Ich habe vor einer Woche eine Geschichte gefunden, die ich vor jetzt bald sechs Jahren geschrieben habe.
Vom Regen überrascht
An einem heißen Sommertag unternahm ich mit meinen Freunden eine Radtour. Wir wollten zum Waldspielplatz im Bietigheimer Forst. Gleich nach dem Frühstück fuhren wir los.
Nach einer Weile war ich hungrig und sagte: "Kommt, wir machen eine Rast." An einem Weiher stellten wir unsere Räder ab. Auf der Wiese breitete Luka eine Decke aus. Dann packten wir unsere Satteltaschen aus und setzen uns gemütlich hin. Ich ließ mir meine Butterbrezel mit Radischen schmecken. Auch meine Freunde verdrückten ihr Vesper. Auf einmal zogen dunkle Wolken über uns auf und kurz darauf begann es zu regnen. Schnell packten wir zusammen, aber schon hörten wir in der Ferne den Donner grollen. "Los! Schneller, wir müssen sofort nach Hause fahren!", rief ich ängstlich. Endlich hatten wir alles eingepackt, doch der Regen wurde immer stärker. Jetzt sah man es schon blitzen, das Gewitter kam näher. Wir sprangen auf unsere Räder und fuhren blitzschnell los. Es fing an zu hageln, kurz bevor wir zu Hause waren. "Endlich da", sagte ich zu mir selbst.
Ich stellte mein Fahrrad in die Garage und ging tropfnass ins Zimmer. Dort machte ich den Schrank auf und zog mir neue Kleider an. Beim Abendessen erzählte ich von der Radtour.
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