Monday, December 30, 2013

Music Monday #88

Hab es letzte Woche verpeilt, dass Montag ist und es auch heute fast vergessen. Ferien machen sowas mit einem, schrecklich manchmal. Kein Zeitgefühl mehr für die meiste Zeit, wird wohl irgendwann zurück sein.

Wednesday, December 25, 2013

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Ich öffne meine Augen und alles ist verschwommen. Puh was war das, ich hab doch wahrhaft geträumt das ich sterbe. Verrückt diese Träume, doch zum Glück sind sie nicht wahr, nur eine Projektion in unserem Kopf. Ich habe geträumt, dass ich von einem Holzstück nach einer Explosion durchbohrt wurde. Aber das ist doch tota absurd, wieso sollte ich mich auf dem Boden der Erde befinden? Ich war schon seit Jahren nicht mehr da unten, dort wo alles dreckig ist und voll mit Menschen, man bekommt nie seine Ruhe und jeder will immer etwas von einem. Aber ich bin anders als alle anderen Menschen, ich bin einzigartig, denn ich kann fliegen. Seitdem ich meine Gabe entdeckt habe, habe ich nicht mehr aufgehört. Ich fliege Tag und Nacht, höre nicht auf. Mir ist auch noch nie etwas passiert, selbst wenn ich durch Regen- oder Schneewolken fliege. Ich spüre die Kälte nicht, es fühlt sich alles gleich an, aber gleich ist hier nichts negatives. Es fühlt sich wundervoll an zu fliegen, selbst bei schlechtem Wetter, wenn man durch den Regen gleitet und sich wohl dabei fühlen kann, so wie heute. Vor mir unendlich viele dunkle Wolken, wenn man in eine reinfliegt, dann wird um einen rum erst alles schwarz und dann ist man in der Wolke und nur die wenigsten wissen, wie es darin aussieht. Die wenigsten Wolken sind komplett ausgefüllt, sie haben so etwas wie einen Hohlraum, eine riesige Halle in der sich alles bildet. Ich hatte aber schon immer Angst vor Donnerwolken, weil ich mir nie sicher war, ob mir dort nicht doch etwas zustoßen könnte. Doch heute wollte ich das Risiko eingehen und in eine hineinfliegen. Was sollte mir denn schon passieren, wenn nicht einmal Schnee und Regen etwas machen konnten?
Vor mir befand sich eine gigantische pechschwarze Gewitterwolke und ich war bereit. Seitdem ich hier oben bin, habe ich mich noch nie so bereit gefühlt. Vielleicht hätte ich mich dagegen entscheiden sollen, doch jetzt war ich schon durch die Wolkenwand gedrungen und befand mich in der Halle. Ich war mir sicher, dass noch nie jemand etwas solch schönes und einzigartiges erblickt hatte. Und selbst wenn, dann hat dieser eine bestimmt nicht lange überlebt. Nach ein paar Sekunden wurde ich nicht von einem Blitz getroffen, sondern von hunderten von Blitzen auf einmal, ich wurde ausgelöscht.

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Ich öffne meine Augen und alles ist verschwommen. Puh was war das, ich hab doch wahrhaft geträumt das ich sterbe. Verrückt diese Träume, doch zum Glück sind sie nicht wahr, nur eine Projektion in unserem Kopf. Ich habe geträumt, dass ich am lebendigen Leibe verbrenne, schrecklicher Traum. Aber hier bin ich sicher, in meiner kleinen Wohnung. Ich habe mir schon immer überlegt, wie es ist, die Welt aus den Augen eines anderen zu sehen. Da draußen, der Mann, der den Krankenwagen fährt. Ich wundere mich, wie er die Welt in diesem Moment wahrnimmt, auf dem Weg zu einem Unfall, vielleicht sogar zu einem Tatort? Ich habe noch nie versucht, mich in andere Leute hinein zu versetzen, vielleicht bin ich gar nicht so schlecht darin. Ich sollte es mal ausprobieren. Jetzt?
Die Sirenen sind ohrenbetäubend, das blaue Licht blitzt immer wieder im Augenwinkel auf und verschwindet dann wieder. In solchen Situationen habe ich immer einen Tunnelblick, ich will nur ankommen und meinen Job machen, Leute retten. Ein großes Feuer in der Bahnofsstraße, zwei Häuser brennen und müssen davon abgehalten werden, noch mehr in Flammen zu stecken. Es gibt Verletzte, Tote. Die Flamen sind so heiß, dass es sich selbst von 50 Metern Entfernung so anfühlt, als wäre man direkt daneben. Es ist nicht auszuhalten. Ein Feuerwehrmann nach dem anderen kommt aus dem Haus gerannt. Die Flamen haben irgendwo im Dach angefangen und fressen sich am Haus herunter. Nebenan genauso. Ich höre ein kleines Mädchen nach Hilfe schreien, sie befindet sich im dritten Stock des Hauses. Schwarzer, dicker Rauch kommt aus den Fenstern wie ein Wasserfall. Ich höre eine Explosion, drehe mich zum zweiten Haus und sehe, wie Teile des Hauses durch die Luft geschleudert werden. Menschen schreien. Polizisten versuchen die Zuschauer noch weiter weg zu bekommen. Ich bin wie paralisiert, kann mich nicht bewegen. Stehe unter Schock. Ein großes Stück Holz kommt auf mich zugeflogen, mein Kollege schreit mich an, sagt mir ich solle mich endlich bewegen. Ich höre in seiner Stimme, wie er den Tränen nahe ist. Endlich schaffe ich es, meine Beine zu bewegen, aber es ist zu spät. Ich spüre, wie mich das spitze Stück durchbohrt. Direkt durch den Magen, durch meinen ganzen Unterkörper. Das Endstück schaut aus meinem Rücken heraus, aber ich fühle nichts mehr. Meine Sicht verschwimmt, ich falle zu Boden, Blut strömt aus mir heraus. Ich sehe nichts mehr, höre nichts mehr. Dunkelheit.

Sunday, December 8, 2013

Adventskalender

Es ist Dezember und in weniger als 100 Tagen ist Weihnachten, wundervoll. Alle hoffen, dass dann schön viel Schnee liegt und die meistens aus meiner Klasse wünschen sich einen wundervollen Abend mit der ganzen Familie um den großen schönen Weihnachtsbaum mit den Geschenken darunter. Am besten noch an einem warmen Kamin mit heißer Schokolade - welche ich sofort nehmen würde, keine Frage!
Um die Wartezeit bis dahin kürzer erscheinen zu lassen haben sehr sehr viele einen Adventskalender, der 24 Türchen hat und hinter jedem Türchen ist Schokolade oder sonstiges. Wie wundervoll, macht das ganze doch umso besser, nicht wahr? - Ja, sicherlich.

Früher habe ich immer einen Adventskalender gehabt, meine Mutter hat die teilweise sogar selbst gefüllt und ich hab mich jeden Tag darauf gefreut die nächste Kleinigkeit zu bekommen, damit die Wartezeit bis zu den Geschenken "versüßt" wird. Damals wusste ich nie, was ich zu Weihnachten bekomme, was das ganze natürlich noch viel spannender gemacht hat. Außerdem habe ich mich tierisch gefreut, wenn viel Verwandschaft und andere kamen. Schnee fand ich auch super und weiße Weihnachten waren die besten Weihnachten.
Irgendwann gab es dann keine selbstgemachten Adventskalender mehr, sondern nurnoch die gekauften, aber ich habe mich trotzdem darauf gefreut. Geschenke gab es auch noch, aber ich konnte eher erraten, was ich bekomme, weil mich meine Eltern immer so nebenbei gefragt haben, was ich mir denn wünschen würde.
Letztes Jahr war das letzte Jahr, in dem ich einen Adventskalender hatte, glaube ich und ich suche mir meine Geschenke schon seit bestimmt zwei Jahren oder drei selbst aus, vielleicht sogar schon seit vier Jahren, ich weiß es gar nicht so genau. Dieses Jahr habe ich vor dem ersten Advent schon zwei kleine Werbe-Adventskalender gegessen, die waren lecker, aber ich vermisse es um ehrlich zu sein auch nicht. Meine Eltern haben neulich gemeint, dass sie nächstes Jahr kein Weihnachten mehr feiern wollen, weil ihnen das geschenke zu blöd ist und ich kann sie verstehen. Wir sind drei Kinder, die zuhause wohnen und alle wollen bei so einer Gelegenheit natürlich auch was haben.
Ich verstehe da einfach den Sinn hinter dem ganzen nicht. Man kann sich doch auch an jedem anderen Tag im Jahr etwas schenken, wieso muss man da unbedingt auf diesen einen Tag warten, an dem es alle machen? Weihnachten ist bei uns nichtmal mehr was super besonderes, wo auch die ganze Familie kommt, der Tag wird einfach ausgenutzt um etwas geschenkt zu bekommen. Früher habe ich mich immer gefreut, weil es eine Überraschung war, aber jetzt wissen wir alle, was wir bekommen und da fehlt dann die Überraschung und das war doch immer der Sinn an Weihnachten, oder? Für mich ergibt es nicht mehr wirklich viel Sinn, weil es einfach nichts besonderes mehr ist und ich wiederhole mich hier glaube ich ein wenig. Ich meine, ich warte jetzt noch ein paar Tage, bis ich mein neues Zelt habe, dass ich sowieso erst nächstes Jahr brauche. Dann sollen mir meine Eltern es doch auch erst dann geben, was will ich jetzt damit? Ich glaube, dass ich das jetzt auch vorschlagen werde. Gute Idee, der Eintrag war ja ganz hilfreich für mich.

Je älter ich werde, desto weniger Sinn sehe ich in Weihnachten und habe nichts dagegen einzuwenden, Weihnachten gar nicht zu feiern.

Monday, December 2, 2013

Music Monday #86

Ich hätte es fast schon wieder vergessen und mache das ganze jetzt auch von meinem Handy aus, hoffentlich klappt das richtig, ich sollte mal nach einer Blogger App schauen.

Tuesday, November 19, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt. #4


"Was ist in dich gefahren?" Bist du verrückt geworden?", schrie mich der Direktor an. Ich schaute ihn nicht an, ich starrte ins Krankenzimmer, welches nebenan war. Da saß er, mit einem Tuch am Kopf und sie klammerte sich an seinen Arm und weinte. Er sah mich, hob eine Hand und fuhr mit den Fingern langsam über seinen Hals. "Hörst du mir überhaupt zu? Was soll nur aus dir werden!" "Er kann froh sein, dass es nur ein Teller war", murmelte ich. "Was sagst du da?", fragte der Rektor laut. Ich antwortete nicht und er schüttelte seinen Kopf. Dann ging er in sein Büro und ließ mich allein. Ein paar Minuten später stand ich draußen im Regen und lief nach Hause. Er hatte irgendwas von meiner Mutter gefaselt, aber wir haben kein Auto.
Es hat sich so gut angefühlt. Den Teller zu werfen. Dieses Geräusch, als er an seinem Kopf zersprungen ist. Sein Schrei, als die Scherben sich in seinen Kopf schnitten. Wie sein Blut über sein schmerzverzehrtes Gesicht lief. "Fühl man sich dann besser?", das Gespräch mit meiner Mutter ging mir wieder durch den Kopf. Und ja, man fühlte sich besser. Ich konnte ih Schaden zufügen, indem ich ihm Schaden zufügte. Aber es war nicht genug. Sie sollte mehr Schmerzen leiden. Nicht nur seelische, sondern auch körperliche. Vielleicht ein gebrochenes Bein oder ein gebrochener Arm?
"Da ist ja unser Weichei! Los, haltet ihn mal fest. Er soll seine Lektion lernen!" Aber ich schaute nicht nach hinten, ich rannte einfach los. "Hey, bleib hier! Wir bekommen dich doch sowieso!" Ich rannte immer schneller, aber sie kamen näher. Schnell rennen konnte ich noch nie. Weswegen ich fünf Minuten später mit Schmerzen am Boden lag. Ich blutete und hatte das Gefühl, als hätten sie mir alle meine Rippen gebrochen. Der Regen spülte mein Blut weg und ließ es im Gulli neben mir verschwinden. Aber niemand kam um mir zu helfen. Die Zeit verging und ich lag weiterhin reglos am Boden, meine Augen gechlossen, mein Körper eng zusammen, sonst wäre ich erfroren. Was auch egal gewesen wäre, niemand hätte um micht getrauert, außer vielleicht meine dumme Mutter. 
Aber als ich da so lag, merkte ich, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste etwas dagegen tun. Ich konnte es nicht so weitergehen lassen.

YouTube Tuesday #35


Music Monday #85

Ich bin spät dran, aber die YouTube Server waren down und jetzt ist es schon nach 12 und nicht mehr Montag, aber das ist mir egal.
Das Lied kam grad auf Pandora, deswegen habe ich es genommen und es wird ein Proxy benötigt, wegen der GEMA :/


Monday, November 11, 2013

Change

Ich habe mir am Wochenende das neue Video von Matthew Santoro angeguckt und möchte eine Kleinigkeit dazu schreiben. Erstmal das Video, dann mehr. Außerdem schreibe ich diesen Eintrag auf Englisch, weil mir gerade manche deutsche Wörter nicht passen, hört sich jetzt komisch an und finde ich auch ein bisschen komisch, aber ist jetzt eben so. Ich schreibe jetzt das erste Mal einen Eintrag frei Hand auf Englisch, ohne vorherigen deutschen Text und ich hoffe mal, dass ich es einigermaßen sprachlich gut hinbekomme.

I agree with him in all 5 parts, but I want to add something to number 5.
Yes, you should accept change and you should move on. But I think if there is a way to change something, why not try to change it? You don't always just have to agree with everything and accept everything. Where would we be today if we had just accepted every single change someone else made? I personally think that you should fight for something if you really wan't something and if it is worth fighting for. For me it is not worth fighting for getting back into elementary school at the age of 17, because I will never again have classes there as a pupil. But I accept that, most of the time. But say a friend of mine decided to not be my friend again over night, would I just accept it and move on? Well if this friend is important to me and if I think I need him, then I would not just accept it and move on. I would try to get him back. But isn't that the exact opposite of moving on? It is fighting for something and fighting for something is not a bad thing if it makes you feel better and if it makes you think that you can reach your goal someday. Sometimes it is a good thing not to move on if it makes you feel stronger and if it makes you feel like you can achieve something. But still, don't hang onto things you can't change, even if it hurts a lot, everyone has to move on at some point. You have to decide when, don't listen to people that tell you to stop. But listen to the ones you care about, because they are the ones that also care about you and they are the ones that really know you.
So before I move one, I decide if I can change the things that were changed or if I can't. But because I am just a 17 year old, I still make wrong decisions and sometimes I try to change something I can't change. I guess that's just how life is.

Thank you for reading.

Music Monday #84

Meine Laptop Lautsprecher sind zu leise, selbst auf voller Lautstärke.

Monday, November 4, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt. #3

----- Teil 1 -----

----- Teil 2 -----

Im Unterricht wurde ich selten drangenommen. Wobei ich mich auch selten meldete, aber im Gegensatz zu anderen tat ich es überhaupt. Für die peinlichen Sachen benutze man mich dann aber sofort. War ja auch klar, es gab was zu lachen und ich war besonders lustig. Zwischen mir und einem Comedian gibt es einen großen Unterschied. Man lachte mit einem Comedian und man lachte über mich. 
Deswegen ging ich nach dem Klingeln nicht in die Klasse, sondern nach Hause und meiner Mutter erzählte ich, das mir vor der einen Suppe schlecht geworden wäre, aber sie wollte mit mir reden. Mal wieder. "Setz dich hin Schatz, ich muss mit dir reden. Es geht um...", fing sie an, aber ich unterbracht sie: "Du meinst das beliebteste Mädchen der Schule? Was soll mit ihr sein? Gibt sie mir die Schuld für ihren abgebrochenen Nagel?"
"Jetzt hör mir doch mal zu und unterbrech mich nicht immer! Wieso macht ihr nichts mehr miteinander? Ihr habt euch so gut verstanden und jetzt höre ich von dur nur noch, wie falsch sie ist und wie sehr du sie hasst."
"Das frägst du mich? Nach einem Jahr? Du weißt es doch genau!"
"Aber ich verstehe es nicht. Wieso könnt ihr nicht wieder Freunde sein? Was hast du ihr getan, dass ihr nichts mehr miteinander macht?"
"Ich ihr? Ich soll ihr etwas getan haben? Ich habe rein gar nichts gemacht. Aber wollen wir damit aufhören?"
"Wenn du aufhörst von Hass zu sprechen. Das braucht keiner. Weißt du überhaupt, was es bedeutet, jemanden zu hassen? Weißt du, was Hass beudetet?"
"Ja und ich mag dieses Gefühl. Jemanden mit ganzem Herzen hassen zu können tut gut."
 "Mit Hass ist die Absicht verbunden, jemandem weh zu tun. Wir tuen in unserem Leben schon genug Menschen weh. Wieso dann noch aus niederen Beweggründen? Fühlt man sich dann besser?"
"Bleib mir doch weg mit deinen Lebensweisheiten!"
Den Rest bekam ich nicht mit, ich ging in mein Zimmer und dachte nach. Über das, was sie gesagt hatte... Hass.
Ob man sich besser fühlen würde, wenn man jemandem weh tut? Aus niederen Beweggründen? Was sind schon niedere Beweggründe? Sie hatte mir schon genug Schaden zugefügt, ich hatte keine... niederen Beweggründe. Also kam mir die Idee, ihr weh zu tun. Wie? Das wusste ich noch nicht, aber sie sollte Schmerzen leiden. Aber was hätte ich schon machen können? Sie schlafen, wenn sie alleine war? Das hätte mich nicht zufrieden gestellt. 

Am nächsten Schultag saß ich wie immer in meiner Ecke der Mensa. Alleine, den Blick auf die Wand gerichtet. Hinter mir hörte ich wie immer das Gelächter der anderen. Etwas flog an meinen Kopf. Kurz wurden alle leise, ich fasste an meinen Hinterkopf und spürte das Innere des Eies meinen Rücken runterfließen. Das Gelächter wurde noch lauter. 'Jetzt reichts', dachte ich, nahm einen Teller und warf.

Music Monday #83

Die Frau hat eine Stimme.

Tuesday, October 29, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt. #2

  Ich habe noch keinen Titel für die Geschichte gefunden, deswegen wird sie jetzt erstmal nach dem Ausgangspost benannt, bis ich etwas passendes finde.  
Da ich die nächsten zwei Tage Besuch bekomme, geht es erst wieder am Freitag oder eventuell auch Donnerstag Abend weiter. 

---------- Teil 1---------- 


Vor einem Jahr waren wir noch an der Realschule und machten schon Pläne für die Zukunft. Auf welches Gymnasium wir zusammen gehen wollen und wo wir später mal was zusammen studieren wollen. Damals war sie noch ein ganz normales Mädchen und ich ein ganz normaler Junge. Wir lernten immer zusammen, wir machten immer alle Hausaufgaben zusammen, wir hatten das selbe Wahlfach genommen und alle Projekte machten wir zusammen. Wir halfen uns immer gegenseitig und verstanden uns blendend. Aööe hielten uns für ein Paar, aber wir waren nur sehr gute Freunde. Das wollten wir auch immer bleiben... wollten. Aber dann wechselten wir, nachdem wir unseren Abschluss hatten, die Schule. Aus unserer alten Klasse waren wir sogar die einzigen, die mit der Schule weiter machten. Der Rest machte eine Ausbildung. Zumindest die vom Rest, die eine hatten. Was mit denen ohne passiert ist, weiß ich nicht. Mit dem Wechsel der Schule, veränderte sie sich. Sie ließ mich fallen, wurde das beliebteste Mädchen der Schule, nahm sich einen gut aussehenden Typen und machte immer dann mit ihm rum, wenn möglichst viele zuguckten. Sie vergas mich und ich wurde zum absoluten Looser. Niemand wollte sich mit mir abgeben und meine Noten wurden immer schlechter. Mit 1,8 von der Realschule und mit 3,6 im Gymnasium. Meine Mutter drohte mir manchmal mit irgendwelchen Verboten. Aber sie wusste genau, dass sie damit nichts bewirken konnte. Also beließ sie es bei den Drohungen und ließ mich in Ruhe. Draußen war ich nie oft, ich machte nur ab und zu mal einen Spaziergang im Regen. Und ich ging fünf mal die Woche in die Schule und ließ alles über mich ergehen. Man spuckte mir ins Essen, schmeißte es weg, klebte mir lustige Zettel an den Rücken, was ich nicht merkte und ein paar Sekunden später geschlagen und getreten wurde. Mein Kopf steckte schon das ein oder andere Mal im Schnee oder der Toilette.
Ein Papierflieger landete in meiner Suppe, an seiner Spitze klebte ein Kaugummi. Ich nahm ihm, falltete ihn auf und laß leiste. "Um 4 am Kippenautomaten" Ich stand auf, zerknüllte den Flieger und warf ihn in den Müll. Aber an meinen Platz kehrte ich nicht zurück, ich ging aus der Mensa und begab mich in Richtung Bibliothek, da würde ich Ruhe haben... würde. "Die Bibliothekarin ist krank, die Bibliothek ist vorübergehend geschlossen". Die Mittagspause ging noch eine halbe Stunde und wäre ich weiterhin irgendwo durch die Gegend gelaufen, hätte der Papierflieger-Werfer die Uhrzeit von vier auf halb zwei verschoben, also saß ich mich vor unser Lehrerzimmer. Weil mich sowieso keiner mochte, beachteten mich auch die Lehrer nicht.

Saturday, October 26, 2013

Was sich in alten Mappen finden lässt.

 Ich bin vor einer Woche durch mein altes Schulzeug gegangen und hab eine Mappe aus der 10. Klasse gefunden, in der noch Zeug von der SMV drin war. Ich habe auch eine Folie gefunden, in der sich zwei Geschichten befanden. Eine ist fertig und schwirrt auch schon im Internet rum, die andere nicht, da sie noch nicht fertig ist. Ich habe jetzt schonmal den ersten Teil abgetippt und mach dann morgen Abend oder am Montag mit dem nächsten Teil weiter und werde die Geschichte im Laufe der nächsten Woche auch fertig schreiben, wenn ich nicht die fertig mache, die ich in Deutsch angefangen habe.
Es ist ein kleiner Teil und er ist völlig unverändert und so übernommen, wie er hier auf dem Blatt steht. Hab aber keine Zeit, noch mehr zu übernehmen. Viel Spaß.


Ich hasste sie. Ihr falsches Lachen, das sie jeden Tag aufsetzte. Ihre immer perfekt sitzenden Haare, die sowieso total gefärbt waren, was wohl niemandem auffiel. Ihre perfekten weißen Zähne, mit denen sie alle zwei Wochen zum Zahnarzt rannte, um sie wieder bleiben lassen zu können. Ihr makelos hübsches Gesicht, auf das sie jede Menge Make-Up schmierte. Dann noch ihre perfekten Fingernägel, die jeden Tag anders aussahen. So schien es mir zumindest. Aber nicht nur ihre Fingernägel wechselten ihre Aussehen, ihre Persönlichkeit tat es genauso. Ich war mal mit ihr berfreundet, als sie sich noch nicht als das beliebteste Mädchen der Schule bezeichnet hat. Es ist erst ein Jahr her, aber ich schien nie für sie existiert zu haben.

Monday, October 14, 2013

Music Monday #82


Gespräche leiten

Ich habe vor ein paar Tagen mit einer Freundin über das Leiten von Gesprächen geredet.
Sie meinte mal, dass ich mich sehr leicht manipulieren lassen würde, was daran zu merken ist, dass sie immer das Gespräch leiten würde und es in die Richtungen lenken könne, in die sie es lenken will. Ich würde immer dem Gesprächfluss folgen und nie hinterfragen, wieso sie in gewisse Richtungen geht. Es hat sich ein wenig so angehört, als wäre es mir auch gar nicht richtig bewusst, wie sehr ich mich im Gespräch in andere Themen leiten lasse. Sie meinte dann aber auch nach einiger Zeit, dass sie nicht immer die sein will, die das Gespräch leiten muss, weil es mit der Zeit ermüdend wird.
Genau das ist mein Punkt. Manchmal kann ich es gut leiden, ein Gespräch nicht leiten zu müssen. Einfach zurücklehnen und schauen, was kommt und dann kann man immer noch entscheiden, ob man mitgeht oder das Gespräch dann doch in eine andere Richtung leiten will. Weil mir die Themen nie wirklich unangenehm waren und ich nichts gegen die Richtung des Gesprächs hatte, habe ich nichts hinterfragt und bin einfach mitgegangen. Ich habe dann auch teilweise über komische Sachen mit ihr gesprochen, aber das ist vollkommen in Ordnung. Wenn eine Konversation von jemand anderem geleitet wird, muss ich nichts viel mitdenken, abgesehen von meinen Antworten. Ich muss mir nicht überlegen, was ich als nächstes fragen soll oder wie ich das Gespräch am Laufen halten kann, noch muss ich mir irgendwelche Themen ausdenken, über die man reden kann. Es kommt einfach alles von selber, weil sich jemand anderes "die Mühe macht". Ich würde hierbei nicht unbedingt von Manipulation sprechen, weil es mir bewusst ist, dass ich das Gespräch nicht leite und in verschiedene Richtungen gelenkt werde. Ich kann immer noch unterbrechen und alles beenden.
Dieses ganze "Hey, mach du mal. Ich sitz hier rum und warte darauf, dass du etwas sagst" hört sich auch ein bisschen egoistisch an, finde ich. Es ist aber nicht so, dass es mir völlig egal wäre, wenn sie keine Lust mehr hat weiterhin die Leiterin zu sein. Es ist mir auch nicht egal, was sie schreibt, ich bin meistens relativ ernst bei der Sache, lese aufmerksam und antworte auch richtig und nicht (meistens zumindest) total albern. Ich wäre nicht immer bereit, die Gesprächsleitung zu übernehmen, weil ich auch oft keine Lust darauf habe, aber es würde mir auch nichts ausmachen, es mal leiten zu müssen. Es ist auch nicht schlecht zu wissen, wie man eine Konversation am laufen hält und manchmal kommt man doch auf ganz interessante Themen, die vielleicht nicht gekommen wären, wenn man sich weiterhin zurückgelehnt hätte. Selbst entscheiden in welche Richtung es geht ist manchmal auch ganz gut, man kann dadurch eventuell Themen ausweichen, die man vermeiden will.

Vielleicht kann man mich ja leicht manipulieren, aber nicht auf diese Art und Weise, da muss man schon was anderes finden.
 

Monday, September 30, 2013

Music Monday #80

Die letzten paar Tage in Österreich waren gut und ermüdent, ich will in mein Bett. Ein Bett ist nach drei Nächten Zelt auch der Luxus schlecht hin, göttlich.

Thursday, September 5, 2013

Neue Schule, neue Gesichter, neue Lehrer, neues Alles

Ich weiß, ich komm bald schon wieder in das nächste Jahr an der "neuen" Schule, aber ich glaube nicht, dass ich mein Schuljahr schon richtig reflektiert habe, was ich aber schon lange vorhatte. Eigentlich schon am Anfang der Ferien, aber dann sind die Ferien dazwischen gekommen und jetzt sind die auch bald schon wieder um. Nur wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich es wahrscheinlich nie machen und bestimmt ist es auch für mich interessant, wenn ich nach meinem Abi auf den Eintrag hier zurückblicken kann.

Angefangen hat das mit meiner jetzigen Schule schon in der 10. Klasse der Realschule. Ich wusste, dass ich weiter mit Schule machen will, aber ich wusste nicht genau wo. Da ich aber einen hilfreichen Lehrer hatte, bin ich auf eine Schulart gekommen, die ich davor noch nicht kannte. Deswegen bin ich jetzt auf einem Sozialwissenschaftlichem Gymnasium, mit Pädagogik&Psychologie (kurz PPS) als Profilfach. Hier habe ich schonmal was über die Schule zusammengetragen. Ich musste also gute Noten haben, die ich auch bekomme habe und somit wurde ich angenommen, vor den Sommerferien noch und hatte somit sicher meinen Schulplatz und musste mir erstmal keine Sorgen um meine Zukunft machen.
Mein erster Schultag begann dann am 10. September 2012 in der Aula des Mathilde-Plank SGs in Ludwigsburg. Es war ein sonniger Tag, die Vögel zwitscherten und... Nein, weiß was ich, wie das Wetter war. Auf jeden Fall saßen alle neuen 11er in diesem Raum und ich kannte vielleicht 10 Leute, der Rest war mir völlig unbekannt. Zu meiner völligen Überraschung sah ich vielleicht 10 Jungs, wenn überhaupt von ca. 120 neuen Schülern. Aber das ist am SG normal, deswegen habe ich neben mir auch zwei Jungs in der Klasse und der Rest der Klasse besteht aus 26 Mädchen. Sieben von uns kommen aus der RS in Tamm, mich mit einbezogen.
Jetzt komm mal mit 26 Mädchen in eine Klasse und merk dir die Namen, puh. Die von den zwei weiteren Jungs hatte ich schnell drauf, einen kannte ich auch schon. Um ehrlich zu sein, brauchte ich meine zwei Wochen, um alle Namen richtig draufzuhaben ohne Fehler reinzubringen oder mal einen Namen zu vergessen. Ich kenn da aber auch jemanden, die nach einem Monat noch kam mit: "Wir haben eine Anja in der Klasse?" Neben dem Namen merken war dann auch noch die Sache mit dem Kennenlernen. Die Lehrer haben da immer so ganz tolle Methoden. Nennt sich Kennenlernspiele und jeder ist ein Fan davon. Ganz besondern, wenn man in der 11. Klasse ist und sich ein Bällchen zuwirft und dann seinen Namen etc. mehrmals sagen muss. Aber gut, wie soll man es denn sonst machen? Irgendwie muss man sich ja kennenlernen (naja, das würde jetzt jeder anders sehen, aber ich sehe es so). Bis ich also mal so ungefähr draufhatte, wer wie ist, hat es auch ein Weilchen gedauert. Es gibt aber auch jetzt noch Leute in meiner Klasse, die es nicht kapieren, wenn ich ironisch bin, die nehmen mich einfach immer toternst. Mittlerweile kenn ich meine Klasse und kenn die Leute. Weiß, mit wem ich gut zurecht komme und wen ich nach einiger Zeit umbringen würde, wenn es dazu kommen würde mit diesen Personen in einen Raum eingesperrt zu werden. Heißt nicht, dass ich die Leute nicht leiden kann, sondern einfach nur, dass ich mit diesen Leuten nicht viel anfangen könnte und es mir auf die Nerven gehen würde. Finde meine Klasse aber trotzdem voll gut.
Neben den neuen Klassenkameraden kamen aber auch neue Lehrer dazu. Oh Gott, diese Lehrer. Es gibt welche, die ich leiden kann und dann ist da der Großteil, den ich nicht leiden kann. Hier will ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich habe meine guten Erfahrungen mit Lehrern gemacht und meine schlechten und das wird auch so weiter gehen. An sich sind viele Lehrer aber auch sehr nett usw. Ich mein, ich will ja auch mal so einer werden. Aber ich weiß genau, was für einer ich nicht werde. Nach ein paar Wochen Schule weiß man aber auch schon, wie die meisten Lehrer ticken. Ich hab da so ein Auge für und komme deswegen auch einigermaßen mit den Lehrern aus, die ich gar nicht leiden kann und umso besser mit denen, die ich gut leiden kann.
Natürlich kommt da aber auch die neue Schule ins Spiel. Meine Schule ist riesig, es sind drei verschiedene Schulen in einem großen Gebäude zusammen, mit tausenden von Schülern und ettlichen Lehrern, ich kenn nichtmal die Hälfte beim Namen. Deswegen ist das Verhältnis von vielen Lehrern zu den Schülern auch unpersönlicher. An der Realschule sieht man die Lehrer für fünf Jahre jeden Tag und das auch noch auf einem engeren Raum, weswegen irgendwann jeder jeden kennt. An den weiterführenden Schulen binden sich die Lehrer weniger an die Schüler, weil sie eine Klasse oft nur ein Jahr lang haben und danach gar nicht mehr. Weil die Schule auch so riesig ist, läuft man den Lehrern nicht immer über den Weg. Und die Schule ist riesig. Es kommt jetzt noch vor, dass am Vertretungsplan irgendein Raum steht, den noch keiner gesehen hat. Ich war im Klassenzimmer 22.09 und hatte manchmal Unterricht in Räumen wie 13.06 oder so, finde die mal. Ich habe aber einen ganz guten Überblick mittlerweile und finde die Räume auch relativ schnell, während da immer noch so die Kandidaten aus meiner Klasse sind, die sich im Schulgebäude leicht verlaufen würden. Wie oft ich schon gehört habe: "Wo zur Hölle sind wir hier?" Dabei waren wir nur ums Eck zum Klassenzimmer.

Und wie lief das Jahr für mich?
Ich habe es locker angehen lassen und habe das Nötigste getan (abgesehen davon, dass ich freiwillig in der SMV war). Ich habe mir nicht viel Mühe gegeben und daher auch nicht die Noten, wie an der RS erreicht, aber es war okay für mich. Ich brauchte ein Jahr Auszeit und ein bisschen Ruhe. Da die 11. Klasse auch nicht ins Abi zählt, lief das bei 90% meiner Klasse so. Es gelassen angehen und sich nicht stressen. Dafür muss ich nächstes Jahr und das Jahr drauf um so mehr Gas geben und das ist mir auch klar. Ich muss meinen Arsch wieder hochbekommen und schaffen bis zum Umfallen. Uff, das werden zwei anstrengende Jahre. Ich werde auf jeden Fall wieder mehr für die Schule machen müssen, aber sowas von viel mehr, wie das letzte Jahr. Mal gucken, wie viel Schlaf mir in den kommenden zwei Jahren unter der Woche fehlen wird.
Es wird spanndend und irgendwie freu ich mich auch ein wenig drauf. Denn ich mag Schüler sein, wirklich.

Noch ein paar Tage und noch einmal schlafen

Ich dachte, dass ich nochmal was schreibe, bevor ich morgen bis Montag nach Zürich fahre und erstmal weg sein werde. Ich muss sagen, dass ich mich richtig freue und schon lange darauf warte, endlich mal wieder in die Schweiz zu können. 2011 war ich das letzte Mal dort, im Oktober und ich hatte schon letztes Jahr vor zu gehen, aber es hat bis jetzt gedauert. Was mach ich eigentlich in Zürich? Ich geh meinen Sponsor Airfow Skateboards besuchen und werde viel skaten. Irgendwann erklär ich mein Hobby noch genauer, aber heute nicht mehr. Wieso freue ich mich so sehr drauf? Naja, ich bin jetzt schon fast zwei Jahre gesponsort und war noch nie wirklich dort. Außerdem ist die Schweiz mit ziemlich vielen guten Bergen und Straßen ausgestattet und ich finde die Schweiz an sich schön. Es werden auf jeden Fall vier richtig schöne Tage.
Bis jetzt habe ich nicht wirklich viel in meinen Ferien gemacht. Ich war sehr oft in Stuttgart oder war nur zuhause und hab nichts gemacht. Ich musste jedes Wochenende Freitag und Samstag für mich und einen Freund austragen, der gerade in Amerika ist (schon seit drei Wochen!), was aber nicht sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe immer sehr lange geschlafen, mit ein paar Ausnahmen. Ich war immer sehr lange wach, mit keinen Ausnahmen. Ich war mit meinem Hund draußen, wie immer eben. Meine Sommerferien waren eigentlich nicht sonderlich spannend für andere, aber ich fand sie gut. Entspannung und viel schlafen, das fehlt mir während der Schulzeit immer, da schlafe ich die meiste Zeit in den Pausen. Ab Dienstag muss ich mich anstrengen, da wird aufs Abi hingearbeitet.
Ich werde am Freitag 17 und ich ziehe einen Vorteil daraus, nicht zuhause zu sein: Ich kann mir die Anrufe der Verwandtschaft sparen, die nerven nämlich ziemlich. Ich mein, die interessieren sich das ganze Jahr nicht für mich und kommen dann an meinem Geburtstag an, um mir alles Liebe und Gute zu wünschen und fragen dann immer ganz lieb, wie es mir denn geht und was ich so treibe. Wollen aber auch immer ganz schnell wieder Schluss machen. Dann können sie es auch gleich bleiben lassen, mir sind die Glückwünsche wichtig, die auch wirklich so gemeint sind. Und Geburtstage sind gar nicht mehr so besondern für mich. Früher konnte ich es nie erwarten, ein Jahr älter zu werden und wollte auch immer meinen Geburtstag feiern. Ich habe meinen 16ten nicht gefeiert und werde meinen 17ten auch nicht feiern. Meinen 18ten aber schon, der ist wichtig. Ich hab mich auch immer auf meine Geschenke gefreut, weil ich früher nie wusste, was ich bekomme. Ich suche es mir aber seit Jahren immer schon selbst aus, dann ist es auch nicht mehr wirklich was besonderes. Ich freu mich trotzdem drüber und bin auch dankbar. Nur, weil es mein Geburtstag ist, ist es nicht selbstverständlich, dass ich ein Geschenk bekomme. Es macht mir auch nichts aus, wenn ich nichts bekomme, um ehrlich zu sein. Und natürlich kommt es drauf an, von wem es kommt.

Am Dienstag beginnt für mich ein neues Schuljahr, 12. Klasse.
Am Freitag werde ich ein Jahr älter, 17.
Morgen fahre ich nach Zürich, bis Montag.

Monday, September 2, 2013

Ausziehen

Nein, nicht ausziehen im Sinne von die Kleidung vom Körper reißen, sondern im Sinne von wegziehen. Von zuhause weg, woanders hin, ohne Eltern, alleine oder in einer WG.
So wie meine Schwester es gemacht hat, als sie 16 war. Aber nicht einfach in die Stadt nebenan, sondern gleich mal in den Schwarzwald in irgendein Kaff, damit sie auch weit weg ist. Dazu ist es gekommen, weil meine Schwester immer nur Zoff mit meinen Eltern hatte, immer. Ich kann mich nur noch an weniges richtig erinnern, weil es fast sieben Jahre her ist, aber Ruhe war selten, wenn meine Eltern und meine Schwester im Haus waren. Der Streit ging eben so weit, dass meine Schwester die bestmöglichste Situation genutzt hat und abgehauen ist und dann auch für sechs Jahre weg war. Ich selbst hab das damals gar nicht richtig kapiert und dachte erstmal, dass meine Schwester für ein paar Tage zu einer Freundin ist. Aber dann haben mir meine Eltern gesagt, dass ich jetzt das Zimmer wechsel und bei meiner Schwester ins Zimmer komme, die wäre jetzt ausgezogen. Hey cool, jetzt hab ich ein Zimmer mit Balkon und dem Hund. Was ich aber damals auch nicht richtig kapiert habe war, wieso meine Schwester überhaupt abgehauen ist. Der Streit, der 24/7 stattfand und die Bestrafungen, die folgten, waren meiner Schwester eben einfach genug und sie hatte keine Lust mehr. Meine Schwester war nicht für die kompletten sechs Jahre weg vom Fenster. Wir haben uns alle an die Situation gewöhnt und sind sie auch mal besuchen gegangen und sie auch uns. Jetzt lebt sie wieder hier und hat auch schon eine Wohnung in der Nähe gefunden, versteht sich auch wieder besser mit meinen Eltern. Sie hat mir vor ein paar Jahren mal gesagt, dass ich sie verstehen würde, wenn ich in ihr damaliges Alter kommen würde. Und jap, ich verstehe meine Schwester.

Bei mir ist es so, dass ich ziemlich viele Freiheiten habe. Freiheiten, die meine Schwester nicht hatte. Ich darf raus, solange ich will und wenn ich um 4 Uhr morgens nach Hause komme, meine Eltern schlafen. Wenn ich mal nicht nach Hause komme frägt meine Mutter morgens nur, wann ich wieder komme. Ich geh mal eben für's Wochenende weg oder so, kein Ding. Meine Schwester hätte nichtmal daran denken dürfen um 4 Uhr morgens nach Hause zu kommen oder über's Wochenende weg zu bleiben. Um 18.00 Uhr zuhause sein oder Hausarest und das volle Programm von Haustür abschließen und Schlüssel verstrecken. Es ging sogar so weit, dass mein Rollladen nicht ganz runtergelassen werden darf. Der geht nämlich sonst nicht mehr hoch.
Ich wurde also mit viel mehr Freiheiten erzogen, weiß diese aber auch zu schätzen und nutze das ganze nicht aus. Deswegen konnte ich Bestrafungen immer gut entgehen, ich hab sie einfach nicht wirklich verdient. "Konnte". Seitdem meine Schwester wieder da ist, versucht mein Vater mit strenger Erziehung durchzugreifen. Fernbedinungen verstrecken, Internet sperren (Ausgangssperren bekomme ich nicht, das würde nicht funktionieren). Gut, dann sind eben die Medien weg, also geh ich halt nach Stuttgart oder sonst wo hin, wie immer eben. Aber dann komm ich nach Hause und werde erstmal angemotzt. "Räum dein Zimmer auf, mach den Abwasch, ich hab dir gesagt, dass du den Müll runter bringen sollst! Der Hund muss runter, saug mal die Wohnung, geh deiner Schwester damit helfen und hiermit auch, sonst gibt es das und das nicht für so und so lange." Die Drohungen, die mein Vater wahr werden lässt um seine Macht zu zeigen. Hab mit ihm schon das halbe Haus zusammengeschrien und mit meiner Mutter genauso.

Ich verstehe meine Schwester und ich verstehe wieso sie ausgezogen ist und das, obwohl ich noch nicht mal halb so streng behandelt werde. Vor ein paar Wochen und auch letzte Woche habe ich mir selbst gesagt, dass ich keine Lust mehr habe und auch echt gerne ausziehen würde. Meine Eltern wären eigentlich in den Urlaub gegangen, aber das Wetter hätte ja diese Woche schlecht sein können, deswegen ging es nicht zum Bodensee, also keine Ruhe. Ich gehe am Donnerstag nach Zürich bis Montag, dann hab ich erstmal ein bisschen Ruhe und danach habe meine Eltern auch keinne Urlaub mehr.
Ich muss dazu sagen, dass es im Moment wieder etwas besser geworden ist. Wahrscheinlich hat das damit zu tun, weil meine Schwester wieder auszieht und in ihre Wohnung kommt. Aber sie ist froh drüber, würde es nämlich nicht noch länger hier aushalten.
Nach dem Abi bin ich weg, auch wenn es dann wieder die Zeitspanne ist, in der es keinen Stress zuhause gibt. 

Music Monday #77

Gleich kommt was!


Monday, August 26, 2013

Das passt nicht.

Ich habe gerade einen fast kompletten Blogeintrag geschrieben und dann gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt. Ich hab eine Stelle aus einem Buch eines Freundes (noch nicht veröffentlicht, nur Skript) interpretiert und dann einen Fehler gemacht, über den ich mich immer aufrege. Falsch interpretiert, weil ich eine Textstelle nicht genau genug unter die Lupe genommen hatte, weswegen sich die ganze Interpretation widerspricht und nicht auf die Textstelle passt.
Also, beim Interpretieren immer ganz genau angucken, sonst merkt ihr am Ende, dass es nicht wirklich aufeinander passt und regt euch auch drüber auf. Jetzt darf ich nochmal komplett neu drüber nachdenken.
Der Blogeintrag dazu kommt noch.

Music Monday #76

YouTube Unblocker oder irgendein anderer Proxy ist hier notwendig, die GEMA mal wieder.

Monday, August 19, 2013

Music Monday #75

Ich muss noch so viele Einträge schreiben, ich hab viel nachzuholen. Eigentlich sollte ich damit mal anfangen...

Thursday, August 15, 2013

Viel zu wenig

Die Tage hab ich mit meinem Namensvetter über einen Nebenjob geredet. Wir wollen nächstes Jahr eine Eurotour machen (was das genau sein soll erklär ich noch in einem anderen Eintrag) und die wird teuer. Er hat jetzt in den Ferien einen Ferienjob bekommen, ich hatte dazu aber leider nicht das Glück, Altersbedingt (mit 16 bekommt man nicht leicht irgendwas). Da ich aber bald 17 werde hat er mir gesagt, dass ich mich dann dort bewerben soll, wo er gerade ist. Nicht nur als Ferienjob, sondern als Nebenjob. Unter der Woche eben, damit ich nach der Schule noch Geld verdienen kann und wir uns das nächste Jahr leisten können. Ich hab ihm gesagt, dass das nicht klappen wird, weil ich Nachhilfe gebe und das vier Tage die Woche, hab also keine Zeit für einen Nebenjob. Von ihm kam nur, dass ich die Nachhilfe halt absagen soll, gibt ja eh zu wenig Geld. Aber beim Nachhilfegeben geht es mir nicht nur ums Geld.

Ein paar Fakten:
  • Ich bekomme 10€ die Stunde
  • Ich gebe wöchentlich mindestens drei Schülern (mittlerweile kommen die in die 9. Klasse) jeweils eine Stunde Nachhilfe
  • Ich gebe Freitags an meiner alten Realschule Nachhilfe (wenn jemand für mich da ist)
  • An meiner alten Schule bekomme ich 8€ die Stunde, gebe aber meistens 1.30h Nachhilfe
  • Ich darf mir so gut wie immer selbst Übungen raussuchen, bekomme keine Vorlagen
  • Ich schlage mich mit kleinen Kindern rum, die gerade im Pubertätsalter sind und immer kichern 
  • Ich mache das ganze privat und investiere meine Zeit auch darin, zu den Schülern zu fahren
Wieso mache ich das dann nicht nur wegen dem Geld?
Das ganze mag sich alles so anhören, also wäre es der total Scheißjob und als würde es sich für die paar Euros gar nicht lohnen. Zeitaufwendig, Nervenstrapazierend,... Es ist zeitaufwendig, es strapaziert meine Nerven auch mal und es ist auch ermüdent. Aber es macht mir trotzdem irgendwo Spaß, wenn die Schüler mir gerade nicht total auf die Nerven gehen. Ich bekomme Berufserfahrung (ja, ich will mal Lehrer werden), lerne den Stoff selbst (Grammatik usw.) und kann sogar den Kontakt zur alten Schule aufrecht erhalten (so schlecht ist das gar nicht). Meine Nachhilfeschüler gehen mir oft auf die Nerven, sind anstrengend und manchmal könnte ich einfach einschlafen, aber ich kann die auch nicht einfach so sitzen lassen. Ich helfe mit der Nachhilfe auch Schülern, die Probleme mit Fächern haben und das ist etwas Gutes, was ich gerne mache. Ich könnte denen auch einfach sagen: "Hey, geht zur Schülerhilfe, ich geh jetzt woanders Geld verdienen. Ihr gebt mir zu wenig." Aber dann sitzen die in irgendeinem Raum mit einem Typen, den die nichtmal kennen, der die Lehrer nicht kennt, den die Schüler haben und der noch mehr Geld will und sich auch oft nicht wirklich 100% für die Probleme der Schüler interessiert.
Ich hingegen kennen die Schüler und die Schüler kennen mich. Ich kenne die Schule, an die sie gehen und ich kenne die Lehrer, mit denen sich die Schüler herumschlagen müssen. Einige kenn ich sogar richtig gut, ich weiß also wie sie ticken und was sie von den Schülern wollen. Ich kann daher eher helfen wie irgendein Typ von der Schülerhilfe. Ich bin selbst Schüler, noch ganze zwei Jahre lang. Ich kann mich mit den Lehrern in Verbindung setzen und finde dadurch genau heraus, wo das Problem im Unterricht liegt und kann es daher direkt angehen. Die meisten Lehrer vertrauen mir auch als Nachhilfelehrer, insofern sie mich mal selbst im Unterricht hatten. Und auch wenn nicht, bin ich an meiner alten Schule als guter Schüler bekannt.

Ich geb die Nachhilfe nicht auf, nur weil ich irgendwoanders mehr Geld verdienen könnte. Dafür bringt sie mir persönlich und anderen einfach zu viel. Vergiss es Nebenjob.

Tuesday, July 30, 2013

How To: Blogeintrag

Es mag sich vielleicht leicht anhören, so einen Blogeintrag zu schreiben, aber da gehört viel mehr dazu, als man denkt.

1. Lust/Motivation: Genau, man sollte dafür motiviert sein, jetzt auch einen Eintrag zu schreiben. Sonst kommt nichts richtiges dabei raus, weil man sich zum Schreiben zwingt und das klappt nicht immer gut, meistens ist es sogar richtig schlecht. Ich lösche oft wieder einen ganzen Eintrag, wenn ich mich zum Schreiben gezwungen habe, weil er sich nicht gut anfühlt.
2. Idee: Es ist schwer einen Blogeintrag zu schreiben, wenn man nicht wirklich weiß, worüber. Auch wenn man einfach irgendwas schreibt, hat man zumindest im Hintergrund die Idee einen Blogeintrag zu machen, also ist es auch eine Idee.
3. Einleitung: Hört sich jetzt an, als wäre man hier bei einem Deutschaufsatz, aber an sich ist ein Blogeintrag auch nur eine "produktive Schreibaufgabe", also auch ein bisschen wie ein Aufsatz aufgebaut, aber ich habe noch ein paar Sachen eingefügt, wir sind hier ja auch nicht in der Schule. Wie auch immer, eine Einleitung ist immer ganz gut. Man muss nicht ewig lang hinhalten, außer man will es, aber direkt reinspringen kann für Verwirrung sorgen, wenn es keine Geschichte ist. Oft reicht ein Satz schon und nein, der Titel verrät nicht immer, worüber der Blogeintrag ist, dazu komme ich später.
4. Hauptteil: Offensichtlicherweise geht es hier um das eigentliche Thema, das man gerade bearbeitet. Mein Hauptteil bei diesem Eintrag wäre der Teil, den ich gerade schreibe. Also die verschiedenen Schritte, wie man zu einem guten Blogeintrag kommt, der ein Thema beinhaltet, zu dem man von sich selbst aus motiviert war (also intrinsisch) und, der nicht für große Verwirrung sorgt. - Man kann natürlich auch wollen, dass er für Verwirrung sorgt, damit die Leute drüber nachdenken, naja. - Beim Hauptteil und wie auch beim gesamten Blogeintrag wird es einem selbst überlassen was man schreibt. Nicht wie im Deutschaufsatz, dass man sich streng an ein Thema halten muss um die Anforderungen der Lehrerin zu erfüllen. Es kann zwar sein, dass die Leser Anforderungen an einen haben, aber sowas würde mich eventuell unter Druck setzen, deswegen denke ich über sowas gar nicht nach und halte mich an nichts, außer meine Gedanken.
5. Schluss (nicht unbedingt): Man braucht keinen Schluss, wenn man den nicht haben will. Wie auch die Einleitung nicht unbedingt notwendig ist, ist es der Schluss nicht. Bei Geschichten mag ich es immer sehr, keine Einleitung und keinen Schluss zu haben. Reinspringen und auch genauso wieder raus. Bei Blogeinträgen kann man das genauso machen, wenn man will. Ich mache es aber meistens so, dass ich nochmal kurz das Thema aufgreife und einen abschließenden Satz dazu verfasse. So soll man das auch in vielen Aufsätzen machen. Bei mir ist es auch oft dazu da, nochmal meine Stellung klarzumachen oder es kurzufassen. Weil ein Eintrag bei mir auch oft aus einem Gedankengang besteht, der ausgeweitet ist, kann man sich gut bildlich vorstellen, wie kann ich aber nicht beschreiben. Den Gedankengang weite ich im ganzen Eintrag aus und fasse ihn am Ende wieder kurz.
6. Titel: Hä, ist das nicht spät? Nein, finde ich nicht unbedingt. Meine Titel für den Blogeintrag mache ich fast immer am Ende und wenn einer am Anfang schon da ist ändere ich ihn oft. Der Titel verrät bei mir entweder das Thema oder er macht neugierig, weil er das Thema auf den ersten Blick nicht ganz klar macht. Beispiele für direkte sind:
 Mein Sozialraum --> hier geht es um meinen Sozialraum, ist ja klar.
Die Entwicklung meiner Geschwister --> Hier geht es um Schokolade (Ironie Achtung).
vs. Emotion --> Hier wird ein Vergleich angestellt.
Beispiele für indirekte sind:
 "Schreib's eben nochmal" --> Man kann sich vielleicht denken, worum es geht, aber wenn man es dann liest kommt vielleicht doch was anderes, als erwartet. 
"Auf auf auf!" --> Den müsste ich selbst nochmal lesen um herauszufinden, was da das Thema ist.
"Können Sie Ihren Eltern bitte ausrichten, dass..."
Der Titel muss nicht immer verraten, was das Thema ist.
7. Struktur: Das ist eigentlich ein Punkt, der überall mit rein muss. Man sollte immer darauf achten, dass man Struktur bei der ganzen Sache behält. Nicht zu viele Doppel-Absätze.

Also sowas hier. Aber auch nicht zu viele Einzel-Absätze.
Also das hier. Natürlich sollte es auch kein durchgehender Blocktext sein. Gut ist es, wenn man einen Absatz macht, wenn man den Gedankengang wechselt oder von Einleitung in Hauptteil übergeht. Von Hauptteil in Schluss mache ich immer einen vollen Absatz, also einen Doppel-Absatz, wie der, der hier so gar nicht reinpasst. Sollte ja auch nur zur demonstration da sein.
8. Korrekturlesen: Also ich mach das nie, aber wenn man will kann man das machen.


So gestalle ich meine Blogeinträge. Streng genommen achte ich nicht zu sehr auf diese Regeln, es sind nur ein paar Richtlinien, die ich bei meinen Blogeinträgen sehen kann, weil alle nach dem selben Schema aufgebaut sind. Ist mir auch erst nach einiger Zeit aufgefallen, ich schreibe nämlich an sich einfach drauf los, achte aber an so Zeug wie Einleitung und Schluss.
Wer mir nicht übereinstimmt oder es anders macht kann gerne was dazu sagen (wobei solche Aufrufe nie funktionieren, weil ich so gut wie nie Kommentare bekomme).

Monday, July 29, 2013

Music Monday #73

Es ist noch Montag, für vier Minuten!
Ich muss bei dem Lied immer wieder an den Film "It's Kind Of a Funny Story" denken, geht nicht anders.

Tuesday, July 23, 2013

"Können Sie Ihren Eltern bitte ausrichten, dass..."

Primär Wichtiges --> Bleibt schwerer im Kopf
Sekundär Wichtiges o. Unwichtiges --> Bleibt sofort drin

So wie da oben speichere ich oft Ideen zu Einträgen, die hier ist schon etwas älter, bin mal wieder durch meine Ideen gegangen. Da das Thema des Eintrags durch die Notizen schon direkt bekannt ist, kann ich auch gleich anfangen und brauche keinen Einleitungssatz. Praktisch.

Wenn ich auf eine Arbeit lerne, für zum Beispiel Geschichte, brauche ich relativ lange um den Stoff in den Kopf zu bekommen. Es enfällt mir immer wieder oder ich habe keine Lust, es mir zu merken. Genauso läuft es auch bei vielen anderen Arbeien, aber es ist nicht nur in der Schule so, dass wichtiges Zeug nicht in meinem Kopf bleiben will. Wenn irgendjemand bei uns zuhause anruft und ich mit Ausnahme mal drangehe, kommt oft irgendeine Person und will was von meinen Eltern, weil die aber nie da sind, wenn ich ans Telefon gehe, muss ich irgendwas ausrichten. Sobald mir gesagt wird, wer wegen was angerufen hat, kann ich es mir für ein paar Sekunden merken und nach dem Auflegen ist das auch schon wieder weg. Für mich eigentlich völlig unwichtig, aber für meine Eltern, also ist es für mich wichtig, es weitergeben zu können. Ich sollte mir einfach einen Blog mit Stift nebens Telefon legen. Dann hören meine Eltern nicht immer von mir: "Da hat irgendso ein Typ angerufen, der wollte was von dir."
Telefonnummer kann man sich ja so schwer merken, nein. Ich hör eine Nummer zwei Mal oder gebe sie ein paar Mal ein und kann sie danach für eine ziemlich lange Zeit auswendig, solange ich sie wenigstens auch benutze. Ich kann selbst jetzt noch eine Nummer, die ich seit einer Ewigkeit nicht mehr benutzt habe. Früher hab ich mir die halbe Telefonliste meiner Klasse merken können, auch ein paar Handynummern. Dabei waren vielleicht drei Nummern davon wichtig, weil ich die Leute auch regelmäßig angerufen habe. Der Rest war einfach da und wurde nie benutzt. Also eher unwichtig oder nicht sehr wichtig. Gestern waren wir bei unseren Klassenlehrern in der Wohnung grillen (die hatten einen Balkon, wir sind nicht gestorben) und mussten mit dem Bus zurück. Ich werde den Bus wahrscheinlich nie wieder benutzen, weiß aber genau, wann er fährt. Weil ich einmal auf den Plan geguckt habe. Zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr immer nur um 10 nach und sonst alle halbe Stunde, am Wochenende dann nur stündlich. What. Es ist ganz praktisch Bus und Bahnzeiten zu wissen, aber nicht den Fahrplan von einer Buslinie, die man wahrscheinlich nie wieder benutzen wird, das stopft mir nur den Kopf voll. Wenn mir irgendjemand etwas erzählt, was eine total unwichtige Information ist, bekomm ich die auch nicht mehr raus, aber die Zeiten der Mittagsschule von 'nem Freund kann ich mir nach einem Schuljahr merken, die aber wichtig sind.

Natürlich läuft das nicht mit allem so. Ich hab viele Bahn und Buszeiten drauf, die für mich wichtig sind und das ist auch richtig praktisch, weil ich dann nicht immer nachgucken muss, außerdem kann ich vielen weiterhelfen, weil ich oft nach den Zeiten gefragt werde. Ich kann mir den Stoff von einigen Fächern oder Themen auch sehr gut merken, es muss mich nur interessieren oder von Nutzen für mich sein, dann ist das mit dem Merken auch nicht so schwer. Dinge die aber wichtig sind und mich nicht interessieren kann ich mir oft nicht gut merken.

Music Monday #72

Ich bekomm gerade nichts auf die Reihe.

Tuesday, July 16, 2013

YouTube Tuesday #34

Ich hab schonmal was über Matthew Santoro geschrieben, aber heute kam ein neues Video zu seinem Geburtstag und ich finde es richtig gut. Ich denke über solche Dinge gar nicht so wirklich nach. Meistens mache ich Sachen einfach.

HAPPY BIRTHDAY MATT!

Monday, July 15, 2013

Ablenkung

Letzte Woche habe ich es nach Mittwoch ziemlich gut geschafft, mich abzulenken vom über was wichtiges nachdenken. Weil ich aber eine Auszeit brauchte und mich jetzt auch noch nicht so richtig mit dem Thema auseinander setzen will, lenke ich mich weiter ab, bzw. lasse mich weiterhin ablenken. Ist aber nur eine Art aufschieben mit Spaß im Hintergrund, irgendwann wird es wieder auf mich zu kommen, diese Woche sogar noch und dann setze ich mich damit auseinander. Mit was ist eigentlich unwichtig, es geht darum, wie ich mich ablenke(n lasse).
Am Mittwoch wurde ich darauf angesprochen und hab dann auch den Rest des Tages (es war schon 20.00Uhr) damit verbracht, drüber nachzudenken. Am Donnerstag hat ein Freund angerufen und wollte mit mir im Weinberg skaten, also war ich um 22.00Uhr wieder zuhause und hab dann auch nicht mehr viel gemacht. Am Freitag wollte meine Schwester mit mir weg, also bin ich mit ihr weg und sie hat sich ihre Zeichnung für's neue Tattoo abgeholt, wird am 1. August gestochen, ich komm mit (irgendwann will ich auch ein Tattoo, ich weiß nur noch nicht, was ich mir stechen lasse). Wir kamen dann um 20.00Uhr oder so wieder und ich war verdammt müde, also habe ich auch nicht mehr über die Sache nachgedacht. Außerdem musste ich noch das Zeug für's Austragen zusammenpacken, was ich dann auch Samstag Mittag gemacht habe, bis ich nach Stuttgart bin. Dort war ich bis kurz vor 19.00Uhr skaten und bin dann wieder nach Hause um zum Fleckafescht (ich mag den Namen nicht) nach Tamm zu gehen. Um 4 Uhr nachts war ich wieder zuhause, perfekter Abend. Gestern war ich mit meiner "Familie" (also ein kleiner Teil davon) essen und es war so richtig nervig, weil meine Mutter die ganze Zeit irgendwelche Sprüche rausgehauen hat und mir Stücke von meiner Pizza klauen musste. Weil wir aber um halb fünf schon wieder zuhause waren, bin ich wieder mit 'nem Freund in den Weinberg gefahren und war dann gestern um halb 11 zuhause. Jetzt gehe ich gleich wieder nach Stuttgart, lenke mich weiter ab und morgen wird es genauso ablaufen. Ich zögere das ganze ziemlich hinaus.
Zwischendrin habe ich immer wieder gelesen. "The Truth" von Terry Prachett ist fertig, jetzt ist "Brave New World" dran (Autor fällt mir grad nicht ein, bin zu Faul, nachzugucken). Lesen lenkt ziemlich gut ab, weil ich mit den Gedanken leicht beim Buch bleiben kann.

Entweder ich will mich noch nicht damit auseinandersetzen, oder ich fühle mich unwohl bei der ganze Sache. Aber irgendwann werde ich mich damit auseinandersetzen wollen und mich wohl dabei fühlen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jetzt zögere ich es noch heraus und irgendwann wird es alles sogar hier in meinem Blog stehen, aber soweit ist es noch nicht. 

Music Monday #71

Hatte letzte Woche keine Zeit, irgendwas zu posten. Nicht wegen der Schule, aber ich war jeden Tag von Mittags bis Abends weg. Nachher aber, wenn ich wieder aus Stuttgart komme, irgendwann um... 10?

Monday, July 8, 2013

Music Monday #70

Hatte heute den ganzen Tag einen Ohrwurm von "D is for Dangerous" von Arctic Monkeys und eine Freundin meinte dann, dass bald ein neues Album kommen wird und auch schon ein neues Lied draußen ist.
Ich freu mich!

So... müde

Seit gestern fühle ich mich irgendwie total müde und schlapp und heute war es ganz komisch. Hab mich auch so ganz neben der Spur gefühlt, kann nicht richtig erklären wie. Auch jetzt noch, fühlt sich total komisch an. Dazu hatte ich noch Kopfschmerzen und war so müde, dass ich einfach eingeschlafen bin und für zwei Stunden mal kurz weg war. Weil ich aber nie tagsüber schlafe (außer bei langen Autofahrten), habe ich mich immer noch genauso müde gefühlt und kein bisschen entspannter, wie es vielen nach einem kleinen Schläfchen geht. Hab auch meine Nachhilfe abgesagt, weil ich es mir nicht ganz zugetraut habe.
Merkwürdig, wird hoffentlich bald wieder normal. Dieser Zustand geht mir total auf die Nerven, da kann ich nichts mit mir anfangen.

Wednesday, June 26, 2013

Mein Sozialraum


Gestern haben wir in PPS etwas über den Sozialraum gemacht und haben dann so ein Blatt bekommen, dass wir ausfüllen sollten.

Das Haus zeigt mein Zuhause und außenrum sind Kreise. Das ganze ist dann "Mein Sozialraum".
Die Zeichnung hab ich mir nicht so ausgedacht, die haben wir so bekommen und sollten dann in die Kreise reinschreiben, was es um unser Haus rum gibt an Dingen, die uns wichtig sind.


Ich wohne in Asperg und direkt ums Eck ist ein Supermarkt. Er hieß mal Dixi, wird bald ein Edeka und ist jetzt noch der Marktkauf. Asperg ist eigentlich gar nicht so schlecht. Ich bin hier in die Grundschule gegangen, die man zu Fuß in 10 Minuten erreichen kann. Weil ich hier in die Schule gegangen bin, leben auch viele Freunde in Asperg, sind also auch alle nicht so weit weg - Wieso neben meinen Freunden so Pfeile sind erkläre ich noch. - Asperg hat auch ein Gymnasium und eine Hauptschule, aber ich bin an die Realschule in Tamm gegangen, direkt neben Asperg. Dort habe ich noch mehr Freunde kennengelernt, deswegen der Pfeil in den zweiten Kreis. Tamm ist leicht zu erreiche, weil wir in Asperg eine gute Bahnverbindung haben, wie auch in Tamm. Durch den Bahnhof komme ich jetzt jeden morgen zur Schule in Ludwigsburg, auch neben Asperg. Nach Tamm an die Realschule kam ich immer per Schulbus. Meine Großeltern sind auch im zweiten Kreis, die wohnen in Möglingen, was auch neben Asperg ist aber nicht so leicht zu erreichen. Ich muss nur 20 Minuten laufen, dann steh ich bei meiner Oma vor der Tür, aber wenn es regnet macht das nicht wirklich viel Spaß. Mit dem Bus dahin klappt nicht wirklich, hat eine echt schlechte Busverbindung und keinen Bahnhof, die Bahn kann man also gleich vergessen.
Im dritten Kreis steht jetzt nur Stuttgart, weil da wirklich nur Stuttgart ist. Dort wohnen weitere Freunde von mir und nach Stuttgart gehe ich für gewöhnlich mehrmals die Woche, ist also ein großer Bestandteil meines Sozialraumes. Nicht zum shoppen oder so, dafür hätte ich das Geld nicht, ich gehe in Stuttgart immer zum Killesberg oder Bismarkturm skaten (Google). Stuttgart ist verdammt leicht mit der Bahn zu erreichen, ich sitz 15 Minuten drin und bin da. Stuttgart ist trotzdem erst im dritten Kreis, weil es eben nicht ums Eck ist.
In den letzten beiden Kreisen stehen jetzt Städte bzw. die Schweiz. Da hab ich halt auch Freunde, aber die Schweiz ist nicht 15 Minuten mit der Bahn entfernt und Frankfurt auch nicht. Kirchheim Teck ist da noch am nähesten dran, mit fast einer Stunde Fahrzeit. Die letzten beiden Kreise haben also eigentlich am wenigsten Einfluss auf mich, außer eben die Freunde die dort sind. Die sieht man dann auch nicht immer und freut sich drauf, wenn man sie dann mal sieht. Heißt aber nicht, dass ich mich nicht freue, wenn ich einen Freund sehe, der in der selben Stadt wohnt. Ist nur einfach was anderes wenn jemand einen Kilometer wegwohnt oder mehrere 100 Kilometer.

Das wäre die Erklärung zu meinem Sozialraum.
Das Haus ist übrigens nicht grau, weil ich es Zuhause langweilig finde.

Schulzeit = verlorene Zeit

Es gibt viele Leute, die annehmen, dass die Zeit in der Schule verlorene und verschwendete Zeit ist. Einzig und allein die Pausen wären sinnvoll. Aber ansonsten könnte man seine Zeit woanders viel besser verbringen, anstatt 10, 12 oder 13 Jahre seines Lebens in der Schule zu "verschwenden".
Ich sehe das nicht so und ich könnte jetzt anfangen mit dem ganzen Bildungsgelaber. Das man dann das und das und das nicht weiß und sowieso keine Ahnung von nichts hat, weil einem eben die Bildung fehlt. Ist ja auch nicht falsch, keine Schule = keine Bildung = keine wirklich gute Zukunft für einen selbst. Aber ich will eher auf einen anderen Punkt eingehen, weswegen Schule wichtig ist.

Die Schule ist nicht nur dafür da, etwas zu lernen. Ob Regeln oder sonstigen Stoff und dazu gehört auch der, den man total uninteressant findet und/oder nie wieder in seinem Leben brauchen wird - aber trotzdem in den Fächern dafür sitzen muss -. Die Schule ist auch dafür da, dass man einen Platz in der Gesellschaft findet und Teil von ihr werden kann oder zumindest lernt, wie man sich verhalten sollte. Hierzu gehören auch Freunde. Stellt euch vor, ihr wärt euer ganzes Leben nicht in die Schule gegangen. Aber ihr wärt der einzige in sagen wir mal ganz Deutschland. Wo würdet ihr Freunde finden? Wo würdet ihr eure Freunde regelmäßig treffen können und wo würdet ihr neue Kontakte knüpfen können? Die Schule ist für sehr viele der Ort, an dem man sich mit seinen Freunden trifft und sie jeden Tag sieht und auch viel Zeit mit ihnen verbringt. Würde man jetzt nicht in die Schule gehen, hätte man die ganzen Leute nicht kennengelernt. Ich wüsste nicht, was ich für ein soziales Umfeld hätte, wenn ich nicht in der Schule gewesen wäre. Ich weiß nur, dass es sehr klein wäre und nicht weit aus meinem häuslichen Umfeld reichen würde.
Auch wenn man in der Schule sitzt und manchmal denkt: "Wieso bin ich überhaupt hier? Ich will nach Hause und nie wieder kommen." Sollte man daran denken, was einem die Schule gebracht hat. Freunde. Was leider nicht bei allen so ist, weil viele auch wirklich ohne Freunde in der Schule sind und diese deswegen schon fast als Folter ansehen, wo man nur gedemütigt und ausgelacht wird. Dann darf man die Schule als verschwendete Zeit bezeichnen. Aber ansonsten eigentlich nicht.

Die Schule prägt einen, ob positiv oder negativ und wenn man auch mal gute Tage in der Schule hat, dann sollte man seine Zeit genießen und sie nicht als verschwendete Zeit ansehen.

Monday, June 17, 2013

Music Monday #68

Das Wochenende war verdammt anstrengend und ich hab letzte Nacht zu wenig schlaf bekommen, deswegen gehe ich jetzt auch gleich ins Bett. Heute war es einfach zu warm und ich lag nur rum und hab nichts gemacht, deswegen auch kein Eintrag. Werde ich aber hoffentlich morgen nachholen können, ich hab wieder was.

Thursday, June 13, 2013

Still alive

Ich lebe noch, aber ich finde gerade keine Motivation dazu, einen Eintrag zu machen. Ich habe Ideen, ich habe Notizen, aber ich schaff es nie, seit jetzt fast zwei Wochen nicht mehr und das stört mich auch wieder richtig. Ich komme von der Schule nach Hause, lerne und geb dann entweder Nachhilfe oder gehe skaten. Wenn ich dann wiederkomme will ich entweder eine Folge Dexter gucken oder zocken und dann muss ich auch schon wieder schlafen gehen, damit ich mehr als sechs Stunden schlaf bekomme. Jetzt am Wochenende bin ich wieder weg und nächstes auch. Ich hoffe zumindest nach diese Wochenende wieder was schreiben zu können. Eigentlich will ich nicht, dass mein Blog ausstirbt und ich nichts mehr schreiben kann.
Jetzt bin ich aber müde und gehe schlafen.

Monday, June 3, 2013

Music Monday #67

Ach Mist, ich wollte nach dem letzten Music Monday eigentlich mehr als nur einen Eintrag schreiben. Vielleicht wäre was am Wochenende gekommen, aber da war ich weg.

Wednesday, May 29, 2013

Geduld

Ich werde oft für ungeduldig gehalten und manchmal stimmt das auch. Aber als einen ungeduldigen Menschen würde ich mich nicht bezeichnen. Ich kann auch auf Dinge warten und ich habe schon oft lange warten müssen. Um ehrlich zu sein habe ich aber auch nicht immer Ruhe gelassen, sondern öfter mal nachgehackt, weil dann doch etwas Ungeduld mit reinkam.
2011 habe ich mich Ende Oktober für ein Sponsorship bei Airflow Skateboards beworben und ich wollte das Sponsoring so sehr. Kurz nach der Bewerbung habe ich einen der Teamfahrer (über den ich dazu gekommen bin, mich zu bewerben) schon darauf angehauen, wie lange es denn dauern würde und er hat mir eine Zeitangabe gemacht, es waren glaube ich zwei Wochen oder sowas. Nach einer Woche war ich schon ziemlich am Geduld verlieren, weil es mir ziemlich wichtig war und ich die Marke schon immer sehr, sehr mochte und ein Teil davon sein wollte. Also hab ich einfach mal gefragt, wie es denn laufen würde. Er hat mir ein Termin für ein Meeting gegeben, dass wahrscheinlich bald stattfinden würde. Und ich hab mich drüber gefreut, weniger warten und ich würde vielleicht bald ein Teamfahrer sein. Das ganze ging dann so hin und her. Ich hab immer wieder geschrieben, es kamen dann auch weniger Antworten und ich kam wieder dazu, dass ich wahrscheinlich richtig hart auf die Nerven gehe, weil ich die Ansicht von mir habe, wenn ich ungeduldig werde (auch, wenn ich nicht ungeduldig bin). Er hat mir dann auch erklärt, dass mir Airflow nicht "ja" oder "nein" sagen wird, sondern mir sagen wird, was sie mir bieten können. Da hab ich mich dann richtig gefreut und mich auch dafür entschuldigt, dass ich so ungeduldig war (hab ich zumindest so in Erinnerung). Der vorhin genannte Teamfahrer hat sich dann sogar bei mir entschuldigt, dafür dass ich so lange warten musste. - Jetzt finde ich, dass ich einfach geduldiger hätte sein müssen. - An Weihnachten hab ich dann meine Zusage für's Team bekommen. Bin seit 1 1/2 Jahren Teamfahrer und war verdammt ungeduldig einer zu werden, aber dennoch glücklich und dankbar. Ich mein ehrlich, zwei Monate sind glaube ich nicht viel Wartezeit für sowas und ich konnte nach einer Woche nicht mehr.
Manchmal warte ich auf Antworten von Leuten. Eigentlich nicht manchmal, sondern so gut wie immer. Jetzt gerade auch seit mehreren Wochen, seit sogar schon einem Monat. Es kommt aber nichts. Von einer Person kommt nichts und ich sollte wissen warum und es respektieren und warten, bis etwas kommt. Es fällt mir aber schwer. Eine Freundin hat mir gesagt, dass ich warten muss. Dass ich mich einfach auf anderes konzentrieren soll. Aber das klappt auch nicht, weswegen ich immer noch ständig mit meinen Gedanken dabei bin. Ich habe es nicht geschafft, einen kompletten Monat zu warten oder mich selbst einmal zu melden. Ich habe vor fast drei Wochen das letzte Mal geschrieben.
Wenn ich ungeduldig werde zeige ich das oft dadurch, dass ich nachhacke und immer wieder versuche ein Gespräch aufzubauen, damit eine Antwort kommt. Das führt meistens dazu, dass die Person blockt und keine Lust mehr hat, weswegen ich das Gegenteil von dem erreiche, was ich erreichen wollte. Anstatt eine Antwort zu bekommen, bekomme ich die kalte Schulter. Verdient. Ich bin dann dran Schuld und muss darüber nachdenken, was ich falsch gemacht habe. Und was ist es? Genau, ich konnte nicht warten. - Hier überschneidet es sich jetzt etwas mit "Gesehen". - Ständiges Nachhacken muss bei manchen gemacht werden, damit sie dazu kommen etwas zu machen. Bei mir ist das manchmal so und bei Freunden auch. Aber nicht immer, manchmal finde auch ich das total nervig. Weil ich sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, ständig nachzuhacken, trau ich es mich jetzt nicht mehr. Zumindest bei manchen Leuten nicht, weil ich Angst habe sofort wieder zu nerven und es kommt immer darauf zurück. "Nerven".

Der Punkt ist: Ungeduldig sein kann echt scheiße sein. (Verwirrt bin ich jetzt auch)

Monday, May 27, 2013

Music Monday #66

Das neue 30 Seconds To Mars Album ist draußen! Die Lieder gibt es für Deutschland nur mit Proxy auf YouTube, aber es gibt Live-Aufnahmen.

Saturday, May 25, 2013

Glück

Ich bin keiner, der an das Schicksal glaubt. Darüber habe ich schonmal geredet. Ich glaube an den Zufall.
Und ich glaube an Glück. Glück hängt mit Zufall zusammen. Denn Glück entscheidet sich nicht über das "Schicksal" sondert kommt zufällig, genauso wie Pech auch. Es ist nicht festgeschrieben, welches Glück oder Pech uns ereilt. Pech kann Zufall sein oder es ist uns selbst oder anderen zuzuschreiben. Glück ist zufällig. Wir können nicht darüber entscheiden, ob wir Glück haben oder nicht. Andere können es, wenn sie uns überraschen oder handeln ohne uns mit einzubeziehen.
Viele meinen, dass es Schicksal war, das Glück gehabt zu haben jemanden zu treffen, etwas getan zu haben, an einem Ort zu sein.
Viele meinen, dass es Schicksal war, das Pech gehabt zu haben jemanden zu treffen, etwas getan zu haben, an einem Ort zu sein.
Ich meine, dass es eben so passiert oder nicht so passiert und wenn man Glück hatte, dann hatte man Glück und wenn man Pech hatte, dann hatte man Pech. Es ist nicht festgeschrieben, niemand bestimmt darüber. Ist diese Denkweise möglich, wenn man an Gott glaubt?
Wenn ich so darüber nachdenke, über Glück, Pech und Zufall. Dann hatte ich das Glück, dass meine Eltern hierher gezogen sind, mich in die Realschule gesteckt haben und ich dort die Leute kennengelernt habe, die mich zu dem gemacht haben, was ich bin. Ich hatte das Glück meinen Namensvetter in der 6. Klasse wiederzutreffen, jetzt sind wir beste Freunde.
Ich hatte auch schon oft Pech. Reden wir nicht darüber, ist so negativ.

Vieles hängt an Zufall, Glück und Pech. Aber nicht alles. Wir entscheiden auch für uns selbst. Was wir tun, wen wir kennenlernen, wie wir sind, wie wir uns verhalten, wo wir hingehen und wer wir sind. Nicht alles passiert aus Zufall, weil wir vieles selbst entscheiden. Zufällige Dinge können uns aus der Bahn werfen, auf den richtigen Weg bringen.Was wir aber mit dem anfangen, was und vorgelegt wird....

... liegt an uns.

Gesehen

Bei Facebook gibt es jetzt schon seit längerem die Funktion im Chat, dass man sieht, wann der andere die Nachricht gesehen hat, die man ihm gesendet hat. Anfangs fand ich das voll gut, weil weiß ich gar nicht, weil sich meine Meinung dazu jetzt geändert hat. Man schreibt eine Nachricht, wartet ein bisschen und guckt dann nach ob der andere die Nachricht denn schon gesehen hat. Ich mein, vielleicht hat Facebook sie mal wieder nicht gesendet, wenn es so wäre, könnte ich ja nochmal nachfragen. Oh, der andere hat die Nachricht schon vor einer Stunde gesehen. Und was jetzt? Was fange ich mit dieser Information an? Nerve ich, mag mich der Chatpartner nicht, hat er keine Lust auf mich,.....

Ich habe die Angewohnheit bekommen, immer wieder nachzugucken, ob der mit dem ich schreibe meine Nachricht schon gelesen hat oder nicht. Ich will es eigentlich nicht machen, aber ich mache es immer wieder. Ich will es nicht machen, weil ich nichts damit anfangen kann zu wissen, ob meine Nachricht gelesen wurde oder nicht. Wenn es eine Nachricht ist, auf die ich keine Antwort erwarte, dann ist die Funktion zumindest zu gebrauchen. Aber sonst kontrolliert man ständig nur. Ich stell mir dann nämlich oft wirklich Fragen, ob ich vielleicht nerve. - Denke ich sowieso oft, weil ich auch schon Bestätigung dazu bekommen habe. - Wenn Facebook versucht hat, damit zu helfen, dann ist Facebook daran gescheitert. Wahrscheinlich führt es bei ziemlich vielen auch zu Streit.
"Hey, ich hab gesehen, dass du meine Nachricht bekommen hast. Wieso antwortet du nicht?!?!?!?"
Ich versuche mir dann immer zu sagen, dass der andere gerade keine Zeit hat. Die Nachricht flüchtig gelesen hat und dann vergessen hat, zu Antworten. Gerade keine Lust hatte zu Antworten. Auch ein Leben hat. Es ist ja auch nicht so, dass ich bei jeder Nachricht sofort antworte und mir passiert es auch oft, dass ich schnell eine Nachricht lese und dann sage "Ich antworte, wenn ich zuhause bin". Und dann bin ich zuhause und vergesse es einfach. Ich muss davon abkommen nachzugucken, ob meine Nachrichten gelesen wurden und ich muss davon abkommen mich immer als erstes zu fragen, ob ich denjenigen nerve. Wenn ich von mir selbst das Bild habe, dass ich oft nerve, dann ist es schwer was daran zu ändern und ich bräuchte viel Bestätigung, dass es nicht so ist. Aber es kommt eben das Gegenteil zurück. (PPS Unterricht kann nützlich sein.)

Ich werde jetzt versuchen für einen Tag nicht nachzugucken. Ich fange langsam an und steigere mich dann, bis ich es so gut wie gar nicht mehr machen werde.
Als wäre ich auf Entzug.

Wednesday, May 22, 2013

Vesper für die Schule

Bricht bei uns die Große-Pause an, packen so gut wie alle in meiner Klasse irgendwas zu Essen aus. Von Keksen zu Kuchen, Muffins und sogar Müsli. Ich sitze immer auf meinem Platz oder rede mit irgendjemandem, der gerade etwas isst. Ich hab nie was, seit Jahren schon nicht.

Das fing alles in der Grundschule an. Natürlich hat mir meine Mutter dort immer etwas für die Pause mitgegeben und ich hab es auch immer aufgegessen, meistens zumindest. In der ersten Klasse war es noch so, dass wir die ersten paar Minuten von der Pause im Klassenzimmer gegessen haben, bevor wir raus sind. Oder es war so, dass wir eine Box mitgenommen haben, wo wir dann unsere Vesperboxen reingepackt haben. Zuhause hat mich meine Mutter dann aber immer gefragt, wo denn meine Vesperbox wäre. Wupps, hab ich vergessen. Beim ersten Mal war es noch okay und beim zweiten und dritten Mal auch nicht so schlimm. Aber dann hab ich keine Boxen mehr bekommen, sondern mein Brot in Tüten und Brot in Tüten ist nichts tolles. Alles fällt auseinander und dann wollte ich es meistens nicht essen und hab es in meinem Schulranzen gelassen. Weil ich vergesslich war *hust* bin *räusper*, hab ich auch manchmal vergessen, dass mein Brot immer noch im Schulranzen unter irgendwelchen Zeug liegt. Bis es gestunken hat, reden wir da nicht weiter drüber. Meine Mutter hat dann aber einfach gemerkt, dass ich mein Essen gar nicht will und hat sich auch nicht mehr die Zeit genommen, mir etwas zu machen. Ich wurde in der Grundschule gefragt, ob mir meine Mutter nichts machen würde und ich hab dann halt gesagt, dass ich es sowieso nicht essen würde. Hätte ich aber etwas gewollt, hätte ich es mir auch selber machen müssen.
In der Realschule war es dann so, dass ich ab und zu mal was vom Bäcker hatte und in der 10. Klasse sogar fast jeden Tag. Aber nicht immer was zu essen, eher trinken. Kaba, wobei das auch als Essen bezeichnet wird von jemandem, den ich kenne. Wird dann aber auf Dauer auch ein bisschen teuer.
Wenn ich jetzt mal Kleingeld dabei hab hol ich mir meistens was beim Bäcker, die Automaten sind mir zu teuer. Läuft aber auch meistens darauf hinaus, dass ich mir täglich 40ct zusammenkratze und die in Kaba investiere oder irgendeine andere Milch.  Mittwochs geh ich immer in die Cafeteria und gebe da etwas mehr Geld aus, aber ich kann es mir auch meistens leisten und wenn nicht, dann kauf ich eben nichts.
Ja, ich muss alles selber zahlen. Mein ganzes Essen und mein Hobby finanziere ich auch selbst. Wenn ich irgendwas haben will, dann spare ich dafür. Viele in meiner Klasse bekommen Geld von ihren Eltern, damit sie sich was beim Bäcker oder in der Cafeteria kaufen. Aber rund 4€ jeden Tag sind verdammt viel und das mute ich meinen Eltern auch nicht zu. Wenn ich sowas brauchen würde, müsste ich eben selbst dafür sorgen.

Essen in der großen Pause ist bei mir eine Seltenheit. Würde ich die Zeit haben, mir zuhause was zu machen, dann würde ich es als Extra-Frühstück sofort selbst essen. Wenn ich irgendwo hingehe und mir Essen dafür machen will, esse ich meistens alles oder die Hälfte sofort weg.
Klappt halt nicht.

Monday, May 20, 2013

Music Monday #65

Letzte Woche hatte ich einfach keine Zeit zum bloggen. Mittwoch lernen, Donnerstag lernen und packen, am Freitag war ich eine Stunde zuhause und musste dann weiter nach Frankreich. Gestern Nachmittag bin ich wegen schelchtem Wetter schon wieder da gewesen und war dann müde und hatte einfach keine Lust irgendwas zu machen.

Ich hab wieder was neues gefunden:
 

Wednesday, May 15, 2013

Angst

Jeder Mensch hat mal Angst auch wenn viele sagen, sie würden keine Angst haben. Manchmal, wenn es dunkel ist und ich übers Feld nach Hause laufe, habe ich ein wenig Angst. Manchmal wenn ich alleine zuhause bin und meine Katze irgendwa runterschmeißt oder eine Tür vom Wind zuknallt, habe ich kurz Angst (relativ große Wohnung). Aber richtig Angst, habe ich nur vor den Dingen, die noch nicht passiert sind und ich will auch nicht, dass diese Dinge irgendwann mal passieren aber sie werden passieren und ich werde auch darüber hinwegkommen.
Ich habe Angst davor Menschen zu verlieren, die mir sehr wichtig sind und mir viel bedeuten. Es wird immer als sehr tragisch und schmerzhaft vermittelt und das ist es auch und das kann ich sagen ohne jemanden verloren zu haben. Ich habe Angst davor Menschen zu verlieren, die mir wichtig sind, weil ich den Schmerz und den Verlust nicht spüren will und das will niemand. Ich will es mir nicht vorstellen, aber es geht mir oft durch den Kopf. Selbst das macht mir Angst an mir selbst. Jemand ist plötzlich weg, kommt nicht wieder und man kann nie wieder mit dieser Person reden.

Ich habe Angst vor noch einer Sache. Wenige, fast keine wissen bescheid und ich fühle mich noch nicht bereit dazu, diese Angst zu bewältigen. Irgendwann schaffe ich es aber.

Monday, May 13, 2013

Music Monday #64

Steh total auf Two Door Cinema Club.
Hab heute eine Deutsch Arbeit geschrieben (Gedichtinterpretation) und hab wegen dem Gedicht eine Idee für einen Eintrag bekommen. Muss aber jetzt warten, bis die Arbeit wieder kommt, weil ich das sonst nicht auf die Reihe bekomme.

Saturday, May 11, 2013

Motivation

Mich zu motivieren ist nicht leicht. Wenn ich keine Lust habe, dann hab ich halt keine Lust und dann mach ich auch gar nichts. Jetzt gerade habe ich einfach keine Lust, Blogeinträge zu schreiben und ich hab auch oft keine Ahnung, wieso ich keine Motivation dazu habe irgendwas zu machen. Oft fühle ich mich nicht danach.
Als Motivation hilft mir nichts wie "Ach komm schon" oder "Bitte". Da muss schon mehr sein, damit ich auch was mache, wenn ich eigentlich lieber auf der faulen Haut sitzen würde. Letztes Jahr habe ich die guten Noten gemacht, weil meine Motivation einmal mein Lehrer war und dazu noch mein Ziel, auf's Gymnasium zu kommen. War dann schon ganz gut was, dadurch war ich dann weniger faul und hab meinen Arsch hochbekommen. Leicht war es aber trotzdem nicht, weil ich die Jahre davor lieber nur so viel wie nötig gemacht habe. Weil ich aber mit der Schule weiter machen wollte, damit ich später auch freie Auswahl beim Studium habe, musste ich was machen. Die Noten für's Gymnasium gerade so zu erreichen ging nicht, wenn man gerade das Nötigste gemacht hat. Also musste ich früher anfangen zu lernen und hab auch extra Zeug für die Schule gemacht, was mich am Ende dazu gebracht hat, dass ich Moderator auf der Abschlussfeier war und einen Sozialpreis bekommen habe, auf den ich stolz bin, mit dem ich aber nicht angeben will. Mich selbst zu 100% zu motivieren hat aber auch nicht funktioniert, also musste mir ein Lehrer nachhelfen, sehr sogar. Schon in der 9. Klasse, aber ich bin im dankbar und das weiß er und das hab ich ihm schon so oft gesagt.
Nachdem ich ein ganzes Jahr lang total viel Motivation hatte, ist meine Motivation jetzt irgendwo draußen und rennt durch die Gegend. Wenn mir etwas Spaß macht, kann ich mich selbst dazu motivieren. Aber Sachen, die mir nur bedingt Spaß machen oder die mich total nerven aber gut wären, wenn ich sie machen würde... Solche Sachen lass ich meistens links liegen oder beschäftige mich nicht viel damit.

Und so sieht es jetzt gerade aus. Sogar beim Schreiben, was mir total viel Spaß macht und was ich auch gerne mache. Ich will Einträge schreiben, schaff es aber einfach nicht, weil es sich nicht passen anfühlt und dann will ich nicht weitermachen. Meine Motivation dazu wäre jetzt eigentlich, dass ich die letzten Tage wieder mehr Views bekommen habe und sogar einen Follower, den ich nicht kenne (danke vielmals an dich!). Aber es bringt komischerweise alles nichts.
Es wird so hart, mich nächstes Jahr wieder zu motivieren. Ich kann mich aber auch nicht immer darauf verlassen, dass da jetzt jemand kommt und mich auf den richtigen Weg bringt und mir die ganze Zeit hilft. Irgendwann muss ich das auch mal selber hinbekommen und kann mich nicht immer darauf verlassen, dass mir schon jemand dabei helfen wird, dass ich mein Zeug mache. Ich muss selbst drauf kommen, deswegen sollte ich eigentlich jetzt schon ein bisschen mehr damit anfangen.

Ich bin manchmal so blöd.

Thursday, May 2, 2013

Seit der ersten Klasse

Jeden morgen laufe ich zur Bushaltestelle und treffe einen Freund, den ich schon seit der ersten Klasse kenne. Nennen wir ihn Peter, auch wenn er nicht so heißt. Peter nimmt morgens die selbe Bahn wie ich und wohnt ums Eck, deswegen sehen wir uns dort immer. Wir wurden zusammen eingeschult (damals kannte ich keinen) und haben zusammen unseren Abschluss an der Realschule gemacht. Von Klasse 5-7 waren wir richtig gute Freunde und ich bin auch regelmäßig zu ihm gegangen, was sich mit der Zeit aber gelegt hat, weil wir wohl irgendwie keinen Spaß mehr hatten und dann bin ich eben nicht mehr zu ihm. Wir waren immer noch Freunde, aber wir haben eben nichts mehr zusammen unternommen.
Dienstags und Donnerstags treffe ich immer eine Freundin, welche wir jetzt einfach mal Kim nennen, so heißt sie aber auch nicht. Kim kenne ich auch seit der ersten Klasse und mit ihr bin ich auch eingeschult worden und wir haben auch zusammen unseren Abschluss gemacht. In der Grundschule war ich immer ganz oft bei ihr und hab auch ab und zu mal dort übernachtet. In der Realschule kam das ganze nicht mehr vor, Freunde waren wir aber trotzdem noch. Am Dienstag war ich erst bei ihr, weil wir uns ziemlich oft mit Freunden aus der alten Klasse bei ihr oder irgendwo anders treffen.
Als letztes gibt es noch Tim, der nicht Tim heißt und mit dem ich ebenfalls eingeschult wurde und auch meinen Abschluss gemacht habe. Manchmal könnte ich ihm den Kopf wegen seinem Gelaber abreisen und dann verstehe ich mich auch wieder voll gut mit ihm, das hat schon immer hin und her geschwankt. Ihn sehe ich jetzt nurnoch auf Partys oder so mal im Bus, weil er eine Ausbildung macht. 
Kim und Peter kennen sich seit der ersten Klasse. In der Grundschule kann ich mich daran erinnern, dass sich beide gut miteinander verstanden haben und dann kam die Realschule. Da hat das ganze irgendwie aufgehört und es gab eben ab und zu mal ein paar Gespräche zwischen den beiden, wenn es denn sein musste, an sich wurde es aber eher vermieden. Kim und Tim kennen sich auch genauso lange und die kommen bis jetzt gut miteinander aus, genauso wie Tim und Peter. Sehen sich zwar nicht so oft, aber reden miteinander, falls es mal vorkommt. Und hierbei rede ich nicht von Peter und Kim.

Peter und Kim treffen sich mit mir jeden Dienstag und Donnerstag morgen an der S-Bahn. Bevor Peter und ich auf Kim stoßen, reden wir meistens schon ein bisschen über irgendwas. Sobald dann aber Kim kommt und mit mir redet, ist Peter still und sagt kein einziges Wort mehr, bis ich mich von ihm verabschiede. Die Bahnfahrt geht dann so weiter, dass sich Kim und Peter irgendwo anders hinsetzen, aber nicht nebeneinander. Und da kommt das, was ich nicht so richtig verstehe. Beide haben sich noch nie schlecht verstanden und beide kennen sich sogar schon seit dem Kindergarten und haben früher auch mal miteinander gespielt. Aber seit der Realschule gab es kaum mehr Gespäche zwischen beiden. Die Kommunikation brach einfach ab, obwohl wir alle in die selbe Klasse gekommen sind. Kim hat Peter nie gemobbt oder ihn wirklich beleidigt und sie findet ihn auch ganz nett. Aber trotzdem kennen sich beide so gut wie gar nicht nach über 10 Jahren. Selbe Kindergartengruppe, selbe Grundschulklasse und selbe Realschulklasse, aber kaum was ist hängengeblieben, weil sich beide einfach nicht kennengelernt haben und es war über 10 Jahre lang Zeit dafür. Ich finde das irgendwie krass, weil es eine verdammt lange Zeit ist und heute ist es, als würden die sich nicht mal kennen. Morgens läuft da nichtmal ein "Hallo" und es ist nicht so, als würden sie sich hassen. Tim bekommt es auch auf die Reihe, beide zu kennen und ich schaff das auch.

Es passiert wohl, dass manche nach 10 Jahren Schule in der selben Klasse sich gerade mal beim Namen kennen.

Monday, April 29, 2013

Kaum weg, schon steinalt.

Ich habe diesen einen "Ex-Lehrer", der meine Schwester (Klasse 5) für ein paar Wochen Mittags im Förderunterricht hatte und heute bekam er dann eine neue Gruppe. Da kam dann so eine Schülerin zu ihm vor und hat gefragt, ob er mich kenne und er hat es bejaht, woraufhin eine andere gefragt hat, wär ich denn bin. Die erste meinte dazu, dass ich schon voll alt wäre und schon fertig mit der Schule.
Also ich muss ja sagen, dass die kleine schon ein wenig Recht hat. Ich mit meinen 16 Jahren, gerade mit der Realschule fertig, macht in zwei Jahren sein Abi. Sollte doch mal schon an meine Altersvorsorge denken und was für meine Rente tun, die werd ich bestimmt bald brauchen. Ausfallende graue Haare, Falten im Gesicht und laufen geht auch nicht mehr so wie früher. Aufpassen Kinder, wenn man mit der Schule fertig ist, wird man ganz schnell alt, da ist das Leben vorbei.

So ungefähr sah meine Antwort aus, ein bisschen kürzer noch. Ich habe noch gesagt, dass es schon fast einen Blogeintrag wert wäre, hab dann aber was anderes gemacht und sitze jetzt an genau diesem Eintrag.
Man kann es so oder so sehen. Entweder das Leben beginnt erst, wenn man mit der Schule fertig ist, weil man mehr Freiheiten hat und das Geld um sich auch mehr zu leisten oder... man sieht es von der anderen Seite. Nämlich so, dass die Schule einem viele Freiheiten gibt, man zwar nicht das Geld für alles hat aber zumindest die Zeit für viel mehr Dinge, als wenn man dann im Berufsleben ist und zwar Geld hat aber keine Zeit es für die Dinge zu nutzen, die man sonst immer haben wollte.
So blöd ist der Gedanke also gar nicht, dass das Leben dann vorbei ist, aber wirklich realistisch ist er auch nur, wenn man das ganze total kritisch sieht und extrem vorsichtig mit seiner Zeit umgeht. Perfektionist vielleicht. Ich gehe mit meiner Zeit meistens sehr ungepflegt um und lasse mir lange Zeit, spare nicht, weil ich genug habe. Noch zumindest. Selbst wenn man arbeiten muss und nicht mehr in der Schule ist, ist das Leben nicht vorbei. Es läuft nur anders ab, man tut etwas für sein Geld und muss sich seine Zeit vielleicht ein bisschen besser einteilen, weil man auch nicht ewig viele Ferien hat. Wenn man sich dazu entscheidet Hartz IV Empfänger zu werden, dann kann man eventuell sagen, dass das Leben für einen vorbei ist.
"Man wird ganz schnell alt" - Alt kann man jetzt auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Einmal das Alter, das im Ausweis steht und einmal das Alter, welches vom Verhalten und Verstand eines einzelnen ausgeht. Man altert an sich nicht schneller, weil das Jahr immer noch die selben Tage für einen arbeitenden hat, wie für einen Schüler, aber die Zeit geht vielleicht schneller oder langsamer für einen selbst um. Das kommt aber von einem selbst und hat nur bedingt etwas damit zu tun, welchen Weg man nach der Realschule einschlägt. Ich finde ja, dass das zweite Halbjahr an einem vorbeifliegt, während das erste ewig dauert. Das Alter des Verstands und des Verhaltens liegt bei einem selbst, das Umfeld trägt aber seinen großen Teil dazu bei und viele lassen sich so sehr von ihrem Umfeld leiten, dass es kein bisschen bei ihnen selbst liegt. Man kann sich jetzt aber darum streiten, ob die Schule oder der Beruf einen älter macht, da man in beiden Einrichtungen völlig unterschiedliches lernt und es sich nur ein wenig überschneidet. Kommt dann auf den Beruf oder die Art der Schule an, natürlich aber auch auf einen selbst und die Menschen, mit denen man interagiert.

Stimmt der Satz jetzt also? "Aufpassen Kinder, wenn man mit der Schule fertig ist, wird man ganz schnell alt, da ist das Leben vorbei."
Eigentlich nicht, ich kenne genug "lebende" Menschen, die im Berufsleben sind. Er sagt einem eigentlich nur, dass man die Schulzeit genießen soll und sich an sich in seinem Leben Zeit für die Dinge lassen soll, die einem Spaß machen und die man nicht sofort wieder vergessen will. 

Music Monday #63

Ich glaub mit dem Lied kam ich noch nicht.
Erinnert mich an die Abschlussfahrt, obwohl es das Lied da noch gar nicht gab.

Friday, April 26, 2013

Definition Familie

Die "Familie" hat sich im Laufe der Zeit ganz oft geändert. Mal wurden ganz viele Kinder gebraucht, damit man eine Altersvorsorge hat und die Kinder mussten dann auch immer arbeiten. Dann war die Sterbesrate von Kindern ganz hoch, dann wurden wieder weniger Kinder geboren, weil keine Altersvorsorge mehr von den Kindern benötigt wurde und es gab auch mal das Familienideal mit zwei Kindern und zwei glücklichen Eltern, am besten Mädchen und Junge. Blablabla.
Familie wird definiert als ein Ehepaar, dass zusammen mit seinen Kindern in einem Haushalt wohnt (so stand es zumindest auf einem Plakat, das ich gelesen habe) und ich bin mit dieser Definition nicht zufrieden, ich stehe total kritisch dazu.

Familie ist für jeden etwas anderes und für niemanden das selbe. Für die einen ist die Familie das wichtigste und für andere wiederum nicht, die ziehen Freunde oder anderes vor. Dann gibt es zerbrochene Familien, getrennte Eltern oder Eltern, die gar nicht verheiratet sind und dann auch wieder die, die noch gar keine Kinder haben. Eine Familie muss nicht unbedingt aus einem Ehepaar und einem Kind oder mehreren Kindern bestehen. Viele Menschen sehen ihre engsten Freunde als ihre Familie an.
Die Definition von Familie ist eigentlich etwas, dass sagen soll, was in der Gesellschaft als Familie angesehen wird und was man haben muss, damit man als Familie zählt. Aber wenn ich später einmal von zuhause ausziehe und eine WG aufmache, dann werde ich dort meine Familie haben. Und die besteht dann nicht aus einem Ehepaar mit Kindern. Die Familie besteht dann aus meinen Freunden, mit denen ich wohne und mir. Familie ist etwas, wo man sich wohl fühlt und Rückhalt finden kann, wenn man welchen braucht. Etwas, wo man miteinander wohnen kann oder zusammen sein kann. Eine Familie muss auch nicht immer in einem Haus wohnen oder in einer Wohnung, eine Familie kann auch bestehen, wenn sie die ganze Zeit reist und unterwegs ist.

Ich find, dass ich Familie nicht wirklich passend definieren lässt, weil es doch für jeden wieder etwas anderes ist.