Tuesday, January 22, 2013

Ein Schrank mit oder ohne Schubladen

Ich bin heute mal wieder nach meiner Nachhilfe nach Hause gelaufen, nicht weil ich keine Lust hatte, 10 Minuten auf die Bahn zu warten, sondern einfach so. Auf dem Weg hab ich dann so ein Gespräch gehabt, dass man nie haben wird. Ist ja wohl jedem bekannt. Während diesem ausgedachten Gespräch habe ich eine Idee zu einem Blogeintrag bekommen, die ich mir sofort aufschreiben musste und weil ich einen kleinen Block und mein Mäppchen dabei hatte, ging das perfekt.

Ich habe von meinem Inneren eine gewisse bildliche Vorstellung, also auch davon, wie ich innerlich bei denen aussehe, denen ich mich öffne.
Bei sehr wenigen bin ich ein Schrank, der offene Türen hat. Ich habe einen Schlüssel für diesen Schrank, den ich aber nicht wegschmeiße, den hab ich immer in den Türen stecken, damit ich ihn nicht verliere. Rede ich dann mit einer Person, dieser sehr wenigen, dann nehm ich den Schlüssel und dreh ihn rum, damit sich der Schrank öffnet. Im Schrank sind keine Schubladen oder sonstiges, da ist nur all das, was in meinem Kopf rumschwirrt und rauswill. Es darf dann auch raus, aber eben nur bei wirklich sehr wenigen.
Rede ich nun mit Leuten, die mir nicht so vertraut sind, oder denen ich nicht alles anvertraue, dann sieht das Innere meines Schrankes anders aus. Öffne ich ihn, dann sind da Schubladen und ich kann entscheiden, welche ich öffnen will und welche nicht. In jeder Schublade ist irgendeine andere Information und so kann ich kontrollieren, was rausgeht und was drinbleibt. Ich öffne aber nie alles.

Sowas kommt mir in den Kopf, wenn ich nach Hause laufe.

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