Heute sollten wir uns in PPS in eine Reihe einteilen unter zwei Punkten. Ganz oben: Kopfmensch und ganz unten: Bauchmensch. - Kopfmensch = denkt nach und handelt dann ; Bauchmensch = Handelt vom Gefühl her, denkt weniger bis gar nicht nach. - Ich habe mich genau in die Mitte gestellt, weil es bei mir auf die Situation ankommt, aber wie ich gerade wieder merke, bin ich doch eher der Bauchmensch, der Sachen aus dem Gefühl heraus entscheidet. Wie es bei uns jemand eben gesagt hat, wenn das Gefühl schon nicht gut ist, dann ist es vielleicht doch besser, es zu lassen. Aber da bin ich eben geteilter Meinung, dass erste Gefühl ist bei neuen Dingen oft nicht das Beste, am Ende sind sie aber trotzdem ganz gut und man freut sich, es doch getan zu haben.
Wie ich es eben schon gesagt habe, kommt drauf an. Aber bei mir ist es oft so, dass ich einfach mal so etwas entscheide. Ich sage mir, dass ich das jetzt mache und dann will ich das auch. Zum Beispiel sage ich, dass ich an dem und dem Tag dort hingehe und das mache, was ich dann Freunden erzähle. Die hinterfragen das ganze dann oft und meinen eben, ob es eine gute Idee wäre und ob ich nicht vielleicht nochmal drüber nachdenken sollte. Und genau dann werde ich zum Kopfmenschen und überleg mir das ganze nochmal. Ist es wirklich gut, einfach hinzugehen? Sollte ich vielleicht auf irgendetwas warten, was mir bestätigt, dass ich kommen sollte? Oder soll ich doch einfach auf mein Gefühl hören und es dann machen? Anfangs ist bei solchen Entscheidungen mein Bauchgefühl am Anfang immer echt gut, ich fühle mich einfach bereit dazu. Nachdem ich kurz mal der Kopfmensch war, fühlt es sich aber irgendwie komisch an und ich bin einem Konflikt mit mir selbst und muss entscheiden, ob ja oder nein. Werde ich nun wieder zum Kopfmensch, würde ich Vor- und Nachteile abwägen, aber auch Szenarien im Kopf abspielen. Gespräche, Geschehnisse und das passiert bei mir immer, was nicht immer positiv ausfällt. Es könnte also so oder so sein. 50:50, dass meine Entscheidung nicht hinzugehen jetzt schlecht oder gut war und genauso 50:50, dass meine Entscheidung hinzugehen schlecht oder gut war. Weil ich genau diesen Konflikt nicht leiden kann, umspiele ich mein komisches Gefühl im Magen und versuche ihm eine andere Emotion zuzuschreiben. Weil wir Gefühlen immer Emotionen zuschreiben, wir wollen wissen woher das alles kommt.
Ausgangsgefühl: Wohlsein
Zwischengefühl: Irgendwo zwischen Unwohl und Wohl.
Gefühl, für das ich mich entscheide: Keine Ahnung. Ich sag mir meistens, dass ich es einfach machen soll. Es läuft bei solchen Sachen sowieso zu 90% darauf hinaus, dass man sich ärgert, wenn man es nicht gemacht hat und es bereut. Es passiert eher selten, dass man völlig abgewiesen wird und wenn, dann hat man dem ganzen wenigstens einen Versuch gegeben und weiß beim nächsten Mal, wann der Moment gut ist und wann weniger gut.
So sehr ich auch auf mein Bauchgefühl höre, nachdenken schadet nie und nachdenken ist auch immer gut. Man darf sich nur nicht so sehr darin reinsteigern, dann klappt das schon. Und wenn man zu keinem Entschluss kommt, dann eben versuchen. Was kann schon schief gehen, man muss auch mal was riskieren, oder nicht? Aber nicht immer alles machen, auch einfach mal sein lassen. Könnte auch besser sein.
Mit Geld bin ich nie ein Bauchmensch.
Tuesday, February 26, 2013
Monday, February 25, 2013
Vermutung zu: "Danke"
Ich habe doch mal diesen Post mit dem Namen "Danke" gemacht, bei dem ich mich über die bis dahin 1000 Views bedankt habe. Ich verlinke den Post jetzt gerade nicht, da er unrealistisch viele Views hat, unrealistisch wegen seinem Inhalt. Verglichen zu meinen restlichen Einträgen ist in gerade diesem so gut wie null Inhalt, er hat aber trotzdem ganze 233 Views, gefolgt von Ein Schüler Kocht Spaghetti mit 67, liegt also weit vorne. Ich habe mich immer gefragt, wieso dieser Post so viele Views hat. Ich habe es glaube ich herausgefunden.
Geht man auf Google unter Bilder und gibt als Suchbegriff "Danke" ein, muss man nur bis Seite vier scrollen und dann sieht man das Bild, welches ist benutzt habe (der Pfeil zeigt drauf). Meine Vermutung ist also, dass andere auf meinen Blog kommen, weil sie genau dieses Bild auf Google anklicken und dadurch auf meinen Blog verlinkt werden. Dieses Bild verlinkt nämlich zu meinem Blog, was es Anfangs nicht getan hat, aber nachdem ich es verwendet habe eben schon.
Hier:
Geht man auf Google unter Bilder und gibt als Suchbegriff "Danke" ein, muss man nur bis Seite vier scrollen und dann sieht man das Bild, welches ist benutzt habe (der Pfeil zeigt drauf). Meine Vermutung ist also, dass andere auf meinen Blog kommen, weil sie genau dieses Bild auf Google anklicken und dadurch auf meinen Blog verlinkt werden. Dieses Bild verlinkt nämlich zu meinem Blog, was es Anfangs nicht getan hat, aber nachdem ich es verwendet habe eben schon.
Hier:
Music Monday #55
Ich will jetzt endlich, dass es warm ist. Sommer am besten, der Schnee nervt so langsam, es ist schon fast März.
P.S: Alles Gute Mama
Saturday, February 23, 2013
Nochmal ein Schultag mit der alten Klasse.
Heute war an meiner alten Schule der Tag der offenen Tür und ich war natürlich da, aber ich bis sowieso jeden Freitag da. Heute waren allerdings auch alte Klassenkameraden von mir da, die ich schon relativ lange nicht mehr gesehen habe. Ich konnte auch mal andere Lehrer sehen, als die üblichen beim Nachsitzen und mein alter Mathelehrer war mit seinen Enkelkindern da, das war irgendwie süß. Es gab Muffins, man konnte sich sein eigenes Namensschild fräsen, oder HotDogs essen und Cola trinken, eine Schulführung machen, sich im Bio Raum was durchs Mikroskop angucken oder im Chemisaal bei Experimenten zuschauen. War ganz gut.
Einer aus meiner alten Klasse hat es heute aber nicht geschafft und er meinte vorhin zu mir, dass er mal gerne wieder eine Unterrichtsstunde mit allen aus der alten Klasse hätte. Würde mir auch gefallen. Von unseren alten Lehrern unterrichtet werden, wieder vor dem Unterrichtsbeginn auf der Heizung vorm Lehrerzimmer sitzen und warten, bis der Lehrer für die erste Stunde raus kommt. In den Unterricht gehen, es über sich ergehen lassen und in der Pause wieder mit seinen Freunden in die Cafeteria gehen und warten, bis man von irgendeinem Lehrer in die Kälte geschickt wird. Vor der Pause noch kurz für einen Lehrer zum Bäcker gehen, durfte ich immer. Irgendwann ungeduldig warten, dass die letzten 10 Minuten auch mal vorbei gehen, damit man sich danach in den Bus quetschen kann um einen Platz zu bekommen, auf dem man sitzen kann. Oder die ganze Zeit da bleiben und irgendwas machen, wie es bei mir im letzten Jahr immer aussah. Ich war doch einfach ständig an der Schule und hatte auch nichtmal einen einzigen Fehltag. Ich mochte die Schule einfach zu sehr, ich mag sie immer noch. Ich will nicht nur eine Unterrichtsstunde wie früher haben, sondern einen ganzen Schultag wenn nicht sogar einfach nochmal eine Woche. Einfach wieder in der 10. Klasse sein und den Abschlussschüler spielen. Wenigstens würde die SMV dann wieder laufen.
Leider nicht mehr möglich, manches kann man einfach nicht wiederholen, manches ist einfach vorbei.
In Erinnerungen schwelgen ist manchmal trotzdem ganz gut.
Einer aus meiner alten Klasse hat es heute aber nicht geschafft und er meinte vorhin zu mir, dass er mal gerne wieder eine Unterrichtsstunde mit allen aus der alten Klasse hätte. Würde mir auch gefallen. Von unseren alten Lehrern unterrichtet werden, wieder vor dem Unterrichtsbeginn auf der Heizung vorm Lehrerzimmer sitzen und warten, bis der Lehrer für die erste Stunde raus kommt. In den Unterricht gehen, es über sich ergehen lassen und in der Pause wieder mit seinen Freunden in die Cafeteria gehen und warten, bis man von irgendeinem Lehrer in die Kälte geschickt wird. Vor der Pause noch kurz für einen Lehrer zum Bäcker gehen, durfte ich immer. Irgendwann ungeduldig warten, dass die letzten 10 Minuten auch mal vorbei gehen, damit man sich danach in den Bus quetschen kann um einen Platz zu bekommen, auf dem man sitzen kann. Oder die ganze Zeit da bleiben und irgendwas machen, wie es bei mir im letzten Jahr immer aussah. Ich war doch einfach ständig an der Schule und hatte auch nichtmal einen einzigen Fehltag. Ich mochte die Schule einfach zu sehr, ich mag sie immer noch. Ich will nicht nur eine Unterrichtsstunde wie früher haben, sondern einen ganzen Schultag wenn nicht sogar einfach nochmal eine Woche. Einfach wieder in der 10. Klasse sein und den Abschlussschüler spielen. Wenigstens würde die SMV dann wieder laufen.
Leider nicht mehr möglich, manches kann man einfach nicht wiederholen, manches ist einfach vorbei.
In Erinnerungen schwelgen ist manchmal trotzdem ganz gut.
Thursday, February 21, 2013
Author's Note: Fallen
Also, ich habe gerade eben eine neue Geschichte geschrieben. Sie heißt "Fallen" und kam mir ziemlich spontan. Es geht nicht um Fallen, wie "Traps" sondern und fallen, das Verb.
Ich hab ein Bild auf Tumblr gesehen, auf dem ein Junge gefallen ist und dann kam mir die Idee. Ich hab also einfach drauf losgeschrieben um mal zu gucken, was dabei rauskommt. In der Geschichte selbst kann man sich selbst einen Jungen oder ein Mädchen als Person vorstellen, ich habe an nichts bestimmtes gedacht, sondern einfach geschrieben und finde es auch ganz gut. Kritik natürlich erwünscht. Das Bild finde ich aber leider nicht mehr, sonst hätte ich es hier reingestellt und ein ähnliches Bild finde ich auch nicht. Wäre ganz interessant zu sehen, aus was ich meine Ideen ziehe.
Ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der die Geschichte gut findet.
Ich hab ein Bild auf Tumblr gesehen, auf dem ein Junge gefallen ist und dann kam mir die Idee. Ich hab also einfach drauf losgeschrieben um mal zu gucken, was dabei rauskommt. In der Geschichte selbst kann man sich selbst einen Jungen oder ein Mädchen als Person vorstellen, ich habe an nichts bestimmtes gedacht, sondern einfach geschrieben und finde es auch ganz gut. Kritik natürlich erwünscht. Das Bild finde ich aber leider nicht mehr, sonst hätte ich es hier reingestellt und ein ähnliches Bild finde ich auch nicht. Wäre ganz interessant zu sehen, aus was ich meine Ideen ziehe.
Ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der die Geschichte gut findet.
Fallen
Es regnete, aber ich mochte den Regen, konnte ihn schon immer leiden. Alle sagen immer, dass Regen schlecht ist, aber Regen ist toll. Ich wäre am liebsten spazieren gegangen, im Regen. Aber meine Mutter wollte es nie, sie meinte immer, dass ich krank werden würde. Sie mochte den Regen nicht, für sie war er nur lästig und symbolisierte schlechtes Wetter. Doch durch Regen entstehen die schönsten Dinge, wie zum Beispiel Regenbögen, Blumen wachsen, Dreck wird weggespült. Das wollten wohl die wenigsten verstehen, es gibt auch positive Seiten am Regen, ich sah nie etwas negatives. Immer wenn es regnete, freute ich mich und wollte raus gehen, im Regen tanzen und spielen. Doch ich durfte nie, ich musste immer drinnen bleiben.
In die Badewanne ließ ich immer nur Wasser, welches höchstens lauwarm war. Meine Mutter verstand es nie, sie mochte heißes Wasser am liebsten. Aber ich war anders, ich wollte es nicht so, wie sie es wollte. Wir hatten schon immer Streitigkeiten wegen Dingen, die sie anders sah als ich. Ihre Ansichten waren nicht falsch, aber die entsprachen nicht meinen, das gefiel ihr nicht. Mir gefiel es aber nicht, dass wir uns immer gestritten haben. Es war so laut, ich bevorzugte die Stille.
Viele finden Stille bedrückend doch ich fand sie schon immer entspannend. Niemand sagt etwas, man muss ich nichts anhören und kann den Moment einfach genießen. Auf der Welt wird viel zu viel geredet, Stille wird vernachlässigt. Dennoch mochte ich das Geräusch von Regen, wenn er auf die Dächer prasselt und gegen die Fenster schlägt. In Pfützen landet und sie immer weiter mit Wasser füllt. Wie die Kinder durch die Pfützen rennen und das Wasser platscht. Ich durfte es nie tun. Ich hätte es so gerne getan. Einfach durch den Regen rennen, irgendwohin. Ohne Ziel im Kopf, rennen bis der Regen aufhört und schauen, wo er mich hingebracht hat. Vielleicht würde er mich zu einem Ort führen, an dem ich mich wohl fühlen würde. Regen war nie heiß, deswegen sollte mein Badewannenwasser auch nie heiß sein. Höchstens lauwarm.
Ich ließ meinen Bademantel auf den Boden fallen und stieg in die Wanne, ließ mich ins Wasser sinken und tauchte für einen Moment unter. Taucher sein muss wundervoll sein. Umgeben von Wasser, unendlich viel Wasser. Fische. Ich hatte noch nie einen echten Fisch gesehen, immer nur Bilder. Ich wollte schon immer mal einen in die Hand nehmen und mit vielen Fischen im Meer miteinander schwimmen, als wäre ich auch ein Fisch. Wie ein Taucher mich einfach hinabsinken lassen und die Stille genießen, das leise Geräusch des Wasser genießen, wie es um mir rum ist. Nicht bedrückend, befreiend. Kiemen wären wundervoll, man müsste nicht ständig Luft holen oder sich Sorgen darum machen, dass seine Pressluftflaschen bald ausgehen.
Ich fiel. Hinab, in ein dunkles Loch. Um mich rum war alles verschwunden, das Badezimmer, die Badewanne und auch das Wasser. Links und rechts neben mir nichts, über und unter mir nichts, außer Schwärze. Ich bekam keine Panik, ich versuchte nicht, irgendetwas zu machen. Ich ließ mich einfach vom schwarzen Loch nach unten ziehen, ich wollte wissen wo ich landen würde. Auf einer Wiese? Oder war ich gerade am Sterben, weil ich keine Luft geholt hatte? Fühlt es sich so an zu sterben? So frei, so ruhig. Wenn, dann wäre der Tod etwas schönes und erlösendes. Wie lange würde ich fallen, bis ein Ende kommen würde und würde überhaupt ein Ende kommen? Ich schloss meine Augen und streckte Arme und Beine von mir. Ich atmete tief ein und wieder aus. Ich öffnete meine Augen nicht, ich spürte Wind. Ich spürte Gras unter mir, nasses Gras. Ich spürte ein bisschen Kälte, aber ich mochte Kälte. Ich spürte Regen. Meine Augen gingen von alleine auf und ich erblickte einen wolkenbedeckten Himmel. Ich drehte meinen Kopf zur Seite, spürte das Nasse hohe Gras an meinem Gesicht. Es war so kühl.
Dort lag ich und ließ den Regen auf meinen nackten Körper prasseln, bewegte mich nicht. Das Wasser hatte mich zu einem Ort gebracht, an dem ich mich wohl fühlte.
In die Badewanne ließ ich immer nur Wasser, welches höchstens lauwarm war. Meine Mutter verstand es nie, sie mochte heißes Wasser am liebsten. Aber ich war anders, ich wollte es nicht so, wie sie es wollte. Wir hatten schon immer Streitigkeiten wegen Dingen, die sie anders sah als ich. Ihre Ansichten waren nicht falsch, aber die entsprachen nicht meinen, das gefiel ihr nicht. Mir gefiel es aber nicht, dass wir uns immer gestritten haben. Es war so laut, ich bevorzugte die Stille.
Viele finden Stille bedrückend doch ich fand sie schon immer entspannend. Niemand sagt etwas, man muss ich nichts anhören und kann den Moment einfach genießen. Auf der Welt wird viel zu viel geredet, Stille wird vernachlässigt. Dennoch mochte ich das Geräusch von Regen, wenn er auf die Dächer prasselt und gegen die Fenster schlägt. In Pfützen landet und sie immer weiter mit Wasser füllt. Wie die Kinder durch die Pfützen rennen und das Wasser platscht. Ich durfte es nie tun. Ich hätte es so gerne getan. Einfach durch den Regen rennen, irgendwohin. Ohne Ziel im Kopf, rennen bis der Regen aufhört und schauen, wo er mich hingebracht hat. Vielleicht würde er mich zu einem Ort führen, an dem ich mich wohl fühlen würde. Regen war nie heiß, deswegen sollte mein Badewannenwasser auch nie heiß sein. Höchstens lauwarm.
Ich ließ meinen Bademantel auf den Boden fallen und stieg in die Wanne, ließ mich ins Wasser sinken und tauchte für einen Moment unter. Taucher sein muss wundervoll sein. Umgeben von Wasser, unendlich viel Wasser. Fische. Ich hatte noch nie einen echten Fisch gesehen, immer nur Bilder. Ich wollte schon immer mal einen in die Hand nehmen und mit vielen Fischen im Meer miteinander schwimmen, als wäre ich auch ein Fisch. Wie ein Taucher mich einfach hinabsinken lassen und die Stille genießen, das leise Geräusch des Wasser genießen, wie es um mir rum ist. Nicht bedrückend, befreiend. Kiemen wären wundervoll, man müsste nicht ständig Luft holen oder sich Sorgen darum machen, dass seine Pressluftflaschen bald ausgehen.
Ich fiel. Hinab, in ein dunkles Loch. Um mich rum war alles verschwunden, das Badezimmer, die Badewanne und auch das Wasser. Links und rechts neben mir nichts, über und unter mir nichts, außer Schwärze. Ich bekam keine Panik, ich versuchte nicht, irgendetwas zu machen. Ich ließ mich einfach vom schwarzen Loch nach unten ziehen, ich wollte wissen wo ich landen würde. Auf einer Wiese? Oder war ich gerade am Sterben, weil ich keine Luft geholt hatte? Fühlt es sich so an zu sterben? So frei, so ruhig. Wenn, dann wäre der Tod etwas schönes und erlösendes. Wie lange würde ich fallen, bis ein Ende kommen würde und würde überhaupt ein Ende kommen? Ich schloss meine Augen und streckte Arme und Beine von mir. Ich atmete tief ein und wieder aus. Ich öffnete meine Augen nicht, ich spürte Wind. Ich spürte Gras unter mir, nasses Gras. Ich spürte ein bisschen Kälte, aber ich mochte Kälte. Ich spürte Regen. Meine Augen gingen von alleine auf und ich erblickte einen wolkenbedeckten Himmel. Ich drehte meinen Kopf zur Seite, spürte das Nasse hohe Gras an meinem Gesicht. Es war so kühl.
Dort lag ich und ließ den Regen auf meinen nackten Körper prasseln, bewegte mich nicht. Das Wasser hatte mich zu einem Ort gebracht, an dem ich mich wohl fühlte.
Tuesday, February 19, 2013
Sie vs. Du die Zweite
Ich hatte hier mal was geschrieben von, ich hab Probleme damit die zu duzen, die ich schon ewig sieze. Stimmt ja auch, die Schritte die ich in dem Eintrag beschreibe stimmen so, wie sie da drin sind, da will ich nichts bestreiten. Aber es ist nicht immer so, habe ich heute gemerkt. Ich muss mich erklären.
Ich habe folgende Vermutung aufgestellt, die sich für mich schon ein Stück weit bestätigt hat: Je vertrauter ich mit jemandem bin - den ich schon von Anfang an siezen musste - desto leichter fällt es mir, zu duzen, sollte es dann soweit kommen.
Normalerweise habe ich ja das Problem, dass ich aus Reflex siezen würde, weil ich mich schon so sehr daran gewöhnt habe. Logisch, kennen wahrscheinlich auch andere, ist ganz normal. Aber zu meiner Behauptung ist mir heute Abend aufgefallen, dass es eben nicht immer so ist. Ich wollte aus Reflex duzen. Jemanden, den ich seit der 7. Klasse sieze und auch relativ gut mittlerweile kenne und das war merkwürdig. Aus Reflex siezen ist ja ganz normal, aber nochmal überdenken müssen, was man antwortet, weil man in Gedanken beim Du war. Das ist dann doch merkwürdig. Im Gegensatz dazu musste ich bei meiner alten Klassenlehrerin erstmal versuchen nicht zu siezen, mittlerweile bekomme ich es hin und hab so gut wie keine Probleme mehr damit. Mit meiner Deutschlehrerin war ich aber nicht so sehr vertraut, wie mit dem, der mich mit Kaba beworfen hat. Daraus schließe ich eben, dass es genau daran liegt.
Meine heutige Feststellung: Je vertrauter ich mit jemandem bin, desto leichter fällt es mir, diese Person zu duzen, wenn es dazu kommt.
Wird sich diese Feststellung bestätigen?
Ich habe folgende Vermutung aufgestellt, die sich für mich schon ein Stück weit bestätigt hat: Je vertrauter ich mit jemandem bin - den ich schon von Anfang an siezen musste - desto leichter fällt es mir, zu duzen, sollte es dann soweit kommen.
Normalerweise habe ich ja das Problem, dass ich aus Reflex siezen würde, weil ich mich schon so sehr daran gewöhnt habe. Logisch, kennen wahrscheinlich auch andere, ist ganz normal. Aber zu meiner Behauptung ist mir heute Abend aufgefallen, dass es eben nicht immer so ist. Ich wollte aus Reflex duzen. Jemanden, den ich seit der 7. Klasse sieze und auch relativ gut mittlerweile kenne und das war merkwürdig. Aus Reflex siezen ist ja ganz normal, aber nochmal überdenken müssen, was man antwortet, weil man in Gedanken beim Du war. Das ist dann doch merkwürdig. Im Gegensatz dazu musste ich bei meiner alten Klassenlehrerin erstmal versuchen nicht zu siezen, mittlerweile bekomme ich es hin und hab so gut wie keine Probleme mehr damit. Mit meiner Deutschlehrerin war ich aber nicht so sehr vertraut, wie mit dem, der mich mit Kaba beworfen hat. Daraus schließe ich eben, dass es genau daran liegt.
Meine heutige Feststellung: Je vertrauter ich mit jemandem bin, desto leichter fällt es mir, diese Person zu duzen, wenn es dazu kommt.
Wird sich diese Feststellung bestätigen?
Monday, February 18, 2013
Ein Tag in Vesperkirche Ludwigsburg
Wir waren heute von Sozialmanagement aus in der Vesperkirche in Ludwigsburg (die hat zwei Etagen!), als Hilfe in der Bedienung. In die Vesperkirche kann jeder, der etwas zu Essen möchte, man ist nicht dazu verpflichtet einen Tafelausweis oder sowas zu haben. Das Essen kostet 1,50€ und es gibt immer eine Tagessuppe, Salat und Kaffee und Kuchen dazu. Also ganz günstig, es wird aber immer um Spenden gebeten. Es kommen ärmere, aber auch ganz normale Leute.
Heute war ich mit drei anderen aus meiner Klasse dort und nächste Woche gehen wir zum Essen selbst nochmal hin, mit dem Rest der Klasse. Wir hatten zu viert sechs Tische mit jeweils sechs Plätzen zu bedienen und es ist simpler und anstrengender als ich gedacht hatte. Man geht zum Tisch und frägt, ob Suppe oder Tagesessen und bringt dann eben mit einen Tablett immer zwei Portionen, man muss also nicht mit 10 Tellern am Arm rumrennen, die Leute dort sind (meistens) total nett und warten auch mal ein paar Minuten länger. Die Schürzen waren nur komisch, ich hab mich wie in einem Kleid gefühlt, weil ich wahrscheinlich seit 14 oder 13 Jahren keine Schürze mehr anhatte (ich bin immer noch 16). Ein Kleid hatte ich aber noch nie an!
Uns wurde gesagt, dass die Vesperkirche auch ein guter Ort ist, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Naja, war nicht so der Fall, nur mit den anderen Mitarbeitern ein bisschen aber sonst haben wir selten mit den Gästen gesprochen, hat sich nicht so sehr angeboten. Man muss dann doch ständig zum Tisch, was abräumen und sofort die neuen Leute bedienen. Dann rennt man wieder zur Essensausgabe, stellt sich an und bringt immer nur zwei Teller an einen Tisch - mit drei Tellern würde ich immer mindestens einen runterschmeißen- und das wiederholt sich dann, bis es ein bisschen weniger voll ist. - Hier ein kleiner Stop: Ich hab das Wort leerer nicht benutzt, weil eine Freundin heute da immer an Lehrer denken musste und das muss ich jetzt auch -
War aber an sich ein ganz gutes Erlebnis und ein Mitarbeiter war total nett, den mag ich und zu dem geh ich nächste Woche wieder, wenn er denn da ist. War aber echt viel stehen, man sitzt in drei Stunden vielleicht eine halbe, wenn überhaupt. Den Rest rennt man durch die Gegend.
Heute war ich mit drei anderen aus meiner Klasse dort und nächste Woche gehen wir zum Essen selbst nochmal hin, mit dem Rest der Klasse. Wir hatten zu viert sechs Tische mit jeweils sechs Plätzen zu bedienen und es ist simpler und anstrengender als ich gedacht hatte. Man geht zum Tisch und frägt, ob Suppe oder Tagesessen und bringt dann eben mit einen Tablett immer zwei Portionen, man muss also nicht mit 10 Tellern am Arm rumrennen, die Leute dort sind (meistens) total nett und warten auch mal ein paar Minuten länger. Die Schürzen waren nur komisch, ich hab mich wie in einem Kleid gefühlt, weil ich wahrscheinlich seit 14 oder 13 Jahren keine Schürze mehr anhatte (ich bin immer noch 16). Ein Kleid hatte ich aber noch nie an!
Uns wurde gesagt, dass die Vesperkirche auch ein guter Ort ist, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Naja, war nicht so der Fall, nur mit den anderen Mitarbeitern ein bisschen aber sonst haben wir selten mit den Gästen gesprochen, hat sich nicht so sehr angeboten. Man muss dann doch ständig zum Tisch, was abräumen und sofort die neuen Leute bedienen. Dann rennt man wieder zur Essensausgabe, stellt sich an und bringt immer nur zwei Teller an einen Tisch - mit drei Tellern würde ich immer mindestens einen runterschmeißen- und das wiederholt sich dann, bis es ein bisschen weniger voll ist. - Hier ein kleiner Stop: Ich hab das Wort leerer nicht benutzt, weil eine Freundin heute da immer an Lehrer denken musste und das muss ich jetzt auch -
War aber an sich ein ganz gutes Erlebnis und ein Mitarbeiter war total nett, den mag ich und zu dem geh ich nächste Woche wieder, wenn er denn da ist. War aber echt viel stehen, man sitzt in drei Stunden vielleicht eine halbe, wenn überhaupt. Den Rest rennt man durch die Gegend.
Saturday, February 16, 2013
Heute ist Samstag?
Ein Tag kommt einem echt komisch vor, wenn man den ganzen Tag über dachte, dass es Freitag ist und man dann herausfindet, dass es eigentlich die ganze Zeit Samstag war. Gestern (also davon abgesehen, dass es schon seit einer Stunde Sonntag ist) war für mich Donnerstag und heute eigentlich Freitag und dann sehe ich auf Facebook einen Post - Ich brauche für morgen, 17.02.13 Sonntag... - und merke, dass es wirklich den ganzen Tag über Samstag war und ich nurnoch morgen (bzw. heute) Ferien habe. Damn it.
Ich hab die ganzen Ferien über auch nicht sonderlich viel gemacht, viel geschrieben auch nicht. Sieht man ja, ich hatte Ideen und habe dann gesehen, dass ich schonmal was dazu geschrieben habe und mich nur wiederholen würde. Zum Beispiel der Eintrag, bei dem ich darüber gesprochen habe, dass ich mir so oft darüber unsicher bin, ob ich nerve oder nicht. So komme ich mir gerade nämlich wieder vor, fühlt sich scheiße an, wird aber ständig wieder kommen. Manche Leute muss ich eben noch näher kennen lernen. Dann hab ich noch ein paar Ideen rumschwirren, aber der Text dazu kommt nicht so richtig raus. Fühlt sich eben nicht so gut an und dann lösche ich nach ein paar Sätzen einfach wieder alles. Irgendwann kommt es bestimmt wieder.
Ich frage mich, wie oft das Wort "ich" in meinen ganzen Einträgen schon vorgekommen ist.
Ironisch, dass ich den Eintrag Sonntag online stelle, obwohl der Titel auf Samstag bezogen ist.
Ich hab die ganzen Ferien über auch nicht sonderlich viel gemacht, viel geschrieben auch nicht. Sieht man ja, ich hatte Ideen und habe dann gesehen, dass ich schonmal was dazu geschrieben habe und mich nur wiederholen würde. Zum Beispiel der Eintrag, bei dem ich darüber gesprochen habe, dass ich mir so oft darüber unsicher bin, ob ich nerve oder nicht. So komme ich mir gerade nämlich wieder vor, fühlt sich scheiße an, wird aber ständig wieder kommen. Manche Leute muss ich eben noch näher kennen lernen. Dann hab ich noch ein paar Ideen rumschwirren, aber der Text dazu kommt nicht so richtig raus. Fühlt sich eben nicht so gut an und dann lösche ich nach ein paar Sätzen einfach wieder alles. Irgendwann kommt es bestimmt wieder.
Ich frage mich, wie oft das Wort "ich" in meinen ganzen Einträgen schon vorgekommen ist.
Ironisch, dass ich den Eintrag Sonntag online stelle, obwohl der Titel auf Samstag bezogen ist.
Wednesday, February 13, 2013
Und weg
In manchen Filmen (ich hab jetzt kein genaues Beispiel) ist es so, dass sich zwei einfach voneinander trennen. Eine Freundschaft, eine sehr gute sogar, bildet sich im Laufe es Films und am Ende gehen beide getrennte Wege. Es scheint erst beiden schwer zu fallen, aber am Ende lächeln doch beide und laufen einfach aus dem Leben des anderen und finden sich irgendwie damit ab, dass es jetzt vorbei ist. Meistens sind es zwei Hauptpersonen und manchmal läuft es auch so ab, dass das letzte Gespräch zwischen den beiden auch eine Weile her ist oder zumindest eine Nacht dazwischen ist. Zum Beispiel bei It's Kind of a Funny Story (Tut mir Leid für die, die ihn noch angucken wollten), dort sieht Craig Bobby nicht mehr, nachdem sie einen Abend zuvor nochmal kurz ein paar Worte gewechselt haben und Craig seine Nummer auf ein Bild für Bobby geschrieben hat. Vor Ende des Films gibt es kein Treffen mehr zwischen den beiden und einen richtigen Abschied auch nicht, den gab es nämlich mit der Übergabe der Nummer, am Morgen danach ist Bobby schon weg.
Dieses "einfach so weg", passiert das auch im echten Leben, so wie es in Filmen passiert? Filme zeigen ja meistens nicht das, was im echten Leben passiert, sondern das genau Gegenteil. Aber ab und zu ist auch etwas Wahres dran und wenn dieser Part wahr ist, dann will ich glaube ich nicht, dass es mir mit irgendjemandem passiert. Jaja schon komisch, dass ich mich da jetzt so an irgendwelche Kinofilme lehne, aber wieso nicht drüber nachdenken und sich fragen, wie es wäre, wenn einem sowas passiert. Wenn ein guter Freund oder jemanden, mit dem man gut zurechtkommt, geht. In Filmen wird es dann immer so dargestellt, als wäre es die richtige Entscheidung gewesen und schlimm oder schade ist es dann oft nur die ersten paar Minuten, danach ist alles wieder gut. Leute, die einem im Leben weiterhelfen können doch auch einfach dableiben und müssen nicht gehen. Oder nicht?
Mir ist das ganze natürlich nach einem Film gekommen und ich finde es hier auch schwer, meine Gedanken in konkrete Sätze zu fassen. Deswegen kann es sich ein bisschen durcheinander und komisch anhören. Aber so ist es bei mir auch manchmal.
Dieses "einfach so weg", passiert das auch im echten Leben, so wie es in Filmen passiert? Filme zeigen ja meistens nicht das, was im echten Leben passiert, sondern das genau Gegenteil. Aber ab und zu ist auch etwas Wahres dran und wenn dieser Part wahr ist, dann will ich glaube ich nicht, dass es mir mit irgendjemandem passiert. Jaja schon komisch, dass ich mich da jetzt so an irgendwelche Kinofilme lehne, aber wieso nicht drüber nachdenken und sich fragen, wie es wäre, wenn einem sowas passiert. Wenn ein guter Freund oder jemanden, mit dem man gut zurechtkommt, geht. In Filmen wird es dann immer so dargestellt, als wäre es die richtige Entscheidung gewesen und schlimm oder schade ist es dann oft nur die ersten paar Minuten, danach ist alles wieder gut. Leute, die einem im Leben weiterhelfen können doch auch einfach dableiben und müssen nicht gehen. Oder nicht?
Mir ist das ganze natürlich nach einem Film gekommen und ich finde es hier auch schwer, meine Gedanken in konkrete Sätze zu fassen. Deswegen kann es sich ein bisschen durcheinander und komisch anhören. Aber so ist es bei mir auch manchmal.
Sunday, February 10, 2013
Beides.
Wir haben in Pädagogik&Psychologie jetzt ein neues Thema angefangen, Emotion Motivation. Am Donnerstag haben wir ein Blatt bekommen, in welches wir Gefühle einordnet sollten, wofür wir vier verschiedene Möglichkeiten hatten. Intensiv angenehm/unangenehm und schwach (oder so) angenehm/unangenehm. Eigentlich ja ganz einfach, aber Emotionen müssen nicht immer unangenehm sein, nur weil man feuchte Hände bekommt und vielleicht auch ein bisschen schwitzt. Unter gewissen Umständen kann so etwas eben auch angenehm sein, auch wenn es sich erstmal komisch anhört.
Aufregung. Nervosität. Hat man eine Präsentation, vor der man Angst hat, sind einem diese Gefühle eher unangenehm. Man hat Magenkrämpfe, feuchte Hände und schwitzt. Man fühlt sich in dem Moment einfach nicht wohl in seinem Körper und will raus.
Und wenn ich sage, dass es nicht immer so sein muss? Ich kann kaum Emotionen (Gefühle) einfach auf Knopfdruck hervorrufen, aber bei Aufregung und Nervosität ist das für mich ganz einfach und ich muss dann an nichts negatives, sonder positives denken. Jetzt gerade mache ich das auch, ich schwitze nicht und ich habe auch keine feuchten Hände und Magenkrämpfe schon gar nicht. Aber ich habe dieses komische Gefühl im Brustbereich und atme dann immer kurz tief ein und aus. Wenn ich mich so fühle, dann weiß ich, dass etwas gut wird. Ich habe dann einfach das Gefühl, dass ich es packe und es gut wird. Wenn nicht, dann bin ich enttäuscht, aber ich will bei so einem Gefühl auch nicht mit negativen Gedanken reingehen, dann wird es nämlich sowieso nichts. Optimistisch denken.
Ein unangenehm erscheinendes Gefühl kann total angenehm sein.
Thursday, February 7, 2013
Ich will nicht schreiben. Keine Lust zu telefonieren.
Eigentlich unterteile ich meine Freunde nicht in irgendwelche Gruppen, weil alle unterschiedlich sind. Aber in einer Sache könnte ich sie doch einteilen. "Schreiben" wäre die eine Gruppe und "Reden" wäre die andere Gruppe.
Ich habe viele Freunde, die viel lieber schreiben, als reden. Manchmal bin ich einfach zu faul irgendwas zu tippen oder bin am Handy, also erst recht zu faul. Dann rufe ich gerne einfach mal kurz an und will es übers Handy oder Telefon klären, weil es so einfach viel schneller gehen kann, bei gewissen Dingen. Schreiben dauert länger als man denkt. Aber die Freunde wollen dann oft gar nicht telefonieren und gehen meistens nichtmal ans Handy, sondern schreiben: "Was willst du denn? Schreiben wir doch einfach eben." Ja ne, ich will aber damit eigentlich aussagen, dass ich lieber telefonieren würde, mag ich nämlich eigentlich echt gerne. Aber wenn der andere darauf keine Lust hat, hat es wenig Sinn und ich zwinge mich dazu, einfach zu schreiben, mach mir eben auch Spaß (offensichtlicher Fakt).
Die andere Gruppe wäre jetzt also reden. Das sind die, die mir auf Textnachrichten manchmal gar nicht antworten, weil sie chatten nicht mögen. Die ruf ich dann in Skype oder auf dem Handy/Telefon an und rede eben. Finde ich auch mal ganz gut, am PC tippt man so extrem viel und wenn man miteinander spricht entstehen oft diese Missverständnisse nicht, die beim Schreiben auftreten können. Man überliest auch nichts, weil es beim Reden nichts zu lesen gibt. Hat also eigentlich auch seine Vorteile.
Dann gibt es aber noch eine dritte Gruppe, die hab ich nicht erwähnt. Sind aber auch die wenigsten meiner Freunde. Die paar mögen chatten genauso wenig, wie am Telefon oder Handy reden. Diese Wenigen fassen sich bei SMS oder Nachrichten immer möglichst kurz, außer es ist was wichtiges.
Es gibt also die einen, die lieber chatten. Dann gibt es die, die lieber reden und dann die, die beides nicht leiden können.
Und es gibt mich, der genau dazwischen steht.
Ich schreibe total gerne und bin nur manchmal zu faul, zu tippen - außer am Handy, das will ich einfach nur in die Ecke schmeißen und drauf rumtreten, bis es kaputt ist und aus ganz vielen kleinen Einzelteilen besteht. Dann kann es auch nicht mehr abstürzen. - aber wenn, dann auch richtig faul. Sagt mir aber jemand, dass ich doch einfach kurz anrufen soll, dann freut mich das auch. Ich steh eigentlich voll auf telefonieren, komm aber selten dazu, weil sich irgendwie alles auf's Schreiben beschränkt und keiner mehr daran interessiert ist, zu telefonieren. Die Stimme des anderen zu hören ist auch mal was, anstatt immer seine Nachrichten zu lesen. Ich habe mal mein eigenes Telefon mit eigener Nummer bekommen, weil ich so viel telefoniert habe. - Und dann kam Facebook und ich habe meinen E-Mail Account aktiv benutzt. - Jetzt ist mein Telefon kaputt und ich hab so ein altes ohne Display, mit Kabel. Meine Eltern haben es umgeschmissen, beim Umstellen von Möbeln.
Aber ich rede fast jedes Wochenende stundenlang mit zwei Freunden in Skype, beim Zocken. Würde trotzdem mal gerne wieder mit mehreren einfach telefonieren.
Ich habe viele Freunde, die viel lieber schreiben, als reden. Manchmal bin ich einfach zu faul irgendwas zu tippen oder bin am Handy, also erst recht zu faul. Dann rufe ich gerne einfach mal kurz an und will es übers Handy oder Telefon klären, weil es so einfach viel schneller gehen kann, bei gewissen Dingen. Schreiben dauert länger als man denkt. Aber die Freunde wollen dann oft gar nicht telefonieren und gehen meistens nichtmal ans Handy, sondern schreiben: "Was willst du denn? Schreiben wir doch einfach eben." Ja ne, ich will aber damit eigentlich aussagen, dass ich lieber telefonieren würde, mag ich nämlich eigentlich echt gerne. Aber wenn der andere darauf keine Lust hat, hat es wenig Sinn und ich zwinge mich dazu, einfach zu schreiben, mach mir eben auch Spaß (offensichtlicher Fakt).
Die andere Gruppe wäre jetzt also reden. Das sind die, die mir auf Textnachrichten manchmal gar nicht antworten, weil sie chatten nicht mögen. Die ruf ich dann in Skype oder auf dem Handy/Telefon an und rede eben. Finde ich auch mal ganz gut, am PC tippt man so extrem viel und wenn man miteinander spricht entstehen oft diese Missverständnisse nicht, die beim Schreiben auftreten können. Man überliest auch nichts, weil es beim Reden nichts zu lesen gibt. Hat also eigentlich auch seine Vorteile.
Dann gibt es aber noch eine dritte Gruppe, die hab ich nicht erwähnt. Sind aber auch die wenigsten meiner Freunde. Die paar mögen chatten genauso wenig, wie am Telefon oder Handy reden. Diese Wenigen fassen sich bei SMS oder Nachrichten immer möglichst kurz, außer es ist was wichtiges.
Es gibt also die einen, die lieber chatten. Dann gibt es die, die lieber reden und dann die, die beides nicht leiden können.
Und es gibt mich, der genau dazwischen steht.
Ich schreibe total gerne und bin nur manchmal zu faul, zu tippen - außer am Handy, das will ich einfach nur in die Ecke schmeißen und drauf rumtreten, bis es kaputt ist und aus ganz vielen kleinen Einzelteilen besteht. Dann kann es auch nicht mehr abstürzen. - aber wenn, dann auch richtig faul. Sagt mir aber jemand, dass ich doch einfach kurz anrufen soll, dann freut mich das auch. Ich steh eigentlich voll auf telefonieren, komm aber selten dazu, weil sich irgendwie alles auf's Schreiben beschränkt und keiner mehr daran interessiert ist, zu telefonieren. Die Stimme des anderen zu hören ist auch mal was, anstatt immer seine Nachrichten zu lesen. Ich habe mal mein eigenes Telefon mit eigener Nummer bekommen, weil ich so viel telefoniert habe. - Und dann kam Facebook und ich habe meinen E-Mail Account aktiv benutzt. - Jetzt ist mein Telefon kaputt und ich hab so ein altes ohne Display, mit Kabel. Meine Eltern haben es umgeschmissen, beim Umstellen von Möbeln.
Aber ich rede fast jedes Wochenende stundenlang mit zwei Freunden in Skype, beim Zocken. Würde trotzdem mal gerne wieder mit mehreren einfach telefonieren.
Wednesday, February 6, 2013
Das noch.
Ich hab noch keine wirkliche Technik gefunden, mit der ich mir gut Sachen merken kann. Egal, wie ich es versuche, ich vergesse es am Ende doch immer irgendwie, auch wenn ich wirklich dran denken will. Ich schreibe mir manches auf die Hand, mache mir eine Notiz mit dem Handy, schreib mir selbst eine Mail oder schreibe es in mein Notizbuch. Aber dann guck ich nicht so richtig auf meine Hand, vergesse die Notiz und lasse die Mail links liegen. Ich bräuchte eine Notiz, dass ich eine Notiz im Handy hab, an die ich denken muss und selbst dafür sollte ich nochmal eine Notiz haben, also wäre es ein endloser Kreislauf von Notizen und am Ende vergesse ich doch eine und dann funktioniert das ganze System nicht, dass ich sowieso nie aufbauen würde. Etwas sinnlos, dann überhaupt soweit zu denken.
Mein Geschichtslehrer hat mir schon nach gerade mal zwei Wochen Schule gesagt, dass er denkt dass ich vergesslich bin. Nach zwei Wochen, er hatte mich bis dahin in zwei Doppelstunden und noch nichtmal viel von mir gehört. Aber weil ich zwei Zettel einmal vergessen hatte, hat er mich als vergesslich eingestuft, was ich ein bisschen mies finde. Jeder vergisst mal was. Aber er ist nicht ganz im Unrecht, manchmal bin ich wirklich etwas vergesslich, aber wenn ich mich dran erinnere, dann mach ich es auch meistens sofort. - Er hat mich als unordentlich bezeichnet, dass stimmt nicht. Ich habe meine Ordnung, auch wenn sie wie ein Chaos aussieht. Ich muss es verstehen und nicht die anderen, solange ich meine Struktur irgendwo erkennen kann und mich an meine Vorsätze halte, ich alles in Ordnung und dann bin ich auch nicht unordentlich. Nur manchmal. - Vergesslich ist aber jeder mehr oder weniger. Ich kenne Leute, die erinnere ich lieber zwei oder dreimal und anderen muss ich es gar nicht nochmal sagen. Je nach Person erinnere ich mich auch besser an Sachen, die ich machen soll und denk dann auch wirklich dran. Kommt aber eine mich nervende Person und will etwas von mir, speichere ich das nur halb ab, vergesse dadurch die Hälfte und mach es dann auch nicht richtig bzw. gar nicht, weil ich nicht dran denken. Für meine Blogeintrag Ideen mache ich mir entweder Notizen im Handy, auf einem Blatt Papier oder speichere ein paar Worte in Blogger, damit ich zu einem späteren Zeitpunkt drauf zurückgreifen kann. Der Eintrag hier ist mir gerade spontan gekommen, den hätte ich wohl sonst vergessen.
Was aber gar nicht klappt und was Eltern auch nicht verstehen: Wenn meine Mutter zu mir kommt und ich gerade am PC sitze und spiele (sie sieht es), dann meint sie immer, mir wichtige Dinge sagen zu müssen, an die ich mich erinnern soll. Das klappt nicht, ich bin mit meiner Konzentration wo anders. Gilt auch, wenn ich lese oder sonstiges Zeugs mache, was meine Konzentration erfordert. Da kann man sich nichts merken, man vergisst es sofort wieder und antwortet automatisch mit: "Jaja, mach ich."
Mein Geschichtslehrer hat mir schon nach gerade mal zwei Wochen Schule gesagt, dass er denkt dass ich vergesslich bin. Nach zwei Wochen, er hatte mich bis dahin in zwei Doppelstunden und noch nichtmal viel von mir gehört. Aber weil ich zwei Zettel einmal vergessen hatte, hat er mich als vergesslich eingestuft, was ich ein bisschen mies finde. Jeder vergisst mal was. Aber er ist nicht ganz im Unrecht, manchmal bin ich wirklich etwas vergesslich, aber wenn ich mich dran erinnere, dann mach ich es auch meistens sofort. - Er hat mich als unordentlich bezeichnet, dass stimmt nicht. Ich habe meine Ordnung, auch wenn sie wie ein Chaos aussieht. Ich muss es verstehen und nicht die anderen, solange ich meine Struktur irgendwo erkennen kann und mich an meine Vorsätze halte, ich alles in Ordnung und dann bin ich auch nicht unordentlich. Nur manchmal. - Vergesslich ist aber jeder mehr oder weniger. Ich kenne Leute, die erinnere ich lieber zwei oder dreimal und anderen muss ich es gar nicht nochmal sagen. Je nach Person erinnere ich mich auch besser an Sachen, die ich machen soll und denk dann auch wirklich dran. Kommt aber eine mich nervende Person und will etwas von mir, speichere ich das nur halb ab, vergesse dadurch die Hälfte und mach es dann auch nicht richtig bzw. gar nicht, weil ich nicht dran denken. Für meine Blogeintrag Ideen mache ich mir entweder Notizen im Handy, auf einem Blatt Papier oder speichere ein paar Worte in Blogger, damit ich zu einem späteren Zeitpunkt drauf zurückgreifen kann. Der Eintrag hier ist mir gerade spontan gekommen, den hätte ich wohl sonst vergessen.
Was aber gar nicht klappt und was Eltern auch nicht verstehen: Wenn meine Mutter zu mir kommt und ich gerade am PC sitze und spiele (sie sieht es), dann meint sie immer, mir wichtige Dinge sagen zu müssen, an die ich mich erinnern soll. Das klappt nicht, ich bin mit meiner Konzentration wo anders. Gilt auch, wenn ich lese oder sonstiges Zeugs mache, was meine Konzentration erfordert. Da kann man sich nichts merken, man vergisst es sofort wieder und antwortet automatisch mit: "Jaja, mach ich."
Monday, February 4, 2013
Friday, February 1, 2013
Blöd
Unter meinen Posts sind immer diese Bewertungsbutton, mit denen man sagen kann, ob der Eintrag nun gut, schlecht, witzig oder interessant war. Meine Einträge werden nicht oft bewertet, was vielleicht auch daran liegt, dass man einfach nicht dran denkt oder die Dinger übersieht. Finde ich auch nicht schlimm, solange die Einträge überhaupt gelesen werden freue ich mich schon, da muss nicht unbedingt noch eine Bewertung dabei sein.
Anfangs hatte ich nur positive Bewertungen, bis mir eine Freundin gesagt hat, dass ein negativer auch mal ganz gut wäre, damit ich sehe, welche Posts nicht so gut ankommen. Daraus könnte ich ja eventuell schließen, was ich ändern könnte oder welche Themen rausbleiben können. Der Button wurde dann noch nicht oft benutzt und ich hab ihn auch sonst so gut wie gar nicht gesehen. Dann war er bei vier oder fünf Posts hintereinander und ich habe mich eben gefragt wieso. Dadurch, dass da nur der Button "Blöd" ist, kann ich keine Rückschlüsse darauf ziehen, was denn jetzt eigentlich blöd ist und was geändert werden soll. Der Button kann auch einfach nur angeklickt worden sein, weil jemand lustig sein wollte oder weil mich jemand verärgern wollte. Kann genauso gut einer sein, der einfach will, dass ich die Klappe halte und nicht mehr blogge. Vielleicht sollte ich ja auch lieber sterben gehen. Nein, werde ich nicht und meine Klappe halte ich erst dann, wenn ich keine Ideen mehr habe und das wird noch ein wenig dauern.
Ich will aber auch noch sagen, dass der Button "blöd" eigentlich ziemlich wenig bringt. Ich sehe zwar, dass eine Person den Eintrag nicht mag, aber bei mehren Lesern ist mir diese eine Person nicht so wichtig. Würden jetzt alle meine Leser bei einem Eintrag auf "blöd" drücken, dann würde ich das komisch finden. Ich müsste eigentlich unter dem Button für die schlechte Bewertung Optionen haben, die mir sagen, was blöd ist. Stil, Ausdruck, Schreibweise etc. Der, der auf den Button drückt könnte mir aber auch einen kleinen Kommentar schreiben, wieso er den Eintrag nicht gut finden. Ich fasse das ganze nicht aggressiv und wütend auf, ich bin bei sowas tolerant und lese es mir durch. Ist die Erklärung aber völlig unschlüssig oder besteht nur aus "geh dich erschießen", dann werde ich es nicht beachten. Konstruktive Kritik wäre eben gut. Nicht nur sagen, dass es schlecht ist, sondern auch sagen wieso und was ich ändern könnte. Ist dann die Erklärung gut, lerne ich auch was dazu und ändere vielleicht auch etwas.
Meine Bitte wäre jetzt einfach: Wenn der "blöd"-Button gewählt wird, wäre ein Kommentar mit einer ganz kurzen Begründung echt nett. Eine Nachricht an mich direkt ist natürlich auch möglich.
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