Sunday, June 10, 2012

Irgendwie geht es ja doch immer

Wenn ich mir etwas fest vornehme, dann schaffe ich es auch eigentlich immer irgendwie. Meistens dauert es lange und ich mache große Umwege, aber am Ende komme ich dann doch zu meinem Ziel. Für viele sieht es auch meistens so aus, dass ich es nicht mehr auf die Reihe bekommen würde und ich zweifle auch manchmal daran, sag mir dann aber doch immer, dass ich das schon hinbekomme.

Bei Schulzeug ist das ziemlich häufig der Fall. Jetzt zum Beispiel, ich muss morgen die Dokumentation für meine FÜK abgeben und weil ich immer wieder aufschiebe, bin ich eben erst heute fertig geworden. Ich hätte auch schon viel früher anfangen könne, weil wir das ganze Jahr über Zeit haben. Einer aus meiner Klasse hat es richtig gemacht, er hatte schon irgendwann nach den Osterferien den Text für die Präsentation fertig und die Ausarbeitung auch. Die dann auch vom Lehrer korrigiert, weswegen sie auch gut ist. Aber weil ich so einen starken inneren Schweinehund habe, fange ich natürlich erst ein paar Tage vorher an. Vorher bekomme ich meinen Arsch trotz genug Zeit einfach nicht hoch.
Eigentlich wollte ich letzte Woche schon anfangen, dann hätte ich sogar noch die Chance gehabt, dass mein Lehrer mal drüber guckt. Aber wenn ich ihm etwas vor  dem Abgabetag schicke, wird er es sich mit Sicherheit nicht mehr angucken. Wird schon irgendwie passen.


Ich sollte mir aber abgewöhnen, immer erst zwei oder drei Tage vorher anzufangen. An der Realschule kann ich mir das vielleicht noch leisten, aber am Gymnasium und dann beim Abi nicht mehr. Ja klar, das ist erst in drei Jahren, aber wenn man sich etwas fünf Jahre lang angewöhnt, gewöhnt man es sich nicht in zwei Tagen ab. Ich habe es dieses Jahr erst einmal hinbekommen, ein bis zwei Wochen vor einer Arbeit mit dem Lernen anzufangen. Aber da hab ich auch einen Arschtritt bekommen, selber hätte ich ihn mir nicht gegeben bzw. geben können.

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