Ich will hier nicht schreiben, wie schlecht rauchen doch ist und wie sehr es der Lunge Schaden zufügt. Das sollte jedem klar sein.
Ich will meine persönlichen Gedanken hervorbringen. Was ich darüber denke und will damit keine Fakten niederlegen, denn es ist meine Meinung, die steht nirgendwo in Wikipedia geschrieben.
Ich bin in dem Alter, in dem viele Jugendliche anfangen zu rauchen. Viele machen es, weil sie "dazu gehören" wollen. Andere probieren bei Freunden und werden abhängig. Ich rauche nicht, aber ich habe viele Freunde, die rauchen.
Wenn jemand aus meinem Freundeskreis mit dem Rauchen anfängt, dann sage ich immer sofort, dass er oder sie es bitte lassen soll. Ich bitte darum und sage auch, dass es nicht gut ist. Am Ende ist es mir dann aber doch... Egal? Nein, egal nicht, aber es ist ihre Entscheidung, was sie machen. Nicht meine. Ich kann sie vielleicht daran hindern oder sie von einer anderen Meinung überzeugen, aber im Endeffekt ist es nicht meine Sache.

Vielleicht will ich es einfach nicht wahrhaben, dass meine Freunde anfangen zu rauchen, obwohl sie erst 15 oder 16 sind. Vielleicht sage ich ihnen deswegen, dass sie aufhören sollen. Aber ich sage es auch, weil sie mir nicht egal sind. Ich meine es ja eigentlich nur gut. Manche verstehen das nicht und streiten mit mir, dass es mich nichts angeht. Sehen sie nicht, dass ich es nur gut meine? Vielleicht nicht, aber vielleicht sind sie auch einfach nur genervt, weil sie es von so vielen anderen gesagt bekommen. Auch von Leuten, mit denen sie nichts zu tun haben. Ich versuche es dann aber nicht persönlich zu nehmen, dass würde mich nur kränken und meine Beziehung zu der Person schaden.
Egal wie oft ich schon mit Freunden draußen war, ich habe ihre Kippen höchstens mal gehalten, wenn sie etwas aufheben mussten oder beide Hände brauchten. Daran gezogen habe ich nie. Den Drang danach habe ich bestimmt schonmal gehabt, aber ich habe widerstehen können und bereue es auch nicht. Wieso auch? Eine Freundin tut es glaube ich ein wenig. Sie hatte mal viel Kondition und seit dem sie mit dem Rauchen angefangen hat nicht mehr. Sie will vielleicht aufhören oder zumindest weniger rauchen. Das unterstütze ich natürlich und werde auch versuchen, ihr dabei zu helfen.
Jetzt ein persönlicher Bezug.
Ich habe ein Vorbild und dieses Vorbild hat mir etwas gesagt.
Ich habe den letzten Satz nicht verstanden: So gerne auch und so niemals im Leben.
Was soll das heißen?
Wenn man ein extremes Beispiel nimmt, dann sieht man es am besten. Nehmen wir Amy Winehouse.
So gerne: Ihre Stimme
Niemals im Leben: Die Drogen
Beziehe ich das jetzt auf diese Person, dann kommt dabei folgendes raus:
So gerne: Die Art, wie er auf Menschen zugeht.
Niemals im Leben: Rauchen
Zu beiden Punkten würden mir noch mehr Sachen einfallen. Zum ersten mehr, zum zweiten weniger. Aber ich habe sie Sachen genommen, die mir in den Kopf gesprungen sind und "Rauchen", weil es das Thema des Posts ist.
Nur weil ich nicht rauche, müssen sich andere Menschen aber nicht verstellen und nicht neben mir rauchen wollen. Passiv rauchen mag schlechter sein, aber ich finde es dann doch schlechter, wenn sich andere vor mir verstellen.
Manche fragen mich, ob es okay ist, wenn sie eine rauchen. Ich sage immer ja.
Andere nehmen einfach eine Kippe aus ihrer Schachtel und fangen ohne zu fragen an zu rauchen. Habe ich was dagegen? Stört es mich? Nein.
Ich muss jetzt mit meinem Hund raus.
Einen schönen Tag noch!
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