Tuesday, November 19, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt. #4


"Was ist in dich gefahren?" Bist du verrückt geworden?", schrie mich der Direktor an. Ich schaute ihn nicht an, ich starrte ins Krankenzimmer, welches nebenan war. Da saß er, mit einem Tuch am Kopf und sie klammerte sich an seinen Arm und weinte. Er sah mich, hob eine Hand und fuhr mit den Fingern langsam über seinen Hals. "Hörst du mir überhaupt zu? Was soll nur aus dir werden!" "Er kann froh sein, dass es nur ein Teller war", murmelte ich. "Was sagst du da?", fragte der Rektor laut. Ich antwortete nicht und er schüttelte seinen Kopf. Dann ging er in sein Büro und ließ mich allein. Ein paar Minuten später stand ich draußen im Regen und lief nach Hause. Er hatte irgendwas von meiner Mutter gefaselt, aber wir haben kein Auto.
Es hat sich so gut angefühlt. Den Teller zu werfen. Dieses Geräusch, als er an seinem Kopf zersprungen ist. Sein Schrei, als die Scherben sich in seinen Kopf schnitten. Wie sein Blut über sein schmerzverzehrtes Gesicht lief. "Fühl man sich dann besser?", das Gespräch mit meiner Mutter ging mir wieder durch den Kopf. Und ja, man fühlte sich besser. Ich konnte ih Schaden zufügen, indem ich ihm Schaden zufügte. Aber es war nicht genug. Sie sollte mehr Schmerzen leiden. Nicht nur seelische, sondern auch körperliche. Vielleicht ein gebrochenes Bein oder ein gebrochener Arm?
"Da ist ja unser Weichei! Los, haltet ihn mal fest. Er soll seine Lektion lernen!" Aber ich schaute nicht nach hinten, ich rannte einfach los. "Hey, bleib hier! Wir bekommen dich doch sowieso!" Ich rannte immer schneller, aber sie kamen näher. Schnell rennen konnte ich noch nie. Weswegen ich fünf Minuten später mit Schmerzen am Boden lag. Ich blutete und hatte das Gefühl, als hätten sie mir alle meine Rippen gebrochen. Der Regen spülte mein Blut weg und ließ es im Gulli neben mir verschwinden. Aber niemand kam um mir zu helfen. Die Zeit verging und ich lag weiterhin reglos am Boden, meine Augen gechlossen, mein Körper eng zusammen, sonst wäre ich erfroren. Was auch egal gewesen wäre, niemand hätte um micht getrauert, außer vielleicht meine dumme Mutter. 
Aber als ich da so lag, merkte ich, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste etwas dagegen tun. Ich konnte es nicht so weitergehen lassen.

YouTube Tuesday #35


Music Monday #85

Ich bin spät dran, aber die YouTube Server waren down und jetzt ist es schon nach 12 und nicht mehr Montag, aber das ist mir egal.
Das Lied kam grad auf Pandora, deswegen habe ich es genommen und es wird ein Proxy benötigt, wegen der GEMA :/


Monday, November 11, 2013

Change

Ich habe mir am Wochenende das neue Video von Matthew Santoro angeguckt und möchte eine Kleinigkeit dazu schreiben. Erstmal das Video, dann mehr. Außerdem schreibe ich diesen Eintrag auf Englisch, weil mir gerade manche deutsche Wörter nicht passen, hört sich jetzt komisch an und finde ich auch ein bisschen komisch, aber ist jetzt eben so. Ich schreibe jetzt das erste Mal einen Eintrag frei Hand auf Englisch, ohne vorherigen deutschen Text und ich hoffe mal, dass ich es einigermaßen sprachlich gut hinbekomme.

I agree with him in all 5 parts, but I want to add something to number 5.
Yes, you should accept change and you should move on. But I think if there is a way to change something, why not try to change it? You don't always just have to agree with everything and accept everything. Where would we be today if we had just accepted every single change someone else made? I personally think that you should fight for something if you really wan't something and if it is worth fighting for. For me it is not worth fighting for getting back into elementary school at the age of 17, because I will never again have classes there as a pupil. But I accept that, most of the time. But say a friend of mine decided to not be my friend again over night, would I just accept it and move on? Well if this friend is important to me and if I think I need him, then I would not just accept it and move on. I would try to get him back. But isn't that the exact opposite of moving on? It is fighting for something and fighting for something is not a bad thing if it makes you feel better and if it makes you think that you can reach your goal someday. Sometimes it is a good thing not to move on if it makes you feel stronger and if it makes you feel like you can achieve something. But still, don't hang onto things you can't change, even if it hurts a lot, everyone has to move on at some point. You have to decide when, don't listen to people that tell you to stop. But listen to the ones you care about, because they are the ones that also care about you and they are the ones that really know you.
So before I move one, I decide if I can change the things that were changed or if I can't. But because I am just a 17 year old, I still make wrong decisions and sometimes I try to change something I can't change. I guess that's just how life is.

Thank you for reading.

Music Monday #84

Meine Laptop Lautsprecher sind zu leise, selbst auf voller Lautstärke.

Monday, November 4, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt. #3

----- Teil 1 -----

----- Teil 2 -----

Im Unterricht wurde ich selten drangenommen. Wobei ich mich auch selten meldete, aber im Gegensatz zu anderen tat ich es überhaupt. Für die peinlichen Sachen benutze man mich dann aber sofort. War ja auch klar, es gab was zu lachen und ich war besonders lustig. Zwischen mir und einem Comedian gibt es einen großen Unterschied. Man lachte mit einem Comedian und man lachte über mich. 
Deswegen ging ich nach dem Klingeln nicht in die Klasse, sondern nach Hause und meiner Mutter erzählte ich, das mir vor der einen Suppe schlecht geworden wäre, aber sie wollte mit mir reden. Mal wieder. "Setz dich hin Schatz, ich muss mit dir reden. Es geht um...", fing sie an, aber ich unterbracht sie: "Du meinst das beliebteste Mädchen der Schule? Was soll mit ihr sein? Gibt sie mir die Schuld für ihren abgebrochenen Nagel?"
"Jetzt hör mir doch mal zu und unterbrech mich nicht immer! Wieso macht ihr nichts mehr miteinander? Ihr habt euch so gut verstanden und jetzt höre ich von dur nur noch, wie falsch sie ist und wie sehr du sie hasst."
"Das frägst du mich? Nach einem Jahr? Du weißt es doch genau!"
"Aber ich verstehe es nicht. Wieso könnt ihr nicht wieder Freunde sein? Was hast du ihr getan, dass ihr nichts mehr miteinander macht?"
"Ich ihr? Ich soll ihr etwas getan haben? Ich habe rein gar nichts gemacht. Aber wollen wir damit aufhören?"
"Wenn du aufhörst von Hass zu sprechen. Das braucht keiner. Weißt du überhaupt, was es bedeutet, jemanden zu hassen? Weißt du, was Hass beudetet?"
"Ja und ich mag dieses Gefühl. Jemanden mit ganzem Herzen hassen zu können tut gut."
 "Mit Hass ist die Absicht verbunden, jemandem weh zu tun. Wir tuen in unserem Leben schon genug Menschen weh. Wieso dann noch aus niederen Beweggründen? Fühlt man sich dann besser?"
"Bleib mir doch weg mit deinen Lebensweisheiten!"
Den Rest bekam ich nicht mit, ich ging in mein Zimmer und dachte nach. Über das, was sie gesagt hatte... Hass.
Ob man sich besser fühlen würde, wenn man jemandem weh tut? Aus niederen Beweggründen? Was sind schon niedere Beweggründe? Sie hatte mir schon genug Schaden zugefügt, ich hatte keine... niederen Beweggründe. Also kam mir die Idee, ihr weh zu tun. Wie? Das wusste ich noch nicht, aber sie sollte Schmerzen leiden. Aber was hätte ich schon machen können? Sie schlafen, wenn sie alleine war? Das hätte mich nicht zufrieden gestellt. 

Am nächsten Schultag saß ich wie immer in meiner Ecke der Mensa. Alleine, den Blick auf die Wand gerichtet. Hinter mir hörte ich wie immer das Gelächter der anderen. Etwas flog an meinen Kopf. Kurz wurden alle leise, ich fasste an meinen Hinterkopf und spürte das Innere des Eies meinen Rücken runterfließen. Das Gelächter wurde noch lauter. 'Jetzt reichts', dachte ich, nahm einen Teller und warf.

Music Monday #83

Die Frau hat eine Stimme.