Bei manchen kann ich mich noch richtig gut daran erinnern, wie die Freundschaft begonnen hat. Bei ihm weiß ich es noch ganz genau und bei Fee auch. Da musste oder wollte ich mich neben sie setzen (in der siebten Klasse) und dann haben wir gemerkt, dass wir den selben Musikgeschmack haben und jetzt sind wir richtig gute Freunde.
Aber dann gibt es wieder solche, bei denen ich wirklich keine Ahnung habe, wie es eigentlich dazu gekommen ist, dass ich sie so gut kenne.
Ich rede gerade mit "Nö" darüber, wie wir uns eigentlich kennen gelernt haben. Wir gehen an die gleiche Schule, haben uns gegenseitig aber nie wirklich wahrgenommen. Ich hielt sie immer für die, die nur Noten im Kopf hat und sie konnte sich eine Freundschaft mit mir nicht vorstellen. Gleiche Schule, verschiedene Klassen, in der achten Klasse waren wir dann zusammen im Französisch Unterricht. Also ich kannte ihren Namen, aber mehr auch nicht. Und dann? Ich hab keine Ahnung, was passiert ist, aber plötzlich waren wir total gute Freunde. Haben ständig geredet, waren in den Pausen immer zusammen und lernten uns richtig gut kennen. Wir wissen beide nicht, wie es passiert ist, aber Fakt ist, dass es irgendwie passiert ist. Wir sind uns sozusagen gegenseitig ins Leben geschlichen und wollen jetzt nicht mehr raus.
Aber wieso muss eine Freundschaft auch unbedingt eine Geschichte haben? Die Tatsache, dass man sich kennt, überwiegt dann doch.
Und wenn man sich eine Freundschaft im Traum nicht hätte vorstellen können, ist es doch noch besser.
No comments:
Post a Comment