Bevor ich anfange muss ich sagen, dass die Idee bzw. das Thema nicht von mir kommt. Kommt von meinem Lehrer, der mir einen Zettel auf den Platz gelegt hat.
Ich war zu beginn etwas skeptisch, aber als ich drüber nachgedacht habe, ist mir dann schon ein bisschen mehr gekommen.
Die Hauptfrage steht ja schon oben. Ist man religiös, wenn man glaubt?
Meine Antwort heißt nein, ich werde sie an zwei Beispielen begründen.
Meine Nachbarn sind ziemlich religiös, sie gehen jeden Sonntag in die Kirche und das schon seit ich hier wohne. Das sind jetzt fast zehn Jahre und davor haben sie es mit Sicherheit auch schon gemacht. Dazu gehören auch die Großeltern und ihr Sohn, welche alle über mir wohnen. Ob die Großeltern von der Seite der Mutter (oder des Vaters, weiß ich nicht genau) auch jeden Sonntag in die Kirche gehen, weiß ich nicht.
Früher war ich öfter mal in der Wohnung meine Nachbarn und habe da auch Kreuze gesehen und teilweise auch Sprüche oder Textstellen aus der Bibel.
Meine Mutter glaubt an Gott, aber sie geht nie in die Kirche. Nur, wenn es mal sein muss, aber sonst nicht. Sie betet zu Hause nicht oft, zumindest sehe ich es nie. Es ist durchaus möglich, dass die jeden Abend betet, davon gehe ich aber nicht aus. Sie mag die Kirche nicht und ist der Ansicht, dass man nicht in die Kirche gehen muss um an Gott zu glauben. Sie findet, dass es nicht nötig ist in die Kirche zu gehen um zu Gott sprechen zu können. Sie ist der Ansicht, dass sie es überall machen kann und ihr wäre der Gang in die Kirche einfach zu blöd. Für sie ist Gott überall gleich gut zu erreichen (wenn man das so sagen kann). Außerdem ist sie auch der Ansicht, dass viele in die Kirche gehen und dann denken, dass sie von Gott bevorzugt werden. Aber nach ihr behandelt Gott alle Menschen gleich und bei ihm gibt es keine Bevorzugten.
Auch wenn es so klingen mag, als seien Gläubigkeit und Religiosität das selbe, es gibt einen großen Unterschied.
Ich hoffe, dass klar geworden ist, wie ich die beiden unterscheide.
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