Wednesday, January 9, 2013

Aber wie denn jetzt?

Ich wollte am Montag oder Dienstag einen Blogeintrag schreiben, der über mein Gefühl nach Arbeiten geht und wie es sich ändert, wenn ich die Arbeit wieder bekomme. Da ich aber in zwei Fächern, in denen ich eigentlich nicht gut bin, überraschend gute Noten geschrieben habe (1,75 in Mathe und 3,0 in Physik), habe ich es mir anders überlegt. Da es aber nur bei zwei Arbeiten der Fall war, werde ich es trotzdem machen, weil ich in anderen Fächern nicht so gut bin, wie ich es eigentlich von mir erwarte.

Bei fast allen letzten Arbeiten, die ich geschrieben habe, bin ich mit einem wirklich guten Gefühl rausgegangen. Ich dachte, dass ich eine echt gute Note bekomme, schlechtestens eine 3,0 oder sowas. Sobald ich die Arbeiten dann wieder bekomme habe, war mein Gefühl doch nicht mehr so gut.
-2,0 in Englisch
-3.25 in Deutsch
-3,5 in Pädagogik
-2,8 in Psychologie
Ich hatte bei allen Fächern, die ich gerade aufgezählt habe, eine echt bessere Note erwartet. Ich hatte letztes Jahr in Englisch einen Schnitt von 1,3. In Deutsch stand ich auf einer 2, dieses Jahr bekomm ich wohl doch die 3. Die Arbeit in Pädagogik hat mich enttäuscht, weil es das Profilfach ist und ich den Stoff gut drauf hatte. Ich hab nur nicht das gefragte geliefert. Genauso wie bei Psychologie.
Da dachte ich irgendwie, dass mein normalerweise so optimistisches Denken mich gerade nicht wirklich weiterbringt. Aber wie denn sonst? Pessimistisch denken kommt für mich nicht in Frage, weil ich dann denke, dass ich schlecht bin und sich das auch noch bestätigt, wenn die Note nicht gut ist. Womit ich mich dann runterziehen würde, was darin endet, dass ich nicht mehr an mich selbst glaube, wofür ich eigentlich hart gearbeitet habe. Optimistisch denken war eigentlich schon so ziemlich immer meine Option. Aber wenn es zu optimistisch ist, dann ist der Schlag umso heftiger, wenn doch nichts gutes dabei rauskommt (auf alles bezogen, auf keinen Fall nur auf Noten). Wie dann?
Realistisch denken? Geht das bei Arbeiten? Man hat doch nicht wirklich eine Ahnung, ob das Geschriebene jetzt falsch oder richtig ist. Man bewertet meistens nach Gefühl und wenn das gut ist, dann will ich das Gefühl doch eigentlich nicht runterziehen.

Meine Ansprüche und Erwartungen runtersetzen wäre vielleicht das richtige.

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