Heute ging es in Religion um Sterbehilfe, was auch manchmal Euthanasie genannt wird.
Im Buch haben wir mehrere Geschichten gelesen von Menschen und ihren Problemen, weswegen sie gerne sterben würden. Die meistens haben den Arzt darum gebeten, ihre Geräte auszustellen oder haben nach einer Spritze verlangt, die den Tod hervorruft.
Nach jeder Geschichte hat uns unsere Lehrerin gefragt, was wir machen würden. Ob wir der Person den Wunsch erfüllen würden, oder nicht.
Ich persönlich wüsste nicht, wie ich reagieren sollte, wenn ich Arzt wäre und mich ein Patient darum bittet, ihm eine Spritze zu geben, damit er stirbt.
Man muss auch etwas über die Folgen nachdenken, die kommen.
Der Mensch kann Familie und Freunde haben, die nicht so denken wie er und nicht wollen, dass er stirbt. Gibt man ihm dann eine Spritze oder stellt man seine Geräte aus, ist man das Arschloch und Schuld am Tod. Auch, wenn der Patient es wollte und darum gebeten hat. Es macht keinen Unterschied.
Sterbehilfe - egal ob aktive, passive oder indirekte - ist in Deutschland verboten, weil es als Mord ist. Auch wenn der Patient es möchte. Was ist einem also wichtiger? Sein Job und auch seine Zukunft, oder das Leiden eines unbekannten Menschen zu beenden?
Man würde seinen Job verlieren und müsste sich vor Gericht verantworten, hat aber einen Menschen von seinem Leid befreit. Ist es das wert?
Ich weiß es nicht.
Eine wirklich interessante Link; http://koti.phnet.fi/petripaavola/euthanasia.html
ReplyDeleteInteressant, sowas zu lesen.
DeleteMeine Antwort kommt etwas spät, sorry. Hab das irgendwie übersehen.
Aber die Teile aus der Bibel und das ganze mit "Gott ist der, der über das Leben und den Tod eines Menschen entscheidet", gefallen mir nicht.
Danke trotzdem für den Link.