Als ich gestern Abend draußen mit einer Freundin auf unsere Pizza gewartet habe, haben wir uns über ihren Blog und Blogs allgemein unterhalten. Sie hat dann gesagt, dass einem eigentlich nie Ideen für so einen Blog wie meinen ausgehen können. "Eigentlich" kann man auch weglassen, es gehen einem nie die Ideen aus.
Mein Blog besteht aus dem, was ich erlebe und aus dem, was ich denke. Und solange ich weiterlebe und denke, werde ich immer wieder irgendwelche Ideen haben. Es kann nur mal sein, dass der Abstand zwischen den Ideen immer größer wird, aber sie gehen mir wahrscheinlich trotzdem nie aus. Es kann auch sein, dass ich irgendwann einfach keine Lust mehr habe oder keine Zeit, aber das heißt nicht, dass ich keine Ideen mehr habe und da es mir Spaß macht, werde ich hoffentlich nie keine Lust mehr hierfür haben.
So ein Blog ist auch was tolles, wenn man mal in ein paar Jahren drauf zurück guckt. Wie man geschrieben hat, über was man geschrieben hat. Wie man gedacht hat. Wie die Einstellungen von einem selbst waren. Ich sehe jetzt schon, dass ich ganz anders schreibe. Als ich den Blog angefangen habe, war meine Schreibweise ganz anders, meine Themen waren ganz anders und meine Denkweise war ganz anders. Die Denkweise und die Themen haben sich nicht wegen dem Blog geändert, sowas ändert sich wegen dem Leben. Aber die Schreibweise verändert sich und wird anders, passt sich mehr an einen an.
Ich bin froh, einen Blog zu haben.
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