Sunday, December 30, 2012

Schaffe etwas Eigenes

Da gibt es dieses Zitat.
Den Weg eines andere zu folgen ist meistens einfacher, weswegen wir eher dazu tendieren, als uns unseren eigenen frei zuschlagen. Selbst einen Weg zu machen ist nicht leicht, weil man keine Vorgaben hat und selbstständig sein muss. Menschen sind faul und wollen das nicht unbedingt sein und nehmen deswegen einfach schon irgendeinen abgetrampelten Pfad, der aber schon da ist und wo sie es leicht haben. Dieser Pfad ist aber nicht unbedingt am besten für einen oder bekommt nicht all das Potenzial aus einem heraus, was in einem sein könnte. Oder er ist an sich nicht gut und schadet einem oder man nimmt ihn nur, weil man zu faul ist, sich etwas eigenes zu machen. Dann hat man es vielleicht auch nicht besser verdient.
Schlägt man sich aber einen eigenen Weg durch, dann zeigt man Stärke und Durchsetzungsvermögen. Es mag hart sein, aber die Mühe lohnt sich meistens und das Ergebnis ist zufriedenstellend und eventuell genau das, was man wollte. Man kann stolz auf sich selbst sein, weil man etwas für sich neues geschafft hat und nicht einen Weg entlanggelaufen ist, der schon in die Erde getrampelt war. Man kann auf seinen eigenen Weg zurückblicken und vielleicht folgen genau diesem Weg einmal andere. Bis er wieder ein normaler Pfad ist.

Saturday, December 29, 2012

Aufgewacht und Vergessen

Ich hatte heute Nacht einen relativ guten Traum, an den ich mich sogar jetzt noch teilweise dran erinnern kann. Ziemlich gegen Ende des Traum hatte ich mit irgendeiner Person ein Gespräch, es war ein Mädchen, aber wie der Name war weiß ich nicht mehr. Gesicht oder Sonstiges hab ich auch nicht mehr im Kopf, die Stimme nicht und leider auch das Thema de Gesprächs nicht. Ich weiß nurnoch, dass ich ein Gespräch hatte und ich will unbedingt wieder wissen, über was. Den durch das Gespräch hab ich in meinem Traum die Idee zu einem sehr guten Blogeintrag bekommen, die ich mir auch aufschreiben wollte, aber mein Traum wollte mich nicht rauslassen und Blatt und Stift hatte ich nicht zur Hand.
Als ich aufgewacht bin, hab ich kurz nicht dran gedacht und dann war es auch schon wieder weg. Man vergisst den Großteil seiner Träume in den ersten paar Minuten, in denen man wach ist. Manchmal auch schon Sekunden und ein ganzer Traum ist weg. Ich wache oft auf und habe keine Ahnung, was ich eigentlich geträumt habe, aber dass ich geträumt habe, weiß ich.

Wenn ich beim nächsten Mal in meinem Traum eine Idee für einen Blogeintrag habe, dann wache ich auf und schreib sie sofort auf ein Blatt Papier!

Friday, December 28, 2012

Weihnachten = Familie? Nope

Die Zeit um Weihnachten ist bei vielen die Zeit, in der viel mit der Familie gemacht wird oder wo man weg geht und irgendwas unternimmt. Die Großeltern kommen, man geht zu den Großeltern, andere Familienmitglieder kommen und es gibt ein großes Weihnachtsessen und viele Geschenke.
Nicht bei mir und dieses Jahr ganz besonders nicht. Aber es stört mich nicht, ich kann die Hälfte meiner Familie sowieso nicht leiden. Mir hat mal jemand gesagt, dass ich doch nur neidisch wäre, weil es bei mir keine wirklichen Unternehmungen und sowas gibt. Selbst wenn meine Eltern etwas unternehmen würden, würde ich wahrscheinlich nicht mitgehen. Gehen meine Eltern mit meinen Geschwistern irgendwo hin, hab ich meistens selbst irgendwas vor, auf  "Familienausflüge" gehe ich schon seit Jahren nicht mehr. Familie war bei uns noch nie so wirklich groß, weil meinen Eltern die "Familie" auf die Nerven geht, wenn wir es nicht auf meine Großeltern beschränken, die hier in der Nähe wohnen. Der Rest wohnt sechs Stunden von hier weg, damit kann ich aber gut leben. An Weihnachten weggehen, in die Kirche oder auf sonstige Feste war schon lange nicht mehr und so wie es ist finde ich es okay. Bescherung gibt es bei uns spätestens um 19.00Uhr, weil meine kleinen Geschwister es nicht aushalten und meine Geschenke kenne ich seit Jahren, ich bestelle sie meistens selbst. Essen gab es dieses - wie auch letztes Jahr - Kartoffelsalat mit Saitenwürstchen und ich bin über jedes Essen froh, solange es nicht Leber ist. Geschenke gibt es zwar nicht viel, aber wenigstens etwas, ich hab nichts zu motzen.

Für viele ist Weihnachten: Zeit, die man mit der Familie verbringt
Für mich ist Weihnachten: Ein weiteres Fest, welches schnell rum ist

An Silvester mach ich jetzt das vierte Jahren auch nichts mehr mit meinen Eltern, dieses Jahr bin ich ganz wo anders und vor zwei Jahren war ich in Frankreich mit einem Freund.

Wednesday, December 26, 2012

Aber kein bisschen kleiner als das Größte!

Als kleines Kind wollte ich immer das größte Zimmer haben, immer.
Als ich drei Jahre alt war, sind wir von Norddeutschland (Osnabrück) hier runter in die Nähe von Stuttgart gezogen. Ob ich davor ein großes Zimmer hatte, weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich in der neuen Wohnung das größte Zimmer bekommen habe und meine große Schwester das kleinere. Dabei ist sie fünf Jahre älter. Weitere drei Jahre später sind wir noch eine Stadt weiter gezogen (zu meinem jetzigen Wohnort) und in eine größere Wohnung, weil meine kleine Schwester auch da war (wir waren also vier Kinder). Meine kleinen Geschwister in ein Zimmer und ich durfte wieder das größte haben. Meine große Schwester ist im kleinsten Zimmer gelandet, weil ich um das Große geheult habe. Irgendwann ist dann mein kleiner Bruder noch zu mir ins Zimmer, dann hatte ich wieder mein Zimmer für mich und dann ist meine Schwester ausgezogen. Ich war der älteste und bin in das kleinste Zimmer der Wohnung (abgesehen vom Schlafzimmer meiner Eltern) gekommen. Ich bin da freiwillig rein, ich hab einen Balkon.

Es ist einfach so, dass einem als kleines Kind die Größe vom Zimmer viel wichtiger ist, weil man dann viel Platz zum Spielen hat und zeigen kann, dass man ein großes Zimmer hat. Man braucht Platz für die Spielsachen und für seine Freunde, wenn mal ein paar zum Besuch oder Kindergeburtstag kommen. Aber jetzt ist mir der Platz, den ich in meinem Zimmer habe relativ egal. Ich halte mich 1. kaum darin auf und 2. brauche ich kein größeres Zimmer, es wäre nur mehr zum Aufräumen. Wenn ich mal in das Zimmer meiner Geschwister gucke und dann in meins, muss ich bei mir viel weniger aufräumen. Größe ist in der Sache der Zimmergröße für mich zweitrangig. Ich habe lieber genug Platz für alles, als überflüssig viel Freiraum, der extra gesaugt werden muss. Und wie gesagt, halte ich mich kaum in meinem Zimmer auf. Meistens nur zum Lesen, wenn ich Ruhe haben will oder wenn ich telefoniere, was suche, aufräumen oder saugen muss, wenn Freunde zum Shisha rauchen kommen oder wenn ich schlafen will. Wofür mein Zimmer auch am meisten genutzt wird. Schlafen.


Und wenn ich schon von schlafen rede, beweg ich mich auch mal in Richtung Bett, ich bin irgendwie müde und will noch lesen.

YouTube Tuesday #29

Jaja, es ist noch Dienstag. *hust* nicht *hust*

Monday, December 24, 2012

Music Monday #47

Ich mag das Lied. Frohe Weihnachten (an die, die Weihnachten feiern)!

Sunday, December 23, 2012

Morgen ist Weihnachten

Ich hab dieses Jahr das erste mal Weihnachtsgeschenke für andere gekauft. Ich hab das sonst nie gemacht. Es gab immer was für mich und meine Geschwister, aber Geld habe ich sonst nie für meine Eltern ausgegeben. Immer mal was gemalt oder auch vorgespielt oder so, mehr kam von uns als Kinder aber nicht. Bei meinen kleinen Geschwistern verstehe ich es ja jetzt auch noch, die haben nicht das Geld und genauso ging es mir auch. Ich hatte das Geld nicht, aber jetzt habe ich es und da dachte ich mir, dass ich meinen Eltern auch mal was kaufe und nicht immer nur nehme aber nichts gebe. Meine Mutter bekommt eine Speicherkarte für ihr Handy, die sie haben wollte und meinem Vater habe ich einen Wein gekauft, den er gerne trinkt. Da bin ich mit nicht mal 15€ rumgekommen und das ist doch auch nicht schlecht, es muss nichts teures sein, es muss die Person nur freuen. Auf die Verpackung kommt es sowieso nicht an.
Darüber hinaus, habe ich sogar noch für eine weitere Person was gekauft und die ist nicht mal in der Familie, mach ich sonst nur zu Geburtstagen.

Ich bin so nett dieses Jahr.

Saturday, December 22, 2012

Ferien und ich lebe immer noch

Heute (bzw. gestern) war dann auch mal mein letzter Schultag. Meine kleinen Geschwister, meine Freunde und die beiden Schulen neben mir, hatten schon am Donnerstag ihren letzten Schultag und ich musste mir heute den unnötigsten Schultag auf Erden antun. Zuhause bleiben wäre wirklich eine viel bessere Option gewesen, weil wir einfach nichts gemacht haben.
Die erste Stunde bestand aus rumsitzen, dem Lehrer wegen Projektvorschlägen zuhören und reden. In der zweiten Stunde sind wir zu einem Vortrag eines Schüleraustauschs gegangen, es war strange und ich hab den Zusammenhang auch nicht so wirklich gesehen. Und danach sollten wir eigentlich aus haben. Aber nein, die Ethik Klasse muss zur Weihnachtsfeier, die eigentlich freiwillig ist und bis 10.30Uhr geht. Mit der Ethik Klasse, in der Atheisten und Andersgläubige sind, die kein Weihnachten feiern. Es wurde uns gesagt, dass es kein Gottesdienst sei, aber wir haben Kirchenlieder gesungen (also die anderen, ich saß auf dem Boden und hab zugeguckt) und die Geschichte von der Geburt Jesu wurde erzählt. Wir sind 15 Minuten vor Ende aber abgehauen, weil wir keine Lust mehr hatten. Es wurde auch über den Weltuntergang geredet. 21.12.2012, da sollte ja alles vorbei sein. Nö, sonst würde ich nicht hier sitzen.
Es hat mich schon so an sich genervt, dass alle so einen großen Wind und Hype drüber gemacht haben, dass ja anscheinend die Welt untergehen soll. Als es dann noch so groß auf dieser tollen Weihnachtsfeier angekündigt wurde, hat es mich nur noch mehr genervt. Aber es gibt ja wirklich Leute, die geglaubt haben, dass die Welt untergehen wurde. Leute, die richtig Panik geschoben haben, nur weil es groß und fett in den Medien stand. Die Medien mal wieder, die es immer wieder schaffen, die Menschen von Schwachsinn zu überzeugen. Aber es gab überraschend wenig Facebook Posts drüber.

Ich hab die Ferien nötig, ich brauch Erholung von dem Laden.


P.S.: Ich habe in letzter Zeit irgendeine Gedankensperre und mir kommen keine Ideen mehr zu Einträgen, wie ich sie sonst immer gemacht habe. Bin mit dem Kopf immer irgendwo anders und kann mich auch nicht richtig konzentrieren.
Blogger hat mir auch mal eben 300 Blogviews abgezogen, auch gut. Trotzdem danke für die bis jetzt schon 4303!

Thursday, December 20, 2012

Die zwei Arten von Lästern

Wenn gelästert wird, dann gibt es zwei Arten von Lästern.
1. Die Person, die lästert und blödes Zeug über andere erzählt. Oft tun diese Leute vor einem selbst auf nett und wenn man ihnen den Rücken zudreht, reden sie schlecht über einen. Zwei Gesichter eben, man sieht immer nur das eine und solche Leute braucht man gar nicht und sollte man sofort irgendwie loswerden oder ihnen am besten so wenig Aufmerksamkeit wie möglich schenken. Sie lästern zu öffentlich, weswegen es eigentlich jeder irgendwie am Rande mitbekommt. Werden sie konfrontiert, haben sie aber nie gelästert, sowas macht man nämlich nicht. Diese Leute halten einen aber auch meist für so blöd, dass sie denken, dass man es gar nicht merken würde. So blöd ist man dann aber doch nicht und weiß es ganz genau. Dann kommt es nämlich zur Punkt Nummer zwei.
2. Werden die Lästernden damit konfrontiert, dass sie lästern würden, streiten sie es entweder ab oder versuchen ein Gegenargument zu finden, welches oft folgendes ist: "Ihr lästert doch genauso über mich." Nein. Der Lästernde denkt nämlich hier, dass über ihn auch gelästert wird und sein Lästern deswegen gerechtfertigt ist. Aber zwischen den zwei Arten gibt es nämlich einen ganz großen Unterschied.

Punkt 1 besteht zu 100% aus Erfundenem, was 0% der Wahrheit entspricht. Auch Müll genannt. 
Punkt 2 besteht zu 0% aus Erfundenem, weswegen das Gesagte 100% der Wahrheit entspricht. Man zählt Fakten auf und regt sich über eine Person auf, die ständig lästert und immer ihr falsches Gesicht zeigt. Das freundliche, harmlose, alle-mögen-mich, ich-bin-so-nett Gesicht.

Ich bin heute eine Person mit zwei Gesichtern losgeworden, die wird mir in Zukunft dann auch zeigen, dass sie mich nicht leiden kann. Finde ich aber besser, als das gespielte. Wenn man jemanden nicht mag, dann soll man es ihm direkt sagen und nicht auf freundlich machen und dann hinter dem Rücken schlecht reden.
Aber das Gerede, dass über mich passiert und sowieso nur Geschwätz ist, interessiert mich auch kein bisschen. Links rein, rechts raus, sollte ich es mitbekommen. Ich finde es nur unfair gegenüber anderen Leuten sowas zu machen.

Tuesday, December 18, 2012

Selbstmord.

Ich habe schon einige Geschichten geschrieben und viele davon handeln von Selbstmord. Vom Beenden seines eigenes Lebens. Wieso schreibe ich über sowas eigentlich total schreckliches und tragisches?
Ich finde Selbstmord irgendwie mysteriös. Die Gründe, weswegen sich jemand umbringt sind oft nicht bekannt, oder nur den wenigsten. Doch selbst für diese sind sie kein Grund, sein Leben zu beenden. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass sich Menschen ihr Leben nehmen. Aus unbekannten Gründen beenden sie auf verschiedenste Art und Weise ihr Leben auf der Erde.
 In letzter Zeit haben sich hier im Umkreis viele Menschen vor den Zug geschmissen. Die Geschichten dazu variieren, manche sagen, dass der/die eine gestolpert ist und wieder andere sagen, dass es geplanter Selbstmord war. Wieso nehmen sich andere Menschen das Leben? Wollen sie wissen, wie sich der Tod anfühlt, oder kommen sie nicht mehr mit ihrem Leben klar? Was lässt man hinter sich, wenn man sich umbringt? Man verletzt andere seelisch und hinterlässt in vielen wahrscheinlich auch ein Loch, dass nicht mehr gefüllt werden kann. Weil man ihnen mit dem Selbstmord etwas aus der Seele reist und mitnimmt.
Ich habe noch nie mit Selbstmordgedanken gespielt, weil selbst das gefährlich ist. Stellt man sich vor, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn man sich vor den Zug schmeißt oder sich ein hohes Gebäude runterstürzt, gerät man irgendwann in Versuchung danach und will es ausprobieren. Aber das wird nur einmal passieren, weil danach alles aus ist. Würde ich mir das Leben nehmen, würde ich so viele andere verletzen und das könnte ich nicht. Man muss immer daran denken, wer noch Schaden daran nimmt. Bedeutet man jemandem viel und ist dann nicht mehr da und derjenige weiß auch nicht, wieso man sich das Leben genommen hat, dann ist das ganz hart. Selbstmord ist keine Lösung, irgendwo ist immer jemand, der für einen da ist. Man muss ihn nur finden, aber wenn man die Suche abgeschlossen hat, ist man glücklicher.

In three words I can sum up everything I've learned about life: It goes on.
-Robert Frost

Monday, December 17, 2012

Da ist der kleine Wagen!

Sternzeichen fand ich immer voll faszinierend und wollte eigentlich ganz viele angucken und immer wenn man die Sterne am Himmel gesehen hat, wollte ich etwas erkennen. Ich habe auch immer was erkannt, es war aber immer das selbe: Der kleine Wagen.
Sieht man Sterne am Himmel, sieht man den kleinen Wagen. Jeder kennt ihn, jeder weiß auch, wie er aussieht. Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir keine Ahnung haben, wie die anderen Sternzeichen aussehen. Würde ich wissen, wie andere aussehen, würde ich die bestimmt auch sehen. Weiß ich aber nicht und deswegen seh ich auch nichts anderes, außer den kleinen Wagen. Der zieht sich wie so ein roter Faden durch unser ganzes Leben, wenn man es mal genau nimmt. Er ist immer da, wenn Sterne da sind und wir sehen ihn eigentlich ständig, wenn wir dann mal nach oben gucken. Oft auch ganz unbewusst, aber wenn wir dann an ihn denken, ist er da.
Man könnte dann - wenn man ihn als roten Faden sieht - eigentlich auch irgendwelche Sachen in ihm speichern. Wie wir uns in Musik, Bildern oder sonst irgendwelchen Dingen Zeug merken und abspeichern. Würde also einfach bedeuten, dass man Abends/Nachts spazieren geht, wenn man gerade nicht so dolle drauf ist oder eben voll gut und wenn man dann den kleinen Wagen sieht, denkt man an genau diese Sachen. Wenn man ihn dann wieder sieht, kann man sich das wieder rausziehen. Funktioniert, weil es auch mit anderen Sachen funktioniert, wieso dann auch nicht mit dem kleinen Wagen. Er ist sowieso immer da. Abends oder Nachts spazieren gehen mache ich auch gerne, da wird der Kopf so schön frei und man muss nicht in der Wohnung hocken.

Aber ob ich das ganze mit dem kleinen Wagen jetzt mache würde, ist auch fraglich. War eigentlich nur so eine kleine Überlegung von mir.

Music Monday #46

Weil ich sowieso voll auf M83 stehe.

Friday, December 14, 2012

"Habt ihr bei Aufgabe 3 auch das hingeschrieben?"

Hatten wir an der Realschule eine Arbeit geschrieben, wurde danach immer darüber geredet.
"Hey, was hast du bei der und der Aufgabe?"
"Habt ihr das auch?"
"Ist das richtig so?"
Ich hab meistens mitgeredet, weil mein ganzer Freundeskreis in den Pausen drüber geredet hat. Waren viele der Meinung, dass eine Aufgabe so richtig war, wie sie es gemacht hatten und man hatte es selbst nicht so, war das gute Gefühl, dass man davor hatte meistens nicht mehr da.

Am Gymnasium schreiben wir eine Arbeit, sitzen draußen und das einzige was man hört, sind Beschwerden darüber, wie blöd die Arbeit doch war und wie blöd die Fragen gestellt wurden. Hier redet man einfach nicht über die einzelnen Aufgaben und die meisten sagen dann auch nicht, was sie geschrieben haben, oder fragen danach. Es fühlt sich gut an, nicht über die Arbeit zu reden, nachdem man sie geschrieben hat. Hat man ein gutes Gefühl, bleibt es und man bekommt keine Unsicherheit, weil man denkt, dass man jetzt voll verkackt hat und die Arbeit eine fünf wird. Nach der Arbeit nicht zu fragen, was wo hingeschrieben wurde ist auch ein wenig neu für mich, weil es früher immer so war, dass man genau das gefragt hat. Jetzt frag ich halt immer, wie es gelaufen ist und wir beschweren uns auch immer wieder, wie blöd die Aufgaben doch gestellt sind. Wie heute in der Ethik Arbeit, sie wollte unsere Meinung zur Abtreibung hören und hat dafür sechs Punkte vergeben. Sollten weniger Punkte sein, weil die Meinung zu so einem Thema ersten nicht wirklich auszuformulieren ist und zweitens man sie nicht mit sechs Punkten bewerten kann. Da schreibt niemand so viel.
Aber die Ethik Arbeit ist wieder ein anderes Thema, so schlecht lief sie dann doch nicht. War nur mal wieder viel zu schreiben, wie hier bei jeder Arbeit und es waren auch mal eben 56 Punkte.

Kurz zusammengefasst: Über KA nach der KA reden < Nicht über KA nach der KA reden.

Tuesday, December 11, 2012

10 persönliche Fakten über den Winter

Ich habe mal ein paar Fakten über den Winter gesammelt. Sachen, die mich stören und die mich weniger stören.

Fakt 1: Rutschige Straßen
--> Morgens schnell zur Bahn laufen, weil man spät dran ist? Nein, sonst fällt man noch hin. Ich wäre heute morgen fast auf den Boden geklatscht, weil die Wege einfach so extrem rutschig sind und nicht gestreut werden. Ich muss zum Bahnhof eine Straße mit 12% Steigung runterlaufen, wenn die rutschig ist, ist es nicht so toll. Hochlaufen ist da auch weniger witzig, wenn man nicht weiß, ob es einen gleich die Beine wegzieht. Selbst von der Bushaltestelle nach Hause ist es total rutschig und da müssen Autos fahren. Zwar keine Steigung, aber der Boden ist trotzdem hart. Ist die Stadt zu faul Streusalz zu verstreuen oder zu arm für dafür? Selbst die Gemeinde nebenan hat gestreute Wege, wenn auch nur teilweise.

Fakt 2: Mit Schnee ist es im Dunkeln heller als ohne Schnee
--> Ich bin nach meiner Nachhilfe über das Feld nach Hause gelaufen, weil ich einfach Lust hatte und Luft für den Kopf brauchte. Würde kein Schnee liegen, müsste ich eventuell meine Taschenlampe benutzen und gescheit was zu sehen. Es war sogar schonmal so neblig, dass ich keine zwei Meter vor mich sehen konnte. Aber wenn Schnee auf den Wegen liegt, dann kann man genug sehen und braucht keine Taschenlampe. Das mag ich auch so sehr beim Gassi gehen, weil mein Hund keine Angst hat, sie kann alles sehen. Sonst drückt sie sich immer, wenn es ihr zu dunkel wird.

Fakt 3: Schnee ist besser als Regen
--> Schnee oder Regen? Schnee, auch wenn ich Sonne besser finden würde. Wenn ich zwischen Regen und Schnee wählen könnte, würde ich immer den Schnee nehmen. Es ist zwar meistens kälter, aber es ist nicht so nass. Man kann auch noch wenn es schneit gescheit draußen rumlaufen und muss nicht den Regenschirm rausholen, weil man sonst bis auf die Knochen nass ist. Bei Regen mit dem Hund raus gehen ist richtig mies, aber bei Schnee ist es voll okay. Außerdem ist nicht alles so matschig, mal vom Schneematsch abgesehen.

Fakt 4: Mein Hund wälzt sich im Schnee
--> Immer, wenn viel neuer Schnee auf dem Feld rumliegt und ich mit meinem Hund draußen bin, dann wälzt sie sich drin rum und hat später Eisklumpen im Fell. Findet sie lustig, aber wenn ich die rausmachen muss, dann hätte sie es lieber gelassen.

Fakt 5: Schneebälle können wehtun
--> An meiner alten Schule war es immer so, dass ich bei Schnee relativ weit weg von der Bushaltestelle auf den Bus gewartet habe. Wieso? Sicher von Schneebällen, die einen am Kopf oder im Gesicht treffen könnten. Meine jetzige Schule ist da irgendwie zivilisierter, ich hab bis jetzt noch keinen abbekommen und auch noch keinen fliegen sehen.

Fakt 6: Mülltütenruschten macht Spaß
--> Samstag Nacht war ich mit ein paar Freunden um 1.00Uhr noch Mülltütenrutschen, weil wir Lust dazu hatten. Ich war zwar erst skeptisch und wollte drinnen bleiben, weil es draußen so kalt war, aber ich hab mich dann doch überreden lassen und es ist echt richtig lustig. Tagsüber bestimmt nicht ganz so lustig, weil es da viel voller ist. Aber Nachts ist es leer und keiner stört einen, man muss also nicht warten und kann auch in niemanden reinfahren. Außer man legt es darauf an, irgendjemanden abschießen zu wollen.

Fakt 7: Schnee war mal besser
--> Früher fand ich Schnee und Winter viel besser, es war fast meine Lieblingsjahreszeit. Aber dann hab ich mir mal beim Schlittenfahren den Fuß geprellt und müsste mit Krücken rumlatschen. Danach war Winter immer noch cool, aber nicht mehr ganz so cool. Jetzt kann ich Winter nicht leiden, weil es 1. kalt ist, 2. ich gerne kurze Hosen trage, 3. ich ein Sommermensch bin, 4. ich nicht skaten kann und 5. es so früh dunkel wird.

Fakt 8: Winter macht müde
--> Die Nächte werden länger und die Tage kürzer. Sollte doch eigentlich bedeuten, dass man nicht so schnell müde wird, oder? Im Sommer sind die Tage länger, man ist also an sich länger wach und sollte mehr müde sein. Aber bei mir ist es so, dass ich im Winter viel schneller müde werde. Liegt eventuell daran, dass ich die Zeit nicht abschätzen kann, weil es einfach mal um 17.00Uhr schon dunkel wird oder ist. Ich mach auch nicht viel. Im Sommer kann ich die Zeit abschätzen, da merke ich, dass es spät wird, weil die Sonne so langsam unter geht und dann irgendwann um 22.00Uhr ganz weg ist. Ich mache auch viel mehr und bin sportlich aktiv, im Gegensatz zum Winter. Aber ich bin weniger müde, weil ich den Tag immer voll ausnutzen will, ich will nicht müde in der Ecke rumliegen.
Komisch, sollte eigentlich andersrum sein. Mehr machen = müde und weniger machen = wach.

Fakt 9: Winter macht faul
--> Wie ich in Fakt 8 gerade schon gesagt habe, mach ich im Winter weniger. Da ich im Winter und bei Nässe kein Sport treiben kann, sitze ich mehr zuhause rum und lese mehr. Aber ich lerne nicht mehr, bin also trotzdem faul und an sich fauler. Ich kann draußen nicht wirklich was machen und weil es kalt ist und so früh dunkel wird, bleibe ich lieber drin und mache den ganzen Tag auch einfach mal nichts. Würde im Sommer selten so sein, da bin ich sehr sehr gerne draußen.

Fakt 10: Gartenpartys sind so gut wie unmöglich
--> Im Sommer machen meine Freunde und ich gerne Gartenpartys und sind gerne draußen um irgendwas zu feiern oder auch nicht. Aber im Winter ist es schon um 20.00Uhr viel zu kalt, um draußen zu sitzen und zu feiern. Gartenpartys müssen ausfallen und Homepartys finden so gut wie nie statt, weil niemand sein Haus für uns zur Verfügung stellen will. Im Sommer kann man um 2.00Uhr Nachts noch mit kurzer Hose und T-Shirt draußen rumlaufen, jetzt läuft man tagsüber um 14.00Uhr mit dicker Jacke, T-Shirt und Pulli rum, damit einem nicht kalt ist. Stört mich fast am meisten, ich lauf einfach gerne in kurzer Hose und Shirt rum. Im Sommer sieht man mich selten mit einer langen Hose, eigentlich fast nie. Wieso denn auch?

Immer jemand neues.

Ich hab mich früher in der Grundschule ganz arg darauf gefreut, als ich in die 3. Klasse gekommen bin. Da war nämlich Lehrerwechsel angesagt und ich wollte unbedingt wissen, welche ich bekomme und wie die so sind. Genauso hab ich mich dann auch gefreut, als ich auf die Realschule gekommen bin, weil es schon wieder neue Lehrer waren. Aber dieses Mal ganz neue Lehrer und auch eine neue Schule, mit neuen Gesichtern. Naja, dann hatte ich eben in Klasse fünf und sechs die selben Lehrer und in der 7. Klasse gab es dann wieder ganz neue und natürlich hab ich mich wieder auf das neue Schuljahr gefreut. Ich wollte immer wieder neue Lehrer haben und am liebsten mal alle an der Schule mindestens einmal gehabt haben. Um eventuelle Lieblingslehrer herauszusuchen oder eben solche, die ich gar nicht leiden kann. Aber der Lehrerwechsel viel nahm dann von der 7.-10. Klasse ab. In der Achten bekamen wir eine neue Klassenlehrerin, weil unsere krank wurde und die "Neue" sollten wir dann auch bis zum letzten Jahr behalten. Den Lehrer, den wir in der 7. Klasse in EWG und Englisch bekommen haben, blieb auch bis zum Abschlussjahr und hat sogar noch ein drittes Fach (Geschichte) in unserer Klasse übernommen. Einen Lieblingslehrer hatte ich schonmal gefunden.
Eigentlich hatten wir als Klasse erwartet, dass wir in Deutsch immer wieder einen Lehrerwechsel haben werden, weil kein Deutschlehrer bei uns länger als ein Jahr war. Vielleicht konnten die uns nicht leiden, weiß nicht. Aber die eine "Neue" da aus der 8. Klasse blieb dann für drei Jahre und hat sich wirklich die letzten drei Jahre noch mit uns rumgeschlagen. Also regelrecht rumgeschlagen, leicht war es mit der 8-10a bestimmt nicht immer.
In Religion hatte ich immer wieder andere Lehrer, aber da hat es sich dann auch einfach immer wieder wiederholt, die letzten beiden Jahre hatte ich die gleiche Lehrerin. Gegen Ende mochte ich aber meine Lehrer und würde die Realschule angenommen noch länger gehen, hätte ich einen Wechsel nicht gewollt.

Und jetzt?
Jetzt passen mir die Lehrer nicht und ich will eigentlich gerne jedes Jahr einen Wechsel haben. Damit ich auch wieder gute Lehrer finden kann und die schlechten aussortieren kann. Unsere Schule hat so viele Lehrer, dass es mir heute sogar passiert ist, dass eine Lehrerin keine Ahnung hatte, wer meine Englisch-Lehrerin ist (ich hatte nicht gefragt "ist meine Englisch-Lehrerin da" ich hab direkt mit dem Namen gefragt).
Es gibt drei Ausnahmen von Lehrern, die ich gut leiden kann, aber der Rest ist nicht so wirklich toll und viele haben wir auch einfach mal bis zum Abi. Durch Kurswahl etc. werde ich neue Lehrer sehen, aber es wird nie so sein, dass ich jeden Lehrer beim Namen nennen kann, wenn das nichtmal die Lehrer der Schule können.
Bei uns war es immer: "Hallo Hr. XY, ist Frau. YX da?" oder "Hallo Frau. JK, ist Herr. ZU da?"
Hier werde ich immer nur stur nach dem Lehrer fragen, weil ich die meisten nicht beim Namen kennen werde.


Zusammengefasst:
1.-7. Klasse --> Lehrerwechsel = toll + viel Lehrerwechsel
7.-10. Klasse --> Gewöhnung an bleibende Lehrer + wenig Lehrerwechsel
Ende 10. Klasse --> Lieber kein Lehrerwechsel
11.-13. Klasse --> ???

Monday, December 10, 2012

Music Monday #45

Ein Freund hat mir das neue Album von Fritz Kalkbrenner gegeben und mein Lieblingslied ist dieses hier.

Sunday, December 9, 2012

Und was, wenn mir mal die Ideen ausgehen?

Als ich gestern Abend draußen mit einer Freundin auf unsere Pizza gewartet habe, haben wir uns über ihren Blog und Blogs allgemein unterhalten. Sie hat dann gesagt, dass einem eigentlich nie Ideen für so einen Blog wie meinen ausgehen können. "Eigentlich" kann man auch weglassen, es gehen einem nie die Ideen aus.
Mein Blog besteht aus dem, was ich erlebe und aus dem, was ich denke. Und solange ich weiterlebe und denke, werde ich immer wieder irgendwelche Ideen haben. Es kann nur mal sein, dass der Abstand zwischen den Ideen immer größer wird, aber sie gehen mir wahrscheinlich trotzdem nie aus. Es kann auch sein, dass ich irgendwann einfach keine Lust mehr habe oder keine Zeit, aber das heißt nicht, dass ich keine Ideen mehr habe und da es mir Spaß macht, werde ich hoffentlich nie keine Lust mehr hierfür haben.
So ein Blog ist auch was tolles, wenn man mal in ein paar Jahren drauf zurück guckt. Wie man geschrieben hat, über was man geschrieben hat. Wie man gedacht hat. Wie die Einstellungen von einem selbst waren. Ich sehe jetzt schon, dass ich ganz anders schreibe. Als ich den Blog angefangen habe, war meine Schreibweise ganz anders, meine Themen waren ganz anders und meine Denkweise war ganz anders. Die Denkweise und die Themen haben sich nicht wegen dem Blog geändert, sowas ändert sich wegen dem Leben. Aber die Schreibweise verändert sich und wird anders, passt sich mehr an einen an.

Ich bin froh, einen Blog zu haben.

Saturday, December 8, 2012

Bis zur letzten Arbeit vor den Ferien!

Wir hatten heute (bzw. gestern, ist eigentlich schon Samstag) eine Doppelstunde Englisch, anstatt nur eine und haben mit diesem komischen Thema weitergemacht. Zeitplanung, wie bereite ich mich auf eine KA vor, wie lerne ich richtig. Dazu hab ich hier und hier was geschrieben und ich muss schon wieder was dazu sagen. Aber auch allgemein zum Englisch Unterricht und wie die Lehrerin die Zeit mit nichts füllt.
Wir sollten erstmal ein Blatt Papier in die Mitte des Tisches legen und jeder sollte dann auf eine Fläche schreiben, wie man gut lernt und was man selbst davon macht. Ich weiß, wie man gut lernt, mach es aber selber meistens nicht so. Danach sollten wir einen Text lesen, Merksätze rausschreiben und die auf ein Plakat übertragen, dass wir dann der Klasse vorstellen. Es gab insgesamt glaube ich sechs Gruppen, also sechs Plakate, mit so ziemlich fast dem selben Inhalt. Und das waren dann auch schon die 90 Minuten, für was sind die draufgegangen? Für nichts. Für Zeug, dass uns allen eigentlich so ziemlich klar ist. In den Texten waren auch Beispiele von Lernmethoden, die keiner aus unserer Klasse je vorziehen würde, weil sie viel zu zeitaufwendig sind und man es gar nicht hinbekommt, wenn man in einer Woche drei Arbeiten schreibt und sich nicht nur auf eine konzentrieren kann. Wüssten wir nicht, wie man lernt, dann wären wir wahrscheinlich nicht auf's Gymnasium gekommen.
Klar, es gibt vielleicht eine bessere Methode, wie ich lernen könnte, aber meine klappt ganz gut und ich hab gute Ergebnisse damit gemacht. Ich will nur eins wieder ändern, dass ich es wie letztes Jahr in Geschichte und EWG mache und mindestens eine Woche vor der Arbeit anfange zu lernen und in Zeitintervallen (oder so) arbeite. Also eine Stunde Arbeit, 30 Minuten Pause,... Aber sonst kann ich so wie jetzt gut lernen. Auf diesem allwissendem Zettel stand auch, dass nur stures durchlesen nichts bringen würde. So ein Sch***.

Ich wünsch mir gerade so ziemlich größtenteils meine alten Lehrer wieder, da haben wir den Unterricht mit sinnvollerem Zeug gefüllt und nicht mit "Wie bereite ich mich auf eine Klassenarbeit vor." Das weiß nämlich in der 11. Klasse keiner.
Den Bezug zum Titel muss ich auch noch kurz klarstellen. Wir sollen als Hausaufgabe einen Zeitplan machen, bis zur letzten Arbeit vor den Ferien. In dem soll stehen, wann wir was lernen und wie viel davon. Wie soll ich das bitte machen? Dafür müsste ich meinen ganzen Tag vorrausplanen und das kann und mache ich auch nicht, weil ich nie genau weiß, was ich so mache. Mich an einen Plan zu halten schränkt mich irgendwie so ein und das gefällt mir nicht. Die Hausaufgabe gefällt mir auch nicht, ich schreib einfach irgendwas hin. Es kommt doch sowieso wieder irgendwas zwischen den Plan, weswegen ich ihn nicht einhalte, er bringt mir im Endeffekt also nichts. Ich verschwende eigentlich sogar meinte Zeit damit, ihn zu machen.


P.S: Unsere Englisch Lehrerin braucht jetzt schon zwei Wochen für eine Klassenarbeit, die zwei Seiten hat und aus folgenden Teilen besteht: 1. Seite --> Mediation ; 2. Seite --> Verb in richtige Zeit + freies Schreiben ohne Mindestanzahl von Wörtern.

Thursday, December 6, 2012

Zeitplaner

Wir sollten in Englisch für die ganze Woche einen Zeitplan machen und ich hab hier auch schon was dazu gesagt. Als Hausaufgabe sollten wir den eben für die ganze Woche machen und mir ist erst heute aufgefallen, dass ich nur Montag ausgefüllt habe, von 13.30Uhr bis 22.00Uhr. Also hab ich noch eben in ein paar Minuten den Rest hingekritzelt und dann ist mir eins aufgefallen. Ich könnte mich nicht nach so einem Zeitplan richten.
Man hat dann so viele Vorgaben, wann was zu erledigen ist und wo man lernen so, was man lernen soll,... Ich habe meine festen Zeiten für Nachhilfe, aber sonst plane ich echt nicht viel. Ich lasse es lieber auf mich zukommen und guck dann eben, was ich wann mache. Ich hab keine festen Zeiten für's Gassi gehen, weil ich rausgehe, wenn es gerade passt. Mal um 13.45Uhr, mal um kurz nach zwei, immer unterschiedlich. Ich lege mir zwar so grob Termine im Kopf an, wann ich was mit Freunden machen will, aber da sind die Uhrzeiten auch eher zweitrangig. Okay, am Sonntag mit dem und dem da hin, wann mach ich dann am Abend davor aus oder noch am Tag selbst. Wann ich zurückkomme, weiß ich auch manchmal nur so ungefähr, aber nie so ganz genau. Ein Zeitplan würde für mich auch gar nicht richtig funktionieren, weil mir immer wieder was dazwischen kommt. Ich bekomme eine Bahn nicht, die Bahn kommt zu spät, ich verpasse den Bus, ich gehe noch zu Freunden usw. Wie würde es denn ablaufen, wenn mich Abends noch jemand anruft und danach frägt, ob ich noch Bock hab vorbeizukommen?
"Hey, hast du Lust zu mir zu kommen?"
"Einen Moment, muss kurz auf meinem Planer nachgucken."
"DU hast einen Planer?"
"Jap und ich sehe gerade, dass ich in genau 30 Minuten lernen muss, tut mir Leid. Morgen hab ich zwischen 15.30Uhr und 16.00Uhr Zeit, da steht bei mir noch nichts drin."
Niemals, ich geh dann eben noch kurz weg, da leg ich mich doch nicht auf einen Planer fest, wann ich was machen will. Dazu hab ich meinen Kopf, der bekommt das auch noch so hin. Die Tage, an denen ich was machen will, kann ich mir merken, die Uhrzeit entfällt mir eventuell, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Ich bin eigentlich immer pünktlich.
Heute musste ich noch nach Ludwigsburg um mir mein Rezept beim Arzt abzuholen und danach bin ich in die Apotheke. Hatte ich nicht geplant, ich wollte eigentlich morgen gehen, aber mein Arzt hat nur bis 13.00Uhr offen. Also eben doch noch kurz nach Ludwigsburg. Danach dachte ich mir, dass ich doch auch noch eben in zwei Buchläden kann um nach einem neuen Buch zu gucken, meins hab ich bald durch. Nichts gefunden, aber war auch nicht eingeplant, dass ich noch in einen Buchladen gehe. Hat sich eben so ergeben.

Für manche mag das mit einem Termin/Zeitplaner gut laufen, aber ich kann das nicht wirklich. Ich hab auch nicht immer irgendwo Platz für das Teil und würde auch oft keinen Stift dabei haben um was einzutragen. Bringt es bei mir also nicht wirklich. Klar, ein Notizbuch oder so für die Schule ist ganz gut, aber einen Planer für den Ablauf eines Tages hab ich nicht. Ich bin lieber etwas spontaner und flexibel mit meiner Zeit und plane nicht alles zu. Ich lebe ja nicht, um mir einen genauen Plan von meinem Leben zu machen.

Monday, December 3, 2012

Zeit Zeit Zeit

Letztes Jahr hatte ich irgendwie extrem viel Freizeit, obwohl da überall immer irgendwas war. Eigentlich, muss ich dazu sagen. Hier haben welche rumgemotzt, dass wir in Geschichte und EWG so viel machen müssen, dann haben alle wegen den Prüfungen rumgestresst und auch noch wegen den Arbeiten, die dazwischen fielen. Ich stand irgendwie mittendrin und hab von diesem ganzen Stress gar nichts mitbekommen. Ich hab immer nur gehört, dass wir doch so wenig Zeit hätten und so viel zu tun hätten. Wo? Meine guten Noten hab ich trotzdem gemach, ich hab aber über das 10. Schuljahr doch echt viel Freizeit.
Jetzt ist da nicht mehr so viel übrig. Wir sollen diese Woche unsere Woche in einen Zeitplan eintragen und den einhalten und da hab ich gemerkt, wie voll die ersten drei Tage der Woche sind.

Montag: 6.15Uhr aufstehen - 7.00Uhr zur Bahn - 7.50Uhr beginnt der Unterricht und geht bis 12.50Uhr - Mittagspause bis 13.50 - Mittagsschule bis 15.20Uhr - Dann geht's los und ich muss nach hause --> Entweder 16.00Uhr oder 16.30 - Eine Stunde oder eine halbe Stunde Zeit - 17.00Uhr zur Bahn und um 17.30Uhr beginnt meine Nachhilfe - 18.30Uhr fertig, auf den Bus warten (wegen dem Wetter) und in die Bahn um 19.10Uhr - Um 19.30Uhr bin ich zuhause, muss mit dem Hund noch raus, essen und soll danach eigentlich lernen *hust*
Mein Tag endet meistens um 23.00Uhr oder noch später, weil ich zur Zeit wieder nie einschlafe.
Dienstags läuft es genauso, da muss ich nur in eine andere Straße laufen, nachdem ich aus dem Bus raus bin um zu meiner Nachhilfe zu kommen.
Mittwochs ein bisschen mehr Pause, da hab ich von 16.00Uhr oder 16.30Uhr bis 18.30Uhr frei, was auch nur zwei Stunden sind. Danach bin ich aber auch erst um halb neun zuhause.
Donnerstag Mittag frei und Freitags mal so mal so. Entweder ich bin 90 Minuten an meiner alten Schule oder ich gehe nach 45 Minuten wieder oder sofort, weil keine Nachhilfe für mich da ist.

Mal grob zusammengefasst, ist da gar nicht so viel Freizeit, blöd. Aber ich änder meinen Plan im zweiten Halbjahr, da hab ich keine Mittagsschule mehr und schieb eventuell beide Nachhilfen nach da oder die eine auf Mittwoch, damit ich zwei freie Tage hab.

Music Monday #44

Weil ich gerade einfach die ganze Zeit Rise Against höre.


Sunday, December 2, 2012

Faul faul faul

Seit dem die Sommerferien und die ersten paar Schulwochen rum sind, merke ich wieder, wie faul ich doch eigentlich bin. Ganz besonders, wie faul ich jetzt gerade bin. Ich hab einfach sowas vor gar keinen Bock auf Schulzeug und versuch immer, es irgendwie rauszuschieben und irgendwas anderes davor zu drängen. Einfach nur, damit ich später alles auf einmal machen muss *hust*. Geschichte Arbeit am Dienstag? Ach ich lern dann ab morgen mal. Jetzt mal ehrlich, ich hatte letztes Jahr eine 1 in Geschichte und hab mehr als eine Woche vor der Arbeit angefangen zu lernen und jetzt bekomme ich wirklich meinen verdammten Arsch nicht mehr hoch, ich hab einfach keine Lust. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir letztes Jahr eben so viel Mühe gegeben habe, möglichst gute Noten zu bekommen und jetzt erstmal Ruhe will. Aber die Ruhe wird nicht kommen, wenn ich alles auf einmal kommen lasse. Ich hab mich eigentlich nicht darum bemüht ans Gymnasium zu kommen, damit ich jetzt auf faul mache und nichts tue. Ich würde meine Noten eigentlich gerne halten, aber wenn es so weiterläuft, dann wird das echt hart. Ich mag meine Lehrer auch nicht, es gibt zwei Lehrer, die okay sind, der Rest nervt mich. Englisch war mein Lieblingsfach, ich mag es jetzt auch noch, aber die Lehrerin ist einfach nur schlimm. Deutsch fand ich nie schlimm, aber meine jetzige Lehrerin ist auch einfach nur schlecht und genauso ist es mit Geschichte, ich mag den Lehrer nicht. Ich will meinen alten Lehrer in Geschichte wieder haben, da bin ich besser klar gekommen. Hier ist so extrem viel Gruppenarbeit, man macht fast nichts anderes mehr.
Ich würde alles zur Zeit lieber machen, als Schule. Aber auf der einen Seite nehme ich gerade auch alles etwas gelassen, ob das gut ist ist eine andere Frage, wird sich zeigen. Everything else > School.

Ich will die Faulheit nicht überhand nehmen lassen. Ich hab mir letztes Jahr nicht den Arsch aufgerissen, damit ich dieses Jahr alles hinschmeiße und mich faul in die Ecke lege.

Saturday, December 1, 2012

Lehrer? Nur schlechte Erfahrungen

In der Psychologie gibt es mehrere Gesetze der Wahrnehmung und die werden von sozialen und individuellen Faktoren beeinflusst. Ein individueller Faktor wäre zum Beispiel der, der Erfahrungen. Dazu gibt es noch ein Beispiel, das mir nicht gefällt und mit dem ich nicht übereinstimme, aber ein großer Teil meiner Klasse schon.
Wenn man eine Person sieht, die ein Lehrer ist, dann lässt man alle schlechten Erfahrungen mit einfließen, die man mit Lehrern gemacht hat.

Falsch, nein. Kein bisschen, wieso sollte ich sowas machen? 1. Sind nicht alle gleich, 2. kann man auch gute Erfahrungen mit Lehrern machen und 3. stelle ich eine Person nicht mit einem schlechten Lehrer gleich, nur weil sie auch ein Lehrer ist.
Wenn ich jemanden sehe und mir gesagt wird, dass es ein Lehrer ist, dann ist die Person eben kein Lehrer. Aber sie ist kein dummer, schlechter Lehrer, weil mein Mathe-Lehrer vielleicht so war. Sie ist aber auch nicht der beste Englisch-Lehrer, nur weil meiner gut war. Am meisten stört es mich eigentlich, dass man angeblich die schlechten Erfahrungen mit einfließen lässt. Macht man nur noch schlechte Erfahrungen mit Lehrern? Sind jetzt alle Lehrer so scheiße geworden, dass es da keine netten und guten mehr unter all diesen doch so dummen Lehrern gibt? Ich habe so viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht, deswegen würde ich einen Lehrer, den ich kenne nie irgendwie bewerten und schlechte Erfahrungen mit einfließen lassen. Wieso denn auch, wenn ich Lehrer hatte, die gut waren? Das wäre die völlig falsche Hypothese um auf einen neuen Lehrer zuzugehen, wenn man darin seinen dummen Mathe-Lehrer sieht. Genauso falsch ist es aber auch, übermutig zu sein und seinen Lieblings-Lehrer drin sehen, das kann auch schief gehen.

Also nochmal eben zusammengefasst.
Ich habe viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht und mag das Beispiel bezüglich dem individuellen Faktor der Erfahrungen nicht.