Da gibt es dieses Zitat.
Den Weg eines andere zu folgen ist meistens einfacher, weswegen wir eher dazu tendieren, als uns unseren eigenen frei zuschlagen. Selbst einen Weg zu machen ist nicht leicht, weil man keine Vorgaben hat und selbstständig sein muss. Menschen sind faul und wollen das nicht unbedingt sein und nehmen deswegen einfach schon irgendeinen abgetrampelten Pfad, der aber schon da ist und wo sie es leicht haben. Dieser Pfad ist aber nicht unbedingt am besten für einen oder bekommt nicht all das Potenzial aus einem heraus, was in einem sein könnte. Oder er ist an sich nicht gut und schadet einem oder man nimmt ihn nur, weil man zu faul ist, sich etwas eigenes zu machen. Dann hat man es vielleicht auch nicht besser verdient.
Schlägt man sich aber einen eigenen Weg durch, dann zeigt man Stärke und Durchsetzungsvermögen. Es mag hart sein, aber die Mühe lohnt sich meistens und das Ergebnis ist zufriedenstellend und eventuell genau das, was man wollte. Man kann stolz auf sich selbst sein, weil man etwas für sich neues geschafft hat und nicht einen Weg entlanggelaufen ist, der schon in die Erde getrampelt war. Man kann auf seinen eigenen Weg zurückblicken und vielleicht folgen genau diesem Weg einmal andere. Bis er wieder ein normaler Pfad ist.
Sunday, December 30, 2012
Saturday, December 29, 2012
Aufgewacht und Vergessen
Ich hatte heute Nacht einen relativ guten Traum, an den ich mich sogar jetzt noch teilweise dran erinnern kann. Ziemlich gegen Ende des Traum hatte ich mit irgendeiner Person ein Gespräch, es war ein Mädchen, aber wie der Name war weiß ich nicht mehr. Gesicht oder Sonstiges hab ich auch nicht mehr im Kopf, die Stimme nicht und leider auch das Thema de Gesprächs nicht. Ich weiß nurnoch, dass ich ein Gespräch hatte und ich will unbedingt wieder wissen, über was. Den durch das Gespräch hab ich in meinem Traum die Idee zu einem sehr guten Blogeintrag bekommen, die ich mir auch aufschreiben wollte, aber mein Traum wollte mich nicht rauslassen und Blatt und Stift hatte ich nicht zur Hand.
Als ich aufgewacht bin, hab ich kurz nicht dran gedacht und dann war es auch schon wieder weg. Man vergisst den Großteil seiner Träume in den ersten paar Minuten, in denen man wach ist. Manchmal auch schon Sekunden und ein ganzer Traum ist weg. Ich wache oft auf und habe keine Ahnung, was ich eigentlich geträumt habe, aber dass ich geträumt habe, weiß ich.
Wenn ich beim nächsten Mal in meinem Traum eine Idee für einen Blogeintrag habe, dann wache ich auf und schreib sie sofort auf ein Blatt Papier!
Als ich aufgewacht bin, hab ich kurz nicht dran gedacht und dann war es auch schon wieder weg. Man vergisst den Großteil seiner Träume in den ersten paar Minuten, in denen man wach ist. Manchmal auch schon Sekunden und ein ganzer Traum ist weg. Ich wache oft auf und habe keine Ahnung, was ich eigentlich geträumt habe, aber dass ich geträumt habe, weiß ich.
Wenn ich beim nächsten Mal in meinem Traum eine Idee für einen Blogeintrag habe, dann wache ich auf und schreib sie sofort auf ein Blatt Papier!
Friday, December 28, 2012
Weihnachten = Familie? Nope
Die Zeit um Weihnachten ist bei vielen die Zeit, in der viel mit der Familie gemacht wird oder wo man weg geht und irgendwas unternimmt. Die Großeltern kommen, man geht zu den Großeltern, andere Familienmitglieder kommen und es gibt ein großes Weihnachtsessen und viele Geschenke.
Nicht bei mir und dieses Jahr ganz besonders nicht. Aber es stört mich nicht, ich kann die Hälfte meiner Familie sowieso nicht leiden. Mir hat mal jemand gesagt, dass ich doch nur neidisch wäre, weil es bei mir keine wirklichen Unternehmungen und sowas gibt. Selbst wenn meine Eltern etwas unternehmen würden, würde ich wahrscheinlich nicht mitgehen. Gehen meine Eltern mit meinen Geschwistern irgendwo hin, hab ich meistens selbst irgendwas vor, auf "Familienausflüge" gehe ich schon seit Jahren nicht mehr. Familie war bei uns noch nie so wirklich groß, weil meinen Eltern die "Familie" auf die Nerven geht, wenn wir es nicht auf meine Großeltern beschränken, die hier in der Nähe wohnen. Der Rest wohnt sechs Stunden von hier weg, damit kann ich aber gut leben. An Weihnachten weggehen, in die Kirche oder auf sonstige Feste war schon lange nicht mehr und so wie es ist finde ich es okay. Bescherung gibt es bei uns spätestens um 19.00Uhr, weil meine kleinen Geschwister es nicht aushalten und meine Geschenke kenne ich seit Jahren, ich bestelle sie meistens selbst. Essen gab es dieses - wie auch letztes Jahr - Kartoffelsalat mit Saitenwürstchen und ich bin über jedes Essen froh, solange es nicht Leber ist. Geschenke gibt es zwar nicht viel, aber wenigstens etwas, ich hab nichts zu motzen.
Für viele ist Weihnachten: Zeit, die man mit der Familie verbringt
Für mich ist Weihnachten: Ein weiteres Fest, welches schnell rum ist
An Silvester mach ich jetzt das vierte Jahren auch nichts mehr mit meinen Eltern, dieses Jahr bin ich ganz wo anders und vor zwei Jahren war ich in Frankreich mit einem Freund.
Nicht bei mir und dieses Jahr ganz besonders nicht. Aber es stört mich nicht, ich kann die Hälfte meiner Familie sowieso nicht leiden. Mir hat mal jemand gesagt, dass ich doch nur neidisch wäre, weil es bei mir keine wirklichen Unternehmungen und sowas gibt. Selbst wenn meine Eltern etwas unternehmen würden, würde ich wahrscheinlich nicht mitgehen. Gehen meine Eltern mit meinen Geschwistern irgendwo hin, hab ich meistens selbst irgendwas vor, auf "Familienausflüge" gehe ich schon seit Jahren nicht mehr. Familie war bei uns noch nie so wirklich groß, weil meinen Eltern die "Familie" auf die Nerven geht, wenn wir es nicht auf meine Großeltern beschränken, die hier in der Nähe wohnen. Der Rest wohnt sechs Stunden von hier weg, damit kann ich aber gut leben. An Weihnachten weggehen, in die Kirche oder auf sonstige Feste war schon lange nicht mehr und so wie es ist finde ich es okay. Bescherung gibt es bei uns spätestens um 19.00Uhr, weil meine kleinen Geschwister es nicht aushalten und meine Geschenke kenne ich seit Jahren, ich bestelle sie meistens selbst. Essen gab es dieses - wie auch letztes Jahr - Kartoffelsalat mit Saitenwürstchen und ich bin über jedes Essen froh, solange es nicht Leber ist. Geschenke gibt es zwar nicht viel, aber wenigstens etwas, ich hab nichts zu motzen.
Für viele ist Weihnachten: Zeit, die man mit der Familie verbringt
Für mich ist Weihnachten: Ein weiteres Fest, welches schnell rum ist
An Silvester mach ich jetzt das vierte Jahren auch nichts mehr mit meinen Eltern, dieses Jahr bin ich ganz wo anders und vor zwei Jahren war ich in Frankreich mit einem Freund.
Wednesday, December 26, 2012
Aber kein bisschen kleiner als das Größte!
Als kleines Kind wollte ich immer das größte Zimmer haben, immer.
Als ich drei Jahre alt war, sind wir von Norddeutschland (Osnabrück) hier runter in die Nähe von Stuttgart gezogen. Ob ich davor ein großes Zimmer hatte, weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich in der neuen Wohnung das größte Zimmer bekommen habe und meine große Schwester das kleinere. Dabei ist sie fünf Jahre älter. Weitere drei Jahre später sind wir noch eine Stadt weiter gezogen (zu meinem jetzigen Wohnort) und in eine größere Wohnung, weil meine kleine Schwester auch da war (wir waren also vier Kinder). Meine kleinen Geschwister in ein Zimmer und ich durfte wieder das größte haben. Meine große Schwester ist im kleinsten Zimmer gelandet, weil ich um das Große geheult habe. Irgendwann ist dann mein kleiner Bruder noch zu mir ins Zimmer, dann hatte ich wieder mein Zimmer für mich und dann ist meine Schwester ausgezogen. Ich war der älteste und bin in das kleinste Zimmer der Wohnung (abgesehen vom Schlafzimmer meiner Eltern) gekommen. Ich bin da freiwillig rein, ich hab einen Balkon.
Es ist einfach so, dass einem als kleines Kind die Größe vom Zimmer viel wichtiger ist, weil man dann viel Platz zum Spielen hat und zeigen kann, dass man ein großes Zimmer hat. Man braucht Platz für die Spielsachen und für seine Freunde, wenn mal ein paar zum Besuch oder Kindergeburtstag kommen. Aber jetzt ist mir der Platz, den ich in meinem Zimmer habe relativ egal. Ich halte mich 1. kaum darin auf und 2. brauche ich kein größeres Zimmer, es wäre nur mehr zum Aufräumen. Wenn ich mal in das Zimmer meiner Geschwister gucke und dann in meins, muss ich bei mir viel weniger aufräumen. Größe ist in der Sache der Zimmergröße für mich zweitrangig. Ich habe lieber genug Platz für alles, als überflüssig viel Freiraum, der extra gesaugt werden muss. Und wie gesagt, halte ich mich kaum in meinem Zimmer auf. Meistens nur zum Lesen, wenn ich Ruhe haben will oder wenn ich telefoniere, was suche, aufräumen oder saugen muss, wenn Freunde zum Shisha rauchen kommen oder wenn ich schlafen will. Wofür mein Zimmer auch am meisten genutzt wird. Schlafen.
Und wenn ich schon von schlafen rede, beweg ich mich auch mal in Richtung Bett, ich bin irgendwie müde und will noch lesen.
Als ich drei Jahre alt war, sind wir von Norddeutschland (Osnabrück) hier runter in die Nähe von Stuttgart gezogen. Ob ich davor ein großes Zimmer hatte, weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich in der neuen Wohnung das größte Zimmer bekommen habe und meine große Schwester das kleinere. Dabei ist sie fünf Jahre älter. Weitere drei Jahre später sind wir noch eine Stadt weiter gezogen (zu meinem jetzigen Wohnort) und in eine größere Wohnung, weil meine kleine Schwester auch da war (wir waren also vier Kinder). Meine kleinen Geschwister in ein Zimmer und ich durfte wieder das größte haben. Meine große Schwester ist im kleinsten Zimmer gelandet, weil ich um das Große geheult habe. Irgendwann ist dann mein kleiner Bruder noch zu mir ins Zimmer, dann hatte ich wieder mein Zimmer für mich und dann ist meine Schwester ausgezogen. Ich war der älteste und bin in das kleinste Zimmer der Wohnung (abgesehen vom Schlafzimmer meiner Eltern) gekommen. Ich bin da freiwillig rein, ich hab einen Balkon.
Es ist einfach so, dass einem als kleines Kind die Größe vom Zimmer viel wichtiger ist, weil man dann viel Platz zum Spielen hat und zeigen kann, dass man ein großes Zimmer hat. Man braucht Platz für die Spielsachen und für seine Freunde, wenn mal ein paar zum Besuch oder Kindergeburtstag kommen. Aber jetzt ist mir der Platz, den ich in meinem Zimmer habe relativ egal. Ich halte mich 1. kaum darin auf und 2. brauche ich kein größeres Zimmer, es wäre nur mehr zum Aufräumen. Wenn ich mal in das Zimmer meiner Geschwister gucke und dann in meins, muss ich bei mir viel weniger aufräumen. Größe ist in der Sache der Zimmergröße für mich zweitrangig. Ich habe lieber genug Platz für alles, als überflüssig viel Freiraum, der extra gesaugt werden muss. Und wie gesagt, halte ich mich kaum in meinem Zimmer auf. Meistens nur zum Lesen, wenn ich Ruhe haben will oder wenn ich telefoniere, was suche, aufräumen oder saugen muss, wenn Freunde zum Shisha rauchen kommen oder wenn ich schlafen will. Wofür mein Zimmer auch am meisten genutzt wird. Schlafen.
Und wenn ich schon von schlafen rede, beweg ich mich auch mal in Richtung Bett, ich bin irgendwie müde und will noch lesen.
Monday, December 24, 2012
Sunday, December 23, 2012
Morgen ist Weihnachten
Ich hab dieses Jahr das erste mal Weihnachtsgeschenke für andere gekauft. Ich hab das sonst nie gemacht. Es gab immer was für mich und meine Geschwister, aber Geld habe ich sonst nie für meine Eltern ausgegeben. Immer mal was gemalt oder auch vorgespielt oder so, mehr kam von uns als Kinder aber nicht. Bei meinen kleinen Geschwistern verstehe ich es ja jetzt auch noch, die haben nicht das Geld und genauso ging es mir auch. Ich hatte das Geld nicht, aber jetzt habe ich es und da dachte ich mir, dass ich meinen Eltern auch mal was kaufe und nicht immer nur nehme aber nichts gebe. Meine Mutter bekommt eine Speicherkarte für ihr Handy, die sie haben wollte und meinem Vater habe ich einen Wein gekauft, den er gerne trinkt. Da bin ich mit nicht mal 15€ rumgekommen und das ist doch auch nicht schlecht, es muss nichts teures sein, es muss die Person nur freuen. Auf die Verpackung kommt es sowieso nicht an.
Darüber hinaus, habe ich sogar noch für eine weitere Person was gekauft und die ist nicht mal in der Familie, mach ich sonst nur zu Geburtstagen.
Ich bin so nett dieses Jahr.
Darüber hinaus, habe ich sogar noch für eine weitere Person was gekauft und die ist nicht mal in der Familie, mach ich sonst nur zu Geburtstagen.
Ich bin so nett dieses Jahr.
Saturday, December 22, 2012
Ferien und ich lebe immer noch
Heute (bzw. gestern) war dann auch mal mein letzter Schultag. Meine kleinen Geschwister, meine Freunde und die beiden Schulen neben mir, hatten schon am Donnerstag ihren letzten Schultag und ich musste mir heute den unnötigsten Schultag auf Erden antun. Zuhause bleiben wäre wirklich eine viel bessere Option gewesen, weil wir einfach nichts gemacht haben.
Die erste Stunde bestand aus rumsitzen, dem Lehrer wegen Projektvorschlägen zuhören und reden. In der zweiten Stunde sind wir zu einem Vortrag eines Schüleraustauschs gegangen, es war strange und ich hab den Zusammenhang auch nicht so wirklich gesehen. Und danach sollten wir eigentlich aus haben. Aber nein, die Ethik Klasse muss zur Weihnachtsfeier, die eigentlich freiwillig ist und bis 10.30Uhr geht. Mit der Ethik Klasse, in der Atheisten und Andersgläubige sind, die kein Weihnachten feiern. Es wurde uns gesagt, dass es kein Gottesdienst sei, aber wir haben Kirchenlieder gesungen (also die anderen, ich saß auf dem Boden und hab zugeguckt) und die Geschichte von der Geburt Jesu wurde erzählt. Wir sind 15 Minuten vor Ende aber abgehauen, weil wir keine Lust mehr hatten. Es wurde auch über den Weltuntergang geredet. 21.12.2012, da sollte ja alles vorbei sein. Nö, sonst würde ich nicht hier sitzen.
Es hat mich schon so an sich genervt, dass alle so einen großen Wind und Hype drüber gemacht haben, dass ja anscheinend die Welt untergehen soll. Als es dann noch so groß auf dieser tollen Weihnachtsfeier angekündigt wurde, hat es mich nur noch mehr genervt. Aber es gibt ja wirklich Leute, die geglaubt haben, dass die Welt untergehen wurde. Leute, die richtig Panik geschoben haben, nur weil es groß und fett in den Medien stand. Die Medien mal wieder, die es immer wieder schaffen, die Menschen von Schwachsinn zu überzeugen. Aber es gab überraschend wenig Facebook Posts drüber.
Ich hab die Ferien nötig, ich brauch Erholung von dem Laden.
P.S.: Ich habe in letzter Zeit irgendeine Gedankensperre und mir kommen keine Ideen mehr zu Einträgen, wie ich sie sonst immer gemacht habe. Bin mit dem Kopf immer irgendwo anders und kann mich auch nicht richtig konzentrieren.
Blogger hat mir auch mal eben 300 Blogviews abgezogen, auch gut. Trotzdem danke für die bis jetzt schon 4303!
Die erste Stunde bestand aus rumsitzen, dem Lehrer wegen Projektvorschlägen zuhören und reden. In der zweiten Stunde sind wir zu einem Vortrag eines Schüleraustauschs gegangen, es war strange und ich hab den Zusammenhang auch nicht so wirklich gesehen. Und danach sollten wir eigentlich aus haben. Aber nein, die Ethik Klasse muss zur Weihnachtsfeier, die eigentlich freiwillig ist und bis 10.30Uhr geht. Mit der Ethik Klasse, in der Atheisten und Andersgläubige sind, die kein Weihnachten feiern. Es wurde uns gesagt, dass es kein Gottesdienst sei, aber wir haben Kirchenlieder gesungen (also die anderen, ich saß auf dem Boden und hab zugeguckt) und die Geschichte von der Geburt Jesu wurde erzählt. Wir sind 15 Minuten vor Ende aber abgehauen, weil wir keine Lust mehr hatten. Es wurde auch über den Weltuntergang geredet. 21.12.2012, da sollte ja alles vorbei sein. Nö, sonst würde ich nicht hier sitzen.
Es hat mich schon so an sich genervt, dass alle so einen großen Wind und Hype drüber gemacht haben, dass ja anscheinend die Welt untergehen soll. Als es dann noch so groß auf dieser tollen Weihnachtsfeier angekündigt wurde, hat es mich nur noch mehr genervt. Aber es gibt ja wirklich Leute, die geglaubt haben, dass die Welt untergehen wurde. Leute, die richtig Panik geschoben haben, nur weil es groß und fett in den Medien stand. Die Medien mal wieder, die es immer wieder schaffen, die Menschen von Schwachsinn zu überzeugen. Aber es gab überraschend wenig Facebook Posts drüber.
Ich hab die Ferien nötig, ich brauch Erholung von dem Laden.
P.S.: Ich habe in letzter Zeit irgendeine Gedankensperre und mir kommen keine Ideen mehr zu Einträgen, wie ich sie sonst immer gemacht habe. Bin mit dem Kopf immer irgendwo anders und kann mich auch nicht richtig konzentrieren.
Blogger hat mir auch mal eben 300 Blogviews abgezogen, auch gut. Trotzdem danke für die bis jetzt schon 4303!
Thursday, December 20, 2012
Die zwei Arten von Lästern
Wenn gelästert wird, dann gibt es zwei Arten von Lästern.
1. Die Person, die lästert und blödes Zeug über andere erzählt. Oft tun diese Leute vor einem selbst auf nett und wenn man ihnen den Rücken zudreht, reden sie schlecht über einen. Zwei Gesichter eben, man sieht immer nur das eine und solche Leute braucht man gar nicht und sollte man sofort irgendwie loswerden oder ihnen am besten so wenig Aufmerksamkeit wie möglich schenken. Sie lästern zu öffentlich, weswegen es eigentlich jeder irgendwie am Rande mitbekommt. Werden sie konfrontiert, haben sie aber nie gelästert, sowas macht man nämlich nicht. Diese Leute halten einen aber auch meist für so blöd, dass sie denken, dass man es gar nicht merken würde. So blöd ist man dann aber doch nicht und weiß es ganz genau. Dann kommt es nämlich zur Punkt Nummer zwei.
2. Werden die Lästernden damit konfrontiert, dass sie lästern würden, streiten sie es entweder ab oder versuchen ein Gegenargument zu finden, welches oft folgendes ist: "Ihr lästert doch genauso über mich." Nein. Der Lästernde denkt nämlich hier, dass über ihn auch gelästert wird und sein Lästern deswegen gerechtfertigt ist. Aber zwischen den zwei Arten gibt es nämlich einen ganz großen Unterschied.
Punkt 1 besteht zu 100% aus Erfundenem, was 0% der Wahrheit entspricht. Auch Müll genannt.
Punkt 2 besteht zu 0% aus Erfundenem, weswegen das Gesagte 100% der Wahrheit entspricht. Man zählt Fakten auf und regt sich über eine Person auf, die ständig lästert und immer ihr falsches Gesicht zeigt. Das freundliche, harmlose, alle-mögen-mich, ich-bin-so-nett Gesicht.
Ich bin heute eine Person mit zwei Gesichtern losgeworden, die wird mir in Zukunft dann auch zeigen, dass sie mich nicht leiden kann. Finde ich aber besser, als das gespielte. Wenn man jemanden nicht mag, dann soll man es ihm direkt sagen und nicht auf freundlich machen und dann hinter dem Rücken schlecht reden.
Aber das Gerede, dass über mich passiert und sowieso nur Geschwätz ist, interessiert mich auch kein bisschen. Links rein, rechts raus, sollte ich es mitbekommen. Ich finde es nur unfair gegenüber anderen Leuten sowas zu machen.
Tuesday, December 18, 2012
Selbstmord.
Ich habe schon einige Geschichten geschrieben und viele davon handeln von Selbstmord. Vom Beenden seines eigenes Lebens. Wieso schreibe ich über sowas eigentlich total schreckliches und tragisches?
Ich finde Selbstmord irgendwie mysteriös. Die Gründe, weswegen sich jemand umbringt sind oft nicht bekannt, oder nur den wenigsten. Doch selbst für diese sind sie kein Grund, sein Leben zu beenden. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass sich Menschen ihr Leben nehmen. Aus unbekannten Gründen beenden sie auf verschiedenste Art und Weise ihr Leben auf der Erde.
In letzter Zeit haben sich hier im Umkreis viele Menschen vor den Zug geschmissen. Die Geschichten dazu variieren, manche sagen, dass der/die eine gestolpert ist und wieder andere sagen, dass es geplanter Selbstmord war. Wieso nehmen sich andere Menschen das Leben? Wollen sie wissen, wie sich der Tod anfühlt, oder kommen sie nicht mehr mit ihrem Leben klar? Was lässt man hinter sich, wenn man sich umbringt? Man verletzt andere seelisch und hinterlässt in vielen wahrscheinlich auch ein Loch, dass nicht mehr gefüllt werden kann. Weil man ihnen mit dem Selbstmord etwas aus der Seele reist und mitnimmt.
Ich habe noch nie mit Selbstmordgedanken gespielt, weil selbst das gefährlich ist. Stellt man sich vor, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn man sich vor den Zug schmeißt oder sich ein hohes Gebäude runterstürzt, gerät man irgendwann in Versuchung danach und will es ausprobieren. Aber das wird nur einmal passieren, weil danach alles aus ist. Würde ich mir das Leben nehmen, würde ich so viele andere verletzen und das könnte ich nicht. Man muss immer daran denken, wer noch Schaden daran nimmt. Bedeutet man jemandem viel und ist dann nicht mehr da und derjenige weiß auch nicht, wieso man sich das Leben genommen hat, dann ist das ganz hart. Selbstmord ist keine Lösung, irgendwo ist immer jemand, der für einen da ist. Man muss ihn nur finden, aber wenn man die Suche abgeschlossen hat, ist man glücklicher.
In three words I can sum up everything I've learned about life: It goes on.
-Robert Frost
Ich finde Selbstmord irgendwie mysteriös. Die Gründe, weswegen sich jemand umbringt sind oft nicht bekannt, oder nur den wenigsten. Doch selbst für diese sind sie kein Grund, sein Leben zu beenden. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass sich Menschen ihr Leben nehmen. Aus unbekannten Gründen beenden sie auf verschiedenste Art und Weise ihr Leben auf der Erde.
In letzter Zeit haben sich hier im Umkreis viele Menschen vor den Zug geschmissen. Die Geschichten dazu variieren, manche sagen, dass der/die eine gestolpert ist und wieder andere sagen, dass es geplanter Selbstmord war. Wieso nehmen sich andere Menschen das Leben? Wollen sie wissen, wie sich der Tod anfühlt, oder kommen sie nicht mehr mit ihrem Leben klar? Was lässt man hinter sich, wenn man sich umbringt? Man verletzt andere seelisch und hinterlässt in vielen wahrscheinlich auch ein Loch, dass nicht mehr gefüllt werden kann. Weil man ihnen mit dem Selbstmord etwas aus der Seele reist und mitnimmt.
Ich habe noch nie mit Selbstmordgedanken gespielt, weil selbst das gefährlich ist. Stellt man sich vor, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn man sich vor den Zug schmeißt oder sich ein hohes Gebäude runterstürzt, gerät man irgendwann in Versuchung danach und will es ausprobieren. Aber das wird nur einmal passieren, weil danach alles aus ist. Würde ich mir das Leben nehmen, würde ich so viele andere verletzen und das könnte ich nicht. Man muss immer daran denken, wer noch Schaden daran nimmt. Bedeutet man jemandem viel und ist dann nicht mehr da und derjenige weiß auch nicht, wieso man sich das Leben genommen hat, dann ist das ganz hart. Selbstmord ist keine Lösung, irgendwo ist immer jemand, der für einen da ist. Man muss ihn nur finden, aber wenn man die Suche abgeschlossen hat, ist man glücklicher.
In three words I can sum up everything I've learned about life: It goes on.
-Robert Frost
Monday, December 17, 2012
Da ist der kleine Wagen!
Sternzeichen fand ich immer voll faszinierend und wollte eigentlich ganz viele angucken und immer wenn man die Sterne am Himmel gesehen hat, wollte ich etwas erkennen. Ich habe auch immer was erkannt, es war aber immer das selbe: Der kleine Wagen.
Sieht man Sterne am Himmel, sieht man den kleinen Wagen. Jeder kennt ihn, jeder weiß auch, wie er aussieht. Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir keine Ahnung haben, wie die anderen Sternzeichen aussehen. Würde ich wissen, wie andere aussehen, würde ich die bestimmt auch sehen. Weiß ich aber nicht und deswegen seh ich auch nichts anderes, außer den kleinen Wagen. Der zieht sich wie so ein roter Faden durch unser ganzes Leben, wenn man es mal genau nimmt. Er ist immer da, wenn Sterne da sind und wir sehen ihn eigentlich ständig, wenn wir dann mal nach oben gucken. Oft auch ganz unbewusst, aber wenn wir dann an ihn denken, ist er da.
Man könnte dann - wenn man ihn als roten Faden sieht - eigentlich auch irgendwelche Sachen in ihm speichern. Wie wir uns in Musik, Bildern oder sonst irgendwelchen Dingen Zeug merken und abspeichern. Würde also einfach bedeuten, dass man Abends/Nachts spazieren geht, wenn man gerade nicht so dolle drauf ist oder eben voll gut und wenn man dann den kleinen Wagen sieht, denkt man an genau diese Sachen. Wenn man ihn dann wieder sieht, kann man sich das wieder rausziehen. Funktioniert, weil es auch mit anderen Sachen funktioniert, wieso dann auch nicht mit dem kleinen Wagen. Er ist sowieso immer da. Abends oder Nachts spazieren gehen mache ich auch gerne, da wird der Kopf so schön frei und man muss nicht in der Wohnung hocken.
Aber ob ich das ganze mit dem kleinen Wagen jetzt mache würde, ist auch fraglich. War eigentlich nur so eine kleine Überlegung von mir.
Sieht man Sterne am Himmel, sieht man den kleinen Wagen. Jeder kennt ihn, jeder weiß auch, wie er aussieht. Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir keine Ahnung haben, wie die anderen Sternzeichen aussehen. Würde ich wissen, wie andere aussehen, würde ich die bestimmt auch sehen. Weiß ich aber nicht und deswegen seh ich auch nichts anderes, außer den kleinen Wagen. Der zieht sich wie so ein roter Faden durch unser ganzes Leben, wenn man es mal genau nimmt. Er ist immer da, wenn Sterne da sind und wir sehen ihn eigentlich ständig, wenn wir dann mal nach oben gucken. Oft auch ganz unbewusst, aber wenn wir dann an ihn denken, ist er da.
Man könnte dann - wenn man ihn als roten Faden sieht - eigentlich auch irgendwelche Sachen in ihm speichern. Wie wir uns in Musik, Bildern oder sonst irgendwelchen Dingen Zeug merken und abspeichern. Würde also einfach bedeuten, dass man Abends/Nachts spazieren geht, wenn man gerade nicht so dolle drauf ist oder eben voll gut und wenn man dann den kleinen Wagen sieht, denkt man an genau diese Sachen. Wenn man ihn dann wieder sieht, kann man sich das wieder rausziehen. Funktioniert, weil es auch mit anderen Sachen funktioniert, wieso dann auch nicht mit dem kleinen Wagen. Er ist sowieso immer da. Abends oder Nachts spazieren gehen mache ich auch gerne, da wird der Kopf so schön frei und man muss nicht in der Wohnung hocken.
Aber ob ich das ganze mit dem kleinen Wagen jetzt mache würde, ist auch fraglich. War eigentlich nur so eine kleine Überlegung von mir.
Friday, December 14, 2012
"Habt ihr bei Aufgabe 3 auch das hingeschrieben?"
Hatten wir an der Realschule eine Arbeit geschrieben, wurde danach immer darüber geredet.
"Hey, was hast du bei der und der Aufgabe?"
"Habt ihr das auch?"
"Ist das richtig so?"
Ich hab meistens mitgeredet, weil mein ganzer Freundeskreis in den Pausen drüber geredet hat. Waren viele der Meinung, dass eine Aufgabe so richtig war, wie sie es gemacht hatten und man hatte es selbst nicht so, war das gute Gefühl, dass man davor hatte meistens nicht mehr da.
Am Gymnasium schreiben wir eine Arbeit, sitzen draußen und das einzige was man hört, sind Beschwerden darüber, wie blöd die Arbeit doch war und wie blöd die Fragen gestellt wurden. Hier redet man einfach nicht über die einzelnen Aufgaben und die meisten sagen dann auch nicht, was sie geschrieben haben, oder fragen danach. Es fühlt sich gut an, nicht über die Arbeit zu reden, nachdem man sie geschrieben hat. Hat man ein gutes Gefühl, bleibt es und man bekommt keine Unsicherheit, weil man denkt, dass man jetzt voll verkackt hat und die Arbeit eine fünf wird. Nach der Arbeit nicht zu fragen, was wo hingeschrieben wurde ist auch ein wenig neu für mich, weil es früher immer so war, dass man genau das gefragt hat. Jetzt frag ich halt immer, wie es gelaufen ist und wir beschweren uns auch immer wieder, wie blöd die Aufgaben doch gestellt sind. Wie heute in der Ethik Arbeit, sie wollte unsere Meinung zur Abtreibung hören und hat dafür sechs Punkte vergeben. Sollten weniger Punkte sein, weil die Meinung zu so einem Thema ersten nicht wirklich auszuformulieren ist und zweitens man sie nicht mit sechs Punkten bewerten kann. Da schreibt niemand so viel.
Aber die Ethik Arbeit ist wieder ein anderes Thema, so schlecht lief sie dann doch nicht. War nur mal wieder viel zu schreiben, wie hier bei jeder Arbeit und es waren auch mal eben 56 Punkte.
Kurz zusammengefasst: Über KA nach der KA reden < Nicht über KA nach der KA reden.
"Hey, was hast du bei der und der Aufgabe?"
"Habt ihr das auch?"
"Ist das richtig so?"
Ich hab meistens mitgeredet, weil mein ganzer Freundeskreis in den Pausen drüber geredet hat. Waren viele der Meinung, dass eine Aufgabe so richtig war, wie sie es gemacht hatten und man hatte es selbst nicht so, war das gute Gefühl, dass man davor hatte meistens nicht mehr da.
Am Gymnasium schreiben wir eine Arbeit, sitzen draußen und das einzige was man hört, sind Beschwerden darüber, wie blöd die Arbeit doch war und wie blöd die Fragen gestellt wurden. Hier redet man einfach nicht über die einzelnen Aufgaben und die meisten sagen dann auch nicht, was sie geschrieben haben, oder fragen danach. Es fühlt sich gut an, nicht über die Arbeit zu reden, nachdem man sie geschrieben hat. Hat man ein gutes Gefühl, bleibt es und man bekommt keine Unsicherheit, weil man denkt, dass man jetzt voll verkackt hat und die Arbeit eine fünf wird. Nach der Arbeit nicht zu fragen, was wo hingeschrieben wurde ist auch ein wenig neu für mich, weil es früher immer so war, dass man genau das gefragt hat. Jetzt frag ich halt immer, wie es gelaufen ist und wir beschweren uns auch immer wieder, wie blöd die Aufgaben doch gestellt sind. Wie heute in der Ethik Arbeit, sie wollte unsere Meinung zur Abtreibung hören und hat dafür sechs Punkte vergeben. Sollten weniger Punkte sein, weil die Meinung zu so einem Thema ersten nicht wirklich auszuformulieren ist und zweitens man sie nicht mit sechs Punkten bewerten kann. Da schreibt niemand so viel.
Aber die Ethik Arbeit ist wieder ein anderes Thema, so schlecht lief sie dann doch nicht. War nur mal wieder viel zu schreiben, wie hier bei jeder Arbeit und es waren auch mal eben 56 Punkte.
Kurz zusammengefasst: Über KA nach der KA reden < Nicht über KA nach der KA reden.
Tuesday, December 11, 2012
10 persönliche Fakten über den Winter
Ich habe mal ein paar Fakten über den Winter gesammelt. Sachen, die mich stören und die mich weniger stören.
Fakt 1: Rutschige Straßen
--> Morgens schnell zur Bahn laufen, weil man spät dran ist? Nein, sonst fällt man noch hin. Ich wäre heute morgen fast auf den Boden geklatscht, weil die Wege einfach so extrem rutschig sind und nicht gestreut werden. Ich muss zum Bahnhof eine Straße mit 12% Steigung runterlaufen, wenn die rutschig ist, ist es nicht so toll. Hochlaufen ist da auch weniger witzig, wenn man nicht weiß, ob es einen gleich die Beine wegzieht. Selbst von der Bushaltestelle nach Hause ist es total rutschig und da müssen Autos fahren. Zwar keine Steigung, aber der Boden ist trotzdem hart. Ist die Stadt zu faul Streusalz zu verstreuen oder zu arm für dafür? Selbst die Gemeinde nebenan hat gestreute Wege, wenn auch nur teilweise.
Fakt 2: Mit Schnee ist es im Dunkeln heller als ohne Schnee
--> Ich bin nach meiner Nachhilfe über das Feld nach Hause gelaufen, weil ich einfach Lust hatte und Luft für den Kopf brauchte. Würde kein Schnee liegen, müsste ich eventuell meine Taschenlampe benutzen und gescheit was zu sehen. Es war sogar schonmal so neblig, dass ich keine zwei Meter vor mich sehen konnte. Aber wenn Schnee auf den Wegen liegt, dann kann man genug sehen und braucht keine Taschenlampe. Das mag ich auch so sehr beim Gassi gehen, weil mein Hund keine Angst hat, sie kann alles sehen. Sonst drückt sie sich immer, wenn es ihr zu dunkel wird.
Fakt 3: Schnee ist besser als Regen
--> Schnee oder Regen? Schnee, auch wenn ich Sonne besser finden würde. Wenn ich zwischen Regen und Schnee wählen könnte, würde ich immer den Schnee nehmen. Es ist zwar meistens kälter, aber es ist nicht so nass. Man kann auch noch wenn es schneit gescheit draußen rumlaufen und muss nicht den Regenschirm rausholen, weil man sonst bis auf die Knochen nass ist. Bei Regen mit dem Hund raus gehen ist richtig mies, aber bei Schnee ist es voll okay. Außerdem ist nicht alles so matschig, mal vom Schneematsch abgesehen.
Fakt 4: Mein Hund wälzt sich im Schnee
--> Immer, wenn viel neuer Schnee auf dem Feld rumliegt und ich mit meinem Hund draußen bin, dann wälzt sie sich drin rum und hat später Eisklumpen im Fell. Findet sie lustig, aber wenn ich die rausmachen muss, dann hätte sie es lieber gelassen.
Fakt 5: Schneebälle können wehtun
--> An meiner alten Schule war es immer so, dass ich bei Schnee relativ weit weg von der Bushaltestelle auf den Bus gewartet habe. Wieso? Sicher von Schneebällen, die einen am Kopf oder im Gesicht treffen könnten. Meine jetzige Schule ist da irgendwie zivilisierter, ich hab bis jetzt noch keinen abbekommen und auch noch keinen fliegen sehen.
Fakt 6: Mülltütenruschten macht Spaß
--> Samstag Nacht war ich mit ein paar Freunden um 1.00Uhr noch Mülltütenrutschen, weil wir Lust dazu hatten. Ich war zwar erst skeptisch und wollte drinnen bleiben, weil es draußen so kalt war, aber ich hab mich dann doch überreden lassen und es ist echt richtig lustig. Tagsüber bestimmt nicht ganz so lustig, weil es da viel voller ist. Aber Nachts ist es leer und keiner stört einen, man muss also nicht warten und kann auch in niemanden reinfahren. Außer man legt es darauf an, irgendjemanden abschießen zu wollen.
Fakt 7: Schnee war mal besser
--> Früher fand ich Schnee und Winter viel besser, es war fast meine Lieblingsjahreszeit. Aber dann hab ich mir mal beim Schlittenfahren den Fuß geprellt und müsste mit Krücken rumlatschen. Danach war Winter immer noch cool, aber nicht mehr ganz so cool. Jetzt kann ich Winter nicht leiden, weil es 1. kalt ist, 2. ich gerne kurze Hosen trage, 3. ich ein Sommermensch bin, 4. ich nicht skaten kann und 5. es so früh dunkel wird.
Fakt 8: Winter macht müde
--> Die Nächte werden länger und die Tage kürzer. Sollte doch eigentlich bedeuten, dass man nicht so schnell müde wird, oder? Im Sommer sind die Tage länger, man ist also an sich länger wach und sollte mehr müde sein. Aber bei mir ist es so, dass ich im Winter viel schneller müde werde. Liegt eventuell daran, dass ich die Zeit nicht abschätzen kann, weil es einfach mal um 17.00Uhr schon dunkel wird oder ist. Ich mach auch nicht viel. Im Sommer kann ich die Zeit abschätzen, da merke ich, dass es spät wird, weil die Sonne so langsam unter geht und dann irgendwann um 22.00Uhr ganz weg ist. Ich mache auch viel mehr und bin sportlich aktiv, im Gegensatz zum Winter. Aber ich bin weniger müde, weil ich den Tag immer voll ausnutzen will, ich will nicht müde in der Ecke rumliegen.
Komisch, sollte eigentlich andersrum sein. Mehr machen = müde und weniger machen = wach.
Fakt 9: Winter macht faul
--> Wie ich in Fakt 8 gerade schon gesagt habe, mach ich im Winter weniger. Da ich im Winter und bei Nässe kein Sport treiben kann, sitze ich mehr zuhause rum und lese mehr. Aber ich lerne nicht mehr, bin also trotzdem faul und an sich fauler. Ich kann draußen nicht wirklich was machen und weil es kalt ist und so früh dunkel wird, bleibe ich lieber drin und mache den ganzen Tag auch einfach mal nichts. Würde im Sommer selten so sein, da bin ich sehr sehr gerne draußen.
Fakt 10: Gartenpartys sind so gut wie unmöglich
--> Im Sommer machen meine Freunde und ich gerne Gartenpartys und sind gerne draußen um irgendwas zu feiern oder auch nicht. Aber im Winter ist es schon um 20.00Uhr viel zu kalt, um draußen zu sitzen und zu feiern. Gartenpartys müssen ausfallen und Homepartys finden so gut wie nie statt, weil niemand sein Haus für uns zur Verfügung stellen will. Im Sommer kann man um 2.00Uhr Nachts noch mit kurzer Hose und T-Shirt draußen rumlaufen, jetzt läuft man tagsüber um 14.00Uhr mit dicker Jacke, T-Shirt und Pulli rum, damit einem nicht kalt ist. Stört mich fast am meisten, ich lauf einfach gerne in kurzer Hose und Shirt rum. Im Sommer sieht man mich selten mit einer langen Hose, eigentlich fast nie. Wieso denn auch?
Fakt 1: Rutschige Straßen
--> Morgens schnell zur Bahn laufen, weil man spät dran ist? Nein, sonst fällt man noch hin. Ich wäre heute morgen fast auf den Boden geklatscht, weil die Wege einfach so extrem rutschig sind und nicht gestreut werden. Ich muss zum Bahnhof eine Straße mit 12% Steigung runterlaufen, wenn die rutschig ist, ist es nicht so toll. Hochlaufen ist da auch weniger witzig, wenn man nicht weiß, ob es einen gleich die Beine wegzieht. Selbst von der Bushaltestelle nach Hause ist es total rutschig und da müssen Autos fahren. Zwar keine Steigung, aber der Boden ist trotzdem hart. Ist die Stadt zu faul Streusalz zu verstreuen oder zu arm für dafür? Selbst die Gemeinde nebenan hat gestreute Wege, wenn auch nur teilweise.
Fakt 2: Mit Schnee ist es im Dunkeln heller als ohne Schnee
--> Ich bin nach meiner Nachhilfe über das Feld nach Hause gelaufen, weil ich einfach Lust hatte und Luft für den Kopf brauchte. Würde kein Schnee liegen, müsste ich eventuell meine Taschenlampe benutzen und gescheit was zu sehen. Es war sogar schonmal so neblig, dass ich keine zwei Meter vor mich sehen konnte. Aber wenn Schnee auf den Wegen liegt, dann kann man genug sehen und braucht keine Taschenlampe. Das mag ich auch so sehr beim Gassi gehen, weil mein Hund keine Angst hat, sie kann alles sehen. Sonst drückt sie sich immer, wenn es ihr zu dunkel wird.
Fakt 3: Schnee ist besser als Regen
--> Schnee oder Regen? Schnee, auch wenn ich Sonne besser finden würde. Wenn ich zwischen Regen und Schnee wählen könnte, würde ich immer den Schnee nehmen. Es ist zwar meistens kälter, aber es ist nicht so nass. Man kann auch noch wenn es schneit gescheit draußen rumlaufen und muss nicht den Regenschirm rausholen, weil man sonst bis auf die Knochen nass ist. Bei Regen mit dem Hund raus gehen ist richtig mies, aber bei Schnee ist es voll okay. Außerdem ist nicht alles so matschig, mal vom Schneematsch abgesehen.
Fakt 4: Mein Hund wälzt sich im Schnee
--> Immer, wenn viel neuer Schnee auf dem Feld rumliegt und ich mit meinem Hund draußen bin, dann wälzt sie sich drin rum und hat später Eisklumpen im Fell. Findet sie lustig, aber wenn ich die rausmachen muss, dann hätte sie es lieber gelassen.
Fakt 5: Schneebälle können wehtun
--> An meiner alten Schule war es immer so, dass ich bei Schnee relativ weit weg von der Bushaltestelle auf den Bus gewartet habe. Wieso? Sicher von Schneebällen, die einen am Kopf oder im Gesicht treffen könnten. Meine jetzige Schule ist da irgendwie zivilisierter, ich hab bis jetzt noch keinen abbekommen und auch noch keinen fliegen sehen.
Fakt 6: Mülltütenruschten macht Spaß
--> Samstag Nacht war ich mit ein paar Freunden um 1.00Uhr noch Mülltütenrutschen, weil wir Lust dazu hatten. Ich war zwar erst skeptisch und wollte drinnen bleiben, weil es draußen so kalt war, aber ich hab mich dann doch überreden lassen und es ist echt richtig lustig. Tagsüber bestimmt nicht ganz so lustig, weil es da viel voller ist. Aber Nachts ist es leer und keiner stört einen, man muss also nicht warten und kann auch in niemanden reinfahren. Außer man legt es darauf an, irgendjemanden abschießen zu wollen.
Fakt 7: Schnee war mal besser
--> Früher fand ich Schnee und Winter viel besser, es war fast meine Lieblingsjahreszeit. Aber dann hab ich mir mal beim Schlittenfahren den Fuß geprellt und müsste mit Krücken rumlatschen. Danach war Winter immer noch cool, aber nicht mehr ganz so cool. Jetzt kann ich Winter nicht leiden, weil es 1. kalt ist, 2. ich gerne kurze Hosen trage, 3. ich ein Sommermensch bin, 4. ich nicht skaten kann und 5. es so früh dunkel wird.
Fakt 8: Winter macht müde
--> Die Nächte werden länger und die Tage kürzer. Sollte doch eigentlich bedeuten, dass man nicht so schnell müde wird, oder? Im Sommer sind die Tage länger, man ist also an sich länger wach und sollte mehr müde sein. Aber bei mir ist es so, dass ich im Winter viel schneller müde werde. Liegt eventuell daran, dass ich die Zeit nicht abschätzen kann, weil es einfach mal um 17.00Uhr schon dunkel wird oder ist. Ich mach auch nicht viel. Im Sommer kann ich die Zeit abschätzen, da merke ich, dass es spät wird, weil die Sonne so langsam unter geht und dann irgendwann um 22.00Uhr ganz weg ist. Ich mache auch viel mehr und bin sportlich aktiv, im Gegensatz zum Winter. Aber ich bin weniger müde, weil ich den Tag immer voll ausnutzen will, ich will nicht müde in der Ecke rumliegen.
Komisch, sollte eigentlich andersrum sein. Mehr machen = müde und weniger machen = wach.
Fakt 9: Winter macht faul
--> Wie ich in Fakt 8 gerade schon gesagt habe, mach ich im Winter weniger. Da ich im Winter und bei Nässe kein Sport treiben kann, sitze ich mehr zuhause rum und lese mehr. Aber ich lerne nicht mehr, bin also trotzdem faul und an sich fauler. Ich kann draußen nicht wirklich was machen und weil es kalt ist und so früh dunkel wird, bleibe ich lieber drin und mache den ganzen Tag auch einfach mal nichts. Würde im Sommer selten so sein, da bin ich sehr sehr gerne draußen.
Fakt 10: Gartenpartys sind so gut wie unmöglich
--> Im Sommer machen meine Freunde und ich gerne Gartenpartys und sind gerne draußen um irgendwas zu feiern oder auch nicht. Aber im Winter ist es schon um 20.00Uhr viel zu kalt, um draußen zu sitzen und zu feiern. Gartenpartys müssen ausfallen und Homepartys finden so gut wie nie statt, weil niemand sein Haus für uns zur Verfügung stellen will. Im Sommer kann man um 2.00Uhr Nachts noch mit kurzer Hose und T-Shirt draußen rumlaufen, jetzt läuft man tagsüber um 14.00Uhr mit dicker Jacke, T-Shirt und Pulli rum, damit einem nicht kalt ist. Stört mich fast am meisten, ich lauf einfach gerne in kurzer Hose und Shirt rum. Im Sommer sieht man mich selten mit einer langen Hose, eigentlich fast nie. Wieso denn auch?
Immer jemand neues.
Ich hab mich früher in der Grundschule ganz arg darauf gefreut, als ich in die 3. Klasse gekommen bin. Da war nämlich Lehrerwechsel angesagt und ich wollte unbedingt wissen, welche ich bekomme und wie die so sind. Genauso hab ich mich dann auch gefreut, als ich auf die Realschule gekommen bin, weil es schon wieder neue Lehrer waren. Aber dieses Mal ganz neue Lehrer und auch eine neue Schule, mit neuen Gesichtern. Naja, dann hatte ich eben in Klasse fünf und sechs die selben Lehrer und in der 7. Klasse gab es dann wieder ganz neue und natürlich hab ich mich wieder auf das neue Schuljahr gefreut. Ich wollte immer wieder neue Lehrer haben und am liebsten mal alle an der Schule mindestens einmal gehabt haben. Um eventuelle Lieblingslehrer herauszusuchen oder eben solche, die ich gar nicht leiden kann. Aber der Lehrerwechsel viel nahm dann von der 7.-10. Klasse ab. In der Achten bekamen wir eine neue Klassenlehrerin, weil unsere krank wurde und die "Neue" sollten wir dann auch bis zum letzten Jahr behalten. Den Lehrer, den wir in der 7. Klasse in EWG und Englisch bekommen haben, blieb auch bis zum Abschlussjahr und hat sogar noch ein drittes Fach (Geschichte) in unserer Klasse übernommen. Einen Lieblingslehrer hatte ich schonmal gefunden.
Eigentlich hatten wir als Klasse erwartet, dass wir in Deutsch immer wieder einen Lehrerwechsel haben werden, weil kein Deutschlehrer bei uns länger als ein Jahr war. Vielleicht konnten die uns nicht leiden, weiß nicht. Aber die eine "Neue" da aus der 8. Klasse blieb dann für drei Jahre und hat sich wirklich die letzten drei Jahre noch mit uns rumgeschlagen. Also regelrecht rumgeschlagen, leicht war es mit der 8-10a bestimmt nicht immer.
In Religion hatte ich immer wieder andere Lehrer, aber da hat es sich dann auch einfach immer wieder wiederholt, die letzten beiden Jahre hatte ich die gleiche Lehrerin. Gegen Ende mochte ich aber meine Lehrer und würde die Realschule angenommen noch länger gehen, hätte ich einen Wechsel nicht gewollt.
Und jetzt?
Jetzt passen mir die Lehrer nicht und ich will eigentlich gerne jedes Jahr einen Wechsel haben. Damit ich auch wieder gute Lehrer finden kann und die schlechten aussortieren kann. Unsere Schule hat so viele Lehrer, dass es mir heute sogar passiert ist, dass eine Lehrerin keine Ahnung hatte, wer meine Englisch-Lehrerin ist (ich hatte nicht gefragt "ist meine Englisch-Lehrerin da" ich hab direkt mit dem Namen gefragt).
Es gibt drei Ausnahmen von Lehrern, die ich gut leiden kann, aber der Rest ist nicht so wirklich toll und viele haben wir auch einfach mal bis zum Abi. Durch Kurswahl etc. werde ich neue Lehrer sehen, aber es wird nie so sein, dass ich jeden Lehrer beim Namen nennen kann, wenn das nichtmal die Lehrer der Schule können.
Bei uns war es immer: "Hallo Hr. XY, ist Frau. YX da?" oder "Hallo Frau. JK, ist Herr. ZU da?"
Hier werde ich immer nur stur nach dem Lehrer fragen, weil ich die meisten nicht beim Namen kennen werde.
Zusammengefasst:
1.-7. Klasse --> Lehrerwechsel = toll + viel Lehrerwechsel
7.-10. Klasse --> Gewöhnung an bleibende Lehrer + wenig Lehrerwechsel
Ende 10. Klasse --> Lieber kein Lehrerwechsel
11.-13. Klasse --> ???
Eigentlich hatten wir als Klasse erwartet, dass wir in Deutsch immer wieder einen Lehrerwechsel haben werden, weil kein Deutschlehrer bei uns länger als ein Jahr war. Vielleicht konnten die uns nicht leiden, weiß nicht. Aber die eine "Neue" da aus der 8. Klasse blieb dann für drei Jahre und hat sich wirklich die letzten drei Jahre noch mit uns rumgeschlagen. Also regelrecht rumgeschlagen, leicht war es mit der 8-10a bestimmt nicht immer.
In Religion hatte ich immer wieder andere Lehrer, aber da hat es sich dann auch einfach immer wieder wiederholt, die letzten beiden Jahre hatte ich die gleiche Lehrerin. Gegen Ende mochte ich aber meine Lehrer und würde die Realschule angenommen noch länger gehen, hätte ich einen Wechsel nicht gewollt.
Und jetzt?
Jetzt passen mir die Lehrer nicht und ich will eigentlich gerne jedes Jahr einen Wechsel haben. Damit ich auch wieder gute Lehrer finden kann und die schlechten aussortieren kann. Unsere Schule hat so viele Lehrer, dass es mir heute sogar passiert ist, dass eine Lehrerin keine Ahnung hatte, wer meine Englisch-Lehrerin ist (ich hatte nicht gefragt "ist meine Englisch-Lehrerin da" ich hab direkt mit dem Namen gefragt).
Es gibt drei Ausnahmen von Lehrern, die ich gut leiden kann, aber der Rest ist nicht so wirklich toll und viele haben wir auch einfach mal bis zum Abi. Durch Kurswahl etc. werde ich neue Lehrer sehen, aber es wird nie so sein, dass ich jeden Lehrer beim Namen nennen kann, wenn das nichtmal die Lehrer der Schule können.
Bei uns war es immer: "Hallo Hr. XY, ist Frau. YX da?" oder "Hallo Frau. JK, ist Herr. ZU da?"
Hier werde ich immer nur stur nach dem Lehrer fragen, weil ich die meisten nicht beim Namen kennen werde.
Zusammengefasst:
1.-7. Klasse --> Lehrerwechsel = toll + viel Lehrerwechsel
7.-10. Klasse --> Gewöhnung an bleibende Lehrer + wenig Lehrerwechsel
Ende 10. Klasse --> Lieber kein Lehrerwechsel
11.-13. Klasse --> ???
Monday, December 10, 2012
Music Monday #45
Ein Freund hat mir das neue Album von Fritz Kalkbrenner gegeben und mein Lieblingslied ist dieses hier.
Sunday, December 9, 2012
Und was, wenn mir mal die Ideen ausgehen?
Als ich gestern Abend draußen mit einer Freundin auf unsere Pizza gewartet habe, haben wir uns über ihren Blog und Blogs allgemein unterhalten. Sie hat dann gesagt, dass einem eigentlich nie Ideen für so einen Blog wie meinen ausgehen können. "Eigentlich" kann man auch weglassen, es gehen einem nie die Ideen aus.
Mein Blog besteht aus dem, was ich erlebe und aus dem, was ich denke. Und solange ich weiterlebe und denke, werde ich immer wieder irgendwelche Ideen haben. Es kann nur mal sein, dass der Abstand zwischen den Ideen immer größer wird, aber sie gehen mir wahrscheinlich trotzdem nie aus. Es kann auch sein, dass ich irgendwann einfach keine Lust mehr habe oder keine Zeit, aber das heißt nicht, dass ich keine Ideen mehr habe und da es mir Spaß macht, werde ich hoffentlich nie keine Lust mehr hierfür haben.
So ein Blog ist auch was tolles, wenn man mal in ein paar Jahren drauf zurück guckt. Wie man geschrieben hat, über was man geschrieben hat. Wie man gedacht hat. Wie die Einstellungen von einem selbst waren. Ich sehe jetzt schon, dass ich ganz anders schreibe. Als ich den Blog angefangen habe, war meine Schreibweise ganz anders, meine Themen waren ganz anders und meine Denkweise war ganz anders. Die Denkweise und die Themen haben sich nicht wegen dem Blog geändert, sowas ändert sich wegen dem Leben. Aber die Schreibweise verändert sich und wird anders, passt sich mehr an einen an.
Ich bin froh, einen Blog zu haben.
Mein Blog besteht aus dem, was ich erlebe und aus dem, was ich denke. Und solange ich weiterlebe und denke, werde ich immer wieder irgendwelche Ideen haben. Es kann nur mal sein, dass der Abstand zwischen den Ideen immer größer wird, aber sie gehen mir wahrscheinlich trotzdem nie aus. Es kann auch sein, dass ich irgendwann einfach keine Lust mehr habe oder keine Zeit, aber das heißt nicht, dass ich keine Ideen mehr habe und da es mir Spaß macht, werde ich hoffentlich nie keine Lust mehr hierfür haben.
So ein Blog ist auch was tolles, wenn man mal in ein paar Jahren drauf zurück guckt. Wie man geschrieben hat, über was man geschrieben hat. Wie man gedacht hat. Wie die Einstellungen von einem selbst waren. Ich sehe jetzt schon, dass ich ganz anders schreibe. Als ich den Blog angefangen habe, war meine Schreibweise ganz anders, meine Themen waren ganz anders und meine Denkweise war ganz anders. Die Denkweise und die Themen haben sich nicht wegen dem Blog geändert, sowas ändert sich wegen dem Leben. Aber die Schreibweise verändert sich und wird anders, passt sich mehr an einen an.
Ich bin froh, einen Blog zu haben.
Saturday, December 8, 2012
Bis zur letzten Arbeit vor den Ferien!
Wir hatten heute (bzw. gestern, ist eigentlich schon Samstag) eine Doppelstunde Englisch, anstatt nur eine und haben mit diesem komischen Thema weitergemacht. Zeitplanung, wie bereite ich mich auf eine KA vor, wie lerne ich richtig. Dazu hab ich hier und hier was geschrieben und ich muss schon wieder was dazu sagen. Aber auch allgemein zum Englisch Unterricht und wie die Lehrerin die Zeit mit nichts füllt.
Wir sollten erstmal ein Blatt Papier in die Mitte des Tisches legen und jeder sollte dann auf eine Fläche schreiben, wie man gut lernt und was man selbst davon macht. Ich weiß, wie man gut lernt, mach es aber selber meistens nicht so. Danach sollten wir einen Text lesen, Merksätze rausschreiben und die auf ein Plakat übertragen, dass wir dann der Klasse vorstellen. Es gab insgesamt glaube ich sechs Gruppen, also sechs Plakate, mit so ziemlich fast dem selben Inhalt. Und das waren dann auch schon die 90 Minuten, für was sind die draufgegangen? Für nichts. Für Zeug, dass uns allen eigentlich so ziemlich klar ist. In den Texten waren auch Beispiele von Lernmethoden, die keiner aus unserer Klasse je vorziehen würde, weil sie viel zu zeitaufwendig sind und man es gar nicht hinbekommt, wenn man in einer Woche drei Arbeiten schreibt und sich nicht nur auf eine konzentrieren kann. Wüssten wir nicht, wie man lernt, dann wären wir wahrscheinlich nicht auf's Gymnasium gekommen.
Klar, es gibt vielleicht eine bessere Methode, wie ich lernen könnte, aber meine klappt ganz gut und ich hab gute Ergebnisse damit gemacht. Ich will nur eins wieder ändern, dass ich es wie letztes Jahr in Geschichte und EWG mache und mindestens eine Woche vor der Arbeit anfange zu lernen und in Zeitintervallen (oder so) arbeite. Also eine Stunde Arbeit, 30 Minuten Pause,... Aber sonst kann ich so wie jetzt gut lernen. Auf diesem allwissendem Zettel stand auch, dass nur stures durchlesen nichts bringen würde. So ein Sch***.
Ich wünsch mir gerade so ziemlich größtenteils meine alten Lehrer wieder, da haben wir den Unterricht mit sinnvollerem Zeug gefüllt und nicht mit "Wie bereite ich mich auf eine Klassenarbeit vor." Das weiß nämlich in der 11. Klasse keiner.
Den Bezug zum Titel muss ich auch noch kurz klarstellen. Wir sollen als Hausaufgabe einen Zeitplan machen, bis zur letzten Arbeit vor den Ferien. In dem soll stehen, wann wir was lernen und wie viel davon. Wie soll ich das bitte machen? Dafür müsste ich meinen ganzen Tag vorrausplanen und das kann und mache ich auch nicht, weil ich nie genau weiß, was ich so mache. Mich an einen Plan zu halten schränkt mich irgendwie so ein und das gefällt mir nicht. Die Hausaufgabe gefällt mir auch nicht, ich schreib einfach irgendwas hin. Es kommt doch sowieso wieder irgendwas zwischen den Plan, weswegen ich ihn nicht einhalte, er bringt mir im Endeffekt also nichts. Ich verschwende eigentlich sogar meinte Zeit damit, ihn zu machen.
P.S: Unsere Englisch Lehrerin braucht jetzt schon zwei Wochen für eine Klassenarbeit, die zwei Seiten hat und aus folgenden Teilen besteht: 1. Seite --> Mediation ; 2. Seite --> Verb in richtige Zeit + freies Schreiben ohne Mindestanzahl von Wörtern.
Wir sollten erstmal ein Blatt Papier in die Mitte des Tisches legen und jeder sollte dann auf eine Fläche schreiben, wie man gut lernt und was man selbst davon macht. Ich weiß, wie man gut lernt, mach es aber selber meistens nicht so. Danach sollten wir einen Text lesen, Merksätze rausschreiben und die auf ein Plakat übertragen, dass wir dann der Klasse vorstellen. Es gab insgesamt glaube ich sechs Gruppen, also sechs Plakate, mit so ziemlich fast dem selben Inhalt. Und das waren dann auch schon die 90 Minuten, für was sind die draufgegangen? Für nichts. Für Zeug, dass uns allen eigentlich so ziemlich klar ist. In den Texten waren auch Beispiele von Lernmethoden, die keiner aus unserer Klasse je vorziehen würde, weil sie viel zu zeitaufwendig sind und man es gar nicht hinbekommt, wenn man in einer Woche drei Arbeiten schreibt und sich nicht nur auf eine konzentrieren kann. Wüssten wir nicht, wie man lernt, dann wären wir wahrscheinlich nicht auf's Gymnasium gekommen.
Klar, es gibt vielleicht eine bessere Methode, wie ich lernen könnte, aber meine klappt ganz gut und ich hab gute Ergebnisse damit gemacht. Ich will nur eins wieder ändern, dass ich es wie letztes Jahr in Geschichte und EWG mache und mindestens eine Woche vor der Arbeit anfange zu lernen und in Zeitintervallen (oder so) arbeite. Also eine Stunde Arbeit, 30 Minuten Pause,... Aber sonst kann ich so wie jetzt gut lernen. Auf diesem allwissendem Zettel stand auch, dass nur stures durchlesen nichts bringen würde. So ein Sch***.
Ich wünsch mir gerade so ziemlich größtenteils meine alten Lehrer wieder, da haben wir den Unterricht mit sinnvollerem Zeug gefüllt und nicht mit "Wie bereite ich mich auf eine Klassenarbeit vor." Das weiß nämlich in der 11. Klasse keiner.
Den Bezug zum Titel muss ich auch noch kurz klarstellen. Wir sollen als Hausaufgabe einen Zeitplan machen, bis zur letzten Arbeit vor den Ferien. In dem soll stehen, wann wir was lernen und wie viel davon. Wie soll ich das bitte machen? Dafür müsste ich meinen ganzen Tag vorrausplanen und das kann und mache ich auch nicht, weil ich nie genau weiß, was ich so mache. Mich an einen Plan zu halten schränkt mich irgendwie so ein und das gefällt mir nicht. Die Hausaufgabe gefällt mir auch nicht, ich schreib einfach irgendwas hin. Es kommt doch sowieso wieder irgendwas zwischen den Plan, weswegen ich ihn nicht einhalte, er bringt mir im Endeffekt also nichts. Ich verschwende eigentlich sogar meinte Zeit damit, ihn zu machen.
P.S: Unsere Englisch Lehrerin braucht jetzt schon zwei Wochen für eine Klassenarbeit, die zwei Seiten hat und aus folgenden Teilen besteht: 1. Seite --> Mediation ; 2. Seite --> Verb in richtige Zeit + freies Schreiben ohne Mindestanzahl von Wörtern.
Thursday, December 6, 2012
Zeitplaner
Wir sollten in Englisch für die ganze Woche einen Zeitplan machen und ich hab hier auch schon was dazu gesagt. Als Hausaufgabe sollten wir den eben für die ganze Woche machen und mir ist erst heute aufgefallen, dass ich nur Montag ausgefüllt habe, von 13.30Uhr bis 22.00Uhr. Also hab ich noch eben in ein paar Minuten den Rest hingekritzelt und dann ist mir eins aufgefallen. Ich könnte mich nicht nach so einem Zeitplan richten.
Man hat dann so viele Vorgaben, wann was zu erledigen ist und wo man lernen so, was man lernen soll,... Ich habe meine festen Zeiten für Nachhilfe, aber sonst plane ich echt nicht viel. Ich lasse es lieber auf mich zukommen und guck dann eben, was ich wann mache. Ich hab keine festen Zeiten für's Gassi gehen, weil ich rausgehe, wenn es gerade passt. Mal um 13.45Uhr, mal um kurz nach zwei, immer unterschiedlich. Ich lege mir zwar so grob Termine im Kopf an, wann ich was mit Freunden machen will, aber da sind die Uhrzeiten auch eher zweitrangig. Okay, am Sonntag mit dem und dem da hin, wann mach ich dann am Abend davor aus oder noch am Tag selbst. Wann ich zurückkomme, weiß ich auch manchmal nur so ungefähr, aber nie so ganz genau. Ein Zeitplan würde für mich auch gar nicht richtig funktionieren, weil mir immer wieder was dazwischen kommt. Ich bekomme eine Bahn nicht, die Bahn kommt zu spät, ich verpasse den Bus, ich gehe noch zu Freunden usw. Wie würde es denn ablaufen, wenn mich Abends noch jemand anruft und danach frägt, ob ich noch Bock hab vorbeizukommen?
"Hey, hast du Lust zu mir zu kommen?"
"Einen Moment, muss kurz auf meinem Planer nachgucken."
"DU hast einen Planer?"
"Jap und ich sehe gerade, dass ich in genau 30 Minuten lernen muss, tut mir Leid. Morgen hab ich zwischen 15.30Uhr und 16.00Uhr Zeit, da steht bei mir noch nichts drin."
Niemals, ich geh dann eben noch kurz weg, da leg ich mich doch nicht auf einen Planer fest, wann ich was machen will. Dazu hab ich meinen Kopf, der bekommt das auch noch so hin. Die Tage, an denen ich was machen will, kann ich mir merken, die Uhrzeit entfällt mir eventuell, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Ich bin eigentlich immer pünktlich.
Heute musste ich noch nach Ludwigsburg um mir mein Rezept beim Arzt abzuholen und danach bin ich in die Apotheke. Hatte ich nicht geplant, ich wollte eigentlich morgen gehen, aber mein Arzt hat nur bis 13.00Uhr offen. Also eben doch noch kurz nach Ludwigsburg. Danach dachte ich mir, dass ich doch auch noch eben in zwei Buchläden kann um nach einem neuen Buch zu gucken, meins hab ich bald durch. Nichts gefunden, aber war auch nicht eingeplant, dass ich noch in einen Buchladen gehe. Hat sich eben so ergeben.
Für manche mag das mit einem Termin/Zeitplaner gut laufen, aber ich kann das nicht wirklich. Ich hab auch nicht immer irgendwo Platz für das Teil und würde auch oft keinen Stift dabei haben um was einzutragen. Bringt es bei mir also nicht wirklich. Klar, ein Notizbuch oder so für die Schule ist ganz gut, aber einen Planer für den Ablauf eines Tages hab ich nicht. Ich bin lieber etwas spontaner und flexibel mit meiner Zeit und plane nicht alles zu. Ich lebe ja nicht, um mir einen genauen Plan von meinem Leben zu machen.
Man hat dann so viele Vorgaben, wann was zu erledigen ist und wo man lernen so, was man lernen soll,... Ich habe meine festen Zeiten für Nachhilfe, aber sonst plane ich echt nicht viel. Ich lasse es lieber auf mich zukommen und guck dann eben, was ich wann mache. Ich hab keine festen Zeiten für's Gassi gehen, weil ich rausgehe, wenn es gerade passt. Mal um 13.45Uhr, mal um kurz nach zwei, immer unterschiedlich. Ich lege mir zwar so grob Termine im Kopf an, wann ich was mit Freunden machen will, aber da sind die Uhrzeiten auch eher zweitrangig. Okay, am Sonntag mit dem und dem da hin, wann mach ich dann am Abend davor aus oder noch am Tag selbst. Wann ich zurückkomme, weiß ich auch manchmal nur so ungefähr, aber nie so ganz genau. Ein Zeitplan würde für mich auch gar nicht richtig funktionieren, weil mir immer wieder was dazwischen kommt. Ich bekomme eine Bahn nicht, die Bahn kommt zu spät, ich verpasse den Bus, ich gehe noch zu Freunden usw. Wie würde es denn ablaufen, wenn mich Abends noch jemand anruft und danach frägt, ob ich noch Bock hab vorbeizukommen?
"Hey, hast du Lust zu mir zu kommen?"
"Einen Moment, muss kurz auf meinem Planer nachgucken."
"DU hast einen Planer?"
"Jap und ich sehe gerade, dass ich in genau 30 Minuten lernen muss, tut mir Leid. Morgen hab ich zwischen 15.30Uhr und 16.00Uhr Zeit, da steht bei mir noch nichts drin."
Niemals, ich geh dann eben noch kurz weg, da leg ich mich doch nicht auf einen Planer fest, wann ich was machen will. Dazu hab ich meinen Kopf, der bekommt das auch noch so hin. Die Tage, an denen ich was machen will, kann ich mir merken, die Uhrzeit entfällt mir eventuell, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Ich bin eigentlich immer pünktlich.
Heute musste ich noch nach Ludwigsburg um mir mein Rezept beim Arzt abzuholen und danach bin ich in die Apotheke. Hatte ich nicht geplant, ich wollte eigentlich morgen gehen, aber mein Arzt hat nur bis 13.00Uhr offen. Also eben doch noch kurz nach Ludwigsburg. Danach dachte ich mir, dass ich doch auch noch eben in zwei Buchläden kann um nach einem neuen Buch zu gucken, meins hab ich bald durch. Nichts gefunden, aber war auch nicht eingeplant, dass ich noch in einen Buchladen gehe. Hat sich eben so ergeben.
Für manche mag das mit einem Termin/Zeitplaner gut laufen, aber ich kann das nicht wirklich. Ich hab auch nicht immer irgendwo Platz für das Teil und würde auch oft keinen Stift dabei haben um was einzutragen. Bringt es bei mir also nicht wirklich. Klar, ein Notizbuch oder so für die Schule ist ganz gut, aber einen Planer für den Ablauf eines Tages hab ich nicht. Ich bin lieber etwas spontaner und flexibel mit meiner Zeit und plane nicht alles zu. Ich lebe ja nicht, um mir einen genauen Plan von meinem Leben zu machen.
Tuesday, December 4, 2012
Monday, December 3, 2012
Zeit Zeit Zeit
Letztes Jahr hatte ich irgendwie extrem viel Freizeit, obwohl da überall immer irgendwas war. Eigentlich, muss ich dazu sagen. Hier haben welche rumgemotzt, dass wir in Geschichte und EWG so viel machen müssen, dann haben alle wegen den Prüfungen rumgestresst und auch noch wegen den Arbeiten, die dazwischen fielen. Ich stand irgendwie mittendrin und hab von diesem ganzen Stress gar nichts mitbekommen. Ich hab immer nur gehört, dass wir doch so wenig Zeit hätten und so viel zu tun hätten. Wo? Meine guten Noten hab ich trotzdem gemach, ich hab aber über das 10. Schuljahr doch echt viel Freizeit.
Jetzt ist da nicht mehr so viel übrig. Wir sollen diese Woche unsere Woche in einen Zeitplan eintragen und den einhalten und da hab ich gemerkt, wie voll die ersten drei Tage der Woche sind.
Montag: 6.15Uhr aufstehen - 7.00Uhr zur Bahn - 7.50Uhr beginnt der Unterricht und geht bis 12.50Uhr - Mittagspause bis 13.50 - Mittagsschule bis 15.20Uhr - Dann geht's los und ich muss nach hause --> Entweder 16.00Uhr oder 16.30 - Eine Stunde oder eine halbe Stunde Zeit - 17.00Uhr zur Bahn und um 17.30Uhr beginnt meine Nachhilfe - 18.30Uhr fertig, auf den Bus warten (wegen dem Wetter) und in die Bahn um 19.10Uhr - Um 19.30Uhr bin ich zuhause, muss mit dem Hund noch raus, essen und soll danach eigentlich lernen *hust*
Mein Tag endet meistens um 23.00Uhr oder noch später, weil ich zur Zeit wieder nie einschlafe.
Dienstags läuft es genauso, da muss ich nur in eine andere Straße laufen, nachdem ich aus dem Bus raus bin um zu meiner Nachhilfe zu kommen.
Mittwochs ein bisschen mehr Pause, da hab ich von 16.00Uhr oder 16.30Uhr bis 18.30Uhr frei, was auch nur zwei Stunden sind. Danach bin ich aber auch erst um halb neun zuhause.
Donnerstag Mittag frei und Freitags mal so mal so. Entweder ich bin 90 Minuten an meiner alten Schule oder ich gehe nach 45 Minuten wieder oder sofort, weil keine Nachhilfe für mich da ist.
Mal grob zusammengefasst, ist da gar nicht so viel Freizeit, blöd. Aber ich änder meinen Plan im zweiten Halbjahr, da hab ich keine Mittagsschule mehr und schieb eventuell beide Nachhilfen nach da oder die eine auf Mittwoch, damit ich zwei freie Tage hab.
Jetzt ist da nicht mehr so viel übrig. Wir sollen diese Woche unsere Woche in einen Zeitplan eintragen und den einhalten und da hab ich gemerkt, wie voll die ersten drei Tage der Woche sind.
Montag: 6.15Uhr aufstehen - 7.00Uhr zur Bahn - 7.50Uhr beginnt der Unterricht und geht bis 12.50Uhr - Mittagspause bis 13.50 - Mittagsschule bis 15.20Uhr - Dann geht's los und ich muss nach hause --> Entweder 16.00Uhr oder 16.30 - Eine Stunde oder eine halbe Stunde Zeit - 17.00Uhr zur Bahn und um 17.30Uhr beginnt meine Nachhilfe - 18.30Uhr fertig, auf den Bus warten (wegen dem Wetter) und in die Bahn um 19.10Uhr - Um 19.30Uhr bin ich zuhause, muss mit dem Hund noch raus, essen und soll danach eigentlich lernen *hust*
Mein Tag endet meistens um 23.00Uhr oder noch später, weil ich zur Zeit wieder nie einschlafe.
Dienstags läuft es genauso, da muss ich nur in eine andere Straße laufen, nachdem ich aus dem Bus raus bin um zu meiner Nachhilfe zu kommen.
Mittwochs ein bisschen mehr Pause, da hab ich von 16.00Uhr oder 16.30Uhr bis 18.30Uhr frei, was auch nur zwei Stunden sind. Danach bin ich aber auch erst um halb neun zuhause.
Donnerstag Mittag frei und Freitags mal so mal so. Entweder ich bin 90 Minuten an meiner alten Schule oder ich gehe nach 45 Minuten wieder oder sofort, weil keine Nachhilfe für mich da ist.
Mal grob zusammengefasst, ist da gar nicht so viel Freizeit, blöd. Aber ich änder meinen Plan im zweiten Halbjahr, da hab ich keine Mittagsschule mehr und schieb eventuell beide Nachhilfen nach da oder die eine auf Mittwoch, damit ich zwei freie Tage hab.
Sunday, December 2, 2012
Faul faul faul
Seit dem die Sommerferien und die ersten paar Schulwochen rum sind, merke ich wieder, wie faul ich doch eigentlich bin. Ganz besonders, wie faul ich jetzt gerade bin. Ich hab einfach sowas vor gar keinen Bock auf Schulzeug und versuch immer, es irgendwie rauszuschieben und irgendwas anderes davor zu drängen. Einfach nur, damit ich später alles auf einmal machen muss *hust*. Geschichte Arbeit am Dienstag? Ach ich lern dann ab morgen mal. Jetzt mal ehrlich, ich hatte letztes Jahr eine 1 in Geschichte und hab mehr als eine Woche vor der Arbeit angefangen zu lernen und jetzt bekomme ich wirklich meinen verdammten Arsch nicht mehr hoch, ich hab einfach keine Lust. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir letztes Jahr eben so viel Mühe gegeben habe, möglichst gute Noten zu bekommen und jetzt erstmal Ruhe will. Aber die Ruhe wird nicht kommen, wenn ich alles auf einmal kommen lasse. Ich hab mich eigentlich nicht darum bemüht ans Gymnasium zu kommen, damit ich jetzt auf faul mache und nichts tue. Ich würde meine Noten eigentlich gerne halten, aber wenn es so weiterläuft, dann wird das echt hart. Ich mag meine Lehrer auch nicht, es gibt zwei Lehrer, die okay sind, der Rest nervt mich. Englisch war mein Lieblingsfach, ich mag es jetzt auch noch, aber die Lehrerin ist einfach nur schlimm. Deutsch fand ich nie schlimm, aber meine jetzige Lehrerin ist auch einfach nur schlecht und genauso ist es mit Geschichte, ich mag den Lehrer nicht. Ich will meinen alten Lehrer in Geschichte wieder haben, da bin ich besser klar gekommen. Hier ist so extrem viel Gruppenarbeit, man macht fast nichts anderes mehr.
Ich würde alles zur Zeit lieber machen, als Schule. Aber auf der einen Seite nehme ich gerade auch alles etwas gelassen, ob das gut ist ist eine andere Frage, wird sich zeigen. Everything else > School.
Ich will die Faulheit nicht überhand nehmen lassen. Ich hab mir letztes Jahr nicht den Arsch aufgerissen, damit ich dieses Jahr alles hinschmeiße und mich faul in die Ecke lege.
Ich würde alles zur Zeit lieber machen, als Schule. Aber auf der einen Seite nehme ich gerade auch alles etwas gelassen, ob das gut ist ist eine andere Frage, wird sich zeigen. Everything else > School.
Ich will die Faulheit nicht überhand nehmen lassen. Ich hab mir letztes Jahr nicht den Arsch aufgerissen, damit ich dieses Jahr alles hinschmeiße und mich faul in die Ecke lege.
Saturday, December 1, 2012
Lehrer? Nur schlechte Erfahrungen
In der Psychologie gibt es mehrere Gesetze der Wahrnehmung und die werden von sozialen und individuellen Faktoren beeinflusst. Ein individueller Faktor wäre zum Beispiel der, der Erfahrungen. Dazu gibt es noch ein Beispiel, das mir nicht gefällt und mit dem ich nicht übereinstimme, aber ein großer Teil meiner Klasse schon.
Wenn man eine Person sieht, die ein Lehrer ist, dann lässt man alle schlechten Erfahrungen mit einfließen, die man mit Lehrern gemacht hat.
Falsch, nein. Kein bisschen, wieso sollte ich sowas machen? 1. Sind nicht alle gleich, 2. kann man auch gute Erfahrungen mit Lehrern machen und 3. stelle ich eine Person nicht mit einem schlechten Lehrer gleich, nur weil sie auch ein Lehrer ist.
Wenn ich jemanden sehe und mir gesagt wird, dass es ein Lehrer ist, dann ist die Person eben kein Lehrer. Aber sie ist kein dummer, schlechter Lehrer, weil mein Mathe-Lehrer vielleicht so war. Sie ist aber auch nicht der beste Englisch-Lehrer, nur weil meiner gut war. Am meisten stört es mich eigentlich, dass man angeblich die schlechten Erfahrungen mit einfließen lässt. Macht man nur noch schlechte Erfahrungen mit Lehrern? Sind jetzt alle Lehrer so scheiße geworden, dass es da keine netten und guten mehr unter all diesen doch so dummen Lehrern gibt? Ich habe so viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht, deswegen würde ich einen Lehrer, den ich kenne nie irgendwie bewerten und schlechte Erfahrungen mit einfließen lassen. Wieso denn auch, wenn ich Lehrer hatte, die gut waren? Das wäre die völlig falsche Hypothese um auf einen neuen Lehrer zuzugehen, wenn man darin seinen dummen Mathe-Lehrer sieht. Genauso falsch ist es aber auch, übermutig zu sein und seinen Lieblings-Lehrer drin sehen, das kann auch schief gehen.
Also nochmal eben zusammengefasst.
Ich habe viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht und mag das Beispiel bezüglich dem individuellen Faktor der Erfahrungen nicht.
Wenn man eine Person sieht, die ein Lehrer ist, dann lässt man alle schlechten Erfahrungen mit einfließen, die man mit Lehrern gemacht hat.
Falsch, nein. Kein bisschen, wieso sollte ich sowas machen? 1. Sind nicht alle gleich, 2. kann man auch gute Erfahrungen mit Lehrern machen und 3. stelle ich eine Person nicht mit einem schlechten Lehrer gleich, nur weil sie auch ein Lehrer ist.
Wenn ich jemanden sehe und mir gesagt wird, dass es ein Lehrer ist, dann ist die Person eben kein Lehrer. Aber sie ist kein dummer, schlechter Lehrer, weil mein Mathe-Lehrer vielleicht so war. Sie ist aber auch nicht der beste Englisch-Lehrer, nur weil meiner gut war. Am meisten stört es mich eigentlich, dass man angeblich die schlechten Erfahrungen mit einfließen lässt. Macht man nur noch schlechte Erfahrungen mit Lehrern? Sind jetzt alle Lehrer so scheiße geworden, dass es da keine netten und guten mehr unter all diesen doch so dummen Lehrern gibt? Ich habe so viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht, deswegen würde ich einen Lehrer, den ich kenne nie irgendwie bewerten und schlechte Erfahrungen mit einfließen lassen. Wieso denn auch, wenn ich Lehrer hatte, die gut waren? Das wäre die völlig falsche Hypothese um auf einen neuen Lehrer zuzugehen, wenn man darin seinen dummen Mathe-Lehrer sieht. Genauso falsch ist es aber auch, übermutig zu sein und seinen Lieblings-Lehrer drin sehen, das kann auch schief gehen.
Also nochmal eben zusammengefasst.
Ich habe viele gute Erfahrungen mit Lehrern gemacht und mag das Beispiel bezüglich dem individuellen Faktor der Erfahrungen nicht.
Thursday, November 29, 2012
"Ein bisschen Drill ist gut"
Heute haben wir in Pädagogik ein kleines Rollenspiel gemacht, bzw. ein paar aus der Klasse haben es gemacht, der Rest hat zugeguckt. Es ging über eine chinesische Amerikanerin, dessen Name ich vergessen habe, die aber letztes Jahr ein Buch rausgebracht hat. Darin ging es darum, wie sie ihre Kinder erzogen hat und sie hat sie ziemlich krass erzogen. Vorgegeben, was für Hobbys sie haben müssen und es gab auch strenge Regeln. Freundinnen durften nicht übernachten und die beiden Töchter auch nicht irgendwo anders, außer zuhause. Die Mutter hat die beiden also so erzogen, wie es ihr am besten passt. Wollte, dass sie fließend Mandarin und Englisch sprechen und das eine Kind musste Geige spielen, dass andere Klavier. Das Rollenspiel war ein Interview, dass wirklich stattgefunden hat, also eine Nachspiel davon.
Dann kam eben der Satz: "Ein bisschen Drill ist gut." Man soll seine Kinder nicht immer alles aufgeben lassen, sondern sie dran halten. Wenigstens für ein paar Wochen, damit das Kind auch mal was entdeckt und nicht sofort aufgibt, wenn es ein bisschen anstrengend wird. Ohne Fleiß kein Preis und so, kam auch ganz oft. Hat mich an mich erinnert.
Ich hab immer ganz viel machen wollen, hab aber nie alles wirklich richtig lange gemacht. Darüber hab ich schonmal einen Eintrag geschrieben, aber nur bezogen auf die ganzen Instrumente, die ich mal gespielt hab bzw. angefangen und wieder aufgegeben habe. Ich greif es jetzt einfach nochmal auf, damit ich beruhigt schlafen gehen kann.
Das erste, was ich gemacht habe und wo ich mich dran erinnern kann, war Klavier spielen. Ich fand das Instrument toll und wollte es lernen, aber irgendwann bin ich dann nicht mehr zum Unterricht, ich weiß selber nicht mehr genau, wieso. Dann bin ich in den Schwimmverein gegangen und war auch eigentlich richtig gut. Es hat mir Spaß gemacht und ich hab auch mal bei Wettbewerben mitgemacht. Aber dann wollte ich irgendwann nicht mehr und hab es nach ein oder zwei Jahren auch liegen lassen. Es hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht, weil mein eigentlicher Trainer nicht mehr da war und die Neue fand ich blöd. Ich hab es aber ein paar Jahre später mal ganz kurz wieder angefangen, aber auch nur für ein oder zwei Monate. Dann kam noch Tennis zwischen rein, aber auch da hatte ich keinen Spaß mehr dran. Das nächste, an das ich mich erinnern kann wäre dann glaube ich Geige, dass muss irgendwann in der 6. Klasse gewesen sein. Es hielt aber auch nicht lange an, meine Finger waren zu kurz und meinen Eltern war das Risiko zu groß, dass sie die Geige zahlen müssen, weil sie mir hinfällt und eine Geige ist teuer. Also hab ich es auch gelassen und bin ins Judo. Da hab ich dann meinen jetzigen besten Freund wieder gesehen, hier nachzulesen. Aber auch da hab ich aufgehört, weil nur kleinere Kinder da waren und es eben auch nicht mehr wirklich viel Spaß gemacht hat. Was soll ich jetzt tun? Genau, Schlagzeug! Für ein paar Wochen, meine Eltern wollten mir kein Schlagzeug kaufen, also hab ich mir ein E-Bass gewünscht. Aber davor kam noch was anderes. Ich war auf dem Tischtennis Trip, wegen einem Freund und wir sind zum Intersport gegangen. Es lief aber darauf raus, dass wir ein Skateboard haben wollten und ich in dem Jahr zu Weihnachten auch mein eigenes bekommen habe, davor hab ich mir eins geliehen. Ich bin also Skateboard gefahren für etwa ein halbes Jahr oder etwas mehr. Ich hab es nicht richtig hinbekommen, hat keinen Spaß mehr gemacht und ich hab aufgehört. Kommen wir zum E-Bass zurück. Ich hatte erst keinen Unterricht, fand es richtig toll und hab gerne gespielt und schnell gelernt. Dann hab ich Unterricht genommen, meinen Eltern war es zu teuer und ich hab wieder für mich gespielt bzw. mit meiner "Band" die auseinander gebrochen ist, weil mich mit einem damals sehr guten Freund so sehr gestritten habe, dass wir uns jetzt nichtmal mehr angucken, wenn wir uns über den Weg laufen. Es hielt dann aber noch für einen Monat, bis ich mit dem Bass doch aufgehört habe. Und jetzt?
Jetzt fahr ich seit zwei Jahren Longboard, hab einen Sponsor und extrem viel Spaß daran. Fazit: Ich hab lange gebraucht, aber doch noch was gefunden.
Wie wäre das jetzt gewesen, wenn meine Eltern ein wenig Drill eingesetzt hätten? "Nein, du bleibst im Schwimmverein!" Wäre ich jetzt ein ganz guter Schwimmer, der regelmäßig Wettbewerbe gewinnt? "Jetzt bleib doch mal am Tennis!" Wäre ich auch ganz gut geworden und jetzt erfolgreich damit? "Bleib ab E-Bass spielen, hör wegen sowas doch nicht auf!" Vielleicht wäre ich ja jetzt in einer Band, die ab und zu mal Gigs hat. Oder auch nicht. Hätten mich meine Eltern aber in eine bestimmte Richtung gedrillt, würde ich jetzt mit Sicherheit nicht Longboard fahren. Aber dabei brauch ich keinen Drill, da bleibe ich selber dran.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie mein Englisch Lehrer bei meiner ersten GFS darauf reagiert hat, dass ich nicht mehr Skateboard fahre, aber trotzdem eine GFS drüber mache. Er meinte, ich solle doch weitermachen. Aber als ich gesagt hab, dass es keinen Spaß macht, weil ich es nicht schaffe, hat er immer noch gesagt, dass ich trotzdem weiter machen soll. Bis ich es schaffe, nicht aufgeben. Ich merke erst jetzt, drei Jahre später, was dahinter steckt. Ich muss drüber lächeln.
Dann kam eben der Satz: "Ein bisschen Drill ist gut." Man soll seine Kinder nicht immer alles aufgeben lassen, sondern sie dran halten. Wenigstens für ein paar Wochen, damit das Kind auch mal was entdeckt und nicht sofort aufgibt, wenn es ein bisschen anstrengend wird. Ohne Fleiß kein Preis und so, kam auch ganz oft. Hat mich an mich erinnert.
Ich hab immer ganz viel machen wollen, hab aber nie alles wirklich richtig lange gemacht. Darüber hab ich schonmal einen Eintrag geschrieben, aber nur bezogen auf die ganzen Instrumente, die ich mal gespielt hab bzw. angefangen und wieder aufgegeben habe. Ich greif es jetzt einfach nochmal auf, damit ich beruhigt schlafen gehen kann.
Das erste, was ich gemacht habe und wo ich mich dran erinnern kann, war Klavier spielen. Ich fand das Instrument toll und wollte es lernen, aber irgendwann bin ich dann nicht mehr zum Unterricht, ich weiß selber nicht mehr genau, wieso. Dann bin ich in den Schwimmverein gegangen und war auch eigentlich richtig gut. Es hat mir Spaß gemacht und ich hab auch mal bei Wettbewerben mitgemacht. Aber dann wollte ich irgendwann nicht mehr und hab es nach ein oder zwei Jahren auch liegen lassen. Es hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht, weil mein eigentlicher Trainer nicht mehr da war und die Neue fand ich blöd. Ich hab es aber ein paar Jahre später mal ganz kurz wieder angefangen, aber auch nur für ein oder zwei Monate. Dann kam noch Tennis zwischen rein, aber auch da hatte ich keinen Spaß mehr dran. Das nächste, an das ich mich erinnern kann wäre dann glaube ich Geige, dass muss irgendwann in der 6. Klasse gewesen sein. Es hielt aber auch nicht lange an, meine Finger waren zu kurz und meinen Eltern war das Risiko zu groß, dass sie die Geige zahlen müssen, weil sie mir hinfällt und eine Geige ist teuer. Also hab ich es auch gelassen und bin ins Judo. Da hab ich dann meinen jetzigen besten Freund wieder gesehen, hier nachzulesen. Aber auch da hab ich aufgehört, weil nur kleinere Kinder da waren und es eben auch nicht mehr wirklich viel Spaß gemacht hat. Was soll ich jetzt tun? Genau, Schlagzeug! Für ein paar Wochen, meine Eltern wollten mir kein Schlagzeug kaufen, also hab ich mir ein E-Bass gewünscht. Aber davor kam noch was anderes. Ich war auf dem Tischtennis Trip, wegen einem Freund und wir sind zum Intersport gegangen. Es lief aber darauf raus, dass wir ein Skateboard haben wollten und ich in dem Jahr zu Weihnachten auch mein eigenes bekommen habe, davor hab ich mir eins geliehen. Ich bin also Skateboard gefahren für etwa ein halbes Jahr oder etwas mehr. Ich hab es nicht richtig hinbekommen, hat keinen Spaß mehr gemacht und ich hab aufgehört. Kommen wir zum E-Bass zurück. Ich hatte erst keinen Unterricht, fand es richtig toll und hab gerne gespielt und schnell gelernt. Dann hab ich Unterricht genommen, meinen Eltern war es zu teuer und ich hab wieder für mich gespielt bzw. mit meiner "Band" die auseinander gebrochen ist, weil mich mit einem damals sehr guten Freund so sehr gestritten habe, dass wir uns jetzt nichtmal mehr angucken, wenn wir uns über den Weg laufen. Es hielt dann aber noch für einen Monat, bis ich mit dem Bass doch aufgehört habe. Und jetzt?
Jetzt fahr ich seit zwei Jahren Longboard, hab einen Sponsor und extrem viel Spaß daran. Fazit: Ich hab lange gebraucht, aber doch noch was gefunden.
Wie wäre das jetzt gewesen, wenn meine Eltern ein wenig Drill eingesetzt hätten? "Nein, du bleibst im Schwimmverein!" Wäre ich jetzt ein ganz guter Schwimmer, der regelmäßig Wettbewerbe gewinnt? "Jetzt bleib doch mal am Tennis!" Wäre ich auch ganz gut geworden und jetzt erfolgreich damit? "Bleib ab E-Bass spielen, hör wegen sowas doch nicht auf!" Vielleicht wäre ich ja jetzt in einer Band, die ab und zu mal Gigs hat. Oder auch nicht. Hätten mich meine Eltern aber in eine bestimmte Richtung gedrillt, würde ich jetzt mit Sicherheit nicht Longboard fahren. Aber dabei brauch ich keinen Drill, da bleibe ich selber dran.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie mein Englisch Lehrer bei meiner ersten GFS darauf reagiert hat, dass ich nicht mehr Skateboard fahre, aber trotzdem eine GFS drüber mache. Er meinte, ich solle doch weitermachen. Aber als ich gesagt hab, dass es keinen Spaß macht, weil ich es nicht schaffe, hat er immer noch gesagt, dass ich trotzdem weiter machen soll. Bis ich es schaffe, nicht aufgeben. Ich merke erst jetzt, drei Jahre später, was dahinter steckt. Ich muss drüber lächeln.
You CAN close your heart.
Es gibt da auf Facebook diese Seite, nennt sich "The Big Quote". Da werden täglich irgendwelche Zitate von berühmten oder weniger berühmten gepostet, in Form von Bildern. Ich guck mir die relativ gerne an, weil die echt richtig gut sind und über eins möchte ich jetzt einen Eintrag schreiben, deswegen bin ich hier.
Ich hab es mir relativ lange angeguckt, bis mir was dazu eingefallen ist, weil ich eigentlich erst dachte, dass das Zitat Recht hat. Hat es aber nicht unbedingt, wenn man es von einer anderen Seite betrachtet. Übrigens ist es von Johnny Depp. Erstmal lesen und kurz drüber nachdenken.
Ich hab es mir relativ lange angeguckt, bis mir was dazu eingefallen ist, weil ich eigentlich erst dachte, dass das Zitat Recht hat. Hat es aber nicht unbedingt, wenn man es von einer anderen Seite betrachtet. Übrigens ist es von Johnny Depp. Erstmal lesen und kurz drüber nachdenken.
Ja, man kann seine Augen schließen, wenn man etwas nicht sehen will. Aber man kein sein Herz genauso schließen, wenn man etwas nicht fühlen will. Aber ich meine nicht die negativen Gefühle, wie Schmerz (nicht den körperlichen) oder Trauer, sowas kann man nicht einfach draußen halten, weil mein sein Herz davor verschließen will. Die Sachen werden durchdringen. Man kann sein Herz vor dem Gefühl der Nähe schließen. Wenn man Nähe von anderen nicht fühlen will, nicht haben will, kann mein sein Herz schließen und diese Gefühle nicht durchlassen. Vertrauen ist auch sowas, damit hab ich selber schon Erfahrungen mit gemacht. Ich selbst hab mich nicht verschlossen, aber ich habe andere gesehen, die sich verschlossen haben. Sie wollten keine Nähe zulassen und Vertrauen gab es nicht.
Es ist ziemlich schwer und mühsam, an solche ranzukommen und zu zeigen, dass man sein Herz nicht vor Vertrauen und Nähe schließen muss. Vertrauen und Nähe sind gute Gefühle, man sollte sie nicht versuchen mit Schmerz und Trauer gleichzusetzen und sie deswegen raushalten wollen. Man sollte nur nicht den falschen seine Nähe und sein Vertrauen schenken, dann wünscht man sich, sein Herz nie geöffnet zu haben. Wenn man es aber den richtigen gegenüber öffnet, dann ist man danach glücklicher. Es dauert nur lange, bis man es schafft, solche Personen dazu zu bringen, das Schloss aufzuschließen. Man darf die Geduld nicht verlieren, muss dran bleiben, darf sich nicht so leicht zurückwerfen lassen. Muss mit Streit rechnen, es verkraften können und wieder auf die richtige Bahn kommen, nicht liegen bleiben und es sein lassen. Dann ist man danach auch selbst ein glücklicherer Mensch.
So gut dein Zitat ist Johnny, ich sehe es ein bisschen anders.
Wednesday, November 28, 2012
Unsicherheit ohne unsicher sein zu müssen
Manchmal oder eher ziemlich oft bin ich unsicher über Sachen oder Entscheidungen, über die ich gar nicht unsicher sein muss. Weil ich eigentlich aus Erfahrung weiß, dass die Rekationen auf das, was ich gesagt oder getan habe nicht negativ sein werden. Weil ich die Person eigentlich so gut kenne, dass ich die Reaktion voraussehen kann. Trotzdem ist da immer wieder diese Unsicherheit, weil es eben auch schon passiert ist, dass ich falsch eingeschätzt habe. Eigentlich ist das schon oft passiert, wahrscheinlich kommt deswegen diese Unsicherheit. Oder weil ich denke, eine Person doch nicht so gut zu kennen, wie ich es denke und ich deswegen eine Einschätzung mache und mir nicht sicher bin, ob die zutrifft.
Aber es liegt glaube ich auch einfach daran, dass ich schon sehr oft falsch eingeschätzt habe, einfach voll daneben. Dann reagiert die Person ganz anders, wie man es erwartet hatte. Nicht normal, sondern völlig angegriffen von dem, was man gesagt oder getan hat und dann hat man erstmal kurz keine Ahnung, wie man das jetzt wieder gerade biegen soll. Passiert sowas öfter, ist man eben vorsichtiger und unsicherer was Einschätzungen angeht. Ich denk mir manchmal, dass ich vielleicht doch zu viel gesagt habe oder etwas, was nicht so angebracht war. Um mich von der Unsicherheit ein bisschen zu befreien sag ich mir dann aber, dass es schon nicht so sein wird und ich die Person gut genug kenne um zu wissen, was ich sagen und machen darf. Denkt man das aber und dann ist es am Ende doch nicht so, ist der Rückschlag davon relativ heftig, als wenn man von Anfang an denkt, dass es doch falsch war. Wenn ich mir dann zu unsicher bin, entschuldige ich mich gleich hinterher. Da kommt dann auch oft die Frage, wieso ich mich denn entschuldige. Eine neue Erfahrung gemacht!
Unsicherheit zu haben, obwohl man weiß, dass man nicht unsicher sein muss ist aber normal.
Aber es liegt glaube ich auch einfach daran, dass ich schon sehr oft falsch eingeschätzt habe, einfach voll daneben. Dann reagiert die Person ganz anders, wie man es erwartet hatte. Nicht normal, sondern völlig angegriffen von dem, was man gesagt oder getan hat und dann hat man erstmal kurz keine Ahnung, wie man das jetzt wieder gerade biegen soll. Passiert sowas öfter, ist man eben vorsichtiger und unsicherer was Einschätzungen angeht. Ich denk mir manchmal, dass ich vielleicht doch zu viel gesagt habe oder etwas, was nicht so angebracht war. Um mich von der Unsicherheit ein bisschen zu befreien sag ich mir dann aber, dass es schon nicht so sein wird und ich die Person gut genug kenne um zu wissen, was ich sagen und machen darf. Denkt man das aber und dann ist es am Ende doch nicht so, ist der Rückschlag davon relativ heftig, als wenn man von Anfang an denkt, dass es doch falsch war. Wenn ich mir dann zu unsicher bin, entschuldige ich mich gleich hinterher. Da kommt dann auch oft die Frage, wieso ich mich denn entschuldige. Eine neue Erfahrung gemacht!
Unsicherheit zu haben, obwohl man weiß, dass man nicht unsicher sein muss ist aber normal.
Tuesday, November 27, 2012
Spam
Ich hasse Spam-Mails. Ich hasse es einfach, wenn ich auf Mails warte und dann nur Spam bekomme. Von GMX, von irgendwelchen anderen Seiten und ab und zu auch mal Jobangebote in irgendwelchen Agenturen.
War früher immer schon so, als ich noch bei Web.de war, da hab ich noch mehr Spam bekommen. Ich warte auf eine Mail und schaue in mein Postfach. Zwei neue Mails, zwei neue Mails von Web.de wuhu. Das ging dann immer weiter so, bis mein Web.de Account irgendwelche Fehler hatte und ich zu GMX gewechselt bin. Aber es ist immer noch das selbe, in letzter Zeit auch wieder. Ich warte auf eine Mail seit gestern Abend. Ich komm von der Schule wieder, guck in mein Postfach. Zwei neue Mails, ich hatte dann erwartet, dass zumindest eine der beiden die erwartete Mail ist. Nope, Spam. Geh Nachhilfe geben, komm wieder, check meine Mails. Eine neue Mail, aber auch nichts. Vor ein paar Minuten nochmal und schon wieder eine sch... Spam-Mail.
Es nervt, ehrlich. Niemand liest sich diese Mails durch, die löscht doch sowieso jeder, ganz besonders die von GMX, die liest keiner. Aber man bekommt sie einfach jeden Tag.
Ich will keine Spam-Mails, ich will die Mail, auf die ich warte.
War früher immer schon so, als ich noch bei Web.de war, da hab ich noch mehr Spam bekommen. Ich warte auf eine Mail und schaue in mein Postfach. Zwei neue Mails, zwei neue Mails von Web.de wuhu. Das ging dann immer weiter so, bis mein Web.de Account irgendwelche Fehler hatte und ich zu GMX gewechselt bin. Aber es ist immer noch das selbe, in letzter Zeit auch wieder. Ich warte auf eine Mail seit gestern Abend. Ich komm von der Schule wieder, guck in mein Postfach. Zwei neue Mails, ich hatte dann erwartet, dass zumindest eine der beiden die erwartete Mail ist. Nope, Spam. Geh Nachhilfe geben, komm wieder, check meine Mails. Eine neue Mail, aber auch nichts. Vor ein paar Minuten nochmal und schon wieder eine sch... Spam-Mail.
Es nervt, ehrlich. Niemand liest sich diese Mails durch, die löscht doch sowieso jeder, ganz besonders die von GMX, die liest keiner. Aber man bekommt sie einfach jeden Tag.
Ich will keine Spam-Mails, ich will die Mail, auf die ich warte.
Monday, November 26, 2012
Sunday, November 25, 2012
Authors Note: Fast.
Ich möchte noch schnell zu der kleinen Geschichte hier was sagen. --> Fast. (Als das deutsche Wort ausgesprochen)
Ist mir im Deutsch-Unterricht letzte Woche Montag eingefallen, aber ich hab nur die Idee gehabt, mehr nicht. Jetzt wurde eben was drauß und was ich eigentlich sagen will ist folgendes: Ich wechsel im Traum des Jungen zwischen den Personen, was relativ ungewöhnlich ist, aber möglich. Weil Traum. Eigentlich bleibt bei sowas ja der Blick auf einer Person, nämlich auf der, die träumt. Aber ich hab dann mittendrin die Idee gehabt, zu wechseln und Abwechslung mit reinzubringen. Zwischendrin ist mir dann halt wieder eingefallen, dass ich das ganze nur als Traum nehmen wollte, aber ich hab es dann trotzdem so gelassen, weil es ganz gut aussah.
Mal gucken, wie es ankommt.
Ist mir im Deutsch-Unterricht letzte Woche Montag eingefallen, aber ich hab nur die Idee gehabt, mehr nicht. Jetzt wurde eben was drauß und was ich eigentlich sagen will ist folgendes: Ich wechsel im Traum des Jungen zwischen den Personen, was relativ ungewöhnlich ist, aber möglich. Weil Traum. Eigentlich bleibt bei sowas ja der Blick auf einer Person, nämlich auf der, die träumt. Aber ich hab dann mittendrin die Idee gehabt, zu wechseln und Abwechslung mit reinzubringen. Zwischendrin ist mir dann halt wieder eingefallen, dass ich das ganze nur als Traum nehmen wollte, aber ich hab es dann trotzdem so gelassen, weil es ganz gut aussah.
Mal gucken, wie es ankommt.
Fast.
Etwas war hinter ihm her, aber er wusste nicht was. Er rannte durch die Straßen, bog in jede Gasse ein und versuchte zu entkommen. Aber die Schritte hinter ihm blieben, er hörte sie und sie wurden immer lauter. Was auch immer hinter ihm her war, kam näher. Es regnete und die Nacht war dunkel, in der Stadt waren nicht viele Laternen und überall blinde Ecken. Er rannte auf die Hauptstraße, keine Autos, alles still. 'Ich muss ein Auto finden', dachte er und sprintete weiter die Straße entlang. Plötzlich kam ein Van aus einer Seitenstraße und er schmiss sich vor das Auto: "STOP!" Der Fahrer hupte nur, hielt nicht und schoss an ihm vorbei. Er hielt ausschau nach der Brücke zum Fluss, er könnte ihn den Fluss springen und entkommen. Keuchend und außer Atem warf er noch schnell einen Blick nach hinten, er sah niemanden mehr. War er in Sicherheit? In Panik schaute er hin und her, versuchte seinen Verfolger zu sehen. Nichts. Außer Atem setzte er sich auf den Bordstein und ließ den Regen auf sich prasseln. Dann kam er, der Verfolger, aus einer der vielen Seitenstraßen. Groß, breit und schwarz gekleidet bewegte er sich schnell auf ihn zu, wollte töten. 'Ins Wasser, ich muss ins Wasser', er sprang und landete im kalten Wasser des Flusses. Er schwamm mit der Strömung, versuchte Distanz zwischen ihn und den Verfolger zu springen, aber der sprang direkt hinterher und hing ihm auch wieder an den Fersen. 'Wenn ich untertauche, sieht er mich vielleicht nicht, es ist viel zu dunkel hier unten', dachte er und tauchte unter, schwamm weiter, schneller. Er machte halt, blickte nach hinten aber konnte nichts sehen. Bis plötzlich ein Körper über ihm wegschwamm, weg von ihm. Er hielt sich fest, noch ein paar Sekunden, dann würde er wieder auftauchen und Luft holen. Neben ihm war eine kleine Treppe, die ans Ufer führte, er griff nach ihr und zog sich nach oben. Die Nachtluft war kalt, seine Kleidung mit Wasser vollgesaugt, aber er war entkommen. Noch immer erschöpft und in Panik lief er schnell die Straße nach oben und setzte sich in eine dunkle Gasse, zwischen Mülltonnen. 'Hier bin ich in Sicherheit, hier findet er mich nicht', dachte er. Aber er lag falsch, sein Verfolger hatte das selbe wie er gemacht, er war ihm die ganze Zeit gefolgt und bog nun auch in die Gasse ein, sah seine Beute zwischen den Mülltonnen, bewegte sich auf sie zu. Sie sprang auf, seine Beute rannte erneut vor ihm weg, aber bald würde sie außer Atem sein, dass wusste er, 'Ich muss ihn nur noch ein bisschen jagen... Wo rennt er hin? In die Fabrik? Perfekt, genau in eine Sackgasse.' Er folgte, hielt immer genug Abstand um ihn nicht zu verlieren.
Die Fabrik war dunkel, keine Lichter. Seine Beute rannte die Treppen hoch, in Richtung Dach. 'Will er sich selbst umbringen?' Der Verfolger schlich hinterher, unsicher über das, was dieser Junge da tat. Er wollte nicht auf das Dach, er wollte irgendwo anders hin, aber wohin nur? Er hatte ihn verloren, er konnte nichts mehr von ihm sehen und alles war schwarz um ihn rum. Der Schlag kam unerwartet, mit einer Eisenstange direkt auf den Hinterkopf. Schmerz schoss durch seinen Kopf, er drehte sich um und sah, wie der Junge wieder weg rannte. 'Das wars.' Der Verfolger sprang auf, holte seine Beute ein, war schon fast dran. Sackgasse, der Junge blieb stehen, drehte sich um. Angst in seinen Augen. "Tjaja, irgendwann kommt es doch zum Ende." Der Junge machte einen Schritt nach hinten, noch einen und dann war er verschwunden. Er viel über das Geländer, nach unten auf den Boden. Man hörte ein dumpfen Aufschlag. 'Oder so', dachte der Jäger und lief raus in die Nacht.
"Aufstehen Matthias, du bist spät dran!"
'Fuck, ich muss mich beeilen', Matze sprang auf und zog sich schnell an. Rannte nach unten in die Küche, nahm sich sein Pausenbrot und ging in Richtung Tür: "Tschau Mum, danke für's wecken!"
"Beim nächsten Mal kannst du selber schauen, wo du bleibst. Pass auf dich auf!"
Er öffnete die Tür und ging in Richtung Bushaltestelle. Sein Handy klingelte, Sarah seine Freundin: "Hey, was ist?"
"Matze, wo bleibst du wieder? Der Bus kommt in zwei Minuten."
"Ich bin doch schon auf dem Weg, bis gleich."
Er legte auf und rannte los. Links in die Straße, rechts und dann gerade aus. Eine Minute, er durfte den Bus nicht schon wieder verpassen. Er würde ihn verpassen. Er bog wieder links in die Straße und die kleine Abkürzung zu nehmen. Das Auto kam unterwartet aus der Einfahrt, er sah es nicht, es war zu spät zum ausweichen.
Die Fabrik war dunkel, keine Lichter. Seine Beute rannte die Treppen hoch, in Richtung Dach. 'Will er sich selbst umbringen?' Der Verfolger schlich hinterher, unsicher über das, was dieser Junge da tat. Er wollte nicht auf das Dach, er wollte irgendwo anders hin, aber wohin nur? Er hatte ihn verloren, er konnte nichts mehr von ihm sehen und alles war schwarz um ihn rum. Der Schlag kam unerwartet, mit einer Eisenstange direkt auf den Hinterkopf. Schmerz schoss durch seinen Kopf, er drehte sich um und sah, wie der Junge wieder weg rannte. 'Das wars.' Der Verfolger sprang auf, holte seine Beute ein, war schon fast dran. Sackgasse, der Junge blieb stehen, drehte sich um. Angst in seinen Augen. "Tjaja, irgendwann kommt es doch zum Ende." Der Junge machte einen Schritt nach hinten, noch einen und dann war er verschwunden. Er viel über das Geländer, nach unten auf den Boden. Man hörte ein dumpfen Aufschlag. 'Oder so', dachte der Jäger und lief raus in die Nacht.
"Aufstehen Matthias, du bist spät dran!"
'Fuck, ich muss mich beeilen', Matze sprang auf und zog sich schnell an. Rannte nach unten in die Küche, nahm sich sein Pausenbrot und ging in Richtung Tür: "Tschau Mum, danke für's wecken!"
"Beim nächsten Mal kannst du selber schauen, wo du bleibst. Pass auf dich auf!"
Er öffnete die Tür und ging in Richtung Bushaltestelle. Sein Handy klingelte, Sarah seine Freundin: "Hey, was ist?"
"Matze, wo bleibst du wieder? Der Bus kommt in zwei Minuten."
"Ich bin doch schon auf dem Weg, bis gleich."
Er legte auf und rannte los. Links in die Straße, rechts und dann gerade aus. Eine Minute, er durfte den Bus nicht schon wieder verpassen. Er würde ihn verpassen. Er bog wieder links in die Straße und die kleine Abkürzung zu nehmen. Das Auto kam unterwartet aus der Einfahrt, er sah es nicht, es war zu spät zum ausweichen.
Friday, November 23, 2012
Ein ermordeter Mozart in jedem von uns.
Wir haben heute in Pädagogik einen Ausschnitt aus dem Buch "Wind, Sand und Meer" von Antoine de Saint-Exupéry gelesen.
Es ging um einen Mann, der durch einen Zug läuft und sich die Passagiere anguckt, welche polnische Arbeiter sind, die aus Frankreich abgeschoben worden sind. Er sieht ein kleines Kind schlafen und beschreibt den Kopf als Musikerkopf, es wäre Mozart als Kind. Aber Mozart ist zum Tode verurteilt und am Ende ärgert er sich darüber, dass in jedem Menschen etwas von einem ermordeten Mozart steckt.
Wieso ist Mozart zum Tode verurteilt? Weil das Kind von seinen Eltern nie so gefördert werden kann, dass es sein eventuelles Talent für die Musik nutzen kann. Da den Eltern die finanziellen Mittel fehlen, wird das Kind keine Musikschule besuchen, es wird keinen Musikunterricht bekommen und auch wahrscheinlich kein Instrument spielen. Eben dadurch, dass es in eine finanziell schwache Familie geboren wird, die das Kind nicht fördern kann, wie es eventuell von Vorteil für das Kind wäre.
Deswegen steckt auch in jedem Menschen etwas von einem ermordeten Mozart, weil wegen mangelnder Förderung nie alle verborgenen Talente entdeckt werden können. Und genau da hab ich mich was gefragt. Steckt da in mir auch dieser ermordete Mozart und weiß ich vielleicht auch, wieso der da ist und welches Talent ermordet wurde? -Teilweise schon, ja.
Ich will hier mal in der Grundschule anfangen. Ich hatte damals schon so ein kleines Talent gute Geschichten zu schreiben, ich habe auch sehr gerne gelesen und hab es mir so ein bisschen angeeignet. Meine Lehrer waren immer total begeistert von dem, was ein Kind aus der zweiten oder dritten Klasse auf ein Stück Papier bringen kann. Ich hab dann immer wieder ganz gerne geschrieben, mir Überschriften geben lassen oder mir welche ausgedacht und dazu eine Geschichte geschrieben. Aber die waren meist nie länger als zwei oder höchsten drei Seiten. Bis ich dann in der 6. Klasse im Schullandheim mit einer langen Geschichte angefangen habe. Wir haben alle schon Pläne darüber gemacht, wie man gute Bilder einfügen könnte und wie viele Seiten am Ende dabei raus kommen. Es wurden nie mehr als etwas über 100, ich hab das "Buch" verloren. Schade eigentlich, ich mein so in der 6. Klasse mal eben so viel per Hand schreiben ist schon beeindruckend.
Dann kam fast zwei Jahre lang so gut wie nichts. Ich hatte keine wirklichen Ideen für irgendwelche Geschichten, bis es dann wieder anfing, ich aber komischerweise immer über Tod und Mord geschrieben habe. Die Geschichten waren trotzdem bliebt bei denen, die sie gelesen haben und einer aus meiner Klasse wollte eine sogar verfilmen, dazu kam es aber nie. Jetzt kommt die Förderung ins Spiel, die vorgenommen werden sollte. Meine Eltern und meine Klassenlehrerin kamen auf die Idee mich auf eine Schule für junge Autoren zu schicken, welche gar nicht weit weg ist. Das war in der 9. Klasse, aber auch dazu kam es nicht. Ich wollte kurzzeitig wirklich Autor werden, aber dann habe ich es mir selbst anders überlegt. Es ist nicht so, dass sie Förderung nicht gekommen wäre, ich wollte es nur selber nicht mehr. Hätte ich zugestimmt wären vielleicht schon Bücher von mir veröffentlicht worden, wer weiß. Aber ich weiß, dass es auf keinen Fall schlecht für mich war, den Weg nicht zu gehen. Es gibt eben Möglichkeiten wie Sand am Meer und ich hab mir einen anderes Sandkorn ausgesucht.
Jetzt habe ich hier und da mal Ideen für Geschichten, aber Fantasy wie früher bekomme ich nicht mehr hin. Dadurch, dass ich fast nur noch Englische Bücher lese, kann ich es im Deutschen nicht mehr richtig formulieren und es hört sich für mich nicht gut an. Aber auch wenn mir Kurzgeschichten einfallen, komme ich oft nicht zum schreiben, weil irgendwas blockiert und ich die Idee nicht ausschreiben kann, sie bleibt dann in Notizen in meinem Block.
Ich hab auch mal so aus Spaß reininterpretiert.
Kommt eventuell immer Mord, Tod etc. in meinen Geschichten vor, weil ich meinen Mozart selbst ermordet habe? Es ist nicht wegen mangelnder Förderung passiert, ich wollte die Förderung nicht.
Komische Frage, sie ist auch gar nicht ernst gemeint, kam mir nur in de Kopf.
Es ging um einen Mann, der durch einen Zug läuft und sich die Passagiere anguckt, welche polnische Arbeiter sind, die aus Frankreich abgeschoben worden sind. Er sieht ein kleines Kind schlafen und beschreibt den Kopf als Musikerkopf, es wäre Mozart als Kind. Aber Mozart ist zum Tode verurteilt und am Ende ärgert er sich darüber, dass in jedem Menschen etwas von einem ermordeten Mozart steckt.
Wieso ist Mozart zum Tode verurteilt? Weil das Kind von seinen Eltern nie so gefördert werden kann, dass es sein eventuelles Talent für die Musik nutzen kann. Da den Eltern die finanziellen Mittel fehlen, wird das Kind keine Musikschule besuchen, es wird keinen Musikunterricht bekommen und auch wahrscheinlich kein Instrument spielen. Eben dadurch, dass es in eine finanziell schwache Familie geboren wird, die das Kind nicht fördern kann, wie es eventuell von Vorteil für das Kind wäre.
Deswegen steckt auch in jedem Menschen etwas von einem ermordeten Mozart, weil wegen mangelnder Förderung nie alle verborgenen Talente entdeckt werden können. Und genau da hab ich mich was gefragt. Steckt da in mir auch dieser ermordete Mozart und weiß ich vielleicht auch, wieso der da ist und welches Talent ermordet wurde? -Teilweise schon, ja.
Ich will hier mal in der Grundschule anfangen. Ich hatte damals schon so ein kleines Talent gute Geschichten zu schreiben, ich habe auch sehr gerne gelesen und hab es mir so ein bisschen angeeignet. Meine Lehrer waren immer total begeistert von dem, was ein Kind aus der zweiten oder dritten Klasse auf ein Stück Papier bringen kann. Ich hab dann immer wieder ganz gerne geschrieben, mir Überschriften geben lassen oder mir welche ausgedacht und dazu eine Geschichte geschrieben. Aber die waren meist nie länger als zwei oder höchsten drei Seiten. Bis ich dann in der 6. Klasse im Schullandheim mit einer langen Geschichte angefangen habe. Wir haben alle schon Pläne darüber gemacht, wie man gute Bilder einfügen könnte und wie viele Seiten am Ende dabei raus kommen. Es wurden nie mehr als etwas über 100, ich hab das "Buch" verloren. Schade eigentlich, ich mein so in der 6. Klasse mal eben so viel per Hand schreiben ist schon beeindruckend.
Dann kam fast zwei Jahre lang so gut wie nichts. Ich hatte keine wirklichen Ideen für irgendwelche Geschichten, bis es dann wieder anfing, ich aber komischerweise immer über Tod und Mord geschrieben habe. Die Geschichten waren trotzdem bliebt bei denen, die sie gelesen haben und einer aus meiner Klasse wollte eine sogar verfilmen, dazu kam es aber nie. Jetzt kommt die Förderung ins Spiel, die vorgenommen werden sollte. Meine Eltern und meine Klassenlehrerin kamen auf die Idee mich auf eine Schule für junge Autoren zu schicken, welche gar nicht weit weg ist. Das war in der 9. Klasse, aber auch dazu kam es nicht. Ich wollte kurzzeitig wirklich Autor werden, aber dann habe ich es mir selbst anders überlegt. Es ist nicht so, dass sie Förderung nicht gekommen wäre, ich wollte es nur selber nicht mehr. Hätte ich zugestimmt wären vielleicht schon Bücher von mir veröffentlicht worden, wer weiß. Aber ich weiß, dass es auf keinen Fall schlecht für mich war, den Weg nicht zu gehen. Es gibt eben Möglichkeiten wie Sand am Meer und ich hab mir einen anderes Sandkorn ausgesucht.
Jetzt habe ich hier und da mal Ideen für Geschichten, aber Fantasy wie früher bekomme ich nicht mehr hin. Dadurch, dass ich fast nur noch Englische Bücher lese, kann ich es im Deutschen nicht mehr richtig formulieren und es hört sich für mich nicht gut an. Aber auch wenn mir Kurzgeschichten einfallen, komme ich oft nicht zum schreiben, weil irgendwas blockiert und ich die Idee nicht ausschreiben kann, sie bleibt dann in Notizen in meinem Block.
Ich hab auch mal so aus Spaß reininterpretiert.
Kommt eventuell immer Mord, Tod etc. in meinen Geschichten vor, weil ich meinen Mozart selbst ermordet habe? Es ist nicht wegen mangelnder Förderung passiert, ich wollte die Förderung nicht.
Komische Frage, sie ist auch gar nicht ernst gemeint, kam mir nur in de Kopf.
Thursday, November 22, 2012
AJL
Meine Schwester hat mich gestern angerufen, als ich bei meiner Nachhilfe war. Das Gespräch lief so ab:
Sie: "Ich muss dir was erzählen!"
Ich: "Beeil dich, ich geb grad Nachhilfe."
Sie: "Jaja, geht ganz schnell... Ich hab mir ein Tattoo stechen lassen!"
Ist das nichts süß?
Ich bin das A und die anderen beiden Buchstaben stehen für die Namen meiner beiden Geschwister. Sie hat den zweiten Namen meiner kleinen Schwester genommen, damit es besser aussieht (das L).
Sie: "Ich muss dir was erzählen!"
Ich: "Beeil dich, ich geb grad Nachhilfe."
Sie: "Jaja, geht ganz schnell... Ich hab mir ein Tattoo stechen lassen!"
Ist das nichts süß?
Ich bin das A und die anderen beiden Buchstaben stehen für die Namen meiner beiden Geschwister. Sie hat den zweiten Namen meiner kleinen Schwester genommen, damit es besser aussieht (das L).
Wednesday, November 21, 2012
Was könnte ich denn schreiben? -Nichts
Manchmal sitz ich vor dem Laptop oder einfach so irgendwo rum und will ganz plötzlich mit irgendjemandem schreiben, oder mit ganz bestimmten Leuten. Dann log ich mich zum Beispiel in meinen Mail-Account ein und klicke auf "E-Mail schreiben", geb den Empfänger ein und schreib danach einfach nichts mehr. Weil mir nicht wirklich einfällt, was ich schreiben kann. Aber schreiben will ich trotzdem, ich hab einfach den Drang dazu, ohne etwas zu haben, über das ich schreiben kann. Wieso das ist, weiß ich nicht, aber ich mache es dann manchmal auch so, dass ich einfach irgendwas erzähle. Ich guck an sich oft in mein Postfach, weil ich eben manchmal mit anderen reden will und gucke, ob vielleicht was zurück gekommen ist. Ich sage mir aber vorher so gut wie immer, dass doch sowieso nichts drinnen ist. Mittlerweile weiß ich einfach bei vielen, wann etwas kommen könnte und wann nicht.
Oft log ich mich auch immer wieder alle paar Minuten ein und will immer wieder schreiben und mach es dann nicht und dann will ich wieder, aber es kommt nie was dabei raus. Ist auch auf Facebook so, dass ich Leute online sehe oder in meinem Messenger und dann klick ich drauf und schreib nichts. Weil mir nichts einfällt und Smalltalk langweilig ist. Dieses "Hi, wie gehts?" usw. mag ich nicht, ich komm immer direkt zum Thema. Da hat eine Freundin mal dazu gesagt, dass sie das bei mir voll gut findet, weil sie Smalltalk auch immer nervt. Sie hat mich mit dem üblichen Gesprächsanfang angeschrieben und ich hab halt sofort gefragt, ob das hier Smalltalk wird oder sie irgendwas von mir will. Tja, sie wollte es als "Rede-Einleitung" benutzen, ihr hat es dann aber gefallen, dass ich den Teil einfach übersprungen habe und sie direkt zum eigentlichen Thema kommen konnte.
Fazit: Ich kann Smalltalk nicht leiden, ich will oft mit bestimmten Leuten reden, aber schreibe dann doch nichts und ich gucke ständig in mein Mail-Postfach, obwohl ich weiß, dass nichts neues drinnen ist.
Oft log ich mich auch immer wieder alle paar Minuten ein und will immer wieder schreiben und mach es dann nicht und dann will ich wieder, aber es kommt nie was dabei raus. Ist auch auf Facebook so, dass ich Leute online sehe oder in meinem Messenger und dann klick ich drauf und schreib nichts. Weil mir nichts einfällt und Smalltalk langweilig ist. Dieses "Hi, wie gehts?" usw. mag ich nicht, ich komm immer direkt zum Thema. Da hat eine Freundin mal dazu gesagt, dass sie das bei mir voll gut findet, weil sie Smalltalk auch immer nervt. Sie hat mich mit dem üblichen Gesprächsanfang angeschrieben und ich hab halt sofort gefragt, ob das hier Smalltalk wird oder sie irgendwas von mir will. Tja, sie wollte es als "Rede-Einleitung" benutzen, ihr hat es dann aber gefallen, dass ich den Teil einfach übersprungen habe und sie direkt zum eigentlichen Thema kommen konnte.
Fazit: Ich kann Smalltalk nicht leiden, ich will oft mit bestimmten Leuten reden, aber schreibe dann doch nichts und ich gucke ständig in mein Mail-Postfach, obwohl ich weiß, dass nichts neues drinnen ist.
Tuesday, November 20, 2012
YouTube Tuesday #27
Geschichte ist heute entfallen, also die ersten beiden Stunden. Aber weil der Lehrer erst fünf Minuten vor der Stunde bei der Schule angerufen hat, waren wir eben alle schon da und hatten bis 9.40Uhr frei, von 7.50Uhr.
Also haben wir uns an den PC im Klassenzimmer gesetzt und uns ein paar Videos angeguckt, mit Beamer.
Unter anderem dieses hier ;)
Also haben wir uns an den PC im Klassenzimmer gesetzt und uns ein paar Videos angeguckt, mit Beamer.
Unter anderem dieses hier ;)
Monday, November 19, 2012
Saturday, November 17, 2012
"Komm schon."
Ich lasse mich viel zu leicht zu irgendwas überreden. Ich komm grad drauf, weil ich schon wieder dazu überredet wurde, morgen nach Stuttgart zu gehen, anstatt für die Sozialmanagement Arbeit am Montag zu lernen. Und dann auch noch von meinem besten Freund! Will er denn nicht, dass ich gute Noten schreibe? Vielleicht schon, aber er weiß genauso wie ich, dass ich sowieso nicht den ganzen Tag lernen würde. Dafür könnte ich mich nicht aufraffen, nach einer halben Stunde würde ich den Ordner in die Ecke schmeißen und irgendwas anderes machen. Ich weiß auch gar nicht wirklich, wie ich in dem Fach gescheit lernen kann und wo ich meinen Schwerpunkt drauf legen soll. Wir haben uns nicht so wirklich an einem Thema festgehalten, wie sind immer von Thema zu Thema gesprungen und der ganze Kurs weiß nicht so ganz, wo da der Zusammenhang liegt. Es ist nicht wie in Deutsch bei der Grammatik, dass alles unter ein großes Thema gehört, es sieht alles so durcheinander aus. Die Lehrerin ist sowieso leicht komisch, aber nur leicht *hust*.
Aber jetzt will ich mal nicht zu sehr abschweifen, ich wollte was dazu sagen, dass man mich leicht zu irgendwas überreden kann. Liegt aber nicht nur an mir, es sind eben oft die Argumente von anderen und es liegt daran, dass die anderen überzeugen sind und ich deswegen überredet werde. Zum Ende der 9. Klasse ging es darum, dass ich doch mit auf die Abschlussfahrt meiner Klasse kommen soll. Aber ich wollte einfach nicht, weil ich keine Lust auf eine Abschlussfahrt am Anfang des Schuljahres hatte. Meine Klassenlehrerin hat es nicht geschafft, mich zu überreden und meine Klasse auch nicht. Aber dann kam dieser Lehrer, den wir seit der 7. Klasse haben um die Ecke und meinte nur: "Nix da, der geht mit, den überrede ich jetzt." Und nach einem kurzen Gespräch ist es auch schon passiert und ich war wieder dabei. Am Ende ist es trotzdem darauf rausgelaufen, dass ich bei ihm mit bin und nicht bei meiner Klasse, aber ich hatte zumindest eine Abschlussfahrt. Eine gute sogar.
Viel drum rum gelabert, aber wenn man überzeugend ist oder klingt, werde ich zu leicht überredet. Ich halte dann nicht an Entscheidungen fest, sondern schwanke und stimme dann doch zu. Ist nicht immer schlecht für mich, oft auch gut aber vielleicht doch besser, wenn ich mal dran fest halte.
Aber jetzt will ich mal nicht zu sehr abschweifen, ich wollte was dazu sagen, dass man mich leicht zu irgendwas überreden kann. Liegt aber nicht nur an mir, es sind eben oft die Argumente von anderen und es liegt daran, dass die anderen überzeugen sind und ich deswegen überredet werde. Zum Ende der 9. Klasse ging es darum, dass ich doch mit auf die Abschlussfahrt meiner Klasse kommen soll. Aber ich wollte einfach nicht, weil ich keine Lust auf eine Abschlussfahrt am Anfang des Schuljahres hatte. Meine Klassenlehrerin hat es nicht geschafft, mich zu überreden und meine Klasse auch nicht. Aber dann kam dieser Lehrer, den wir seit der 7. Klasse haben um die Ecke und meinte nur: "Nix da, der geht mit, den überrede ich jetzt." Und nach einem kurzen Gespräch ist es auch schon passiert und ich war wieder dabei. Am Ende ist es trotzdem darauf rausgelaufen, dass ich bei ihm mit bin und nicht bei meiner Klasse, aber ich hatte zumindest eine Abschlussfahrt. Eine gute sogar.
Viel drum rum gelabert, aber wenn man überzeugend ist oder klingt, werde ich zu leicht überredet. Ich halte dann nicht an Entscheidungen fest, sondern schwanke und stimme dann doch zu. Ist nicht immer schlecht für mich, oft auch gut aber vielleicht doch besser, wenn ich mal dran fest halte.
Friday, November 16, 2012
Gruppenarbeit - Nicht mit der/dem da
Ich merke gerade, dass ich mit gewissen Leuten aus meiner Klasse nicht in Gruppen arbeiten kann. Wir machen sehr viel Gruppenarbeit und da merke ich sowas eben ziemlich gut.
Mit manchen rätsel ich ewig rum, bis wir in der Gruppe auf ein Ergebnis kommen und was ich am schlimmsten finde ist, wenn es so wie heute abläuft. Ich bringe Vorschläge, mein Partner nickt, sagt dass es gut wäre und schreibt irgendwas völlig anderes auf's Plakat. Ich sage, dass wir doch nicht nur Text draufschreiben sollen, sondern mal kurz in Stichpunkten. Was kommt von der Person auf das Plakat? TEXT. Würde ich jetzt übernehmen und sagen, dass es anders besser wäre, würde ich mit der Person nie auf ein Ergebnis kommen, weil die dann nicht mehr richtig mitmachen würde. Richtig gut ist ja auch noch, dass sie so den Blick gegeben hat, als müsse sie alles alleine machen und als wäre sie davon genervt. Meine Vorschläge werden aber völlig ignoriert und Sachen, die für mich unwichtig sind, sind anscheinend wichtig, auch wenn der Lehrer es so wie ich sagt. Perfekt, sowas kann ich nicht leiden und mit sowas kann ich in einer Gruppe nicht arbeiten.
Jetzt weiß ich wenigstens für das nächste Mal, wer nicht mein Partner sein wird.
Mit manchen rätsel ich ewig rum, bis wir in der Gruppe auf ein Ergebnis kommen und was ich am schlimmsten finde ist, wenn es so wie heute abläuft. Ich bringe Vorschläge, mein Partner nickt, sagt dass es gut wäre und schreibt irgendwas völlig anderes auf's Plakat. Ich sage, dass wir doch nicht nur Text draufschreiben sollen, sondern mal kurz in Stichpunkten. Was kommt von der Person auf das Plakat? TEXT. Würde ich jetzt übernehmen und sagen, dass es anders besser wäre, würde ich mit der Person nie auf ein Ergebnis kommen, weil die dann nicht mehr richtig mitmachen würde. Richtig gut ist ja auch noch, dass sie so den Blick gegeben hat, als müsse sie alles alleine machen und als wäre sie davon genervt. Meine Vorschläge werden aber völlig ignoriert und Sachen, die für mich unwichtig sind, sind anscheinend wichtig, auch wenn der Lehrer es so wie ich sagt. Perfekt, sowas kann ich nicht leiden und mit sowas kann ich in einer Gruppe nicht arbeiten.
Jetzt weiß ich wenigstens für das nächste Mal, wer nicht mein Partner sein wird.
Thursday, November 15, 2012
Old Farts
Ich weiß nicht, wieso ich es so lustig finde, aber als ich diese Stelle in Angels&Demons gelesen habe, musste ich richtig loslachen.
"He was to sit here waiting for a bunch of old farts to elect their next chief old fart [...]"
"He was to sit here waiting for a bunch of old farts to elect their next chief old fart [...]"
Tuesday, November 13, 2012
Schule = Viel , Ferien = Wenig
Mir ist aufgefallen, dass ich in den Ferien oder in der Zeit, in der ich nicht zur Schule muss relativ wenig Ideen für Blogeinträge habe. Von der Zeit ab meinem Abschluss bis zum Ende der Sommerferien und durch die ersten paar Schulwochen hatte ich teilweise so wenig Ideen, dass ich nur einen Music Monday gemacht habe und das war es dann auch, weil mir einfach nichts eingefallen ist. Wenn ich dann aber mal was hab, kommen mit einer Idee oft zwei bis drei Einträge raus.
Habe ich aber Schule, bekomme ich ziemlich viele Ideen. Einfach durch das Geschehen in der Schule, durch meinen Eindruck von anderen und durch das, was ich hier und da so aufschnappe. Viele meiner Einträge basieren auf dem, was andere gesagt haben und was ich aufgeschnappt habe, was auch manchmal direkt an mich gerichtet ist. Dadurch bekomme ich so viele Ideen für Einträge und kann viel mehr schreiben. Mein letzter Eintrag war zum Beispiel so einer. Eine aus meiner Klasse hat etwas gesagt, ich hab meine Meinung dazu einfach gebloggt. Und so ging das letztes Jahr auch schon. Es ist nicht immer Gesagtes, manchmal sind es auch Taten, die andere machen und ich mitbekomme oder sonst irgendwas, was so in der Schule passiert.
Fazit:
Schule --> Viele Ideen
Ferien oder keine Schule --> Wenig Ideen, aber wenn dann viele
Habe ich aber Schule, bekomme ich ziemlich viele Ideen. Einfach durch das Geschehen in der Schule, durch meinen Eindruck von anderen und durch das, was ich hier und da so aufschnappe. Viele meiner Einträge basieren auf dem, was andere gesagt haben und was ich aufgeschnappt habe, was auch manchmal direkt an mich gerichtet ist. Dadurch bekomme ich so viele Ideen für Einträge und kann viel mehr schreiben. Mein letzter Eintrag war zum Beispiel so einer. Eine aus meiner Klasse hat etwas gesagt, ich hab meine Meinung dazu einfach gebloggt. Und so ging das letztes Jahr auch schon. Es ist nicht immer Gesagtes, manchmal sind es auch Taten, die andere machen und ich mitbekomme oder sonst irgendwas, was so in der Schule passiert.
Fazit:
Schule --> Viele Ideen
Ferien oder keine Schule --> Wenig Ideen, aber wenn dann viele
Monday, November 12, 2012
"Männer können ihre Gefühle nicht zeigen."
Heute haben wir in Deutsch die Geschichte "Happy End" gelesen und da geht es Anfangs um das Happy End eines Liebesfilms und danach um den Streit zwischen Freund und Freundin.
Davor haben wir auch kurz über Liebesfilme geredet und wieso Frauen die denn alle so toll finden und Männer dabei oft das Kotzen bekommen. Dann viel eben der Satz, der im Titel des Eintrag steht: "Männer können ihre Gefühle nicht zeigen." Dazu gab es viele Zustimmungen, denn Männer sind wie bekannt emotionale Klötze, die keine Ahnung haben, wie man Gefühle zeigt und es auch gar nicht wollen. Denn Männer müssen ja stark und hart bleiben und wenn sie ihre Gefühle zeigen, sind sie kleine, schwache Mädchen, die jeder angreifen kann und mit denen man spielen kann. Was ein Scheiß, ich kann dieses Cliche nicht leiden.
Es gibt ja wirklich Männer, sie so sind. Die wollen nichts an Gefühlen nach außen lassen, weil sie sonst kein "Mann" mehr sind. Denn wenn man Gefühle als "Mann" zeigt, ist man schwach. Aber ist man nicht eher schwach, wenn man es nicht auf die Reihe bekommt irgendwas zu zeigen, weil man Angst davor hat, als schwach und "Nicht-Mann" dazustehen? Ist man nicht eher schwach, wenn man durch das nicht ausdrücken seiner Gefühle halb in eine Depression fällt? Irgendwann muss doch irgendwas auch raus, heulen die "richtigen Männer" alle irgendwann mal in ihren dunklen Räumen, damit sie irgendwie ihre Gefühle zeigen können bzw. ihnen freien Lauf lassen können?
Es ist doch also eher stark, wenn man dazu fähig ist, seine Gefühle zeigen zu können. Nur weil es von manchen aus der Gesellschaft als nicht richtig akzeptiert wird, heißt es noch lange nicht, dass es auch nicht richtig ist. Seine Gefühle richtig ausdrücken zu können und sie überhaupt ausdrücken zu können ist auch wichtig für einen selbst, weil man sonst nur alles in sich reinfrisst und im schlimmsten Falle sogar Suizid begeht oder in Depressionen verfällt, oder nicht?! Wenn man ständig nur alles mit sich rumträgt und nichts rauslässt, dann wird man auch nicht wirklich glücklich und andere glücklich machen klappt dann auch nicht, was dazu führt, dass man alleine gelassen wird. Man wird zu einem emotionalen Klotz, der nicht von sich gibt, weil er ja ein "Mann" ist und es nicht darf.
Vorhin habe ich gesagt, dass Männer doch stark sein müssen, weil sie sonst angreifbar sind und man mit ihnen spielen kann, wie man Lust drauf hat. Genau das passiert, wenn man nicht fähig dazu ist, sich ausdrücken zu können und seine Gefühle rauszulassen, weil es irgendwann zu viel wird und andere das gegen einen verwenden können.
Man ist also als "Mann" klein und angreifbar, wenn man seine Gefühle nicht zeigen kann, weil man doch stark sein muss. Das "stark sein" gleicht hier nämlich dem "schwach sein" und somit wird das genau Gegenteil erreicht.
So sehe ich das.
Davor haben wir auch kurz über Liebesfilme geredet und wieso Frauen die denn alle so toll finden und Männer dabei oft das Kotzen bekommen. Dann viel eben der Satz, der im Titel des Eintrag steht: "Männer können ihre Gefühle nicht zeigen." Dazu gab es viele Zustimmungen, denn Männer sind wie bekannt emotionale Klötze, die keine Ahnung haben, wie man Gefühle zeigt und es auch gar nicht wollen. Denn Männer müssen ja stark und hart bleiben und wenn sie ihre Gefühle zeigen, sind sie kleine, schwache Mädchen, die jeder angreifen kann und mit denen man spielen kann. Was ein Scheiß, ich kann dieses Cliche nicht leiden.
Es gibt ja wirklich Männer, sie so sind. Die wollen nichts an Gefühlen nach außen lassen, weil sie sonst kein "Mann" mehr sind. Denn wenn man Gefühle als "Mann" zeigt, ist man schwach. Aber ist man nicht eher schwach, wenn man es nicht auf die Reihe bekommt irgendwas zu zeigen, weil man Angst davor hat, als schwach und "Nicht-Mann" dazustehen? Ist man nicht eher schwach, wenn man durch das nicht ausdrücken seiner Gefühle halb in eine Depression fällt? Irgendwann muss doch irgendwas auch raus, heulen die "richtigen Männer" alle irgendwann mal in ihren dunklen Räumen, damit sie irgendwie ihre Gefühle zeigen können bzw. ihnen freien Lauf lassen können?
Es ist doch also eher stark, wenn man dazu fähig ist, seine Gefühle zeigen zu können. Nur weil es von manchen aus der Gesellschaft als nicht richtig akzeptiert wird, heißt es noch lange nicht, dass es auch nicht richtig ist. Seine Gefühle richtig ausdrücken zu können und sie überhaupt ausdrücken zu können ist auch wichtig für einen selbst, weil man sonst nur alles in sich reinfrisst und im schlimmsten Falle sogar Suizid begeht oder in Depressionen verfällt, oder nicht?! Wenn man ständig nur alles mit sich rumträgt und nichts rauslässt, dann wird man auch nicht wirklich glücklich und andere glücklich machen klappt dann auch nicht, was dazu führt, dass man alleine gelassen wird. Man wird zu einem emotionalen Klotz, der nicht von sich gibt, weil er ja ein "Mann" ist und es nicht darf.
Vorhin habe ich gesagt, dass Männer doch stark sein müssen, weil sie sonst angreifbar sind und man mit ihnen spielen kann, wie man Lust drauf hat. Genau das passiert, wenn man nicht fähig dazu ist, sich ausdrücken zu können und seine Gefühle rauszulassen, weil es irgendwann zu viel wird und andere das gegen einen verwenden können.
Man ist also als "Mann" klein und angreifbar, wenn man seine Gefühle nicht zeigen kann, weil man doch stark sein muss. Das "stark sein" gleicht hier nämlich dem "schwach sein" und somit wird das genau Gegenteil erreicht.
So sehe ich das.
Music Monday #41
Hab es gestern die ganze Zeit gehört und mag es irgendwie. Geschmäcker gehen auseinander, mein bester Freund kann es nicht leiden.
Sunday, November 11, 2012
Adult Attachment Interview #2
4. Wie ist Ihre Beziehung zu Ihren Eltern heute, als Erwachsene? Haben Sie Anlass, damit unzufrieden zu sein?
Also eigentlich verstehe ich mich mit meinen Eltern gut und würde deswegen sagen, dass unsere Beziehung nicht schlecht ist. Aber ich streite mich auch oft mit ihnen. Wir essen zuhause nicht immer zusammen, eigentlich fast nie. Was nicht heißt, dass wir eine schlechte Beziehung haben, das ist bei uns einfach normal so, dass wir nicht immer zusammen essen, andere würden es als vielleicht sogar als unnatürlich sehen.
Ich hab gerade durch meine Posts geguckt, weil ich dachte, dass ich mal was darüber geschrieben habe, wie mich meine Eltern manchmal nerven. Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich mal was dazu geschrieben habe, aber es muss eine Mail gewesen sein (da hab ich auch wirklich mal eine geschrieben, aber die ist nicht hier im Blog). Deswegen erzähle ich es jetzt hier, wie es meine Eltern schaffen, mich ständig zu stören und zu nerven. Was dann die negativen Seiten der Beziehung wären, danach kommen die positiven, welche eigentlich zuerst kommen sollten.
Ich fange mit meinem Vater an, der immer irgendeinen Grund hat irgendwo rumzumotzen. Mein Zimmer ist nicht aufgeräumt, der Abwasch ist nicht gemacht, es wurde nicht gesaugt, die Küche ist nicht sauber, ich sitz immer nur am PC, ich geh nicht mit dem Hund raus,.... Da gibt es so viel und das wird auch nie aufhören, weil ich ja immer Schuld bin *hust*. Mein Vater kommt nach Hause und fängt erstmal an, irgendwas zu kritisieren und das finde ich extrem nervig und wenn er mich dann direkt anmotzt, vergreife ich mich auch mal im Ton und motze zurück. Was nicht sein sollte, denn dann heißt es immer so schön: "Eine Woche das und das nicht." Wenn es mir aber irgendwann einfach mal zu blöd ist, sind mir die Folgen auch relativ egal und ich streite mich weiterhin mit ihm, bis er mir eben irgendwelche blöden Verbote gibt. Ist nämlich die einzige Möglichkeit, die er dann hat um mir irgendwas sagen zu können. Danach kotz ich mich meistens irgendwo über den Streit aus, aber ich entschuldige mich fast nie dafür und wenn ist es nicht so gemeint. Dann will ich es auch eigentlich gar nicht sagen, weil ich nicht so gerne "Entschuldigung" sage, wenn es mir gar nicht Leid tut. Hört sich jetzt fies an, dass ich mich mit meinem Vater streite, dann sauer auf ihn bin und mich auch nicht bei ihm für mein Verhalten entschuldige. Aber so ist es manchmal, da komm ich fast nicht drum rum.
Als nächstes nehme ich meine Mutter, die viel schneller als mein Vater beleidigt ist. Wenn ich da nämlich nur was falsches sage, fängt sie mit ihrer Moral an. Sie tut immer so viel und wenn sie was will, macht nie jemand was (nein, gar nicht). Neuerdings nimmt sie ihren Rücken (hat Probleme damit) als Ausrede, obwohl 90% nichts mit ihrem Rücken zu tun hat. Weswegen ich mich mit meiner Mutter streite ist immer mal ganz unterschiedlich. Entweder es sind die gleichen Gründe, wie bei meinem Vater oder sie sieht, dass ich gerade nicht so gut drauf bin, versucht mich aufzuheitern (was ich gar nicht gebrauchen kann, wenn ich sichtlich genervt bin) und weil ich genervt auf sie reagiere, schickt sie meine Geschwister weg und motzt mich an. Und dass hasse ich am meisten. Sie sieht, dass ich genervt bin, versucht irgendwas und merkt nicht, dass sie noch mehr nervt. Wenn ich ihr dann nicht passend antworte, sondern mich (nach ihr) im Ton vergreife, tickt sie halb aus. Dann muss ich mich mit ihr auseinandersetzen, mir irgendwelches dummes Zeug anhören und dann ist sie erstmal schlecht auf mich zu sprechen. Wegen nichts. Aber gut, wenn sie meint so reagieren zu müssen. Das ist der Teil, den ich an meiner Mutter 0 leiden kann, gar nicht. Kann weg bleiben. Ihr meine Meinung sagen geht aber nicht, dann wäre Schluss mit "ich hab dich lieb".
Das war jetzt leicht viel negatives, aber negatives kann man so schön rausziehen.
Beim positiven könnte ich jetzt ganz vieles sagen, was alles gut war, aber das muss ich nicht und das will ich jetzt auch nicht machen. Da kann ich einfach sagen, dass die Beziehung zu meinen Eltern zwischen den Streitereien trotzdem gut ist. Sie lassen mir (oft) meine Freiheiten, ich darf lange raus, ich darf meistens ausschlafen und manchmal bezahlen sie mir auch was (solange sie nicht wissen, dass ich genug Geld habe).
Deswegen bin ich auch nicht unzufrieden mit der Beziehung zwischen meinen Eltern und mir. Manchmal müssten diese Streitereien echt nicht sein, aber es passiert eben und ich komme nicht dran vorbei.
AAI #1
Also eigentlich verstehe ich mich mit meinen Eltern gut und würde deswegen sagen, dass unsere Beziehung nicht schlecht ist. Aber ich streite mich auch oft mit ihnen. Wir essen zuhause nicht immer zusammen, eigentlich fast nie. Was nicht heißt, dass wir eine schlechte Beziehung haben, das ist bei uns einfach normal so, dass wir nicht immer zusammen essen, andere würden es als vielleicht sogar als unnatürlich sehen.
Ich hab gerade durch meine Posts geguckt, weil ich dachte, dass ich mal was darüber geschrieben habe, wie mich meine Eltern manchmal nerven. Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich mal was dazu geschrieben habe, aber es muss eine Mail gewesen sein (da hab ich auch wirklich mal eine geschrieben, aber die ist nicht hier im Blog). Deswegen erzähle ich es jetzt hier, wie es meine Eltern schaffen, mich ständig zu stören und zu nerven. Was dann die negativen Seiten der Beziehung wären, danach kommen die positiven, welche eigentlich zuerst kommen sollten.
Ich fange mit meinem Vater an, der immer irgendeinen Grund hat irgendwo rumzumotzen. Mein Zimmer ist nicht aufgeräumt, der Abwasch ist nicht gemacht, es wurde nicht gesaugt, die Küche ist nicht sauber, ich sitz immer nur am PC, ich geh nicht mit dem Hund raus,.... Da gibt es so viel und das wird auch nie aufhören, weil ich ja immer Schuld bin *hust*. Mein Vater kommt nach Hause und fängt erstmal an, irgendwas zu kritisieren und das finde ich extrem nervig und wenn er mich dann direkt anmotzt, vergreife ich mich auch mal im Ton und motze zurück. Was nicht sein sollte, denn dann heißt es immer so schön: "Eine Woche das und das nicht." Wenn es mir aber irgendwann einfach mal zu blöd ist, sind mir die Folgen auch relativ egal und ich streite mich weiterhin mit ihm, bis er mir eben irgendwelche blöden Verbote gibt. Ist nämlich die einzige Möglichkeit, die er dann hat um mir irgendwas sagen zu können. Danach kotz ich mich meistens irgendwo über den Streit aus, aber ich entschuldige mich fast nie dafür und wenn ist es nicht so gemeint. Dann will ich es auch eigentlich gar nicht sagen, weil ich nicht so gerne "Entschuldigung" sage, wenn es mir gar nicht Leid tut. Hört sich jetzt fies an, dass ich mich mit meinem Vater streite, dann sauer auf ihn bin und mich auch nicht bei ihm für mein Verhalten entschuldige. Aber so ist es manchmal, da komm ich fast nicht drum rum.
Als nächstes nehme ich meine Mutter, die viel schneller als mein Vater beleidigt ist. Wenn ich da nämlich nur was falsches sage, fängt sie mit ihrer Moral an. Sie tut immer so viel und wenn sie was will, macht nie jemand was (nein, gar nicht). Neuerdings nimmt sie ihren Rücken (hat Probleme damit) als Ausrede, obwohl 90% nichts mit ihrem Rücken zu tun hat. Weswegen ich mich mit meiner Mutter streite ist immer mal ganz unterschiedlich. Entweder es sind die gleichen Gründe, wie bei meinem Vater oder sie sieht, dass ich gerade nicht so gut drauf bin, versucht mich aufzuheitern (was ich gar nicht gebrauchen kann, wenn ich sichtlich genervt bin) und weil ich genervt auf sie reagiere, schickt sie meine Geschwister weg und motzt mich an. Und dass hasse ich am meisten. Sie sieht, dass ich genervt bin, versucht irgendwas und merkt nicht, dass sie noch mehr nervt. Wenn ich ihr dann nicht passend antworte, sondern mich (nach ihr) im Ton vergreife, tickt sie halb aus. Dann muss ich mich mit ihr auseinandersetzen, mir irgendwelches dummes Zeug anhören und dann ist sie erstmal schlecht auf mich zu sprechen. Wegen nichts. Aber gut, wenn sie meint so reagieren zu müssen. Das ist der Teil, den ich an meiner Mutter 0 leiden kann, gar nicht. Kann weg bleiben. Ihr meine Meinung sagen geht aber nicht, dann wäre Schluss mit "ich hab dich lieb".
Das war jetzt leicht viel negatives, aber negatives kann man so schön rausziehen.
Beim positiven könnte ich jetzt ganz vieles sagen, was alles gut war, aber das muss ich nicht und das will ich jetzt auch nicht machen. Da kann ich einfach sagen, dass die Beziehung zu meinen Eltern zwischen den Streitereien trotzdem gut ist. Sie lassen mir (oft) meine Freiheiten, ich darf lange raus, ich darf meistens ausschlafen und manchmal bezahlen sie mir auch was (solange sie nicht wissen, dass ich genug Geld habe).
Deswegen bin ich auch nicht unzufrieden mit der Beziehung zwischen meinen Eltern und mir. Manchmal müssten diese Streitereien echt nicht sein, aber es passiert eben und ich komme nicht dran vorbei.
AAI #1
Saturday, November 10, 2012
Adult Attachment Interview #1
Wie ich hier schon gesagt habe, werde ich den "Test" machen und auch Antworten veröffentlichen.
Als erstes kommt Nummer 1, ich wollte Nummer 4 zuerst machen, aber jetzt mache ich es einfach mal so.
"Bitte versuchen Sie einmal, die Beziehung zu Ihren Eltern zu beschreiben, die Sie als kleines Kind hatten. Beginnen Sie am besten mit Ihren frühesten Erinnerungen."
Ich hatte mit meinen Eltern früher eigentlich eine ziemlich gute Beziehung, habe mich nur mit ihnen gestritten, wenn ich etwas nicht bekomme habe, was ich haben wollte. Aber das war auch nicht wirklich streiten, da hab ich einfach nur geheult und war sauer auf meine Mutter. An sich sehe ich meinen Vater bei den Erinnerungen auch nicht ganz so oft, wie meine Mutter. Ich sehe auch meine große Schwester ganz oft. Früher hab ich als ganz kleines Kind in Bad-Iburg bei Osnabrück gelebt, aber da auch nur bis ich drei war und danach sind wir umgezogen und wohnen jetzt sechs Stunden Autofahrt von meiner "Heimat" weg. Also beginnen die Erinnerungen in dem Hochhaus, wo ich gewohnt habe, als ich in den Kindergarten gegangen bin.
Abends wollte ich immer Angela Anaconda gucken, aber meine Eltern haben mir immer gesagt, dass ich mir erst meinen Schlafanzug anziehen soll. Ich habe dann immer ewig dafür gebraucht und manchmal war Angela Anaconda auch schon vorbei, wenn ich fertig war. Waren wirklich manchmal fast 20 Minuten, die ich dann in meinem Zimmer war.
Wenn ich gerade versuche mich an die Beziehung zwischen mir und meinen Eltern zu erinnern, dann kann ich nicht wirklich viel sagen, außer dass sie gut war. Wenn ich versuche drüber nachzudenken sehe ich einfach hier und da ein paar Erinnerungen, aus der Kindergartenzeit. Dort sehen ich aber nur meine große Schwester, meine Mutter und ein paar Freunde. Heißt jetzt nicht, dass mein Vater nie da war und ich gar keine Bindung zu ihm hatte, ich kann mich nur an kein bestimmtes Ereignis erinnern, in dem er irgendeine richtig besondere Rolle gespielt hat, an der man die Beziehung zwischen ihm und mir sehen konnte. Da kommt wirklich gar nichts in meinen Kopf. Aber wie die Beziehung heute ist, ist ein anderer Teil des AAI, das mache ich dann wann anders. Vielleicht ja auch schon morgen, mal gucken.
Ich dachte, dass die erste Frage mehr in Anspruch nimmt, aber ich kann nicht wirklich viel dazu sagen.
Als erstes kommt Nummer 1, ich wollte Nummer 4 zuerst machen, aber jetzt mache ich es einfach mal so.
"Bitte versuchen Sie einmal, die Beziehung zu Ihren Eltern zu beschreiben, die Sie als kleines Kind hatten. Beginnen Sie am besten mit Ihren frühesten Erinnerungen."
Ich hatte mit meinen Eltern früher eigentlich eine ziemlich gute Beziehung, habe mich nur mit ihnen gestritten, wenn ich etwas nicht bekomme habe, was ich haben wollte. Aber das war auch nicht wirklich streiten, da hab ich einfach nur geheult und war sauer auf meine Mutter. An sich sehe ich meinen Vater bei den Erinnerungen auch nicht ganz so oft, wie meine Mutter. Ich sehe auch meine große Schwester ganz oft. Früher hab ich als ganz kleines Kind in Bad-Iburg bei Osnabrück gelebt, aber da auch nur bis ich drei war und danach sind wir umgezogen und wohnen jetzt sechs Stunden Autofahrt von meiner "Heimat" weg. Also beginnen die Erinnerungen in dem Hochhaus, wo ich gewohnt habe, als ich in den Kindergarten gegangen bin.
Abends wollte ich immer Angela Anaconda gucken, aber meine Eltern haben mir immer gesagt, dass ich mir erst meinen Schlafanzug anziehen soll. Ich habe dann immer ewig dafür gebraucht und manchmal war Angela Anaconda auch schon vorbei, wenn ich fertig war. Waren wirklich manchmal fast 20 Minuten, die ich dann in meinem Zimmer war.
Wenn ich gerade versuche mich an die Beziehung zwischen mir und meinen Eltern zu erinnern, dann kann ich nicht wirklich viel sagen, außer dass sie gut war. Wenn ich versuche drüber nachzudenken sehe ich einfach hier und da ein paar Erinnerungen, aus der Kindergartenzeit. Dort sehen ich aber nur meine große Schwester, meine Mutter und ein paar Freunde. Heißt jetzt nicht, dass mein Vater nie da war und ich gar keine Bindung zu ihm hatte, ich kann mich nur an kein bestimmtes Ereignis erinnern, in dem er irgendeine richtig besondere Rolle gespielt hat, an der man die Beziehung zwischen ihm und mir sehen konnte. Da kommt wirklich gar nichts in meinen Kopf. Aber wie die Beziehung heute ist, ist ein anderer Teil des AAI, das mache ich dann wann anders. Vielleicht ja auch schon morgen, mal gucken.
Ich dachte, dass die erste Frage mehr in Anspruch nimmt, aber ich kann nicht wirklich viel dazu sagen.
Thursday, November 8, 2012
Adult Attachment Interview (AAI)
Wir haben heute in den letzten Minuten von Pädagogik das "Adult Attachment Interview" gemacht. Dazu haben wir fünf Fragen bekommen, die wir beantworten sollen, insofern es uns passt diese zu beantworten.
Bei dem Test selbst geht es darum herauszufinden, wie die Beziehungen von Erwachsenen oder jungen Erwachsenen gegenüber deren Eltern ist und war. Wir hatten dann ich glaube eine halbe Stunde Zeit und sollten die Antworten aufschreiben. Ich selber hatte keine Lust dazu, weil ich so viel hätte schreiben müssen, ich hab mir nur Gedanken drüber gemacht und mir so ungefähr antworten zu den Fragen überlegt. Die Antworten selber schreibe ich am PC, ein paar auch hier in meinen Blog. Heute nicht mehr, aber ich denke dann morgen für ein oder zwei Fragen.
Die Frage gebe ich aber jetzt schonmal raus, wer Lust hat kann den "Test" ja auch selbst machen.
1. Bitte versuchen Sie einmal, die Beziehung zu Ihren Eltern zu beschreiben, die Sie als kleines Kind hatten. Beginnen Sie am besten mit Ihren frühesten Erinnerungen.
2. Nennen Sie bitte 5 Adjektive (oder andere Wörter), die Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter beschreiben, als Sie ein Kind waren. Geben Sie ein Beispiel für jedes Adjektiv.
3. Welchem Elternteil haben Sie sich am nächsten gefühlt und warum?
4. Wie ist Ihre Beziehung zu Ihren Eltern heute, als Erwachsene? Haben Sie Anlass, damit unzufrieden zu sein?
Zu der letzten Frage kann ich ganz viel schreiben und beim Rest (außer bei drei) müsste ich viel denken, damit ich da was gescheites bei raus bekomme.
Aber ich werde es morgen machen, vielleicht fang ich auch mit der vier an.
Bei dem Test selbst geht es darum herauszufinden, wie die Beziehungen von Erwachsenen oder jungen Erwachsenen gegenüber deren Eltern ist und war. Wir hatten dann ich glaube eine halbe Stunde Zeit und sollten die Antworten aufschreiben. Ich selber hatte keine Lust dazu, weil ich so viel hätte schreiben müssen, ich hab mir nur Gedanken drüber gemacht und mir so ungefähr antworten zu den Fragen überlegt. Die Antworten selber schreibe ich am PC, ein paar auch hier in meinen Blog. Heute nicht mehr, aber ich denke dann morgen für ein oder zwei Fragen.
Die Frage gebe ich aber jetzt schonmal raus, wer Lust hat kann den "Test" ja auch selbst machen.
1. Bitte versuchen Sie einmal, die Beziehung zu Ihren Eltern zu beschreiben, die Sie als kleines Kind hatten. Beginnen Sie am besten mit Ihren frühesten Erinnerungen.
2. Nennen Sie bitte 5 Adjektive (oder andere Wörter), die Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter beschreiben, als Sie ein Kind waren. Geben Sie ein Beispiel für jedes Adjektiv.
3. Welchem Elternteil haben Sie sich am nächsten gefühlt und warum?
4. Wie ist Ihre Beziehung zu Ihren Eltern heute, als Erwachsene? Haben Sie Anlass, damit unzufrieden zu sein?
Zu der letzten Frage kann ich ganz viel schreiben und beim Rest (außer bei drei) müsste ich viel denken, damit ich da was gescheites bei raus bekomme.
Aber ich werde es morgen machen, vielleicht fang ich auch mit der vier an.
Wednesday, November 7, 2012
"Unbedingt größer schreiben!"
Wir haben gestern unsere Pädagogik Arbeit zurück bekommen und bei mir stand ganz oben in schöner roter Schrift "Unbedingt größer schreiben!".
Okay, das kenne ich. Mir sagen extrem oft Leute, dass ich so extrem klein schreibe und doch einfach ein wenig größer schreiben könne. Aber nein, es nervt mich so groß zu schreiben, weil ich dann 1. viel länger brauche und es 2. anstrengender ist, weil ich eben länger schreiben muss. Wieso kann man nicht einfach damit klar kommen, dass ich klein schreibe? Lehrer sollten das zumindest, die Lehrer von der Realschule haben zwar auch ab und zu mal was gesagt, aber es kam nie "schreib jetzt sofort größer, sonst gibt es eine halbe Note Abzug!". Manche Lehrer waren sogar so sehr dran gewöhnt, dass sie immer gesagt haben: "Mindestens eine Seite, Adrian bei dir ist eine halbe bis dreiviertel okay."
Lehrer müssen doch sowieso jede Art von Schrift irgendwo tolerieren. So viele Sauklauen, wie die sieht kein anderer und so gut wie jeder Lehrer dürfte ein Meister im Schlechte-Schriften-Entziffern sein. Ich kenne Leute, die schreiben wirklich... hässlich, um es nett auszudrücken und da wurde noch NIE gesagt "schreib jetzt sofort schön!". Da wurde nur mal gesagt "du schreibst so mies", aber mehr auch nicht. Wieso werde dann ich dazu aufgefordert größer zu schreiben? Eine kleine Schrift, die schön und leserlich ist lässt sich leichter entziffern als etwas, dass Hieroglyphen ähnelt (das sage ich, weil ich die Schriftart "Hieroglyphen" schon bei dem ein oder anderen gesehen habe). Meine Deutschprüfung hab ich klein geschrieben und den C-Teil (freies Schreiben) bei Englisch auch und der Korrektor aus der mir fremden Schule hat sich damit irgendwie zurecht gefunden.
Akzeptiert meine etwas kleinere Schrift Lehrer, sie ist nur klein, nicht hässlich. Kommt damit klar, wie meine alten Lehrer damit klar gekommen sind.
Meine alte Deutsch Lehrerin hat nach dem ersten Aufsatz nur gesagt: "Da braucht man ja eine Lupe!" Aber danach hat sie sich mit meiner Schrift sogar angefreundet. Man erkennt sie, kein anderer schreibt so (meistens zumindest).
Okay, das kenne ich. Mir sagen extrem oft Leute, dass ich so extrem klein schreibe und doch einfach ein wenig größer schreiben könne. Aber nein, es nervt mich so groß zu schreiben, weil ich dann 1. viel länger brauche und es 2. anstrengender ist, weil ich eben länger schreiben muss. Wieso kann man nicht einfach damit klar kommen, dass ich klein schreibe? Lehrer sollten das zumindest, die Lehrer von der Realschule haben zwar auch ab und zu mal was gesagt, aber es kam nie "schreib jetzt sofort größer, sonst gibt es eine halbe Note Abzug!". Manche Lehrer waren sogar so sehr dran gewöhnt, dass sie immer gesagt haben: "Mindestens eine Seite, Adrian bei dir ist eine halbe bis dreiviertel okay."
Lehrer müssen doch sowieso jede Art von Schrift irgendwo tolerieren. So viele Sauklauen, wie die sieht kein anderer und so gut wie jeder Lehrer dürfte ein Meister im Schlechte-Schriften-Entziffern sein. Ich kenne Leute, die schreiben wirklich... hässlich, um es nett auszudrücken und da wurde noch NIE gesagt "schreib jetzt sofort schön!". Da wurde nur mal gesagt "du schreibst so mies", aber mehr auch nicht. Wieso werde dann ich dazu aufgefordert größer zu schreiben? Eine kleine Schrift, die schön und leserlich ist lässt sich leichter entziffern als etwas, dass Hieroglyphen ähnelt (das sage ich, weil ich die Schriftart "Hieroglyphen" schon bei dem ein oder anderen gesehen habe). Meine Deutschprüfung hab ich klein geschrieben und den C-Teil (freies Schreiben) bei Englisch auch und der Korrektor aus der mir fremden Schule hat sich damit irgendwie zurecht gefunden.
Akzeptiert meine etwas kleinere Schrift Lehrer, sie ist nur klein, nicht hässlich. Kommt damit klar, wie meine alten Lehrer damit klar gekommen sind.
Meine alte Deutsch Lehrerin hat nach dem ersten Aufsatz nur gesagt: "Da braucht man ja eine Lupe!" Aber danach hat sie sich mit meiner Schrift sogar angefreundet. Man erkennt sie, kein anderer schreibt so (meistens zumindest).
Tuesday, November 6, 2012
Woanders und zuhause war mir am liebsten.
Heute in Pädagogik musste ich irgendwie daran denken, wie ich früher immer bei Freunden übernachten wollte. Meistens oder oft bin ich dann zu meinen alten Freunden aus dem Kindergarten gegangen, sind Zwillinge und wohnen auch nicht weit von meinem Haus weg. Ich am Stadtrand und die beiden am Standanfang der Nachbarstadt, also nur eben über die Felder und dann war ich auch schon immer fast da. Heute sind es vielleicht 20 Minuten Fußweg, damals (2.-3. Klasse) müssten es um die 40 Minuten gewesen sein, also war es für mich da doch ein gutes Stück laufen, mit dem Fahrrad bin ich zum Übernachten nie rüber gefahren.
Auf jeden Fall habe ich mich immer richtig gefreut, dass ich dort mal wieder übernachten darf und bin dann auch schon Mittags hin, hab gespielt und bin dann eben über Nacht geblieben. So sehr ich mich auch gefreut hatte, hatte ich beim Schlafen gehen immer ein komisches Gefühl im Bauch. Ich dachte dann immer, dass ich vielleicht doch lieber zuhause schlafen würde und fühlte mich dann auch immer ein wenig unwohl. Alle sind immer schnell eingeschlafen und dann war ich der einzige, der noch wach lag und auch erstmal nicht einfschlafen konnte. Am nächsten Tag bin ich auch oft ziemlich früh wieder nach Hause gegangen und wollte gar nicht mehr lange weg bleiben.
Heute ist es kein bisschen mehr so, ich kann auch einfach über ein ganzes Wochenende von zuhause weg sein oder eine ganze Woche und fühle mich an keinem Abend umwohl, wenn ich schlafen muss und will unbedingt nach Hause. Ich mag es auch irgendwie nicht immer zuhause zu sein, sondern mal irgendwo anders. Wenn ich heute bei einem Freund übernachte, bin ich davor den ganzen Tag bei ihm (oder mit ihm irgendwo) und am Tag drauf komme ich auch meistens erst Abends irgendwann wieder nach Hause. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich einfach älter geworden bin und man, wenn man klein ist, immer ein wenig Angst davor hat, länger von zuhause weg zu bleiben. So ganz ohne Mama und/oder Papa.
Dabei kommt mir auch der Gedanke, dass ich es morgens total gerne mag, wenn niemand zuhause ist und ich aufstehen kann, ohne dass ich gleich von jedem angesprochen werde. Dann motz ich niemanden an, weil ich müde bin und kann ganz langsam wach werden.
Andere mögen es wieder nicht, aber ich mag es total, wenn die Wohnung Samstag oder Sonntag morgens (bzw. mittags, ich steh oft nach 12 auf) einfach leer ist. Herrlich.
Früher wollte ich immer woanders und zuhause sein, heute bin ich gerne woanders.
Auf jeden Fall habe ich mich immer richtig gefreut, dass ich dort mal wieder übernachten darf und bin dann auch schon Mittags hin, hab gespielt und bin dann eben über Nacht geblieben. So sehr ich mich auch gefreut hatte, hatte ich beim Schlafen gehen immer ein komisches Gefühl im Bauch. Ich dachte dann immer, dass ich vielleicht doch lieber zuhause schlafen würde und fühlte mich dann auch immer ein wenig unwohl. Alle sind immer schnell eingeschlafen und dann war ich der einzige, der noch wach lag und auch erstmal nicht einfschlafen konnte. Am nächsten Tag bin ich auch oft ziemlich früh wieder nach Hause gegangen und wollte gar nicht mehr lange weg bleiben.
Heute ist es kein bisschen mehr so, ich kann auch einfach über ein ganzes Wochenende von zuhause weg sein oder eine ganze Woche und fühle mich an keinem Abend umwohl, wenn ich schlafen muss und will unbedingt nach Hause. Ich mag es auch irgendwie nicht immer zuhause zu sein, sondern mal irgendwo anders. Wenn ich heute bei einem Freund übernachte, bin ich davor den ganzen Tag bei ihm (oder mit ihm irgendwo) und am Tag drauf komme ich auch meistens erst Abends irgendwann wieder nach Hause. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich einfach älter geworden bin und man, wenn man klein ist, immer ein wenig Angst davor hat, länger von zuhause weg zu bleiben. So ganz ohne Mama und/oder Papa.
Dabei kommt mir auch der Gedanke, dass ich es morgens total gerne mag, wenn niemand zuhause ist und ich aufstehen kann, ohne dass ich gleich von jedem angesprochen werde. Dann motz ich niemanden an, weil ich müde bin und kann ganz langsam wach werden.
Andere mögen es wieder nicht, aber ich mag es total, wenn die Wohnung Samstag oder Sonntag morgens (bzw. mittags, ich steh oft nach 12 auf) einfach leer ist. Herrlich.
Früher wollte ich immer woanders und zuhause sein, heute bin ich gerne woanders.
Monday, November 5, 2012
Music Monday #40
Am 24. September kam ein neues Mumford and Sons Album raus und ich hab es nicht mal bemerkt, obwohl ich irgendwann im August oder so mal einen Music Monday über die gemacht hab. Lustig, ich hab es einfach verpennt.
Auf jeden Fall ist es mir neulich wieder eingefallen und ich hab mich gleich mal durchgehört, richtig gut. Muss ich haben. Babel finde ich bis jetzt am besten, so heißt das Album auch, also muss das Lied ja irgendwo gut sein.
Auf jeden Fall ist es mir neulich wieder eingefallen und ich hab mich gleich mal durchgehört, richtig gut. Muss ich haben. Babel finde ich bis jetzt am besten, so heißt das Album auch, also muss das Lied ja irgendwo gut sein.
Sunday, November 4, 2012
Lange kurze Tage.
Morgen ist schon wieder Schule, aber die Ferien kamen mir länger vor, als sie eigentlich waren. Ich hatte durch die Kennenlernfahrt zwar drei Tage früher Ferien, aber die eine Woche, die seit der Fahrt verstrichen ist, kommt mir auch schon viel länger vor. Fühlt sich eher an, als wären es schon zwei Wochen und die Tage kommen mir auch länger vor, dabei sind sie eigentlich kürzer. Ich schlafe morgens immer lange, bin Abends lange wach und trotzdem kommt es mir alles so extrem lange vor. An manchen Tagen unternehme ich auch was, aber bis jetzt habe ich an den meisten Tagen nicht viel bis gar nichts gemacht. Zumindest kommt es mir so vor, an so vielen Tagen habe ich auch nicht nichts gemacht, waren nur zwei, höchstens drei.
Trotzdem finde ich die Ferien gut und finde es schade, dass morgen wieder Schule ist. Dann bekomme ich zwei Arbeiten zurück und am Mittwoch muss ich Mathe schreiben *kotz*. Die Ferien tun gut, bis zu den nächsten sind es noch ein paar Tage und ein paar Arbeiten. Aber irgendwann ist es auch nur noch "ein paar Mal schlafen, dann...". Wobei ich das heute nicht mehr sage, dass war früher immer so.
Trotzdem finde ich die Ferien gut und finde es schade, dass morgen wieder Schule ist. Dann bekomme ich zwei Arbeiten zurück und am Mittwoch muss ich Mathe schreiben *kotz*. Die Ferien tun gut, bis zu den nächsten sind es noch ein paar Tage und ein paar Arbeiten. Aber irgendwann ist es auch nur noch "ein paar Mal schlafen, dann...". Wobei ich das heute nicht mehr sage, dass war früher immer so.
Friday, November 2, 2012
Ich mach das jetzt. Nein doch nicht. Oder doch?
In letzter Zeit weiß ich irgendwie nicht so genau, was ich will. Ich nehme mir etwas vor und dann will ich es doch nicht mehr machen und entscheide mich dagegen. Wenn ich dann ein paar Stunden später wieder drüber nachdenke, will ich es doch wieder machen und nehme es mir eigentlich fest vor, bis ich mich doch wieder dagegen entscheide. Und so geht das die ganze Zeit weiter, bis ich mir gar nicht mehr sicher darüber sein kann, was ich eigentlich will und was nicht.
Ich nehme mir vor irgendwo hinzugehen und dann gehe ich doch nicht hin. Will lesen, lese dann erst nicht und fange dann irgendwann doch an, höre aber nach kaum zehn Seiten auch schon wieder auf. Heute morgen wollte ich um 12 aufstehen, aber hab dann doch bis viertel nach eins weiter geschlafen und bin selbst da kaum aus dem Bett gekommen. Eigentlich ganz gut, mal wieder so lange zu schlafen, aber ich habe es wieder nicht geschafft, etwas zu machen, was ich mir vorgenommen hatte.
Ich möchte zu jemandem gehen, dann wieder nicht, dann doch wieder und jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich es will oder nicht. Ich will mit mehreren Leuten über was reden, dann will ich mit einer ein Treffen ausmachen, aber mach es dann doch nicht und bin mir jetzt wieder nicht sicher, ob oder ob nicht. Passieren würde nichts, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher.
Diese blöde Unentschlossenheit und Unsicherheit nervt, sonst weiß ich doch immer, was ich will und was ich nicht will. Die letzten Tage aber nicht, eigentlich schon seit fast einer Woche nicht.
Ich nehme mir vor irgendwo hinzugehen und dann gehe ich doch nicht hin. Will lesen, lese dann erst nicht und fange dann irgendwann doch an, höre aber nach kaum zehn Seiten auch schon wieder auf. Heute morgen wollte ich um 12 aufstehen, aber hab dann doch bis viertel nach eins weiter geschlafen und bin selbst da kaum aus dem Bett gekommen. Eigentlich ganz gut, mal wieder so lange zu schlafen, aber ich habe es wieder nicht geschafft, etwas zu machen, was ich mir vorgenommen hatte.
Ich möchte zu jemandem gehen, dann wieder nicht, dann doch wieder und jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich es will oder nicht. Ich will mit mehreren Leuten über was reden, dann will ich mit einer ein Treffen ausmachen, aber mach es dann doch nicht und bin mir jetzt wieder nicht sicher, ob oder ob nicht. Passieren würde nichts, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher.
Diese blöde Unentschlossenheit und Unsicherheit nervt, sonst weiß ich doch immer, was ich will und was ich nicht will. Die letzten Tage aber nicht, eigentlich schon seit fast einer Woche nicht.
Tuesday, October 30, 2012
Monday, October 29, 2012
Ferien+schlechtes Wetter = Langeweile und nichts zu tun
Dank diesem tollen Wetter mache ich irgendwie nichts, außer mit meinem Hund rausgehen und in der Wohnung hocken. Außer am Samstag, da habe ich meinen Fuß nicht vor die Tür gesetzt, mein Bruder war kurz mit meinem Hund unten und selbst die wollte nicht raus, ist sofort wieder reingerannt. Heute war ich draußen, weil die Sonne rausgekommen ist und ich nicht wieder den ganzen Tag zuhause rumsitzen wollte.
Also hab ich mir mein Zeug genommen und bin nach Stuttgart gefahren, um eben was zu besorgen, hab danach wieder die Bahn nach Hause genommen und eine Station weiter hinten ausgestiegen. Sinn? Weiß nicht genau, wollte "das Wetter genießen", aber dann kamen wieder Wolken und es wurde kalt.
Ich hab mich trotzdem auf's Feld gehockt und ca. 30min lang gelesen, bevor ich ziemlich langsam nach Hause gelaufen bin. Hab fast 45min gebraucht, normalerweise geht das in 25min. Aber ich war auch richtig langsam und hab mich selbst irgendwie gezogen, anstatt richtig zu laufen.
Das Wetter nervt mich, es war so gut und jetzt gibt es Schnee und es ist kalt. Die nächsten Tage ist hoffentlich mehr Aktivität dabei. Morgen Nachhilfe geben, Mathe lernen und am Mittwoch geh ich Abends irgendwo hin. Was ich über den Tag mache, weiß ich auch noch nicht. Am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag muss sich auch unbedingt noch was finden, rumhocken in den Ferien ist lahm, dazu sind sie nicht da.
Also hab ich mir mein Zeug genommen und bin nach Stuttgart gefahren, um eben was zu besorgen, hab danach wieder die Bahn nach Hause genommen und eine Station weiter hinten ausgestiegen. Sinn? Weiß nicht genau, wollte "das Wetter genießen", aber dann kamen wieder Wolken und es wurde kalt.
Ich hab mich trotzdem auf's Feld gehockt und ca. 30min lang gelesen, bevor ich ziemlich langsam nach Hause gelaufen bin. Hab fast 45min gebraucht, normalerweise geht das in 25min. Aber ich war auch richtig langsam und hab mich selbst irgendwie gezogen, anstatt richtig zu laufen.
Das Wetter nervt mich, es war so gut und jetzt gibt es Schnee und es ist kalt. Die nächsten Tage ist hoffentlich mehr Aktivität dabei. Morgen Nachhilfe geben, Mathe lernen und am Mittwoch geh ich Abends irgendwo hin. Was ich über den Tag mache, weiß ich auch noch nicht. Am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag muss sich auch unbedingt noch was finden, rumhocken in den Ferien ist lahm, dazu sind sie nicht da.
Saturday, October 27, 2012
3 Tage Heidelberg #2
Gestern habe ich über die Kennenlernfahrt geschrieben und gesagt, was wir so gemacht haben. Was ich aber auch noch sagen wollte war, wie ich den Bezug von meiner alten Klasse zu meiner jetzigen Klasse vergleichen kann. Das mache ich nämlich jetzt.
Mit meiner alten Klasse (10a) habe ich mich durch fünf Jahre Schule gedrückt und ein paar kannte ich auch schon seit der ersten Klasse, da wächst man irgendwie zusammen. Nicht mit allen, aber mit vielen hat man eine gute Freundschaft und versteht sich auch richtig gut.
Mit meiner jetzigen Klasse (11/6) werde ich mich jetzt durch drei Jahre Schule schlagen und bis jetzt ist der Anfang wirklich gut. Als ich in die 5. Klasse gekommen bin, war ich etwas schüchtern und brauchte relativ lange, mich mit anderen gut zu verstehen. Ich konnte zu einer Person gut und schnell Kontakt aufbauen, aber nicht mit mehreren gleichzeitig. Deswegen hatte ich zwar Freunde, aber nur ein paar und mit der ganzen Klasse hatte ich auch so gar nichts zu tun. Präsentationen gingen dann auch nicht so leicht, weil ich eben nur ein paar aus der Klasse kannte. Mit der Zeit wurde das aber besser und mittlerweile kann ich mit vielen auf einmal Kontakt knüpfen, Präsentationen vor der Klasse waren irgendwann kein Problem mehr und selbst vor der "fremden" Klasse hatte ich kein Problem irgendwas zu sagen. Auch, wenn ich sie nicht kenne, aber das kommt einfach davon, dass ich selbstbewusster geworden bin.
Bei meiner alten Klasse wusste ich so ungefähr bei jedem, was ich mir erlauben darf. Ich hab es auch mal übertrieben, aber am Ende kam ich trotzdem mit jedem gut aus. Jetzt unterdrücke ich die Sachen, weil ich mir noch nicht sicher bin, wie viel ich machen darf und was völlig falsch gehen könnte. Aber ich fühle mich immer wohler und sehe in manchen Klassenkameraden auch meine Alten wieder. Mal ganz abgesehen davon, dass es völlig andere Menschen sind.
Die Kennenlernfahrt hat mir also ermöglicht, für mich herauszufinden, wie ich mit wem klar komme und was ich machen darf. Natürlich nicht zu 100%, aber den Rest finde ich noch im Schulalltag heraus, in Heidelberg ging es aber um einiges schneller, als in drei Tagen Schule, weil man viel mehr miteinander zu tun hatte und auch manche Spiele im Kletterpark oder sonst wo zusammen machen musste. Am letzten Abend waren wir auch bis kurz vor 1.00Uhr zusammen in einem Zimmer und haben geredet (nicht alle, aber viele) und das sogar verboten, Jungs durften bei den Mädchen nach der Nachtruhe (23.00Uhr) nicht im Zimmer sein. Ich mein, drei Jungs und um die zehn Mädchen im Zimmer, da geht es schon ab ;-)
Meine Klasse ist besser, als gedacht und ich freu mich schon auf die nächsten drei Jahre. Ich frage mich nur, ob und wann ein "Krieg" zwischen manchen ausbrechen wird, wie es bei meiner alten Klasse schon des öfteren der Fall gewesen ist. (Ich denke mir immer: "Ein Glück bin ich in dieser Klasse gelandet" obwohl ich die anderen Klassen gar nicht kenne)
Mit meiner alten Klasse (10a) habe ich mich durch fünf Jahre Schule gedrückt und ein paar kannte ich auch schon seit der ersten Klasse, da wächst man irgendwie zusammen. Nicht mit allen, aber mit vielen hat man eine gute Freundschaft und versteht sich auch richtig gut.
Mit meiner jetzigen Klasse (11/6) werde ich mich jetzt durch drei Jahre Schule schlagen und bis jetzt ist der Anfang wirklich gut. Als ich in die 5. Klasse gekommen bin, war ich etwas schüchtern und brauchte relativ lange, mich mit anderen gut zu verstehen. Ich konnte zu einer Person gut und schnell Kontakt aufbauen, aber nicht mit mehreren gleichzeitig. Deswegen hatte ich zwar Freunde, aber nur ein paar und mit der ganzen Klasse hatte ich auch so gar nichts zu tun. Präsentationen gingen dann auch nicht so leicht, weil ich eben nur ein paar aus der Klasse kannte. Mit der Zeit wurde das aber besser und mittlerweile kann ich mit vielen auf einmal Kontakt knüpfen, Präsentationen vor der Klasse waren irgendwann kein Problem mehr und selbst vor der "fremden" Klasse hatte ich kein Problem irgendwas zu sagen. Auch, wenn ich sie nicht kenne, aber das kommt einfach davon, dass ich selbstbewusster geworden bin.
Bei meiner alten Klasse wusste ich so ungefähr bei jedem, was ich mir erlauben darf. Ich hab es auch mal übertrieben, aber am Ende kam ich trotzdem mit jedem gut aus. Jetzt unterdrücke ich die Sachen, weil ich mir noch nicht sicher bin, wie viel ich machen darf und was völlig falsch gehen könnte. Aber ich fühle mich immer wohler und sehe in manchen Klassenkameraden auch meine Alten wieder. Mal ganz abgesehen davon, dass es völlig andere Menschen sind.
Die Kennenlernfahrt hat mir also ermöglicht, für mich herauszufinden, wie ich mit wem klar komme und was ich machen darf. Natürlich nicht zu 100%, aber den Rest finde ich noch im Schulalltag heraus, in Heidelberg ging es aber um einiges schneller, als in drei Tagen Schule, weil man viel mehr miteinander zu tun hatte und auch manche Spiele im Kletterpark oder sonst wo zusammen machen musste. Am letzten Abend waren wir auch bis kurz vor 1.00Uhr zusammen in einem Zimmer und haben geredet (nicht alle, aber viele) und das sogar verboten, Jungs durften bei den Mädchen nach der Nachtruhe (23.00Uhr) nicht im Zimmer sein. Ich mein, drei Jungs und um die zehn Mädchen im Zimmer, da geht es schon ab ;-)
Meine Klasse ist besser, als gedacht und ich freu mich schon auf die nächsten drei Jahre. Ich frage mich nur, ob und wann ein "Krieg" zwischen manchen ausbrechen wird, wie es bei meiner alten Klasse schon des öfteren der Fall gewesen ist. (Ich denke mir immer: "Ein Glück bin ich in dieser Klasse gelandet" obwohl ich die anderen Klassen gar nicht kenne)
Subscribe to:
Comments (Atom)


