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„Hallo, hier bei Kumper.“
„Hallo Frau Kumper, hier
ist Matthias Klassenlehrerin, Frau Schein.“
„Ach guten Tag Frau
Schein,was gibt es denn so dringendes, dass sie mich anrufen? Ist
etwas mit Matthias?“
„Ich befürchte ja, Frau
Kumper. Er war heute nicht in der Schule und das kam bis jetzt noch
nie vor. Sie haben immer angerufen, wenn er mal krank war.“
„Wie, er war nicht in der
Schule? Wie kann das denn sein? Er hat sich seinen Wecker gestellt,
gestern Abend noch. Er ist auch nicht hier.“
„Das ist merkwürdig, sie
sollten sich auf die Suche nach ihrem Sohn machen, aber ich muss
Schluss machen. Viel Erfolg Frau Kumper, rufen sie mich an, wenn er
wieder aufgetaucht ist, ja?“
„Auf jeden Fall, vielen
Dank Frau Schein.“
Frau Kumper legte auf und
musste anfangen zu weinen. Sie war schon immer sehr sensibel gewesen
und machte sich immer sehr große Sorgen um ihren Sohn. Ging es ihm
nicht gut, nahm sie sich immer frei und sorgte sich so lange um ihn,
bis er wieder gesund war. Doch bis jetzt ist ihm noch nie etwas
passiert, er ist immer zur Schule gegangen und er war auch immer
pünktlich zuhause. Außer dieses eine Mal, als er betrunken Mitten
in der Nacht nach Hause kam. 'Aber sie haben ihn abgefüllt, das war
nicht er. Diese blöden Jugendlichen', dachte sie.
„Was ist los?“, Herr Kumper kam und setzte sich neben seine Frau.
„Was ist los?“, Herr Kumper kam und setzte sich neben seine Frau.
„Matthias war heute nicht
in der Schule. Ich weiß nicht wo er ist, er ist doch sonst nie so.
Was ist denn nur los mit ihm, was haben diese Jugendlichen jetzt
wieder mit ihm angestellt?“, sie brach in Tränen aus, „sie geben
ihm bestimmt wieder Unmengen an Alkohol, wir müssen ihn finden. Wir
müssen die Polizei rufen.“
Herr Kumper nahm sie in den
Arm und versuchte sie zu beruhigen: „Ganz ruhig, er taucht schon
wieder auf. Es wird nur eine Phase von ihm sein, mach dir keine
Sorgen. Ihm wird schon nichts zustoßen. Er kommt bestimmt bald
wieder.“
Man hörte, wie ein
Schlüssel in die Haustür gesteckt wurde. Die Tür öffnete sich und
Matthias kam herein. Er blickte auf den Boden, sagte nicht Hallo und
rührte sich auch nicht vom Fleck. Die Haustür viel zu.
Frau Kumper stand auf und ging auf ihren Sohn zu: „Wo bist du gewesen?“ Sie umarmte ihn.
Frau Kumper stand auf und ging auf ihren Sohn zu: „Wo bist du gewesen?“ Sie umarmte ihn.
„Lasst mich in Ruhe, geh
weg. Ich will alleine sein.“ Er stieß seine Mutter von sich und
ging die Treppen hoch, in sein Zimmer. Man hörte, wie der die Tür
zuknallte. Seine Mutter war ganz ruhig, sie sagte kein Wort, aber die
Tränen flossen ihr Gesicht runter.
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