Thursday, March 29, 2012
"Möglichkeita wia Sand am Meer"
Ich war schon oft am Killesberg in Stuttgart und mir ist erst vor ein paar Tagen aufgefallen, was da eigentlich auf dem Stein steht. Ich habe nie wirklich darüber nachgedacht und brauche auch immer ziemlich lange um es zu lesen, ich hab Schwäbisch kein bisschen drauf.
"Möglichkeiten wie Sand am Meer. Aber die Sandkörner sind halt auch einmal große Steine gewesen."
Wenn man noch ganz jung und klein ist, dann hat man nicht viele Möglichkeiten, oder sie erschließen sich einem nicht. Je älter man wird bzw. je mehr Erfahrung man im Leben sammelt, desto mehr Möglichkeiten erschließen sich einem. Die großen Klumpen von Möglichkeiten tragen sich langsam ab und werden zu vielen kleinen Steinen, die mehr Möglichkeiten darstellen, bis sie Sandkörner sind. Aber am Meer ist viel Sand, fast unendlich viel Sand, weil man ihn gar nicht mehr zählen kann. Die Möglichkeiten, scheinen einem unendlich und es gibt so viele, dass man nicht wirklich weiß, welchen Weg man gehen soll. Man sollte die Sandkörner an Möglichkeiten in einen Sieb packen und die richtigen herausholen. Damit man nicht die falschen Sandkörner nimmt. Eine Glasscherbe ist ein Fehlschritt, den man nur schwer sieht unter den vielen Sandkörnern.
Kurz gefasst: Die Möglichkeiten, die man im Leben haben wird entwickeln sich erst im Laufe der Zeit und werden mehr.
So interpretiere ich das ganze zumindest, vielleicht sieht es bei euch ja anders aus. Ihr könnt ja eure Interpretation bloggen, wenn ihr einen Blog habt und sie mir schicken. Würde sie mir gerne durchlesen.
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