört sich jetzt an, als wäre man hier bei einem Deutschaufsatz, aber an sich ist ein Blogeintrag auch nur eine "produktive Schreibaufgabe", also auch ein bisschen wie ein Aufsatz aufgebaut, aber ich habe noch ein paar Sachen eingefügt, wir sind hier ja auch nicht in der Schule. Wie auch immer, eine Einleitung ist immer ganz gut. Man muss nicht ewig lang hinhalten, außer man will es, aber direkt reinspringen kann für Verwirrung sorgen, wenn es keine Geschichte ist. Oft reicht ein Satz schon und nein, der Titel verrät nicht immer, worüber der Blogeintrag ist, dazu komme ich später.
4. Hauptteil: Offensichtlicherweise geht es hier um das eigentliche Thema, das man gerade bearbeitet. Mein Hauptteil bei diesem Eintrag wäre der Teil, den ich gerade schreibe. Also die verschiedenen Schritte, wie man zu einem guten Blogeintrag kommt, der ein Thema beinhaltet, zu dem man von sich selbst aus motiviert war (also intrinsisch) und, der nicht für große Verwirrung sorgt. - Man kann natürlich auch wollen, dass er für Verwirrung sorgt, damit die Leute drüber nachdenken, naja. - Beim Hauptteil und wie auch beim gesamten Blogeintrag wird es einem selbst überlassen was man schreibt. Nicht wie im Deutschaufsatz, dass man sich streng an ein Thema halten muss um die Anforderungen der Lehrerin zu erfüllen. Es kann zwar sein, dass die Leser Anforderungen an einen haben, aber sowas würde mich eventuell unter Druck setzen, deswegen denke ich über sowas gar nicht nach und halte mich an nichts, außer meine Gedanken.
5. Schluss (nicht unbedingt): Man braucht keinen Schluss, wenn man den nicht haben will. Wie auch die Einleitung nicht unbedingt notwendig ist, ist es der Schluss nicht. Bei Geschichten mag ich es immer sehr, keine Einleitung und keinen Schluss zu haben. Reinspringen und auch genauso wieder raus. Bei Blogeinträgen kann man das genauso machen, wenn man will. Ich mache es aber meistens so, dass ich nochmal kurz das Thema aufgreife und einen abschließenden Satz dazu verfasse. So soll man das auch in vielen Aufsätzen machen. Bei mir ist es auch oft dazu da, nochmal meine Stellung klarzumachen oder es kurzufassen. Weil ein Eintrag bei mir auch oft aus einem Gedankengang besteht, der ausgeweitet ist, kann man sich gut bildlich vorstellen, wie kann ich aber nicht beschreiben. Den Gedankengang weite ich im ganzen Eintrag aus und fasse ihn am Ende wieder kurz.
6. Titel: Hä, ist das nicht spät? Nein, finde ich nicht unbedingt. Meine Titel für den Blogeintrag mache ich fast immer am Ende und wenn einer am Anfang schon da ist ändere ich ihn oft. Der Titel verrät bei mir entweder das Thema oder er macht neugierig, weil er das Thema auf den ersten Blick nicht ganz klar macht. Beispiele für direkte sind:
 Mein Sozialraum --> hier geht es um meinen Sozialraum, ist ja klar.
Die Entwicklung meiner Geschwister --> Hier geht es um Schokolade (Ironie Achtung).
vs. Emotion --> Hier wird ein Vergleich angestellt.
Beispiele für indirekte sind:
 "Schreib's eben nochmal" --> Man kann sich vielleicht denken, worum es geht, aber wenn man es dann liest kommt vielleicht doch was anderes, als erwartet. 
"Auf auf auf!" --> Den müsste ich selbst nochmal lesen um herauszufinden, was da das Thema ist.
"Können Sie Ihren Eltern bitte ausrichten, dass..."
Der Titel muss nicht immer verraten, was das Thema ist.
7. Struktur: Das ist eigentlich ein Punkt, der überall mit rein muss. Man sollte immer darauf achten, dass man Struktur bei der ganzen Sache behält. Nicht zu viele Doppel-Absätze.

Also sowas hier. Aber auch nicht zu viele Einzel-Absätze.
Also das hier. Natürlich sollte es auch kein durchgehender Blocktext sein. Gut ist es, wenn man einen Absatz macht, wenn man den Gedankengang wechselt oder von Einleitung in Hauptteil übergeht. Von Hauptteil in Schluss mache ich immer einen vollen Absatz, also einen Doppel-Absatz, wie der, der hier so gar nicht reinpasst. Sollte ja auch nur zur demonstration da sein.
8. Korrekturlesen: Also ich mach das nie, aber wenn man will kann man das machen.


So gestalle ich meine Blogeinträge. Streng genommen achte ich nicht zu sehr auf diese Regeln, es sind nur ein paar Richtlinien, die ich bei meinen Blogeinträgen sehen kann, weil alle nach dem selben Schema aufgebaut sind. Ist mir auch erst nach einiger Zeit aufgefallen, ich schreibe nämlich an sich einfach drauf los, achte aber an so Zeug wie Einleitung und Schluss.
Wer mir nicht übereinstimmt oder es anders macht kann gerne was dazu sagen (wobei solche Aufrufe nie funktionieren, weil ich so gut wie nie Kommentare bekomme).

Monday, July 29, 2013

Music Monday #73

Es ist noch Montag, für vier Minuten!
Ich muss bei dem Lied immer wieder an den Film "It's Kind Of a Funny Story" denken, geht nicht anders.

Tuesday, July 23, 2013

"Können Sie Ihren Eltern bitte ausrichten, dass..."

Primär Wichtiges --> Bleibt schwerer im Kopf
Sekundär Wichtiges o. Unwichtiges --> Bleibt sofort drin

So wie da oben speichere ich oft Ideen zu Einträgen, die hier ist schon etwas älter, bin mal wieder durch meine Ideen gegangen. Da das Thema des Eintrags durch die Notizen schon direkt bekannt ist, kann ich auch gleich anfangen und brauche keinen Einleitungssatz. Praktisch.

Wenn ich auf eine Arbeit lerne, für zum Beispiel Geschichte, brauche ich relativ lange um den Stoff in den Kopf zu bekommen. Es enfällt mir immer wieder oder ich habe keine Lust, es mir zu merken. Genauso läuft es auch bei vielen anderen Arbeien, aber es ist nicht nur in der Schule so, dass wichtiges Zeug nicht in meinem Kopf bleiben will. Wenn irgendjemand bei uns zuhause anruft und ich mit Ausnahme mal drangehe, kommt oft irgendeine Person und will was von meinen Eltern, weil die aber nie da sind, wenn ich ans Telefon gehe, muss ich irgendwas ausrichten. Sobald mir gesagt wird, wer wegen was angerufen hat, kann ich es mir für ein paar Sekunden merken und nach dem Auflegen ist das auch schon wieder weg. Für mich eigentlich völlig unwichtig, aber für meine Eltern, also ist es für mich wichtig, es weitergeben zu können. Ich sollte mir einfach einen Blog mit Stift nebens Telefon legen. Dann hören meine Eltern nicht immer von mir: "Da hat irgendso ein Typ angerufen, der wollte was von dir."
Telefonnummer kann man sich ja so schwer merken, nein. Ich hör eine Nummer zwei Mal oder gebe sie ein paar Mal ein und kann sie danach für eine ziemlich lange Zeit auswendig, solange ich sie wenigstens auch benutze. Ich kann selbst jetzt noch eine Nummer, die ich seit einer Ewigkeit nicht mehr benutzt habe. Früher hab ich mir die halbe Telefonliste meiner Klasse merken können, auch ein paar Handynummern. Dabei waren vielleicht drei Nummern davon wichtig, weil ich die Leute auch regelmäßig angerufen habe. Der Rest war einfach da und wurde nie benutzt. Also eher unwichtig oder nicht sehr wichtig. Gestern waren wir bei unseren Klassenlehrern in der Wohnung grillen (die hatten einen Balkon, wir sind nicht gestorben) und mussten mit dem Bus zurück. Ich werde den Bus wahrscheinlich nie wieder benutzen, weiß aber genau, wann er fährt. Weil ich einmal auf den Plan geguckt habe. Zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr immer nur um 10 nach und sonst alle halbe Stunde, am Wochenende dann nur stündlich. What. Es ist ganz praktisch Bus und Bahnzeiten zu wissen, aber nicht den Fahrplan von einer Buslinie, die man wahrscheinlich nie wieder benutzen wird, das stopft mir nur den Kopf voll. Wenn mir irgendjemand etwas erzählt, was eine total unwichtige Information ist, bekomm ich die auch nicht mehr raus, aber die Zeiten der Mittagsschule von 'nem Freund kann ich mir nach einem Schuljahr merken, die aber wichtig sind.

Natürlich läuft das nicht mit allem so. Ich hab viele Bahn und Buszeiten drauf, die für mich wichtig sind und das ist auch richtig praktisch, weil ich dann nicht immer nachgucken muss, außerdem kann ich vielen weiterhelfen, weil ich oft nach den Zeiten gefragt werde. Ich kann mir den Stoff von einigen Fächern oder Themen auch sehr gut merken, es muss mich nur interessieren oder von Nutzen für mich sein, dann ist das mit dem Merken auch nicht so schwer. Dinge die aber wichtig sind und mich nicht interessieren kann ich mir oft nicht gut merken.

Music Monday #72

Ich bekomm gerade nichts auf die Reihe.

Tuesday, July 16, 2013

YouTube Tuesday #34

Ich hab schonmal was über Matthew Santoro geschrieben, aber heute kam ein neues Video zu seinem Geburtstag und ich finde es richtig gut. Ich denke über solche Dinge gar nicht so wirklich nach. Meistens mache ich Sachen einfach.

HAPPY BIRTHDAY MATT!

Monday, July 15, 2013

Ablenkung

Letzte Woche habe ich es nach Mittwoch ziemlich gut geschafft, mich abzulenken vom über was wichtiges nachdenken. Weil ich aber eine Auszeit brauchte und mich jetzt auch noch nicht so richtig mit dem Thema auseinander setzen will, lenke ich mich weiter ab, bzw. lasse mich weiterhin ablenken. Ist aber nur eine Art aufschieben mit Spaß im Hintergrund, irgendwann wird es wieder auf mich zu kommen, diese Woche sogar noch und dann setze ich mich damit auseinander. Mit was ist eigentlich unwichtig, es geht darum, wie ich mich ablenke(n lasse).
Am Mittwoch wurde ich darauf angesprochen und hab dann auch den Rest des Tages (es war schon 20.00Uhr) damit verbracht, drüber nachzudenken. Am Donnerstag hat ein Freund angerufen und wollte mit mir im Weinberg skaten, also war ich um 22.00Uhr wieder zuhause und hab dann auch nicht mehr viel gemacht. Am Freitag wollte meine Schwester mit mir weg, also bin ich mit ihr weg und sie hat sich ihre Zeichnung für's neue Tattoo abgeholt, wird am 1. August gestochen, ich komm mit (irgendwann will ich auch ein Tattoo, ich weiß nur noch nicht, was ich mir stechen lasse). Wir kamen dann um 20.00Uhr oder so wieder und ich war verdammt müde, also habe ich auch nicht mehr über die Sache nachgedacht. Außerdem musste ich noch das Zeug für's Austragen zusammenpacken, was ich dann auch Samstag Mittag gemacht habe, bis ich nach Stuttgart bin. Dort war ich bis kurz vor 19.00Uhr skaten und bin dann wieder nach Hause um zum Fleckafescht (ich mag den Namen nicht) nach Tamm zu gehen. Um 4 Uhr nachts war ich wieder zuhause, perfekter Abend. Gestern war ich mit meiner "Familie" (also ein kleiner Teil davon) essen und es war so richtig nervig, weil meine Mutter die ganze Zeit irgendwelche Sprüche rausgehauen hat und mir Stücke von meiner Pizza klauen musste. Weil wir aber um halb fünf schon wieder zuhause waren, bin ich wieder mit 'nem Freund in den Weinberg gefahren und war dann gestern um halb 11 zuhause. Jetzt gehe ich gleich wieder nach Stuttgart, lenke mich weiter ab und morgen wird es genauso ablaufen. Ich zögere das ganze ziemlich hinaus.
Zwischendrin habe ich immer wieder gelesen. "The Truth" von Terry Prachett ist fertig, jetzt ist "Brave New World" dran (Autor fällt mir grad nicht ein, bin zu Faul, nachzugucken). Lesen lenkt ziemlich gut ab, weil ich mit den Gedanken leicht beim Buch bleiben kann.

Entweder ich will mich noch nicht damit auseinandersetzen, oder ich fühle mich unwohl bei der ganze Sache. Aber irgendwann werde ich mich damit auseinandersetzen wollen und mich wohl dabei fühlen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jetzt zögere ich es noch heraus und irgendwann wird es alles sogar hier in meinem Blog stehen, aber soweit ist es noch nicht. 

Music Monday #71

Hatte letzte Woche keine Zeit, irgendwas zu posten. Nicht wegen der Schule, aber ich war jeden Tag von Mittags bis Abends weg. Nachher aber, wenn ich wieder aus Stuttgart komme, irgendwann um... 10?

Monday, July 8, 2013

Music Monday #70

Hatte heute den ganzen Tag einen Ohrwurm von "D is for Dangerous" von Arctic Monkeys und eine Freundin meinte dann, dass bald ein neues Album kommen wird und auch schon ein neues Lied draußen ist.
Ich freu mich!

So... müde

Seit gestern fühle ich mich irgendwie total müde und schlapp und heute war es ganz komisch. Hab mich auch so ganz neben der Spur gefühlt, kann nicht richtig erklären wie. Auch jetzt noch, fühlt sich total komisch an. Dazu hatte ich noch Kopfschmerzen und war so müde, dass ich einfach eingeschlafen bin und für zwei Stunden mal kurz weg war. Weil ich aber nie tagsüber schlafe (außer bei langen Autofahrten), habe ich mich immer noch genauso müde gefühlt und kein bisschen entspannter, wie es vielen nach einem kleinen Schläfchen geht. Hab auch meine Nachhilfe abgesagt, weil ich es mir nicht ganz zugetraut habe.
Merkwürdig, wird hoffentlich bald wieder normal. Dieser Zustand geht mir total auf die Nerven, da kann ich nichts mit mir anfangen.