Dann habe ich vor ein paar Minuten einem Freund von den Geschehnissen auf der Tagung erzählt.
Ich wurde nämlich mit einem Kaba beschmissen, der fast mein Gesicht getroffen hätte und ich wurde gemästet, weil ich gezwungen wurde vier Brötchen zu essen.
Das alles tat ein Lehrer. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich werde von einem Lehrer mit Kaba beschmissen und werde von einem Lehrer gemästet. -Er war der Meinung, dass ich ganz viel hunger habe und unbedingt etwas essen muss.
Der Freund, dem ich das erzählt habe meinte, dass ich doch einen sozialkritischen Eintrag schreiben solle. Wieso sozialkritisch verstand ich nicht ganz. Aber er erklärte es mir.
Achtet nicht auf die Grammatikfehler, es geht nur um den Inhalt.
Da wurde mir völlig klar, dass er Recht hatte. Denkt mal darüber nach. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr von einem Lehrer mit Kaba beschmissen werdet und er euch mästet?
Ich meine, es ist ja schön und gut, dass er mir den Kaba geschenkt hat. Er hat sogar an mich gedacht, denn ich habe ihn nicht gebeten, mir einen mitzubringen. Der oben genannte Freund fand es süß.
Aber es ist doch echt asozial, seine Schüler damit zu bewerfen. Der Kaba hätte mich ins Gesicht treffen können, wobei der Strohhalm sich hätte lösen können und sich in mein Auge hätte bohren können. Ich habe zwar eine Brille an, aber solche Strohhalme sind extrem spitz und bohren sich sehr leicht durch eine Brille. Die Splitter des Glases hätten sich dann noch in meine Haut schneiden können und ich wäre für den Rest meines Lebens mit Narben gezeichnet. Blind auf einem Auge wäre ich auch.
Und das alles wegen einem harmlosen Kaba!
Er hat mein Gesicht aber ein Glück nicht getroffen, aber dafür meinen kleinen Finger. Dieser tat ein paar Minuten weh und war zum Glück nicht gebrochen.
Hätte ich noch ein weiteres Brötchen essen müssen, wäre ich wahrscheinlich an einer Fresssucht erkrankt und würde jetzt auf dem Sofa liegen und fettes Zeug in mich hinein stopfen.
Ist ja auch wieder schön und gut, wenn mein Lehrer sich Sorgen darum macht, dass ich zu wenig esse. Aber er muss es auch nicht übertreiben.
Ich meine, ich hätte an einem Brötchen Stück ersticken können und dann wäre ich jetzt tot. Dann würde ich diesen Eintrag nicht schreiben können. Mir hätte auch schlecht werden können und dann wäre ich gezwungen, zu kotzen. Was nicht schön ist, weil ich selten Zahnpasta dabei habe und bei einer SMV Tagung bin ich dazu verpflichtet mich mit anderen Menschen zu unterhalten. Ich müsste Abstand halten und immer, wenn die anderen näher kommen würden, müsste ich einen Schritt weiter zurück. Sie würden sich komisch vorkommen und mich nicht mehr mögen. Aber würde ich auf normalem Abstand mit ihnen reden, müssten sie riechen, was ich vor ein paar Minuten auf der Toilette verrichtet habe. Was auch nicht schön ist.
Wenn sie das lesen lieber Herr Lehrer, dann muss ich ihnen sagen, dass sie lieber über die Folgen nachdenken sollten, bevor sie etwas unüberlegtes tun.
Zum Abschluss: *ironieoff*
Danke Jedimeister ;-)
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