----- Teil 1 -----
----- Teil 2 -----
Im Unterricht wurde ich selten drangenommen. Wobei ich mich auch selten meldete, aber im Gegensatz zu anderen tat ich es überhaupt. Für die peinlichen Sachen benutze man mich dann aber sofort. War ja auch klar, es gab was zu lachen und ich war besonders lustig. Zwischen mir und einem Comedian gibt es einen großen Unterschied. Man lachte mit einem Comedian und man lachte über mich.
Deswegen ging ich nach dem Klingeln nicht in die Klasse, sondern nach Hause und meiner Mutter erzählte ich, das mir vor der einen Suppe schlecht geworden wäre, aber sie wollte mit mir reden. Mal wieder. "Setz dich hin Schatz, ich muss mit dir reden. Es geht um...", fing sie an, aber ich unterbracht sie: "Du meinst das beliebteste Mädchen der Schule? Was soll mit ihr sein? Gibt sie mir die Schuld für ihren abgebrochenen Nagel?"
"Jetzt hör mir doch mal zu und unterbrech mich nicht immer! Wieso macht ihr nichts mehr miteinander? Ihr habt euch so gut verstanden und jetzt höre ich von dur nur noch, wie falsch sie ist und wie sehr du sie hasst."
"Jetzt hör mir doch mal zu und unterbrech mich nicht immer! Wieso macht ihr nichts mehr miteinander? Ihr habt euch so gut verstanden und jetzt höre ich von dur nur noch, wie falsch sie ist und wie sehr du sie hasst."
"Das frägst du mich? Nach einem Jahr? Du weißt es doch genau!"
"Aber ich verstehe es nicht. Wieso könnt ihr nicht wieder Freunde sein? Was hast du ihr getan, dass ihr nichts mehr miteinander macht?"
"Ich ihr? Ich soll ihr etwas getan haben? Ich habe rein gar nichts gemacht. Aber wollen wir damit aufhören?"
"Ich ihr? Ich soll ihr etwas getan haben? Ich habe rein gar nichts gemacht. Aber wollen wir damit aufhören?"
"Wenn du aufhörst von Hass zu sprechen. Das braucht keiner. Weißt du überhaupt, was es bedeutet, jemanden zu hassen? Weißt du, was Hass beudetet?"
"Ja und ich mag dieses Gefühl. Jemanden mit ganzem Herzen hassen zu können tut gut."
"Ja und ich mag dieses Gefühl. Jemanden mit ganzem Herzen hassen zu können tut gut."
"Mit Hass ist die Absicht verbunden, jemandem weh zu tun. Wir tuen in unserem Leben schon genug Menschen weh. Wieso dann noch aus niederen Beweggründen? Fühlt man sich dann besser?"
"Bleib mir doch weg mit deinen Lebensweisheiten!"
Den Rest bekam ich nicht mit, ich ging in mein Zimmer und dachte nach. Über das, was sie gesagt hatte... Hass.
Ob man sich besser fühlen würde, wenn man jemandem weh tut? Aus niederen Beweggründen? Was sind schon niedere Beweggründe? Sie hatte mir schon genug Schaden zugefügt, ich hatte keine... niederen Beweggründe. Also kam mir die Idee, ihr weh zu tun. Wie? Das wusste ich noch nicht, aber sie sollte Schmerzen leiden. Aber was hätte ich schon machen können? Sie schlafen, wenn sie alleine war? Das hätte mich nicht zufrieden gestellt.
Am nächsten Schultag saß ich wie immer in meiner Ecke der Mensa. Alleine, den Blick auf die Wand gerichtet. Hinter mir hörte ich wie immer das Gelächter der anderen. Etwas flog an meinen Kopf. Kurz wurden alle leise, ich fasste an meinen Hinterkopf und spürte das Innere des Eies meinen Rücken runterfließen. Das Gelächter wurde noch lauter. 'Jetzt reichts', dachte ich, nahm einen Teller und warf.
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