Ich habe mal ein paar Fakten über den Winter gesammelt. Sachen, die mich stören und die mich weniger stören.
Fakt 1: Rutschige Straßen
--> Morgens schnell zur Bahn laufen, weil man spät dran ist? Nein, sonst fällt man noch hin. Ich wäre heute morgen fast auf den Boden geklatscht, weil die Wege einfach so extrem rutschig sind und nicht gestreut werden. Ich muss zum Bahnhof eine Straße mit 12% Steigung runterlaufen, wenn die rutschig ist, ist es nicht so toll. Hochlaufen ist da auch weniger witzig, wenn man nicht weiß, ob es einen gleich die Beine wegzieht. Selbst von der Bushaltestelle nach Hause ist es total rutschig und da müssen Autos fahren. Zwar keine Steigung, aber der Boden ist trotzdem hart. Ist die Stadt zu faul Streusalz zu verstreuen oder zu arm für dafür? Selbst die Gemeinde nebenan hat gestreute Wege, wenn auch nur teilweise.
Fakt 2: Mit Schnee ist es im Dunkeln heller als ohne Schnee
--> Ich bin nach meiner Nachhilfe über das Feld nach Hause gelaufen, weil ich einfach Lust hatte und Luft für den Kopf brauchte. Würde kein Schnee liegen, müsste ich eventuell meine Taschenlampe benutzen und gescheit was zu sehen. Es war sogar schonmal so neblig, dass ich keine zwei Meter vor mich sehen konnte. Aber wenn Schnee auf den Wegen liegt, dann kann man genug sehen und braucht keine Taschenlampe. Das mag ich auch so sehr beim Gassi gehen, weil mein Hund keine Angst hat, sie kann alles sehen. Sonst drückt sie sich immer, wenn es ihr zu dunkel wird.
Fakt 3: Schnee ist besser als Regen
--> Schnee oder Regen? Schnee, auch wenn ich Sonne besser finden würde. Wenn ich zwischen Regen und Schnee wählen könnte, würde ich immer den Schnee nehmen. Es ist zwar meistens kälter, aber es ist nicht so nass. Man kann auch noch wenn es schneit gescheit draußen rumlaufen und muss nicht den Regenschirm rausholen, weil man sonst bis auf die Knochen nass ist. Bei Regen mit dem Hund raus gehen ist richtig mies, aber bei Schnee ist es voll okay. Außerdem ist nicht alles so matschig, mal vom Schneematsch abgesehen.
Fakt 4: Mein Hund wälzt sich im Schnee
--> Immer, wenn viel neuer Schnee auf dem Feld rumliegt und ich mit meinem Hund draußen bin, dann wälzt sie sich drin rum und hat später Eisklumpen im Fell. Findet sie lustig, aber wenn ich die rausmachen muss, dann hätte sie es lieber gelassen.
Fakt 5: Schneebälle können wehtun
--> An meiner alten Schule war es immer so, dass ich bei Schnee relativ weit weg von der Bushaltestelle auf den Bus gewartet habe. Wieso? Sicher von Schneebällen, die einen am Kopf oder im Gesicht treffen könnten. Meine jetzige Schule ist da irgendwie zivilisierter, ich hab bis jetzt noch keinen abbekommen und auch noch keinen fliegen sehen.
Fakt 6: Mülltütenruschten macht Spaß
--> Samstag Nacht war ich mit ein paar Freunden um 1.00Uhr noch Mülltütenrutschen, weil wir Lust dazu hatten. Ich war zwar erst skeptisch und wollte drinnen bleiben, weil es draußen so kalt war, aber ich hab mich dann doch überreden lassen und es ist echt richtig lustig. Tagsüber bestimmt nicht ganz so lustig, weil es da viel voller ist. Aber Nachts ist es leer und keiner stört einen, man muss also nicht warten und kann auch in niemanden reinfahren. Außer man legt es darauf an, irgendjemanden abschießen zu wollen.
Fakt 7: Schnee war mal besser
--> Früher fand ich Schnee und Winter viel besser, es war fast meine Lieblingsjahreszeit. Aber dann hab ich mir mal beim Schlittenfahren den Fuß geprellt und müsste mit Krücken rumlatschen. Danach war Winter immer noch cool, aber nicht mehr ganz so cool. Jetzt kann ich Winter nicht leiden, weil es 1. kalt ist, 2. ich gerne kurze Hosen trage, 3. ich ein Sommermensch bin, 4. ich nicht skaten kann und 5. es so früh dunkel wird.
Fakt 8: Winter macht müde
--> Die Nächte werden länger und die Tage kürzer. Sollte doch eigentlich bedeuten, dass man nicht so schnell müde wird, oder? Im Sommer sind die Tage länger, man ist also an sich länger wach und sollte mehr müde sein. Aber bei mir ist es so, dass ich im Winter viel schneller müde werde. Liegt eventuell daran, dass ich die Zeit nicht abschätzen kann, weil es einfach mal um 17.00Uhr schon dunkel wird oder ist. Ich mach auch nicht viel. Im Sommer kann ich die Zeit abschätzen, da merke ich, dass es spät wird, weil die Sonne so langsam unter geht und dann irgendwann um 22.00Uhr ganz weg ist. Ich mache auch viel mehr und bin sportlich aktiv, im Gegensatz zum Winter. Aber ich bin weniger müde, weil ich den Tag immer voll ausnutzen will, ich will nicht müde in der Ecke rumliegen.
Komisch, sollte eigentlich andersrum sein. Mehr machen = müde und weniger machen = wach.
Fakt 9: Winter macht faul
--> Wie ich in Fakt 8 gerade schon gesagt habe, mach ich im Winter weniger. Da ich im Winter und bei Nässe kein Sport treiben kann, sitze ich mehr zuhause rum und lese mehr. Aber ich lerne nicht mehr, bin also trotzdem faul und an sich fauler. Ich kann draußen nicht wirklich was machen und weil es kalt ist und so früh dunkel wird, bleibe ich lieber drin und mache den ganzen Tag auch einfach mal nichts. Würde im Sommer selten so sein, da bin ich sehr sehr gerne draußen.
Fakt 10: Gartenpartys sind so gut wie unmöglich
--> Im Sommer machen meine Freunde und ich gerne Gartenpartys und sind gerne draußen um irgendwas zu feiern oder auch nicht. Aber im Winter ist es schon um 20.00Uhr viel zu kalt, um draußen zu sitzen und zu feiern. Gartenpartys müssen ausfallen und Homepartys finden so gut wie nie statt, weil niemand sein Haus für uns zur Verfügung stellen will. Im Sommer kann man um 2.00Uhr Nachts noch mit kurzer Hose und T-Shirt draußen rumlaufen, jetzt läuft man tagsüber um 14.00Uhr mit dicker Jacke, T-Shirt und Pulli rum, damit einem nicht kalt ist. Stört mich fast am meisten, ich lauf einfach gerne in kurzer Hose und Shirt rum. Im Sommer sieht man mich selten mit einer langen Hose, eigentlich fast nie. Wieso denn auch?
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